Beiträge von elchris

    Ich bin noch immer der Überzeugung dass die Discounter wie wir sie heute kennen keine LTE Freigabe bei Telekom/Vodafone mehr erleben werden. Die Hausdiscounter (Congstar, Otelo - vllt auch noch Fyve) werden als NoFrills Produktlinie dem Prepaidprodukt unter eigenem Namen beigestellt aber mehr gibts nicht mehr.

    Jetzt wollt ich dank der Adventflat grad einen Speedtest hier am Schreibtisch machen - fällt das Handy gleich mal ins UMTS mit sagenhaften 1,85mbit/s down, 1,81mbit/s up. Fun Fact: Der Ookla Speedtest nimmt für die Telekom hier immer den Server von Vodafone Kabeldeutschland - der scheint immernoch am alten Standort zu stehen.

    o2 versorgt mittlerweile den Bayernpark im Lkr Dingolfing-Landau auch mit LTE, damit haben dort alle Anbieter GSM+LTE. Wie schnell das funktioniert kann ich aktuell nicht testen, wir sind jetzt gerade in der Zeit wo es keine Kinder dort zu bespassen gibt (die Großen zu groß, die Kleinen noch zu klein). :D

    Liegt am Hersteller nicht am Provider. O2 stellt die nativen Schnittstellen zur Verfügung, die Hersteller müssen dementspedement auch die Geräte konfigurieren.


    Also meine Erfahrung mit bastelfähigen Geräten mit MTK-Chipsatz: Die hängen sich dran auf, dass die SIM 262-07 ist während das Netz mittlerweile auf 262-03 läuft und dementsprechend hier das Profil nativ nicht korrekt zuordnen kann. Mit Vodafone läufts bei mittlerweile mehr Geräten ohne Bastelei - Telekom kann ich mangels passendem Vertrag nicht testen.

    Der CB Test ist wiedermal sehr interessant aufgrund der anderen Herangehensweise wie bei Chip/Connect. Die gute GSM Abdeckung mit hohen Abbruchraten bei o2 resultiert aus der Sendeleistung ihrer Standorte (am Limit, 6km von Sender zu Indoor sind schon bemerkenswert - das läuft halt nicht stabil). Dass man UMTS so eine große Bedeutung zumisst und das dann Vodafone gewinnt, das überrascht etwas, offensichtlich schlägt bei diesem Test die geringe Sendeleistung von Telekom UMTS zu.


    Da wird man sich in Bonn wohl ärgern, dass die Konkurrenz mit wesentlich weniger Aufwand ein so gutes Ergebnis einfährt.

    Gehen wir das doch mal durch wie es bisher aussieht (wo mir bekannt):


    Bayerisch Eisenstein: Nur GSM wegen Grenzlage kein LTE800 möglich - man scheint sich mit Tschechien geeinigt zu haben
    Dorfen: Da dürfte es für Aussenlagen LTE geben als Zuckerl zur verpflichtenden Versorgung der A94 (sollte in 2019 ja endlich fertig sein)
    Harburg: Da hat imho der Ort bisher neue Bauten verhindert - dank veränderter Gesetzeslage kann hier wohl endlich ausgebaut werden.
    Perach: Ja, hier ist was nötig, v.a. wohl wegen der Versorgung der Bahnstrecke.
    Reit im Winkl: Hier hat die Konkurrenz schon lange die Absprache mit Österreich geschafft.
    Tittmoning: Wieder mal die Grenzlage und wegen der B20 ist hektik.
    Tyrlaching: Hier vermute ich dagegen erneut den Ort als Behinderer (das Problem ist ja behoben, die Orte haben fein die Klappe zu halten)
    Waldmünchen: Wieder direkt an der Grenze.


    Zusammenfassend also eine Kombination aus besserem Stand gegenüber den Anbietern der Nachbarländern und den Gemeinden. Gerade am Inn entlang ist nun seit der EU-Roamingvorgabe für die dt. Anbieter der unschöne Zustand entstanden, dass die Kunden nicht mehr schauen müssen sondern ihre Verträge (dann halt im Roaming) voll nutzen können, das schiebt einen bisher unrentablen Standort schneller in die Gewinnzone.

    Im September passiert - im November kommt das Schreiben. Da du sicherlich eine Flat nutzt müsste in den AGB stehen, dass die IP sobald eine neue zugeteilt wurde sofort (imho 48 Stunden) gelöscht wird da nicht zur Abrechnung benötigt. Der erste Ansatz wäre also, wieso die JETZT auf dich zukommen. Punkt 2 und da wirds interessant: Wie sind sie an deine IP gekommen, hat der Anbieter diese angegeben OHNE eine richterliche Anordnung bist du raus. Ist diese Firma durch Nutzung eines irgendwie gearteten Programmes an die Info gekommen liegt doch eine Überwachung vor, die der staatlichen Gewalt vorbehalten ist?


    Also meine Probleme mit dem Thema zusammengefasst:


    - Zeitlich zu weit zurückliegend, du kannst es nicht beweisen/widerlegen.
    - Beschaffung Information rechtlich problematisch.
    - Schaden weit unterhalb des öffentlichen Interesses (digitale Kopie des Films bei Amazon wohl für 2,99€ möglich zu erweben).