Beiträge von peterdoo

    In einer Fußnote haben die das genau erklärt:
    "Für die Schweiz ist der Preis des Daten-Eurotarifs befristet bis 14.06.2017, ab dem 15.06.2017 werden für die Schweiz 0,23 EUR (inkl. USt) je MB berechnet." Also bei den Daten noch eine Weile mit gleicher Behandlung wie die EU-Länder. Bei MagentaMobil Start fehlt zwar momentan diese Fußnote. Die können aber ab dem 14.6.2017 eine neue Preisliste verwenden, je nachdem, wie die EU-FUP ausfallen wird und welche Preise mit den schweizer Netzbetreibern ausgehandelt werden.


    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    Begeht man heutzutage schon "Missbrauch" wenn man sein Datenpaket aufbraucht?!? Wie auch immer: offenbar wird dieser schlimme "Missbrauchsfall" von Tante Telekom nur mit einer angezogenen Handbremse geahndet. Ist auch etwas schwer ein SpeedOn nachzubuchen, wenn man die Karte abschaltet. Aber mal abwarten, vielleicht war ich mit meinem Tipp einer "WhatsApp SIM" für Roaming noch zu früh.


    In der Preisliste steht Folgendes:
    "In der Roaming-Ländergruppe 1 sind das Telefonieren zu Verbindungsziel Mobilfunk-Anschlüsse der Telekom sowie persönliche Zielrufnummer im deutschen Festnetz, Versenden von SMS zu Mobilfunk-Anschlüsse der Telekom sowie die Datennutzung im Ausland ausschließlich für eine vorübergehende, private Nutzung zulässig. Daher darf die Nutzung im Ausland eine angemessene Nutzung (1 000 Minuten und 1 000 SMS pro Monat sowie übertragenes Datenvolumen pro Monat in Höhe des jeweiligen Inlandsdatenvolumens bevor die Bandbreite beschränkt wird) nicht überschreiten.
    Eine darüber hinausgehende Auslands-Nutzung stellt eine diesem Vertragszweck widersprechende und missbräuchliche Nutzung dar. Ein Nachkaufen von zusätzlichem Datenvolumen für die Nutzung im In- und Ausland ist jedoch weiterhin möglich.
    Verstößt der Kunde gegen diese Nutzungsregeln und stellt die vertragswidrige Nutzung trotz Abmahnung nicht ein, ist die Telekom berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen."


    Ich verstehe das bei gebuchten 150 MB so:
    - Es wird nach verbrauchten 150 MB gedrosselt, egal ob diese im Inland oder im EU-Roaming verbraucht wurden.
    - Im EU-Roaming wird genauso gedrosselt. Wenn man z.B. zuerst im Inland 70 MB verbrauchte, wird nach den weiteren 80 MB im Roaming gedrosselt.
    - Im EU-Roaming darf man die 150 MB verbrauchen, egal wie viele man schon vorher im Inland verbrauchte. Es kann sein, dass ein Teil davon gedrosselt ist wenn man schon vorher im Inland einige MB verbrauchte.
    Bis hier ist alles OK und laut Telekom angemessen. Bei weiterem Verbrauch über 150 MB kommt in Theorie eine Warn-SMS mit der Aufforderung, weiteres Volumen zu buchen. Wird trotzdem einfach weiter verbraucht (bei 64kbit/s Drosselung kann sich da noch Einiges ansammeln), wird abgeschaltet.


    Natürlich besteht diese FUP momentan nur aus den Worten. Die Implementierung kostet Geld und wird vermutlich erst gemacht wenn sich zeigt, dass die Kalkulation der Telekom leidet. Mit dem Wort "vorübergehende" lassen die sich auch Spielraum, um die FUP dynamisch gestalten zu können. Es wird sich erst zeigen, wie das in der Praxis funktionieren wird. Sicherlich wird bei jemandem, der brav monatelang in Deutschland die SIM verwendet im Roaming mehr geduldet als wenn die SIM sofort oder oft oder längere Zeit im Roaming betrieben wird.

    Man kann zubuchen (z.B. in der App Mein Vodafone):


    Mehrfach buchbar:
    250 MB für 2,99 Euro / 7 Tage


    Nur einmal buchbar (verlängern sich automatisch nach 28 Tagen):
    250 MB für 4,99 Euro / 28 Tage
    750 MB für 9,99 Euro / 28 Tage
    2 GB für 19,99 Euro / 28 Tage


    Alle gelten sowohl in Deutschland wie auch im EU/EWR-Ausland. Bei den 28 Tage Optionen muss man danach die automatische Verlängerung wieder abbestellen.

    Ich finde es auch gut, dass wir beim EU-Roaming endlich etwas Wettbewerb bekommen haben und nicht alle dasselbe machen.


    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    3.) Und die Telekom ist diese Woche dazugekommen mit einer ziemlichen Kopie der Vodafone-Lösung, aber weitgehend ohne Sprache und SMS inkludiert, dafür aber eine Drosselung der Daten im Roaming auf 64 kbps nach Aufbrauchen des Pakets. Für mich die neue "WhatsApp SIM" fürs Roaming.


    In der Telekom-Preisliste steht dort wo die angemessene Nutzung im EU-Roaming beschrieben wird (1000 min/SMS), dass diese bei den Daten auf das gebuchte Paket beschränkt ist ("Eine darüber hinausgehende Auslands-Nutzung stellt eine diesem Vertragszweck widersprechende und missbräuchliche Nutzung dar."). Das könnte man auch so interpretieren, dass ab dann das Roaming oder sogar die SIM-Karte gesperrt wird oder zusätzlich berechnet wird. Bei Vodafone findet man solche Einschränkungen nicht.


    Wenn die ankommenden Anrufe bei der Telekom nichts kosten würden, hätten die, das von dir oft erwähnte, Romeo&Julia Paket gemacht :) So sind es jetzt zu zweimal 2,95 EUR/4 Wochen 2000 Minuten zu 1,35 Ct/min zwischen zwei Magenta Mobil Start Karten in beliebigen EU-Ländern geworden.

    Die neue Roaming-Preisliste bestätigt, dass man bei MagentaMobil Start, Family Card Start und Data Start 1000 Minuten zu Telekom-Mobilfunk und zur gewählten Festnetznummer, sowie 1000 SMS zu Telekom-Mobilfunk und die gebuchten Daten im EU-Roaming zuschlagsfrei Verwenden darf.


    Die ankommendem Anrufe werden jedoch auch innerhalb der EU weiterhin berechnet. Auch bei den Anrufen/SMS zu den anderen Netzen werden die Roaming-Zuschläge berechnet. Dass das EU-Roaming bei diesen Tarifen enthalten wäre, kann man also nicht wirklich behaupten, weil das nur für die ausgehenden Anrufe/SMS zum Telekom-Mobilfunk und zur gewählten Festnetznummer sowie für die Daten gilt.


    http://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/44094.pdf

    Zitat

    Original geschrieben von sensemunne
    Woran merke ich denn ob meine Karte auf O2 umgestellt wurde?


    Bisher ist die unpraktikable Lösung bekannt, dass nach der Umstellung auf O2 bei einer Überweisung auf das E-Plus Konto der Betrag zurück gebucht wird. Es gibt sicherlich noch andere, einfachere Wege, um es festzustellen. Vielleicht irgendwelche *# Abfragen.


    In den Anderen Threads gab es Meldungen, dass einige E-Plus Prepaid Karten schon auf O2 umgestellt wurden. Einige bekamen die SMS, in der "ab 1.10." stand. Mal hiess es, dass bis Ende des Jahres alle auf O2 Systemen laufen sollen. Mit der Netzverfügbarkeit und Netzzusammenlegung hat das nichts zu tun. Die Karten bleiben 26203 obwohl die auf O2 Systemen laufen.

    Bei 10€/Monat für 1GB + 20min werden nicht alle immer 100% des Kontingents verbrauchen. Dadurch ergibt sich ein höherer Preis pro GB/min im Durchschnitt. Dann gibt es noch eine Menge Vertragskunden, die oft beim Kabelanschluss das Mobilfunk mitbekommen, meistens mit mehr minuten/GB als benötigt werden. Auch das erhöht noch weiter den Durchschnittspreis pro GB/min. Die SMS sind ja generell im Inland teurer als im Roaming. Vielen Inlandskunden verkauft man noch weitere teure Dienste (Mehrwertnummern, Anrufbeantworter, LTE Freischaltung,...) , die den Roamingkunden gar nicht zur Verfügung stehen, womit sich die Mischkalkulation besser ausgeht.

    Bei den Preisen zwischen den Betreibern für Roaming wird jedoch genau abgerechnet, ohne jedem Kunden ein Paket zu verkaufen, das im Durchschnitt nicht voll ausgenutzt wird. Bei den Roamingkunden kann man auch keine Einnahmen aus den Zusatzdiensten erwarten.

    Deswegen kann man die sekunden-/MB-genauen Roamingpreise nicht mit den Preisen vergleichen, die man errechnet wenn alle Kunden die Inlandspakete immer zu 100% ausnutzen würden. Das entspricht einfach nicht den Tatsachen und dem Verhalten der großen Menge der Benutzer.

    Zitat

    Original geschrieben von habehandy
    Wenn man keine festen Preise festlegen will (weil die tatsächlichen Kosten von der Geographischen Gegebenheiten/Bevölkerungsdichte abhängt) sollte man die Mobilfunker verpflichten das sie von Wettbewerben nicht mehr Verlangen dürfen als von den eigenen Kunden.


    Dazu müsste man den Durchschnittspreis nehmen, denn warum sollten die Roamingkunden den Anspruch auf den günstigsten Inlandspreis haben und somit besser als die Inländer behandelt werden. Also Gesamtumsatz des Anbieters geteilt durch die Menge der Einheiten, die alle Kunden verbrauchen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir so bei der Telekom auf weit mehr als 0,85 kommen würden.


    Anderseits muss der spanische Regulierer die eigenen Anbieter schützen. Die EU-Regelung soll 5 Jahre gelten. In dieser Zeit werden die Preise auch in Spanien sicherlich weit unter 0,85€/GB fallen. Die Frage ist auch, ob der errechnete Preis von 1,11ct/MB durch mehr GB nach dem Wegfall der Zuschläge nicht automatisch niedriger wird. Die Netzkosten steigen ja nicht proportionell mit dem Verbrauch. Deswegen sehe ich die Reaktion als verständlich, aber übertrieben.

    Zitat

    Original geschrieben von websurfer83
    Was haltet ihr vom Einsatz einer ausländischen SIM? Ich habe noch eine SIM von Hutchison 3 Austria hier liegen, da gelten folgende Preise:
    https://www.drei.at/portal/de/…karte/laender-und-preise/
    Sehe ich das richtig, dass eine SMS mit 2,4 Cent zu Buche schägt? Das wäre ja super günstig.


    Eigentlich sollten die SMS Deutschland->EU (inkl. DE) bei allen außer-deutschen EU-Anbietern um die 2,4 Cent/SMS kosten, wenn man ein Inlandspaket gebucht hat. Bei einigen wie z.B. Orange ES, Movistar ES, Vodafone UK (anscheinend auch Drei AT) gilt dieser Preis auch ohne einem Inlandspaket.


    Ab Mitte 2017 kann sich aber bei allen Lösungen, die auf Roaming basieren, noch was ändern. Die Tarife könnten höher oder niedriger werden, da ab dann die Inlandstarife zugrunde gelegt werden. Die Anbieter werden aber anscheinend auch die Möglichkeit bekommen bei den SIMs, die nur im Roaming betrieben werden, abweichende Preise zu berechnen oder das Roaming sogar zu deaktivieren.