Marko
War ja klar, daß Du wieder sehr einseitig die D-Netz-Fahne schwenkst ... ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Marko
Zur Homezone: wer Festnetz hat (und kaum ein Internet-User hat es nicht), benötigt es nicht
Das ist zu pauschal. Die preiswerte Erreichbarkeit unter der Festnetznummer ist von großem Vorteil, wenn man sich oft in der Homezone aufhält - und diese nicht nur 500m sondern viele Kilometer groß ist. Abgehende Gespräche innerhalb der Homezone sind auch deutlich günstiger als mit jedem anderen Mobilfunk-Tarif (ausgenommen den 3cent-Tarifen bei E-Plus).
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wer verteilt schon zwei Festnetznummern oder möchte, dass die Anrufer glauben, einen zu Hause zu erreichen, während man im Supermarkt um die Ecke ist.
Was ist das denn für ein Argument? Entweder ich bin erreichbar, oder ich bin es nicht. Wenn ich im Supermarkt nicht angerufen werden möchte, dann stelle ich das Handy halt auf lautlos oder eben ganz ab.
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Und die UMTS-Preise bleiben abzuwarten, sie werden aber sicherlich nicht an die bestehenden DSL-Preise herankommen (selbst Homezone ist mind. dreimal so teuer als Festnetz CbC, bei Auslandstelefonaten schlicht ein Witz;
Für Telefonierer mit geringem Gesprächsumsatz ist es relativ egal ob man 2 cent oder 6 cent die Minute zahlt. Da müssen schon einige Stunden Gespräch anfallen, um die potenzielle Grundgebührersparnis aufzuwiegen. Wobei die effektive monatliche Grundgebühr eines Genion-Vertrags ja äußerst gering ist - zahlt man über die GG schließlich ein Handy ab. Für die Grundgebühr eines Festnetzanschlusses bekomme ich nichts (außer der Anschlußleistung selbst).
Auslandstelefonate lassen sich preiswert über Calling-Cards abwickeln.
Die Datentarife müssen ja gar nicht auf DSL-Niveau sinken, um trotzdem eine Alternative darzustellen. Nicht-Poweruser benötigen keine Gigabytes an monatlichem Inklusivvolumen. Schon alleine die Abrechnung nach Volumen statt nach Zeit macht das angekündigte Produkt surf@home für viele Analog/ISDN-Surfer zur Alternative.
Nicht schon jetzt alles schwarzmalen, erstmal abwarten auf das was da kommen wird.
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der Service ist bei o2 schlicht unterirdisch; man hat das Gefühl, jegliche Anfrage landet nach dem Auflegen des Hörers im Papierkorb.
Die Qualität einer jeden Hotline ist stark abhängig vom jeweiligen Mitarbeiter und seiner Tagesform. Ich für meinen Teil finde, daß sich die Netzbetreiber da unterm Strich nicht viel geben.
Konkret zu O2: über die Yahoo-O2-Mailinglisten ist hier Kontakt zu technischen Mitarbeitern möglich, wie zu keinem der anderen Netzbetreiber.
Per Mail, Fax und anschließendem Telefonat hat man mir meine Homezone interaktiv im freundlichen Dialog optimiert. Das mal als Positivbeispiel.
djrotti
Martin hats schön zusammengefaßt: wirf einen Blick in die Preislisten und vergleiche. Wenn Du nicht ausschliesslich netzinterne Gespräche (D2-zu-D2) führen wirst liegt O2 mit Sicherheit überall vorn.