Beiträge von peterdoo

    Neben Vodafone Internacional Smartphone (60 Minuten nach Spanien und zu 35 weiteren Ländern, 1 GB angeblich mit LTE, 30 Tage gültig) zu 15 EUR, gibt es jetzt auch ein ähnliches Angebot von Orange Spanien.


    SIM Holidays zu 15 EUR mit 60 minuten nach Spanien und zu 40 weiteren Ländern.
    1,5 GB Daten (3G bis 21 Mbit/s).
    Kostenlose Anrufe zwischen den SIM Holidays Karten.
    15 Tage gültig.
    http://movil.orange.es/tarifas…a-otro-pais/sim-holidays/


    Die beiden sollte es auch an den meisten spanischen Flughäfen in den Crystal Media Shops geben.

    Wobei man sagen muss, dass die EU-Regelungen immer öfters nur noch die Prepaid oder einfache Tarife treffen, bei denen wenig oder keine Daten im Inland enthalten sind.


    Bei Postpaid gibt es ja immer häufiger Angebote, bei denen die EU-Nutzung bis zu bestimmten Grenzen enthalten ist. Sei es die Telekom, 1&1, Base,... Oder z.B. die Angebote bestimmter ausländischer Anbieter, wo nur die ersten 10 EUR EU-Roaming berechnet werden und ab dann bis zum Erreichen von 1 GB im Ausland nichts mehr berechnet wird.


    Mir erscheint es am wahrscheinlichsten, dass ähnlich wie bei simquadrat, bestimmte Zeiträume pro Jahr definiert werden, in denen man die Heimkontingente auch im EU-Roaming verbrauchen kann. Hat man das Paket aufgebraucht, müsste es dann so wie zuhause weiter gehen (Drosselung, automatische Nachbuchung,...).


    Und die, die lange oder sehr oft reisen, müssten sich wie bisher andere Wege suchen.

    Zitat

    Original geschrieben von ilona1988
    Und wo stand diese tolle Neuigkeit, dass o2-Netz jetzt nur das Netz von o2/Telefonica Kunden ist? Für mich ist es absolut neu. Heißt es, dass jetzt die Leute, die einen Tarif o2- Blue Basic mit Flat ins o2-Netz abgeschlossen haben, auch eine kastrierte Flat haben? Diese neue Regelung wurde von o2 gar nicht kommuniziert. Und das ist eine gravierende Verschlechterung!


    In meiner Tarifliste steht lediglich, dass die Rufumleitungen ins deutsche o2 Mobilfunknetz kostenlos sind. Wie man sieht, kann man es wie man will verstehen. Wie ich - das ganze Netz von o2 und wie Kundenbetreuung - nur direkte kunden von o2
    :o


    Die o2 Kunden sind ja bei Telefónica Germany unter Vertrag. In den nächsten Tagen kommen auch die Kunden von Blau, simyo, Fonic und E-Plus Postpaid mit ihren Verträgen zu derselben Firma. Es wird jetzt schwierig zu definieren, welche Anrufe ins deutsche o2 Mobilfunknetz gehen.


    Ist z.B. ein Anruf zu einem simyo Kunden (unter Vertrag mit Telefónica Germany, der Betreiberin vom o2-Netz) der auch im 262-07 (o2) UMTS-Netz eingebucht ist, dann ein Anruf ins deutsche o2 Mobilfunknetz?

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Alles Spekulationen von euch. Bisher ändert sich erstmal wenig. Habe auch eine FONIC Prepaid SIM und bisher noch keine SMS erhalten.


    Sagen wir lieber, es hat sich schon eine Menge im Hintergrund geändert und es wird sich noch einiges ändern. Diese Änderung des Namens des Vertragspartners ist aber eine der wenigen Änderungen, die Telefónica ihren Kunden kommunizieren muss. Bei den anderen Änderungen am Netz, Billing-Plattformen usw. können die selbst entscheiden, ob den Kunden was mitgeteilt wird oder nicht, solange die vertraglich geregelten Pflichten erfüllt werden. Wenn sich eine simyo SIM nun mal ins 262 07 GSM einbucht statt ins 262 03 (bei UMTS sieht man ja seit dem Roaming nicht mehr richtig, wo die SIM "zuhause" ist), zeigt das Handy weiterhin simyo an. Die vertraglich zugesicherte Versorgung wäre weiterhin da. Telefónica wäre nicht verpflichtet diese Änderung mitzuteilen und könnte behaupten, für den Kunden würde sich in der Praxis nichts ändern. Genauso wie bisher bei dem Bau neuer BS oder Umbau/Verlegung/Stillegung bestehender BS normalerweise keine große Ankündigung erfolgt.


    Die Verschiebung aller Kunden zu 262 07 GSM wird sicherlich kommen, wahrscheinlich aber nicht bevor LTE zusammengelegt wurde.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    der Trend geht dahin, 3G (UMTS/HSPA) "früher" als 2G (GSM/EDGE/GPRS) abzuschalten.


    Wie kann man den vom "Trend" reden wenn noch niemand nicht mal in die Nähe des Abschaltens angekommen ist. Weder bei GSM noch bei UMTS?


    Das ist alles Zukunftsmusik. Heute hat UMTS wesentlich mehr Benutzer als GSM. Vom Abschalten kann noch keine Rede sein. Bei der Bundesnetzagentur wurde das so bewertet:


    Zitat

    Da bereits ein wesentlicher Teil aller Mobilfunkteilnehmer über UMTS-fähige Endgeräte verfügt, kann deren Sprachverkehr grundsätzlich über UMTS-Netze transportiert werden. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der übrigen Teilnehmer aufgrund einer geringeren Nutzungsintensität (z. B. viele Prepaid-Teilnehmer) weniger Sprachverkehrsaufkommen produziert. Daher geht die Kammer davon aus, dass das GSM-Netz eines der beiden fusionierenden Unternehmen ausreicht, um die GSM-Teilnehmer zu bedienen, deren Sprachverkehr nicht bedarfsweise in die UMTS-Netze migriert werden kann. Im Übrigen wird sich der Anteil der nur GSM-fähigen Endgeräte in den nächsten Jahren weiter verringern, so dass der Anteil des Sprachverkehrs, der nicht verlagert werden kann, ohnehin abnehmen wird. Auch Telefónica bestätigt grundsätzlich die Möglichkeit einer Verlagerung von GSM Verkehr in das UMTS-Netz.


    EDGE scheint bei den Überlegungen überhaupt keine Bedeutung zu haben. Ist heute schon fast unbrauchbar. Nachdem der Umbau bei O2 fertig ist, werden die Anwendungen noch anspruchsvoller, weswegen es keinen Sinn macht heute dediziert EDGE auszubauen oder die anderen Entwicklungen deswegen zu blockieren, außer eine Verbesserung kommt automatisch mit dem Ausbau anderer Technologien mit (neue, bessere BS). Was immer bei der Telefónica umgebaut wird, muss die Anforderungen der Kunden im Jahr 2017 oder später im Blick haben. Das Problem bei o2/E-Plus auf dem Land scheint meistens die langsame Anbindung zu sein und nicht die verwendete Frequenz.


    Das würde auf jeden Fall heissen, dass 262 03 GSM abgeschaltet wird und nur noch 262 07 mit etwas Erweiterungen fortgeführt wird, so wie es die BNetzA schreibt. Mit aggressivem Handover von GSM zu UMTS, sobald ein UMTS Sender erreichbar wird. Für später wäre es vielleicht sogar sinnvoll, für die wenigen überbliebenen Nutzer und die M2M Anwendungen nur ein GSM Netz für alle drei Netzbetreiber laufen zu lassen um die Frequenzen zu sparen, aber da wird die BNetzA vermutlich nicht mitspielen.


    Wenn sowohl die Telekom, wie auch Vodafone 20 MHz und mehr für LTE1800 anbieten werden, kann Telefónica unmöglich bei höherer Kundenzahl nur 10 oder 15 MHz einplanen. Das wäre einem Selbstmord gleich. Bei der Telekom läuft GSM nur noch auf 900 MHz. Bei Vodafone ist bei GSM die große Mehrheit auf 900 MHz.

    Zitat

    Original geschrieben von rob251
    Nein, die jüngst konkret vergebenen Blöcke bleiben wo sie sind. Sie sind ja mit technischen Einschränkungen bei der Nutzung verbunden (Nachbarschaft zu GSM-R bei 900 MHz und DECT-Schutzabstand). Das hat sich sicherlich in der Bewertung ausgewirkt (v.a. bei 1800J) und deshalb müssen die bei diesen Blöcken erfolgreichen Bieter jetzt auch die Einschränkungen in Kauf nehmen. Es besteht auch keine unmittelbare Notwendigkeit, die konkreten Blöcke zu verschieben, um zusammenhängendes Spektrum für alle zu erreichen, wenn man die zwei 1800er-Blöcke von o2 aus 2010 leicht verschiebt.


    Die beiden 1800er-Blöcke von o2 aus 2010 wurden ja auch konkret vergeben. In der Zuteilungsurkunde sind die genauen Frequenzen angegeben. Bis zum 31.12.2025 gültig.

    Ich glaube nicht, dass die alten E-Plus Basen, die auf 1800 funken, 900 MHz fähig sind. Hier in der Umgebung gibt es noch einige davon. Auch die alten Antennen für 1800 sind für GSM 900 nicht geeignet. Wenn Telefónica nur noch 20 MHz im 1800 Band zur Verfügung hat, wird GSM sicherlich nur noch auf 900 MHz begrenzt um bei LTE die gesamten 20 MHz verwenden zu können. Mit nur 10 oder nur 15 MHz für LTE1800 müssten die den Titel des Netzbetreibers mit den meisten Kunden gleich einpacken ;)

    OK, dann verstehe ich aus deinen Angaben, dass auch die konkret vergebenen Blöcke verschoben/getauscht werden können, solange die beiden/alle betroffenen einverstanden sind und die möglichen Einschränkungen dieser Frequenzen weiterhin berücksichtigt werden. Das wäre schön um möglichst große zusammenhängende Blöcke verwenden zu können.


    Gilt die folgende Aussage noch (Aktenzeichen: BK1-11/003)?

    Zitat

    Die Telefónica Deutschland Holding AG bzw. mit ihr verbundene Unternehmen sind nach Punkt 2 der Präsidentenkammerentscheidung zur Fusion Telefónica/E-Plus BK1-13/002 verpflichtet „… diejenigen Frequenzen in den Bereichen 900 MHz und
    1800 MHz bis zum 31. Dezember 2015 zurückzugeben, für die sie zu diesem Zeitpunkt keine Zuteilung über das Jahr 2016 hinaus haben


    Da die Telefónica bei 1800 nur 10 MHz ersteigerte und weitere 10 MHz weiterhin benutzen darf (insgesamt 20 MHz ab 2017), bisher aber 44,8 MHz verwendet, würde das bedeuten, dass bis Ende des Jahres 24,8 MHz abgegeben werden müssen und schon am 1.1.2016 nur noch 20 MHz bei 1800 verwendet werden? Da werden die aber den Umbau deutlich beschleunigen müssen.

    Wobei eine Menge "abstrakt" ersteigert wurde. Über die konkrete Verteilung der Blöcke im verfügbaren Platz müssen sich die Netzbetreiber noch einigen.


    Es hat noch niemand die oben gestellte Frage beantwortet, ob die schon vorher "konkret" vergebenen Blöcke, die im Weg stehen und es nicht möglich machen, alle ersteigerten Blöcke aus einem Frequenzband zusammenhängend zu verteilen, bewegt werden dürfen.


    Sollte das nicht möglich sein, wird mindestens ein Netzbetreiber im 1800 MHz Band kleinere Blöcke als mit der ersteigerten Bandbreite maximal möglich verwenden müssen. Wenn ich es richtig verstehe, könnte das bedeuten, dass die Geräte, die kein LTE-A (carrier aggregation) beherrschen, dort langsamere Downloadgeschwindigkeiten als bei den Netzbetreibern mit der zusammenhängenden Bandbreite erreichen werden.

    Als LTE bei E-Plus eingeführt wurde, war E-Plus noch selbstständig. Es war geplant, irgendwann LTE Roaming zu machen. Dann würde man auch simquadrat einbeziehen können. Mit der Integration ins o2 wurde anscheinend beschlossen, diese Investition in die Erweiterung des E-Plus LTE Netzes nicht zu durchführen. simquadrat könnte jedoch im Rahmen der Erweiterung zur o2 UMTS-Nutzung auch o2 LTE anbinden. Ob das mit der finanziellen Planung im Einklang steht, ist eine andere Frage.


    Die MVNOs mit eigener Technik (simquadrat, Lycamobile,...) haben es bei LTE schwieriger, da es für die Aktivierung nicht reicht, ein Bit im Profil des Nutzers zu setzen. Es sind etwas höhere Investitionen notwendig.