Beiträge von peterdoo

    Das Problem wird sein, dass nicht alle auf einmal auf O2 umgestellt werden. Einige wie im Beispiel mit Ortel oben sind schon jetzt auf O2 und nicht erst am 1.10. Man weiß somit nicht, ab wann man zu O2 statt zu E-Plus überweisen soll.


    Bei O2 muss man aber für die Überweisung den Verwendungszweck mit der Prüfsumme berechnen, wie im Prepaid Wiki beschrieben, oder?

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    Original geschrieben von gone.jackal
    Auch ohne Toppings ist das Callya Angebot noch das beste im Prepaid Bereich, aber großartigen Vorsprung gegenüber der Telekom hat man jetzt nicht mehr.


    Vodafone ist trotzdem nach den Kundenzahlen an der letzten Stelle und die Angebote der Konkurrenz werden immer besser. Nach meiner Meinung wäre es in solchem Zustand nicht angebracht, die Angebote zu straffen um mehr Geld zu verdienen und weniger Neukunden anzulocken.


    So schön es für die Bestandskunden ist, besser behandelt zu werden als die Neukunden, so schlecht ist das für das Neukundengeschäft. Vor allem im Vergleich zu den anderen Anbietern, bei denen man als Neukunde oft zusätzliche Geschenke bekommt. Und die Toppings halten nicht wirklich vom Wechsel ab, wenn man bei einem anderen Anbieter ein besseres Angebot findet.

    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    Nutzt der Kunde diese Inklusivleistungen nun statt in Deutschland einen Monat lang in Spanien, so müssten hier nach den neuen Konditionen 17 Euro (netto) für die Datenübertragung und 12 Euro (netto) für die Telefonie in Richtung Spanien überwiesen werden. Somit entstehen dem Provider 29 Euro (netto) Kosten für einen Tarif, der den Kunden 6,99 Euro brutto kostet.


    Man darf aber nicht vergessen, dass sich auch die Einnahmenseite ändert. Da auch die Reisenden aus allen anderen EU-Ländern keine Zuschläge zahlen müssen, werden auch diese in Deutschland nicht mehr die Daten deaktivieren. Somit erhalten die drei deutschen Netzbetreiber die Einnahmen von all diesen Gästen zu den teuren Großhandelspreisen abgerechnet.


    Wenn z.B. die Deutschen im EU-Ausland 3000 TB verbrauchen und die EU-Gäste 3000 TB in Deutschland, bringt das den deutschen Netzbetreibern in der Summe fast keine Zusatzkosten/Einnahmen, unabhängig vom Preis. Die richtigen Kosten oder Einnahmen entstehen nur für den unausgeglichenen Teil, der aber wesentlich kleiner ist als die Gesamtmenge der verbrauchten Roamingleistungen. Die Zusatzkosten, wenn es die überhaupt gibt, sind für die Netzbetreiber nicht so hoch, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die Provider, die keine Einnahmen von den Roaminggästen erhalten, sind da natürlich schlechter als die drei Netzbetreiber und deren Marken/Töchter gestellt.

    Bei Vodafone funktioniert jedoch trotz Auslagerung sowohl die Überweisung mit beliebigen Beträgen wie auch Kreditkartenzahlung (nur vorgegebene Beträge) bei ladeshop.de.


    Vielleicht werden die SIMs einfach auf O2 umgestellt, wo die Zahlungseingänge auf das bisherige E-Plus Konto nicht mehr verarbeitet werden.

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    ...wird ganz verstärkt LTE durch die öffentlichen Mobilfunkanbieter entlang den Strecken aufgebaut.


    Wobei dieser Aufbau nicht so aufwendig sein dürfte wie bei den anderen Standorten, wo jede Zelle mit voller Bandbreite angebunden sein muss. Ist kein dicht besiedeltes Gebiet in der Nähe, haben in einem Abschnitt höchstens eine oder zwei Zellen einen Zug in der Nähe. Alle anderen haben wegen der minimalen Zugentfernung überhaupt keine Last.

    Es geht ja gar nicht um "böse Absichten". Es geht nur darum, dass Du dem Heimnetzanbieter keine zu hohen Kosten verursachen solltest. Deswegen auch: "insignificant domestic traffic compared to roaming traffic".


    Z.B. fährst Du mit dem Rad oft in Dänemark und hörst dabei Musik und verwendest Maps. Zuhause aber eher weniger Internet über Smartphone. Dein Anbieter könnte jetzt meinen, weil der Verbrauch im Roaming viel höher als in Deutschland ist, dass eine Bindung zu Dänemark besteht und die Zuschläge berechnet werden.


    Oder Beispiel 2:
    Jemand verbraucht monatlich brav seine 500 MB in Deutschland. Vor dem Urlaubsmonat bucht der den 10 GB Tarif und hofft damit im Urlaub Videos schauen zu können. Nach 2 Tagen und 2 GB meldet sich der Heimnetzbetreiber und fängt an, die Zuschläge zu berechnen.


    Es ist ja klar, dass die Anbieter irgendwie geschützt werden müssen. Aber wenn die Beurteilung einfach denen überlassen wird, ab wann denen "roam like at home" nicht mehr angemessen erscheint und ich vor der Reise nicht weiß, ob ich mich noch innerhalb der Grenzen meines Anbieters bewege, sind wir wieder so weit wie bisher.


    Wobei ich bei sehr vielen deutschen Tarifen keine Probleme sehe, da diese wegen der hohen Preise auch ohne einer FUP bestehen können. Z.B. die polnischen und die finnischen Anbieter könnten aber schon viel früher eine Verbindung zu den anderen Ländern feststellen und die Zuschläge berechnen.


    Zitat

    Plus Umsatzsteuer, also 10,11€ in Deutschland. Dennoch okay, wenn man zu den wenigen Nutzern zählen sollte, die die Roaming-Regeln missbraucht haben und daher zur Kasse gebeten werden.


    Gleichzeitig zahlt man aber auch in Deutschland die etwa 10€/GB, wo man in der Zeit die MB nicht verbraucht, also in der Summe 20€/GB. Das finde ich nicht mehr angemessen. Und wenn man bedenkt, dass die Regelung erst in 2017 gelten wird und dann vermutlich einige Jahre unverändert bleiben wird, als sowohl in Deutschland als auch in den anderen Ländern die pro-MB Preise schon wesentlich niedriger sein werden, ist das kein gutes Angebot mehr. Es wäre viel angemessener wenn man die Gebühren im Heimland für die Roamingtage aussetzen würde und die MB/Minuten auch nicht an die Heimkontingente anrechnen würde.


    Zitat

    Ich stelle mir das extrem umständlich vor, die einzelnen User zu identifizieren, die das ganze System missbrauchen. Bin mal gespannt, was die Netzbetreiber zu dem Entwurf sagen, denn die müssen ja im Endeffekt die Arbeit machen...


    Dazu haben sich die Anbieter schon geäußert. Einige wollen schon nach 2 Wochen im Ausland die Verbindung zu dem anderen Land feststellen. Die 90 Tage aus dem vorherigem Vorschlag waren fast allen viel zu viel.

    Aber die Grenzgänger/Pendler (work commuters) sind jetzt auf einmal aus dem zuschlagsfreien Roaming anscheinend ganz herausgefallen. Die werden nämlich auch unter denen angeführt, für die es kein zuschlagsfreies Roaming geben soll:

    Zitat

    Examples of "stable links" include work commuters, expats who are frequently present in their home country or Erasmus students.


    Mir klingt das nach:
    "Wenn man sich länger oder öfters in einem Bestimmten Land aufhält, wird dort das Roaming nicht mehr zuschlagsfrei."


    Auch die Regeln scheinen mir nicht ganz optimal zu sein:

    Zitat

    - insignificant domestic traffic compared to roaming traffic


    Ich kenne eine Menge Leute, die das Handy wegen WLAN/Festnetz zuhause und in der Arbeit so gut wie nicht nutzen. Dafür aber auf den Reisen im Urlaub und das ist oft gerade im Roaming.


    Hoffentlich werden auch verständliche Regeln aufgestellt und mitgeteilt. Nicht, dass jeder vor der Reise in Ungewissheit bleibt, ob die Roamingkosten anfallen werden oder nicht. Z.B. wenn man an 4 Wochenenden nach Österreich in die Berge fährt, zählt das schon als "stable links", oder noch nicht?


    Und was machen die Leute, bei denen der Heimnetzanbieter "stable links" zu einem Land feststellt, die dort aber mangels Wohnsitz und Bankverbindung keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen können?

    An vielen Stellen im Text wird die Bezeichnung "Callya Smartphone Special XL" verwendet. Es wird kaum zwei Tarife mit demselben Namen und unterschiedlichen Laufzeiten geben. Auch kann Vodafone nicht einfach so die Kunden von einem Tarif zum anderen wechseln. Die Merkmale vom Tarif unangekündigt ändern geht aber, da keine Bindung besteht.