Beiträge von elchris

    Aber denke das kann nur ein Organisationsproblem sein, weil eigentlich würde sich das doch ganz gut ergänzen. Weil denke wer Vollzeit arbeitet möchte in der Regel schon realtiv normale Arbeitszeiten mit eher möglichst wenig Früh- und Spätdiensten.

    Mit nur Tagschicht verdienst nichts, du brauchst die Zulagen (Nacht, Sonn- und Feiertag).

    "Teilzeitschichten" gibt es nur bei wenigen Betrieben, die meisten Betriebe haben im Schichtdienst für Teilzeitler halt die gleichen Schichten, man arbeitet weniger Tage. Eine Spezialität bei uns sind geteilte Dienste (mit mindestens 5h teilbezahlter Unterbrechung in der Mitte) zur Abfederung der Spitzen in den HVZen morgens und abends. Diese werden, wenn das Regelpersonal nicht ausreicht oft von Büropersonal, das noch fahren darf (Überwachern, Disponenten, Ausbildern usw.) gefahren, also ein Teil davon.


    Hoffentlich nur bei den Zugbegleitern und nicht beim Lokführer. Bei mir würde nach da die Konzentration, auch bei ausreichend langen Pausen, massiv nachlassen.

    Doch doch, hatten wir auch mal die 15 Stunden Klopper, gerne mit "Mittagspause". Oder die Aussenruhe über Nacht, Montag 12Uhr bis 22Uhr, dann dort Ruhe auf der Ledermatratze, Dienstag ab 10Uhr wieder bis 22Uhr, dann warst wieder daheim und hast zwei Tage gearbeitet. Oder was ich auch noch kenne als Abschluss einer Frühwoche am Donnerstag eine kurze frühe bis 10Uhr, abends ab 22Uhr noch eine Nacht bis 6Uhr, dann drei Tage frei (also inkl. dem Tag, wo du morgens heimkommst) und dann wieder früh ab Montag.

    Bei Vlexx, die in fast jedem Zug Werbung für den Job machen, steht auch 10 Monate. Von wie viel % reden wir denn da, die nicht erfolgreich abschliessen.


    Frage am Rande: Auf der Seite steht etwas, was ich schon öfters gelesen oder gehört habe, nämlich "Arbeitsbeginn- und Ende am gleichen Ort". Was ist, wenn der Ort aus "Gründen" (Oberleitung kaputt, Baum auf Gleisen, Stellwerk ausgefallen, Weiche defekt, u.s.w. u.s.f.) zum Schichtende hin nicht mehr erreichbar ist.

    Kommt ganz auf die Umstände an. Die Eisenbahn ist ja kein Ganzes mehr sondern in kleine Einzelteile zerfallen, je nach "Netz" sind die Anforderungen anders. Wechsler, die teilweise in einem Netz schon seit Jahren ohne ein Problem gefahren sind, fallen woanders durch die Prüfung oder machen einen großen Blödsinn.


    Die allermeisten Einsatzstellen haben Schichten mit Beginn und Ende am selben Ort (dieser Einsatzstelle). Es gibt aber auch Netze, da beginnen und enden Schichten gänzlich an anderen Orten. Der (dann auch nur je nach Netz von der Firma organisierte und bezahlte) Transfer ist dann nicht bezahlt.


    Achja:


    Streik endet genau 24 Stunden früher, Güterverkehr Sonntag 18Uhr, Personenverkehr Montag 2Uhr. Die Bahn verhandelt wieder...

    Mit anderen Worten, die Konkurrenten der DB haben sich aus der Schusslinie geholt, und gleichzeitig die DB der GDL zum Fraß vorgeworfen, und müssen jetzt hoffen dass die DB standhaft bleibt, da sonst der gesamten Branche in ein paar Jahren die Fahrpläne auf Grund von Personalmangel um die Ohren fliegen. Kannst du dir nicht ausdenken.

    Ja, das sind alles Unternehmen im Wettbewerb. Wenn für den Personalbestand gleiche Regeln gelten ist dieser wieder etwas mehr hergestellt.

    Kennst du die Personalsituation von DB und Konkurrenten gut genug um das beurteilen zu können was auf der einen Seite geht, und auf der anderen nicht? Es ist auch genau so gut denkbar dass die Konkurrenten irgendwas unterschrieben haben um Ruhe zu haben, und dann in zwei bis drei Jahren gewaltig auf den *rsch fallen weil ihnen auf Grund der kürzeren Arbeitszeiten der Fahrplan um die Ohren fliegt, weil ihnen das Personal fehlt.

    Ja, Bekannte und ehemalige Kollegen bei Transdev, Go Ahead, TX Logistic und TRI. Es haben übrigens alle Unterschrieben unter der Maßgabe nur wenn alle Unternehmen es einführen, daher wird der Kampf bei der DB so erbittert geführt.