Beim S10 läuft hier das Internet über die SIM1. Die SIM2 CallYa verwendet VoLTE.
Beiträge von peterdoo
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Vodafone UK verkürzt die Lebensdauer der SIM, die man nicht verwendet, von 270 auf 180 Tage:
https://www.vodafone.co.uk/mob…-you-go-plans/2020-change
Am 12.1.2021 werden sofort alle SIMs deaktiviert, die zu dem Zeitpunkt mehr als 180 Tage inaktiv waren.
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Im Gesetz steht:
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...die Daten vor der Freischaltung zu überprüfen durch
...
soweit die Daten in den vorgelegten Dokumenten oder eingesehenen Registern oder Verzeichnissen enthalten sind.
Ein Reisepass ist laut Gesetz ein geeignetes Dokument für die Überprüfung der Personendaten bei den Voraus bezahlten Mobilfunkdiensten. Wenn einige Daten im Reisepass nicht enthalten sind, verstehe ich, dass diese nicht überprüft werden müssen.
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Ich verstehe, dass einige erwarten, dass man die Anonymität haben sollte. Die Kommunikationen haben jedoch die Welt unumkehrbar verändert. Es ist alles viel transparenter. Mann kann nicht mehr irgendwo in der Welt was machen und hoffen, dass es die anderen nicht bemerken werden. Auch, sich irgendwo zu verstecken, geht nicht mehr. Alle Kriegsverbrecher und Ähnlich werden heutzutage gefunden. Es gibt keine Verstecke mehr auf der Welt.
Alle Verschlüsselungen, VPNs oder Ähnliches helfen nur für eine gewisse Zeit. Wer irgendwas verschlüsselt in der Cloud speichert oder über das Internet überträgt, muss damit rechnen, dass diese Informationen nach einer bestimmten Zeit lesbar werden. Jede Verschlüsselung hat Sicherheitslücken, die irgendwann entdeckt werden und die Entschlüsselungsalgorithmen werden immer besser und die Hardware immer schneller. Somit können alle verschlüsselten Daten nach einer bestimmten Zeit leicht entschlüsselt werden. In bestimmten Fällen können das Jahre sein, aber im Vergleich zur Lebenserwartung der Menschen ist das eine kurze Zeit.
Bei 60 GB monatlich zu erwarten, dass man nicht identifizierbar sein wird, ist wie schon Wolf schrieb, eine Illusion. Wenn Vodafone nicht speichert, speichert Google, die DNS-Betreiber, die Webseitenbetreiber, die Zahlungsdienstleister usw. Oder eine App/Programm sammelt und verschickt im Hintergrund die persönlichen Daten irgendwohin. Auch der Standort der SIM kann ermittelt und gespeichert werden.
Natürlich macht es Sinn, möglichst viel zu verschlüsseln. Damit macht man dem, der was wissen will, das Leben schwieriger. Wer meint, die Entwicklung rückgängig machen zu können oder grundlegend ändern zu können, irrt sich. Die Entwicklung geht eher in die Richtung mehr Transparenz, was ihren Ursprung oft einfach in der Technik hat und nicht beeinflussbar ist. Das einzige, was man versuchen kann, ist, die Hürden für den offiziellen Zugang zu bestimmten Daten zu erhöhen. Dass das jedoch nicht immer respektiert wird, hat man an dem Beispiel der Restaurant-Gästelisten gesehen, die in bestimmten Fällen jedem zugänglich standen oder auch von den offiziellen Stellen für alles Mögliche benutzt wurden, außer für die Corona-Bekämpfung. Diejenigen, die an die Daten inoffiziell kommen wollen, ignorieren sowieso solche Regelungen.
Eine Registrierungsfreie SIM gibt somit nur eine Scheinanonymität und bei 60 GB monatlich sowieso. Lässt man die irgendwohin liefern oder bezahlt/auflädt man die ohne Bargeld oder man nutzt mit der SIM die Dienste im Internet, hinterlässt man mehr als genug Spuren um identifizierbar zu sein.
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Ja, der TE wollte jedoch anonym bleiben. Sobald man die Kreditkartennummer eingibt, ist man nicht mehr anonym.
Man benötigt lediglich einige Minuten länger um dich zu identifizieren als wenn dein Name direkt bei Vodafone gespeichert wäre.
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Was stimmt nicht? Kannst du wirklich irgendwo in Deutschland irische und isländische Vodafone SIMs mit den Geldscheinen aufladen, ohne eine E-Mail adresse und ohne Kreditkartennummer anzugeben?
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Am besten schaust du hier nach:
https://roam-at-home.fandom.com/de/wiki/Roam_at_Home_Wiki
Es gibt registrierungsfreie Länder. In diesen Zeiten dorthin zu reisen ist nicht einfach. Aufladen mit Cash würde auch nur im Land funktionieren, wo die SIM gekauft wurde.
Selbst so ist die Anonymität eine Illusion. Sowas gibt es heute nicht mehr. Man hinterlässt immer Spuren, die bei Bedarf ausgewertet werden können.
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Wozu sollte der Benutzer entscheiden, ob die Anrufe über VoLTE oder über GSM/UMTS laufen sollen? Man konnte auch bisher nicht zwischen GSM und UMTS wählen. Die Netzbetreiber und die Handyhersteller müssen dafür sorgen, dass VoLTE richtig funktioniert und es keinen Grund gibt, es nicht zu benutzen.
Der Schiebeschalter existiert einfach nicht, wenn die Vodafone Callya SIM einlegt ist (Sony XA2).
Anrufe laufen neuerdings jetzt immer über LTE, mit dem Nebeneffekt das bei manchen Durchwahlnummern in die Firma kein Rufzeichen mehr kommt.
Bei den Samsungs (zumindest S7 und S10) gibt es den Schiebeschalter auch mit der CallYa SIM.
Und "kein Rufzeichen" ist leider ein Problem, das man bei VoLTE noch ziemlich oft sieht. Die SIP Signalisierung ist da sehr freizügig und wird von den unterschiedlichen Geräten unterschiedlich interpretiert.
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Danke Wolf. Ich habe mich schon gewundert, warum heute eine Vodafone SIM im Roaming bei Vodafone DE nur im 2G und 3G verweilt, während die CallYa normal im 4G bleibt.
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Die AML Daten werden aktuell sowohl IP basiert als auch per SMS an Server in Berlin und Freiburg übertragen.
Die jeweils Einsatzführende ILS holt sich den Datensatz dann automatisch auf einen der zwei redundanten Server ab.
Siehe auch: https://ils-freiburg.de/standortdaten.php
Funktioniert das auch wenn man keinen Datentarif hat? Oder wenn, wie bei meinem Dualsim die Daten (die laufen über die SIM2) deaktiviert werden während ich mit der SIM1 telefoniere?
Wenn man bei Apple VoLTE aktiviert, bekommt man eine Meldung, dass die Standortdaten bei VoLTE mit dem Anruf mitgeliefert werden, damit der Anruf dem richtigen Ziel zugeordnet werden kann. Ich nehme an, die meinen u.A. die 112 Leitstellen. Reichen diese Standortdaten im SIP Protokoll nicht aus?