Beiträge von Hadraniel

    Bei so einem Profil (Wenigsttelefonierer aber neues Handy haben wollen = typischer Handybesitzer statt -Nutzer) lohnt sich doch gar keine Diskussion nach der Wahl eines passenden Anbieters - egal ob Premium oder nicht. Sorry, aber niemand will so einen Kunden haben.


    "UMTS haben wollen wegen des technischen Fortschritts" finde ich übrigens auch sehr albern. Entweder man nutzt UMTS für die Datenübertragung (oder meinetwegen auch Videotelefonie), oder man lässt es ganz. In ersterem Falle sollten die o2-Datentarife allerdings eine Nutzung de facto verbieten.

    Zitat

    Original geschrieben von Marko
    Es könnte also falsch sein, komplett auf premium setzen zu wollen, wenn die Masse am Ende doch bei den Basisleistungen bleiben sollte.

    Absolut. Was bei Porsche funktioniert, gelingt - wie man sieht - nicht automatisch auch bei VW, Ford, Opel und all den anderen Herstellern, die gerade erfolglos versuchen sich im Markt zu positionieren. Und wo ich gerade bei diesem Vergleich bin: Porsche bietet ein Produkt, welches sein Image mehr oder weniger rechtfertigt. o2 dagegen bietet Tarife und Werbung, die ein Premium-Image rechtfertigen sollen.

    Mein Gefühl sagt mir, daß alle "Nicht-Discounter" sich noch ganz schön umgucken werden, wenn sie ihre Felle äh Kunden nicht wegschwimmen sehen wollen.


    Der Festnetz-TK-Markt hat es vor ein paar Jahren bereits vorgemacht: letztendlich läuft alles über den Preis. Da gibt es keine Nische für "Premium-Anbieter" mit "Premium-Services". Was soll bei Telekommunikation auch schon Premium sein? Gespräche vermitteln und Bits durch die Luft schubsen - das ist die Kerndienstleistung.


    Der beständige Versuch, seine Kunden für dumm zu verkaufen (im Klartext: mit Mailboxsprüchen, Sound-Logos, Klingeltönen, SMS+MMS-Abos etc.pp. zu versorgen) zieht immer nur bei einem kleinen Teil der Kundschaft.


    Auch bei DSL konnte man es gut sehen: als die Preise gegen Null fielen gabs eine kurze Zeitlang eine Möglichkeit, sich als Premium-Anbieter von der Konkurrenz abzuheben - mit Voice-over-IP. Das gibts heute aber auch an jeder virtuellen Straßenecke, und in der Regel günstiger als beim Anbieter; DSL-Produkte unterscheiden sich auch nur noch in der Farbe des Anbieters.



    In zwei Jahren haben wir (hoffentlich) Netzbetreiber, die ihre Dienste alle knapp über IC anbieten - ich möchte sehen wie o2 dann "dem Billig-Trend" widersteht.

    Meine CD ist irgendwo in meinen Umzugskartons vergraben, daher habe ich vor wenigen Wochen ein bißchen im Internet gestörbert und eine Datei gefunden, in der eine passende .inf-Datei für die Installation des Modems enthalten ist. Zusätzlich gibts sogar ein kleines Einwahl-Tool, welches aber nicht unbedingt notwendig ist - wenn man den erweiterten AT-Initialisierungsstring zum Einstellen des APN manuell setzt.


    Hier habe ich den Treiber gerade abgelegt: Smartphone USB-Modem Treiber

    Harhar. Irgendwie komme ich jetzt nicht umhin, eine gewisse Schadenfreude gepaart mit Mitleid für diejenigen zu empfinden, die zur "Discounter-Konkurrenz" gerannt sind: da gibts für wenige Cent Preisvorteil schlechtere Taktung, Mindestumsätze, Vertragsbindung, andere Fußangeln - und ganz generell Kundenverhältnisse zu Firmen, bei denen man einfach schon aus Prinzip nicht Kunde werden sollte.


    Ich bin außerdem gespannt ob blau, klarmobil und wie sie sonst alle heißen nachziehen.

    Re: T-Mobile MDA Compact als Modem


    Zitat

    Original geschrieben von hfr
    Hat jemand schon mal die Applikation Funkmodem erfolgreich verwendet?

    Ja, ich, regelmässig. Du musst die Applikation Funkmodem starten bevor Du das Gerät am PC anschliesst.


    Dann springt kein Active-Sync an, sondern - beim ersten Mal - die Hardwareerkennung. Dort musst Du die HTC USB Smarphone Treiber installieren. Ab dieser Erstinstallation steht Dir dann unter einem virtuellen COM-Port Dein MDAc als Modem (z.B. für die Internet-Einwahl per DFÜ-Netzwerk) zur Verfügung.

    Zitat

    Original geschrieben von catman
    Konkret geht es hier um das Thema Onlinebanking.

    Es ist noch kein Fall bekannt, bei dem Onlinebanker zu Schaden gekommen sind, weil man ihre SSL-gesicherte Session belauscht und geknackt hat.
    Alle Fälle von Schäden durch Onlinebanking gehen auf Trojaner, Keylogger und vor allem Phishing zurück - wobei letzteres ein Euphemismus für Dummheit ist: TAN = Unterschrift. Wer Sachen unterschreibt, ohne sie richtig zu lesen, hat auch im RealLife(tm) echte Probleme.

    Zitat

    Würden sich alle an das Rechtsfahrgebot halten, es keine "Raser" gäbe, die dann wieder Oberlehrer auf den Plan rufen, und der Sicherheitsabstand (auch von LKWS) eingehalten würde, gäbe es kaum Staus oder Unfälle

    Das denke ich auch. Ich vermute auch mal, daß jeder normale Autofahrer mehr Zeit in Staus - verursacht durch Unfälle, Raserei/Drängelei, Mißachtung des Rechtsfahrgebots und Unkenntnis des Reißverschlußsystems - verbracht hat, als er jemals wieder durch agressive Fahrweise gutmachen könnte :rolleyes:


    In diesem Zusammenhang würden mich jetzt doch mal Unfallstatistiken auf französischen Autobahnen oder amerikanischen Highways interessieren.
    Auf ersteren gibt es echt drakonische Strafen wenn man mal mehr als 115km/h fährt (und dabei erwischt wird ;)) und die Amis haben zu längeren Autobahnfahrten bekanntlich eh einen ganz anderen, deutlich entspannteren Bezug (abgesehen von dem 55mph-Limit).


    Da drängt sich mir spontan schon wieder ein technischer Vergleich auf: auf deutschen Autobahnen verfährt nach dem CSMA/CD-Protokoll (multiple access, crash detection muhahaha; mit steigender Auslastung sinkt der Durchsatz invers-exponentiell) während Amis gemütlich TokenRing fahren (ok, Token sind auf nem Highway schwer auszumachen, aber der Durchsatz sinkt zumindest erst, wenn eine kritische Menge erreicht wird).