Im Endeffekt sind es 3000 Standorte, die neu / umgebaut wurden. Oder vielleicht weniger, falls es mehr wie 3 Sektoren sind. So wird es immer gerechnet, aber die Meldung soll ja schön das 3 Fache suggerieren. Journalismus im 21. Jahrhundert 
Wie sich die Zeiten ändern. In den Zeiten von ISDN und Btx wusste 1&1, wie man diese gut vermarktet während die Telekom mit der Beamtenmentalität den Verkauf behinderte.
Heute schreibt die Telekom 9000 Antennen bei 3000 Standorten, während 1&1 von 100 Standorten statt von 900 Antennen spricht.
Es ändert sich nichts an der Tatsache, dass 1&1 in den vier Jahren so gut wie nichts baute.
Das ist die große Frage. Momentan sieht es einfach nach einem Ego-Projekt vom lieben Ralphi aus.
Was ja nichts schlechtes ist, solange 1&1 die Ausbauverpflichtungen erfüllt, das Netz und die Lizenzen aus den eigenen Mitteln bezahlt und die Einsparungen wegen der zinslosen Stundung der Zahlung für Lizenzen in den Ausbau der weißen Flecken steckt und nicht in die Auszahlung der Dividenden.
Zumal die anderen ja sicherlich quasi nur ihren Bestand hochgerüstet haben, was bestimmt einfacher sein dürfte als der komplette Neubau
…
Das stimmt so nicht. 143 neue Telekom-Standorte in 6 Wochen sind Standorte, wo es vorher nichts gab. Da musste man planen, die Genehmigungen einholen, bauen, die Anbindungen schaffen usw.
Die überwiegende Mehrheit der 1&1 Standorte, die von Vantage Towers und den anderen drei zur Verfügung gestellt werden, sind jedoch bestehende Standorte mit der vorhandenen Infrastruktur. Nur die Glasfaser muss 1&1 u.U. selbst verlegen. Und die Antennen mit den RUs anbringen.
Wenn man weiß, dass man bis zum 31.12.2022 1000 Standorte haben muss und man weiß, dass Mitte 2022 noch keine Stehen oder vorbereitet werden, dann wartet man nicht bis Januar 2023, um festzustellen, dass es Verzögerung gibt und sich erst dann zu beschweren, dass Vantage nicht lieferte. Wer wirklich bauen will, beschwert sich schon viel früher. Außer man will nicht bauen und einem ist recht, dass es die Verzögerung gibt weil man z.B. die eigene Verzögerung verstecken will.