Beiträge von Hadraniel

    Hallo,


    mein Arbeitskollege hat mich in den letzten Wochen auch infiziert, bin auf seiner unter Kennern als wohl eher harmlosen GS500 mit- und zwischendurch auch mal selbst gefahren.


    Ich hole jetzt kurzerand den Organspendeausweis nach und ärgere mich gleichzeitig wieder einmal, daß ich den nicht vor 10 Jahren gleichzeitig mit dem 3er gemacht habe: heute 1k+EUR, damals 300 DM Aufpreis :rolleyes:


    Auch sind die anderen Einstiegs- und laufenden Kosten nicht ohne. Nicht von ungefähr beklagt die Biker-Szene seit Jahren Nachwuchsprobleme. Wenn man mal an einem sonnigen WE zu einem Szene-Treff fährt (zB hier in der Pfalz zum Johanniskreuz) zieht man mit Mitte/Ende 20 den Schnitt schon deutlich runter :-( Ausserdem geben die jüngeren Leute ihr Geld heute wohl lieber anders aus.


    Sei es drum, ich finde das Geld in ein Bike besser investiert als zB in sündhaft teure Hifi, Modelleisenbahn, Briefmarken oder auch Handys :-P


    Nicht abstreiten kann man das Risiko. Selbst wenn man nicht so endet ist man doch ein schwaches Glied im Straßenverkehr, mangels Knautschzone. Man kann auch im Sarg enden, ganz ohne es selbst zu verschulden. Nicht wenige Biker motten ihr Mopped ein, sobald sie Frau und Kinder haben ...



    Wenn Du schon jetzt Bedenken aufgrund der Sicherheit hast, würde ich vom A-Schein absehen und stattdessen evtl. lieber ab und zu mal kartfahren gehen - das kickt auch.


    Gruß, Andy
    (der sich nicht so recht entscheiden kann was für eine Maschine es am Start sein soll: Hornet, Bandit, SV650, FZ6, CBR600, VFR750, GSX750 .. die Auswahl ist einfach erschlagend, irgendwie schwieriger als beim Auto)

    Ich wohne im Zentrum der Fußgängerzone von Kaiserslautern. Habe noch keinerlei Einschränkungen bemerkt [o2, E-Plus, D2], weder auf dem Stiftsplatz, noch in der Eisenbahnstraße (WM-Meile), weder am Wochenende, noch vorgestern (Australien-Japan im Fritz-Walter-Stadion).


    Die Stadt ist allerdings auch recht erfahren mit Horden von Fußballfans, von daher überrascht mich das nicht, daß hier alles reibungslos funktioniert.

    Re: Push-Mail macht Sinn.


    Zitat

    Original geschrieben von eplususer
    Mein Bruder lebt im Ausland. SMS ins Ausland? Ich glaube nicht.

    Über Web-SMS-Portale ist das sogar bezahlbar ..


    Es ging mir im nicht darum, Sinn und Unsinn von Mails auf dem Handy zu diskutieren - es ging mir um die push-Komponente, die meiner Meinung nach völlig überbewertet wird.


    Modernes mailen heisst für mich IMAP: ein zentraler Bestand, Zugang orts- und endgeräteunabhängig.


    Jedes bessere Handy hat heute einen Client eingebaut. Poll-Timer auf 1min und wer unbedingt meint das haben zu müssen hat sein push, ohne Blackberry, ohne Exchange, ohne iMode - auf Kosten der Akkulaufzeit.



    Völlig ohne proprietären Müll und teure Notify-Daten-SMS ginge es übrigens schon heute, mit dem IMAP-Kommando IDLE. Aber das beherrschen nicht alle Server und noch weniger Clients (WM2005-AKU2 macht das so, da gehts auch ohne SMS) ...


    ... und dürfte auch nicht im Interesse der Netzbetreiber sein, die nicht zu Bitschubsern (IP-Carriern) über die Luft degradiert werden wollen, sondern an jedem "Dienst", neudeutsch premium-Content - seien es multimediale Inhalte oder die achso fantastische Dienstleistung der direkten Auslieferung einer Mail direkt aufs Endgerät - mitverdienen wollen. Das mündet dann in so Absurditäten wie dem Verbot von VoIP und sogar Instant Messaging.


    Da gibts aber einen besseren Thread zu (von lanturlu).


    Sonnige Grüße aus dem Volkspark Kaiserslautern,
    Andy via MDAc

    Zitat

    Original geschrieben von squeenix
    Die kaum vorhandene Reaktion auf dieses Thema bekräftigt mich in meinem Unverständnis dafür, dass sich selbsternannte Mobilfunkprofis dieser Thematik so gut wie gar nicht annehmen.

    Beschränkungen wir uns bei iMode auf das, was an Nutzen heute noch übrig wäre: die Push-Mail-Komponente.


    An dieser Stelle könnte ich jetzt auch eine Grundsatzdiskussion über den Sinn von Push-Mail starten. Ich verstehe ohnehin nicht den Erfolg dieser proprietären, überteuerten Blackberries. Im Unternehmensumfeld .. ok.
    Aber was möchte der Durchschnitts-Mobilfunkkunde mit push-mail? Ich für meinen Teil möchte meine (privaten) Mails lesen, wenn ich mir für Mails eben Zeit nehme. Push-Mail weckt, wie das Tragen von Handys, die Erwartung an Erreichbarkeit, an schnelle Bearbeitung. Wer braucht und will das, für privat?



    Das mal aussen vor ist iMode-Push nicht weniger proprietär wie der Blackberry-Dienst, die Verfügbarkeit von entsprechenden Clients noch deutlich kleiner.


    Da sehe ich sogar Windows-Mobile seit WM2005 mit dem Exchange-Server AKU2 weit vorne - HTC Smartphones sind die heißesten Geräte seit der Erfindung von geschnitten Brot, und Exchange-Server bekommt man überall hinterhergeschmissen - schon hat man eine preiswerte und im Vergleich zu iMode und Blackberry geradezu offene Push-Mail-Lösung, die außerdem noch Kontakte und Termine synchronisiert.



    Keine Frage, E-Plus hätte bei iMode die Push-Mail-Komponente stärker vermarkten sollen, da hatten sie quasi sogar Entwicklungsvorsprung .. aber wenn man sich die eigenen SMS nicht kaputt machen will.



    Keine Arme keine Kekse, iMode ist tot und niemand wird dem Dienst hinterhertrauern.

    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Man möge mich berichtigen ;).

    Grundsätzlich ist das was Du schreibst richtig,aber bei besseren Providern kann man einstellen, welche Server authorisiert sind, Mails eines bestimmten Absenders zu verschicken.
    So habe ich in den SPF-Einträgen für meine Hauptdomain nicht nur meinen primären Web+Mailserver authorisiert, sondern z.B. auch meinen angemieteten Exchange-Server.


    Google Mail ist übrigens ein prominenter Nutzer von SPF.

    Zitat

    Original geschrieben von devil-hwd
    Gebaut wird immer, ich sag nur Sanierung, Umnutzung, etc. ;)


    Gebaut vielleicht (und auch hier wirds immer weniger), bezahlt nein.


    Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater etc. haben eine Gebührenordnung. Niemand weicht davon ab, und wenn doch ist für den die Kacke am dampfen.
    In der Baubranche sind die Preise dagegen völlig kaputt, Zunehmend zahlen Architekten Leistungen gar nicht mehr, nach dem Motto "wenn Du es nicht für lau machst, ein anderer findet sich schon".


    Zu wenig Aufträge für viel zu viele arbeitslose Bau-Ingenieure.


    Private Bauherren sparen auch gerne (an den falschen Stellen beim Häuschenbau), und Fertig- und Serienhausfertiger haben eh ihren eigenen, kleinen und billigen Stall Ingenieure.


    Kurzfassung: wer heute ein Bauingenieurstudium anfängt und nicht direkt nach dem Abschluß ins Ausland gehen möchte, der ist wirklich selbst schuld.

    Re: lohnt sich ein Bauingenieur-Studium?


    Mein Vater ist Bauingenieur und ich habe gut daran getan, nicht in seine Fußstapfen zu treten.


    Wenn man nicht gerade vorhat, ins Ausland zu gehen, ist es eine Wahnsinnsidee, heute Bauingenieurswesen studieren zu wollen. Die Preise sind kaputt, die Auftragslage katastrophal.


    Auch das Argument "antizyklisch studieren" wäre falsch, denn auch langfristig wird sich in Deutschland daran nichts ändern. Schon heute gibt es einen Leerstand wie noch nie, und aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich dies auch auf lange Sicht nicht bessern.

    Es gibt ein paar Angebote (z.B. von der deutschen Bank), wo WAP1.1-Interfaces zum mobile banking angeboten werden. Diese sind allerdings - WAP1.1-typisch - mit einer grausigen Benutzerführung und vor allem mit einer CSD-Einwahl in einen firmeneigenen APN und damit mit hohen Kosten verbunden.


    WAP1.1-Banking über GPRS und WSP gibt es nicht, vermutlich, weil sich Root-Zertifikate auf Handys nicht durchgesetzt haben.



    WAP2.0 also stinknormales https: je nach Endgerät/Browser sind hier die ganz normalen Web-Banking-Schnittstellen nutzbar (bei der Netbank z.B. das "barrierefreie" Frontend mit dem Standard-Pocket-IE eines jeden Windows Mobile Smartphones).


    Noch komfortabler ist FinPhone/FinPocket (mit letzterem wickele ich seit einem Jahr sämtliche Bankgeschäfte ab), aber mit WAP hat das natürlich nichts mehr zu tun.

    Bei Loop sind die ersten 5 pro Tag kostenlos, bei Verträgen kostet es schon ab der ersten Benachrichtigung. Für 2,95 EUR gibt es das "E-Mail-Pack", darin enthalten sind unbegrenzt SMS-Notifies.


    E-Plus bietet unbegrenzt kostenlose SMS-Benachrichtigungen.

    Ich ergänze zum letzten Posting mal die starken regionalen Unterschiede, welche ich hier oder im anderen Benzinpreisthread bereits erwähnte: unter der Woche wohne und arbeite ich in Kaiserslautern, an Wochenenden bin ich regelmässig im Rheinland (Bonn-Remagen/Breisig).


    Trotz nur 190 Kilometer Distanz sind die Spritpreise in KL im Schnitt mindestens 5 cent höher als am Rhein - selbst bei Tankstellen derselben Kette (Jet, Total). Vorgestern morgen habe ich für 1,119 getankt in Remagen-Rolandseck, am Abend in KL warens 1,179 (beides Jet; Total je 1 cent teurer).


    Mitte/Ende Februar 1,029 gegen 1,129 (Jet Remagen gegen Jet KL). Wieviel Diesel darf man in Kanistern eigentlich im Auto mitführen? :rolleyes: