o2/E+ werden es sicherlich allen Partnern erlauben, die beiden Netze zu nutzen. Sonst können die die Zusammenführung nicht durchführen. Bei den Partnern, die Kundendaten bei o2/E+ verwalten, entstehen auch keine Zusatzkosten im Vergleich zu direkten Kunden, um die Kundendaten in beiden Netzen verfügbar zu haben. Wo es ausserhalb eine eigene Infrastruktur gibt (simquadrat, Drillisch,...), müssen die Systeme an die beiden Netze angebunden werden. Da stellt sich sicherlich die Frage, wer das bezahlt.
ZitatOriginal geschrieben von hrgajek
denkbar wäre, dass bestimmte Stationen künftig zwei Netzkennungen übertragen, was am Ende den gleichen erwünschten Effekt haben würde. Einiges an GSM-Hardware ist auch schon ziemlich alt....
Die LTE-Teil-Netze sollen möglichst schnell zu einem Netz zusammengeschaltet werden.
Gerade bei GSM ist die Unterstützung der Mehrfachkennungen bei den Endgeräten am niedrigsten. Alle die es nicht Unterstützen, sehen dann nur die Hauptkennung. Deswegen bei GSM entweder ein Roaming ähnlich wie bei 3G oder alle Kunden in eines der beiden Netze verschieben.
Es wurde jedoch mehrmals erwähnt, dass GSM sehr wenig Bedeutung hat, Tendenz fallend. Jede Investition wird da vermieden. Die werden sicherlich lieber GSM900 und LTE800 ausbauen statt nur einen Euro ins GSM investieren. Die Meisten Hersteller wollen gar keine Updates für die alte GSM Netz-Technik verkaufen, sondern bieten die neuen Funktionen nur in Verbindung mit neuen Geräten an. Bei der Telekom ist es anders. Da werden die neuen universellen BS mit allen Technologien installiert, bei denen dann auch GSM auf dem neuesten Stand ist.
Bei LTE sollte die Unterstützung der Mehrfachkennungen gut verbreitet sein. Da würde es Sinn machen, die Netze so zusammenzuführen.
Was immer kommen wird, wird schrittweise, normalerweise mit nach außen sichtbaren Auswirkungen gemacht. Ähnlich wie jetzt für 3G.




