Beiträge von peterdoo

    Hier einige Beispiele:

    https://www.cbsnews.com/news/hello-ringing-charges/


    Rogers (Stand Mai 2023):

    https://assets.ctfassets.net/t…Important_Information.pdf

    Zitat

    Local and long distance airtime charges are rounded up to the next full minute. A one-minute minimum charge applies to every completed call (made or received). The airtime for the entire call is charged based on the applicable rate at the beginning of the call. Airtime charges (plus long distance, if applicable) apply to completed or answered calls from the moment you press SEND until you press END and includes the ring time. For international calls or while roaming, you may be charged regardless of whether the call is completed.


    AT&T:

    https://www.att.com/shop/en/le…wirelessCustomerAgreement

    Zitat

    Chargeable Time begins for outgoing calls when you press SEND (or similar key) and for incoming calls when a signal connection from the caller is established with our facilities.

    Es gibt dann noch die Fragen, ob 1&1 die Verzögerung stillschweigend billigte ohne sich richtig zu beschweren oder die Standorte nicht rechtzeitig abrufte, weil die sowieso nicht bereit für die Installationen waren und somit selbst dazu beigetragen hat, dass die Verzögerung nicht kürzer ausgefallen ist?


    Und, ob überhaupt ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist? Wenn 1&1 die restlichen 400 Standorte, die nicht von Vantage Towers kommen sollten, bis heute nicht installierte, fragt man sich, ob 1&1 die Standorte von Vantage Towers wirklich installiert hätte, wenn diese in Laufe des Jahres 2022 verfügbar gewesen wären.

    Bitte auch beachten, dass in den USA und Kanada bei vielen Anbietern (T-Mobile, AT&T, Rogers, ...) sowohl die abgehenden wie auch die ankommenden Anrufe vom Zeitpunkt des Wählens/Klingeln abgerechnet werden. Auch wenn sich niemand meldet, kostet die abgehende/ankommende Minute. So wird es auch den Roamingpartnern berechnet. Ob diese den Kunden diese Zusatzzeit auch so berechnen oder in den höheren Minutenpreisen oder einer Verbindungsgebühr "verstecken", hängt vom Anbieter ab.

    Leider hat die BNetzA die Übertragung der korrekten Rufnummer aus dem Roaming vor einigen Monaten erschwert. Da kommt mal gar keine Nummer mehr durch. In dem Fall ist es doch besser als Reserve eine Möglichkeit zu haben, dass zumindest eine deutsche Nummer angezeigt wird, als keine Nummer.

    Das funktioniert aber nur mit Karten in den Netzen von o2 und Telekom. Bei VF ist VoWifi nur in Deutschland nutzbar, falls überhaupt im Vertrag vorhanden. VF geht mit diesem Premium-Feature :P ja recht zurückhaltend um. Also würde bei VF dann nur noch der Einsatz eines VPN infrage kommen, damit eigentlich zu kompliziert...

    Ja, bei VF ist leider vieles Premium. Nicht ohne Grund hat VF zwischen Januar und März 2023 227.000 Mobilfunk-Kunden verloren.

    Im Endeffekt sind es 3000 Standorte, die neu / umgebaut wurden. Oder vielleicht weniger, falls es mehr wie 3 Sektoren sind. So wird es immer gerechnet, aber die Meldung soll ja schön das 3 Fache suggerieren. Journalismus im 21. Jahrhundert :(

    Wie sich die Zeiten ändern. In den Zeiten von ISDN und Btx wusste 1&1, wie man diese gut vermarktet während die Telekom mit der Beamtenmentalität den Verkauf behinderte.


    Heute schreibt die Telekom 9000 Antennen bei 3000 Standorten, während 1&1 von 100 Standorten statt von 900 Antennen spricht.


    Es ändert sich nichts an der Tatsache, dass 1&1 in den vier Jahren so gut wie nichts baute.


    Das ist die große Frage. Momentan sieht es einfach nach einem Ego-Projekt vom lieben Ralphi aus.

    Was ja nichts schlechtes ist, solange 1&1 die Ausbauverpflichtungen erfüllt, das Netz und die Lizenzen aus den eigenen Mitteln bezahlt und die Einsparungen wegen der zinslosen Stundung der Zahlung für Lizenzen in den Ausbau der weißen Flecken steckt und nicht in die Auszahlung der Dividenden.

    Zumal die anderen ja sicherlich quasi nur ihren Bestand hochgerüstet haben, was bestimmt einfacher sein dürfte als der komplette Neubau :/

    Das stimmt so nicht. 143 neue Telekom-Standorte in 6 Wochen sind Standorte, wo es vorher nichts gab. Da musste man planen, die Genehmigungen einholen, bauen, die Anbindungen schaffen usw.


    Die überwiegende Mehrheit der 1&1 Standorte, die von Vantage Towers und den anderen drei zur Verfügung gestellt werden, sind jedoch bestehende Standorte mit der vorhandenen Infrastruktur. Nur die Glasfaser muss 1&1 u.U. selbst verlegen. Und die Antennen mit den RUs anbringen.


    Wenn man weiß, dass man bis zum 31.12.2022 1000 Standorte haben muss und man weiß, dass Mitte 2022 noch keine Stehen oder vorbereitet werden, dann wartet man nicht bis Januar 2023, um festzustellen, dass es Verzögerung gibt und sich erst dann zu beschweren, dass Vantage nicht lieferte. Wer wirklich bauen will, beschwert sich schon viel früher. Außer man will nicht bauen und einem ist recht, dass es die Verzögerung gibt weil man z.B. die eigene Verzögerung verstecken will.

    Es gibt einen großen Unterschied. Free hat von Anfang an dafür gesorgt, dass die Preise in Frankreich nach unten gegangen sind und macht mit dem Netzausbau ständig weiter.


    1&1 hat vor kurzem fast alles, was man konnte, verteuert. Die haben von Anfang an gesagt, dass die nicht daran interessiert sind, mit dem Preis zu kämpfen. Die bisherigen Tarife für den 1&1 5G Festnetzersatz sind teilweise teurer als Kabel/DSL. Was wollen die eigentlich erreichen? Einfach per Politik verordnet einen Teil des Kuchens abschneiden ohne Mehrwert zu liefern?


    PS: Band 1 kommt in 2026 nicht "dazu", denn die gemieteten Frequenzen im Band 7 laufen Ende 2025 aus und werden neu versteigert. Ob 1&1 diese wirklich ersteigern wird, wird man noch sehen. Auch das 4G-Roaming in den selbst versorgten Städten wird ab 2024 angeblich stufenweise deaktiviert.

    Die Tatsache, dass man vor 2026 keine niedrigeren Frequenzen nutzen können wird, wenn überhaupt, war 1&1 schon vor der Versteigerung im Jahr 2019 bekannt. Die haben sich trotzdem bewusst dafür entschieden ein Netz mit B1/B7 und n78 zu bauen und zu betreiben. Sollte das jetzt ein Problem sein, ist es eines, das 1&1 bewusst in Kauf genommen hat.


    Die müssen jetzt beweisen, dass sie fähig sind, das Netz zum laufen zu bekommen und die Standorte in den geplanten Mengen aufzubauen. Sollten die das bis zur nächsten Versteigerung der Frequenzen nicht schaffen, geht das Vertrauen verloren. Weder die Aktionäre noch die Banken würden jemanden, der es nicht schafft, das Netz aufzubauen und zu betreiben, weitere Schulden in hohen Summen für die niedrigen Frequenzen einräumen. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich jetzt zu beweisen und alles zum laufen zu bringen, statt die Schuldigen zu suchen.


    Zum Vergleich:

    Telekom: 143 neue Mobilfunk-Standorte in sechs Wochen

    Mehr als 9000 Antennen für 5G auf 3600 MHz

    https://www.teltarif.de/teleko…au-lte-5g/news/91983.html


    "Neue" heißt nicht so wie bei 1&1, wo meistens bereits vorhandene Standorte verwendet werden. In vier Jahren von 0 auf 9000 n78 (teilweise neue, teilweise schon vorhandene Standorte). Bei 1&1 von null auf 100 (es werden vor allem vorhandene Standorte genutzt). Kundenumsätze um den Ausbau zu finanzieren sind bei den beiden vorhanden.

    Der "Mobilfunkdienst" soll "im Lauf des dritten Quartals starten". Wenn wir davon ausgehen, dass 1&1 bis Jahresende 1.200 Stationen anpeilt und das Ausbautempo im 2. Halbjahr mit der Zeit eher steigern wird, heißt das: Netzstart mit unter 700 Standorten.

    Es ist ziemlich unwichtig, wie viele Standorte beim Start dabei sein werden. Es wird sowieso noch lange das meiste über das Roaming bei o2 laufen. Da die Investition auf viel mehr als 15 Jahre angelegt ist, spielt ein Jahr Unterschied keine große Rolle. Die zahl ist eher für die BNetzA wichtig, damit diese nicht den Stecker zieht oder 1&1 zur Kasse bittet. Es ist wichtiger, ob absehbar wird, dass die Ausbaugeschwindigkeit steigt und irgendwann die Zahlen erreicht werden. Und dass das Netz mit den Kunden auch läuft wenn es soweit ist. Denn man will nicht auf die Dauer einen Netzbetreiber haben, der sein Geschäft nicht beherrscht, die Kunden als Versuchskaninchen mißbraucht, die Preise nach oben treibt , die Frequenzen blockiert und ständig nach Hilfe von anderen ruft.


    Dass das OpenRAN "ziemlich stabil" läuft, wie es im Connect-Artikel heißt, klingt auch nicht als wären die überzeugt, dass das Netz gut läuft.

    16 ms ping von Montabaur bis Mainz? Das ist ja katastrophal. Bei Huawei legacy 5G mit 100 MHz n78 (Ibiza), das angeblich viel langsamer als OpenRAN ist, hat man auch nur 14 ms:


    imagen.jpg


    Naja, die meisten Kunden sind ja nicht so anspruchsvoll. Hauptsache, die verschieben die Kunden von o2 in das eigene Netz. Dann spart 1&1 das, was bisher an o2 gezahlt wird.

    Oder roamt T-Mobile US irgendwie innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika? AT&T und Verizon wären (und sind auch) dort.


    Soweit ich das sehe, Xtra/Congstar/Penny mit 69 Cent/Minute? Dann würde ich so eine Karte mit hohem Guthaben mitnehmen, noch ein Auflade-Voucher als Backup und eine O₂ Loop als Backup-Backup – für die erwartet wenigen Anrufe sollte es ausreichen. Rufumleitung drauf.

    T-Mobile hat in bestimmten Gebieten auch national Roaming mit einigen Netzen. Dort wird jedoch abweichend abgerechnet und nur die direkten Kunden von T-Mobile haben Zugang. Ich weiß nicht, ob das auch für Prepaid zutrifft. Tello z.B. hat keinen Zugang zum national Roaming, was sich in unterschiedlichen Abdeckungskarten zeigt. Free Trials gibt es jedoch auch für Verizon-Netz.


    Wenn du eine Penny/Kaufland SIM mit wenig Einsatz mit entsprechend hohem Portierungsguthaben aufgefüllt hast, wie in den Themen zu diesen beschrieben, dann sollten einige Minuten auch so günstig gehen. Die Prepaid-SIMs im Telekom-Netz haben normalerweise VoLTE im Roaming. Laut Roamingliste funktioniert das Roaming mit Prepaid in den 4 von 8 Netzen, die Vertragskunden nutzen können:

    https://www.telekom.de/unterwe…/informationen-zu-roaming