Beiträge von Hadraniel

    Ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht in ein paar Monaten.


    Ich würde mir übrigens auch mal die Loox-Geräte angucken, neben den Dell-PDAs, die hier im Thread bereits empfohlen wurden.


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    Original geschrieben von SICKoN
    ein pda wiegt nichts und kannste schnell in die tasche stecken... das wird ein notebook nie können...


    Ein Ultra-Portable wie der JVC MP-XP731DE hat nur doppeltes PDA-Format, dafür aber eine größere Ausdauer und vor allem die Leistungsfähigkeit eines vollwertigen PCs :) Ist - leider auch preislich - eine ganz andere Klasse als so ein Wollmilchsauradaubruder der 3,5kg-Klasse.

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    Denn nach deinen Angaben sehe ich noch immer keinen Grund weshalb ein Notebook besser sein soll als ein PDA.


    Nicht grundsätzlich, aber für die eingangs genannten Anforderungen.


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    Nur eine Frage zu ein PDA sei überbewertet. Ist nicht alles überbewertet?


    Diese Totschlagfrage ist hier irgendwie falsch. Es gibt auch reichlich unterbewertete Sachen, Gegenstände, Ereignisse, wasauchimmer ...
    Nicht abstreiten ist der PDA-Hype der letzten Jahre. Jeder Yuppie musste eins haben, wenn er gelten wollte - Nutzen hin oder her. Den Höhepunkt haben die Hersteller hinter sich, inzwischen gibt es die Geräte ja auch ab 100 EUR im Supermarkt.


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    Original geschrieben von soso
    Ich muß sagen dass ich mit einem Pocket PC ohne Probleme Online gehen kann. Auch die Nutzung von MP3s ist besser. Schaut recht blöd aus ein Notebook auf dem Buckel zutragen um auch unterwegs Musik hören zu können :D Auch Videos schaue ich mit einem Pocket PC. In sehr guter Qualität.


    Für MP3s wäre mir ein PDA zu schade. Internet auf 320x200 halte ich für ebenso sinnlos wie Videos bei dieser Auflösung (ich erwähnte, daß ich PDAs mit HMD gänzlich anders einstufen würde).


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    Ein Frage an dich Hadraniel. Für was nutzt du ein Notebook und wofür benötigst du unbedingt so ein Gerät? Nutzt du es wirklich aus? Oder hast du es vielmehr weil es coll ist?


    Stehe ich jetzt am Pranger? ;-)
    Ich nutze seit gut 5 Jahren einen Fujitsu-Siemens Biblo B110, einen der ersten Subnotebooks auf dem europäischen Markt. Die 800x600er Auflösung und die P233 CPU sind ebenso veraltet wie hinderlich, ebenso der maximale Speicherausbau von 160MB RAM.
    Ich nutze das Gerät dennoch fast täglich für Mails, Internet (so wie gerade in diesem Moment), Banking, Office (Rechnungen schreiben, Tabellenkalkulation), Administration (SSH, VNC) .. und meine Diplomarbeit.
    Java-Entwicklung ist leider nicht drin, Eclipse unter WinXP mit dieser Hardware ist einfach Quatsch. GPS-Routenplanung unterwegs hat sich für mich als nettes Gimmick erwiesen, aber ich nutze es wirklich selten.
    Mit GPRS bin ich wirklich überall online. Mit WLAN bei der Arbeit, daheim, bei meiner Freundin (wo ich mich sehr oft aufhalte).


    In den ersten Semestern war es übrigens in der Tat besonders "cool", in Vorlesungen mitzutippen (heute würde ich nicht im Geringsten damit auffallen, unter der Masse Notebooknutzer) und in der Bahn MP3s zu lauschen.
    Wenn ich das Geld hätte würde ich mir sofort einen JVC MP oder IBM X40 zulegen. Leider zwingt mich das Budget zum Verharren der alten Hardware. Subnotebook muß aber sein - echte Notebooks finde ich unterwegs einfach zu klobig.


    Schon einige Male hat es mich gereizt, einen PDA zu kaufen. Ich habe es aber bis heute nicht bereut, ihn nicht zu haben. Anfangs waren es die 160x160 Pixel, die mich aufhielten (wenn man Programme dafür entwickeln soll merkt man besonders, wie sehr die geringe Auflösung nervt). Heute möchte ich auch eine Tastatur nicht missen (wenigstens eine virtuelle, wie ich bereits im Thread verlinkt habe).


    Mein P800 ist ja auch schon ein halber PDA - trotzdem nutze ich doch viel lieber meinen stinkealten Subnote.


    Ich bleibe vorerst dabei: PDAs sind nur für Nischenanwendungen oder Geeks (Video gucken, als Spielekonsole mißbrauchen) interessant.


    PS: Wenn IPAQs maximal 200 EUR kosten würden, oder für ihre aktuellen Neupreise ein XGA-HMD mitliefern würden, sähe meine Meinung ganz anders aus. Auch DAS meine ich mit "überbewertet": viel zu wenig Nutzen für viel zu viel Geld.

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    Original geschrieben von beleboe
    Wieso kann man in Pocket PC User Groups keine Opjektivität erwarten? :confused: Nach deiner Angabe kann man es auch auf Foren übertragen. Auch auf TT?


    So wenig wie man mir hier bei TT der Aussage "Handys sind überflüssige Spielzeuge" zustimmen würde, so wenig Gehör dürfte ich finden, wenn ich in ein Pocket PC Forum schreibe "PDAs sind völlig überbewertet". Das meine ich mit "nicht objektiv".


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    Gut, wenn für dich ein Notebook besser ist, dann ist es OK. Nur muß es nicht bedeuten dass sich andere dann keinen PDA zulegen sollen.


    Bitte nicht schon wieder verallgemeinern. PDAs haben ihre Existenzberechtigung, nur meiner Meinung nach eben nicht in all den Bereichen, in die man sie heute hereindrückt und "hyped".


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    Für mich in der Logistik ist ein PDA dem Notebook um mehr als nur Längen überlegen.


    Wieder so eine Spezialanwendung. Ich habe in der Tat noch keinen Paketboten mit Notebook rumlaufen sehen.


    Ich erinnere aber nochmal, und zum letzten Mal, an die Liste der Anforderungen, die eingangs vom Threadersteller genannt wurden.
    Auch wenn er sich inzwischen selbst zu Wort gemeldet und die Mobilität nun über alles andere priorisiert hat, so bleibe ich doch dabei: für die angedachten Aufgaben ist ein Notebook sehr viel besser.


    Es würde mich freuen, wenn der Threadersteller diesen Thread in 6 Monaten, nach Kauf eines PDA, wieder ausgräbt und von seinen Erfahrungen berichtet.
    Vielleicht überzeugt er mich ja vom Gegenteil. Vielleicht stimmt er mir dann aber auch zu.


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    In Sachen ernsthafte Anwendungen rate ich einmal ein Jahr die Ausgaben Pocket PC Magazin und Notebook, Organizer & Handy zu lesen.


    Wenn ich mal gerade ein bißchen weniger belastet bin, werde ich unsere Bibliothek mal aufsuchen und ein bisschen stöbern. Bis dahin wäre es schön, wenn Du eine Handvoll Anwendungen (nicht: Spezialanwendungen) nennen könntest. Sollte ja nicht so schwer sein, wenn es so viele davon gibt. Mobile Banking+Broking? Officekram? Verwaltung der Video- und CD-Sammlung? Fahrtenbuch?


    Der unbedarfte Nutzer möchte mit so einem "Stiftcomputer" Kontakte und Terminkalender pflegen - fertig. Da ist ein 500€ PocketPC oversized und rausgeschmissenes Geld. Bei Mail+Internet wird ob der geringen Bildschirm-Auflösung und der schlechten Eingabeschnittstelle in der Regel schnell Ernüchterung eintreten. Ich wiederhole meine Frage: was also, neben Nischenanwendungen, bleibt einem PDA?


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    Die Navigation via PDA oder Handy akzeptiere ich nicht als ernsthafte Anwendung. Wenn Business-Nutzern abgesehen.


    Dann verstehe ich Deine Argumentation mit Inventur-Software nicht. Ein Durchschnitts-SOHO-User wird damit noch deutlich weniger anfangen können.

    Vorweg: ich möchte keinen Krieg PDA vs. Notebook anzetteln. Dennoch möchte ich zu dem Posting Stellung nehmen.


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    Original geschrieben von beleboe
    Notebooks sind groß, schwer und unterwegs zum mitschleppen nicht gerade handlich. Zudem gibt es gerade bei Notebooks sehr große Unterschiede in Sachen Leistung.


    Wem das klassische Notebook-Format zu groß ist, der kann auf Subnotebooks zurückgreifen - ich habe den Kauf eines solchen Geräts noch nie bereut. Wem auch diese Geräte zu groß sind, der wird inzwischen in der "Ultra-Portable"-Sektion fündig. Leider werden die Geräte mit zunehmender Kompaktheit natürlich auch immer teurer.


    Große Leistungsunterschiede gibt es auch bei PDAs - und jeder Notebook, der nicht mehr Laptop heißt, wird in der Leistung jedem PDA überlegen sein. Leistung ist hier also kein Argument.


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    Wer mit einem Notebook aufwendige Arbeiten machen will oder muß benötigt schon ein Notebook bei dem die Grafikkarte einen eigenen Speicher besitzt und nicht den Arbeitsspeicher des Notebok mitbenutzt.


    Moment mal ... Anwendungen, die für einen Notebook mit Unified Memory zu hoch sind, funktionieren erst recht nicht auf einem PDA.


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    Zudem ist ein Notebook wie vorhin anders gesagt recht groß. Man muß also eine Notebooktasche dabei haben.


    PDAs trägt man in der Regel auch eher nicht am Gürtel, sondern im Aktenkoffer - außer man ist ein Nerd :)


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    PDAs sind in der Lage ein Notebook zu ersetzen. Es gibt zahlreiche Programme die auf diese Geräte zugeschnitten sind. Dass man einen PDA auch nicht nur für Spiele einsetzen kann zeigen reichlich Beispiele. PDAs werden im Bereich der Medizin, Autoindustrie, Landwirtschaft, Logistik und dem Finanzwesen eingesetzt. Viele Unternehmen setzen Noteboks nicht mehr ein und haben den großen Vorteil von PDAs entdeckt.


    Das sind alles Spezialanwendungen. Natürlich ist ein PDA praktisch, wenn man damit Marineoffiziere ausstattet und die Betriebshandbücher ihrer Kriegsschiffe handlich am Gürtel tragend stets verfügbar haben (die US Marine hat seinerzeit eine Zweistellige Summe in Palms und die Digitalisierung der Handbücher investiert; eine Summe, die sich schnell armotisiert, durch den eingesparten Treibstoff bei Einsatzfahrten, da ein paar Tonnen weniger Papier durch die Meere geschifft wurden). Ingenieure, Ärzte, Kuriere finden es zweifelsohne praktisch, wenn der digitale Begleiter die benötigten Informationen auf den Handteller liefert. Versicherungen sparen liebend gerne 50% der Hardwarekosten, wenn ihre Außendienstler mit Tarifrechnern auf dem PDA statt auf Notebooks auf Aquise sind (ich habe selbst in Pilotprojekten 1999 derartige Möglichkeiten für einen deutschen Versicherer evaluiert).


    Aber die eingangs genannten Anforderungen waren

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    • mp3, wma hören
    • videos schauen(in annehmbarer qualität)
    • emails abrufen
    • messenger benutzen
    • internet surfen
    • lange akkulaufzeit
    • eventuell wlan (oder zumindest die möglichkeit nachzurüsten)
    • einen usb-host, um eine externe festplatte anzuschliesen
    • auflösung mindestens 240x320
    • die möglichkeit das os bzw die integrierten programme zu updaten
    • eventuell kartenslot


    Bist auf "lange Akkulaufzeit" sehe ich in den aufgelisteten Punkten den Notebook im Vorteil. Natürlich auf Kosten der Mobilität, aber erstens kann man hier, wie ich bereits schrieb, mit Subnotebooks und Ultraportables abhelfen, und zweitens ist es meine Meinung, und die vieler Bekannter und Freunde, daß die notwendigen Kompromisse eines PDAs aufgrund des Formfaktors und des fehlenden Interfaces in diesen Punkten zu stark sind.
    Ich gewichte hier mal "Internet", "Video" und "Mails" als ernsthafte Anwendung für unterwegs. Meiner Meinung nach sind die niedrige Auflösung der Geräte sowie die Stifteingabe echte "No-Go"s.... Für MP3 sollte man sich einen Stick kaufen, oder ein Handy - das sollte kein Kriterium für ein viele Hundert Euro teures Stück Hardware, mit dem man arbeiten möchte, sein.



    Persönlich würde ich übrigens liebend gerne einen PDA nutzen - aber nur zusammen mit einem HMD (Head mounted Display) und einer virtuellen Tastatur.


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    Ich denke einmal dass du und deine Freunde und Bekannten schon von Beginn an nie so richtig gewußt habt was ihr mit dem PDA machen wolltet.


    Bei meinen Freunden und Bekannten decken sich die Anforderungen mit den hier im Thread genannten. Es gibt auch einen, der wollte nur seinem Spieltrieb freien Lauf lassen - ich denke der wurde am wenigsten enttäuscht.
    Die Arbeitskollegen, die ihre IPAQs unaufgefordert vom Arbeitgeber gestellt bekommen haben, nutzen in den Meetings inzwischen auch schon wieder Notizblock und den klassischen Terminplaner.


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    Geht einmal zu einer Pocket PC User Group. Dann werdet ihr sehr schnell feststellen dass man auch mit einem PDA sehr sehr viel mehr machen kann. Gemeint sind ernsthafte Anwendungen und nicht Spiele oder Filme schauen.


    Auf diese ernsthaften Anwendungen für die breite Masse Privatanwender (keine spezielle Branchensoftware) bin ich aber wirklich gespannt. Außer dem GPS-Routenplaner - wo es auch standalone-Geräte gibt - und der ewigen, omnipräsenten Killerapplikation "Spiele" fällt mir da ehrlich nix ein.


    Früher nannte man die Geräte eher Mobile Organizer und dienten der Verwaltung von Adressen (Kontakte), Terminen (Kalender) und To-Do-Lists. Schön. Heute heißen die Geräte personal digital assistant und, so sagen die Kritiker, können vieles - aber nichts besonders gut. Diesem Urteil schliesse ich mich an, vor allem mit Blick auf die hohen Kosten der Geräte.


    Von einer Pocket PC User Group erwarte ich im übrigen kein objektives Urteil zu einem PDA.

    Re: PDA Kaufberatung


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    Original geschrieben von SICKoN
    ich war eigentlich auf der suche nach einem laptop, naja inzwischen hab ich festgestellt das ich mir ein notebook mit meiner ausbildungsvergütung nicht auf dauer leisten kann.... daher kam ich auf die idee eines pocket pcs....


    hat jemand einen vorschlag?


    Ja, kauf Dir einen günstigen gebrauchten Notebook.


    PDAs sind im Allgemeinen völlig überbewertet und viel zu teuer. Kein PDA kann einen Notebook ersetzen. Ohne PDAs jetzt pauschal die Existenzberechtigung abzusprechen, im engeren Freundes- und auch im erweiterten Bekanntenkreis und unter Kollegen trat nach den ersten Wochen und Monaten der Begeisterung doch recht bald Ernüchterung ein. Die sündhaft teuren IPAQs dienen jetzt praktisch ausnahmslos als Notizzettel und Gameboyemulator - schade ums Geld!


    Selbst mit älteren Notebooks kannst Du vernünftig surfen und mailen - was bei jedem PDA im Vergleich dazu nur eingeschränkt möglich ist. Auch Subnotebooks gibt es günstig, wenn man sich auf ältere Modelle beschränkt. Bei ebay werden zzT zB IBM X20 recht preiswert vertickt.


    Einziges Problem: Akkulaufzeit. Um einen teuren, neuen Akku wirst Du bei einem Gebrauchtnotebook nicht herumkommen, und selbst dann sind selten mehr als 3 .. maximal 4 Stunden netzunabhängiger Betrieb drin.

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    Original geschrieben von cupito
    wap ist ein anderes format als xhtml und html. in der art mp3 und aac. ;-)
    obwohl sich xhtml und wml noch recht ähnlich sind.


    Autsch. geWAPpnet hat ja schon gut mit dem Tohuwabohu da aufgeräumt. Als Ergänzung sei hier noch die brauchbare Schnellübersicht zu WAP aus der Wikipedia genannt.


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    worüber ich mich viel mehr aufregen würde bei überteuerten preisen sind sms, k. habe meine 200frei, aber für den datenmüll so nen haufengeld zu zahlen ist wohl perverser. da hatte sich früher auch niemand aufgréregt, zahlt auch jeder brav.


    Noch viel mehr? ;) Der "Datenmüll" hat seine Existenzberechtigung, schliesslich ermöglicht es die doch praktische asymmetrische Kommunikation, praktisch jeder ist damit erreichbar (weil fast jeder ein Handy hat), und es funktioniert per push statt per pull.


    Ob der reguläre Preis von rund 20ct angemessen ist, muß jeder für sich selbst ausmachen. Wer SMS fleissig nutzt, und dabei mögliche, großzügige Inklusivkontingente sprengt, kann mit wenig Aufwand viel sparen. Schliesslich gibt es SMS per WAP ab rund 4ct, per Java-Client imho ab 7ct. Die alten D1-Businessverträge tarifieren netzintern 1,5ct.



    Bemitleiden sollte man eigentlich nur Schlammhirne, die miteinander sms-chatten, obwohl sie nebeneinander auf einer Parkbank oder im Bus sitzen, oder die sich für 2 Teuro pro Nachricht von irgendwelchen Call-Centern verarschen lassen.


    Aber auch hier fällt es mir schwer, von Abzocke zu sprechen - schliesslich wird niemand dazu gezwungen, diesen Dienst so zu nutzen.


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    "Wer auf Traffic und Megabytes konditioniert ist, der glaubt wohl auch noch, daß Computer mit mehr Megaherz schneller sind, und mehr Megapixel bessere Bilder machen."
    sorry, den satz verstehe ich leider nicht.


    Hmmja, war ein bißchen um die Ecke gedacht. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, daß man sich vom Marketing nicht vereiern lassen sollte. Dein erster Beitrag klang so nach "Leute, seid sparsam mit dem Traffic, sonst wird die gute Mama o2 böse und dreht uns die Flat ab". Ich sage: Bullshit, für Logos und Videoclips ist ihnen ihr achso verdammt teurer Traffic ja auch nicht zu schade.


    Wie schrieb hier oder im Parallelthread irgendwer mal so schön treffend (sinngemäß): irgendwelche Entscheider mit Betonköpfen haben halt immer noch feuchte Träume, daß die Kunden ihre Mondpreise für GPRS zahlen und so ihren GSM-Datenmüll vergolden, um den Mist auszulöffeln, den sie selbst verschuldet haben (Milliardenschulden). Mit Blick auf die GPRS-Tarife kann man aber nur feststellen: die haben den Schuß nicht gehört.

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    Original geschrieben von cupito
    jo 50mb in wenigen tagen. du bist genau einer von denen die diese flat kaputt machen!!!


    Du hast genau nichts begriffen! Surf doch mal auf die großen Portale t-online.de, spiegel.de, tagesschau.de, faz.net, ... da schmelzen die Megabytes nur so dahin.
    Eine halbe Stunde täglich News lesen und kommentieren bei Heise, Slashdot, Teltarif und Golem - weg sind die Megabytes.


    Wer auf Traffic und Megabytes konditioniert ist, der glaubt wohl auch noch, daß Computer mit mehr Megaherz schneller sind, und mehr Megapixel bessere Bilder machen.


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    dann aber am größten jammern. :rolleyes:


    Angesichts von UMTS-Tarifen, die mit halber DSL-Bandbreite werben, dafür aber monatliche Inklusivvolumina beinhalten, die in wenigen Minuten (!) verbraten werden können, ist ein bißchen Jammern durchaus angebracht.
    Auch die Datentarife, die man dem deutschen Mobilfunkkunden vorsetzt, sind - seit es CSD/HSCSD und GPRS gibt, eine bodenlose Frechheit.


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    ich wollte nur verdeutlichen, dass man auch die seite von o2 sich mal klar machen sollte


    Mitleid gegenüber den Netzbetreibern ist völlig fehl am Platz - die machen genug Asche. Die Tendenz der Netzbetreiber, Daten in Abhängigkeit vom Inhalt zu tarifieren, gehört entschieden bekämpft.


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    vodafone mit der flat fürs eigene portal nur is doch da wohl mal mehr ein witz oder?


    Mit ein bißchen Abstand von der Sache und gesundem Menschenverstand wird einem doch bewußt, wie absurd das alles heute ist. Da wird in den Rechnungsbeilagen und im WAP-Portal und Specials und überhaupt überall mit nur einem tollen Content geworben: Logos und Klingeltöne. Nur 5€ das Stück. SMS und MMS-Infos im Abo, den Witz des Tages und bloss keinen einzigen Promifurz verpassen. Nur 20 bzw 1€ das Stück.


    Als ob man mit dem Trägermedium GPRS und UMTS nichts besseres machen könnte. Ich rede nicht von Filesharing. Ich meine Mails, WWW, SSH, VPN immer und überall. Alle Daten des heimischen PC und des Büros immer in der Hosentasche, vollen Zugriff auf alle Medien unabhängig von Zeit+Ort.


    Wir wollen keine WAP-Gucklöcher, und keine vergünstigten Klingelton-Abos. Wir wollen bezahlbares IP über GSM. Nicht mehr und nicht weniger.

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    Original geschrieben von cupito
    wapflat als volumenflat mit vielleicht 50mb


    "Flat mit 50MB" ist ein Widerspruch in sich. Heute steht fast überall flat drauf, aber es ist gar kein flat mehr drin. 50MB versurf ich selbst auf dem Handy in wenigen Tagen.


    Ein guter Start wären 10ct/MB im kb-Takt statt 1 EUR/MB im 100kb-Takt bei gleichzeitiger Mindestabnahme von 100MB monatlich. Aber auch das kam hier schon dutzendmal und hilft den leidgeplagten Symbianern nicht weiter.

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    Original geschrieben von cupito
    und argumente da soll o2 zur wapflat schreiben zurück in die steinzeit finde ich absolut hirnlos. das is ne wapflat!!! keine vollwertige gsm-flatrate für alle möglichen internetsachen.


    Eben. WAP. Also WAP1.1 (=Steinzeit) aber halt auch WAP2.0 (=xHTML). Wenn sie Symbian-Operas auf den Smartphones aussperren, dann ist das kontraproduktiv. Wie man hier schon oft lesen konnte, behindert man mit dieser Maßnahme nur die eigentliche Zielgruppe, denn Tunneln per Notebook ist weiterhin kein Problem.


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    ich wollte nur mal drauf aufmerksam machen, dass man über den "warnschuss" von o2 mal nachdenken sollte und wenn man die flat noch nutzt um htmlseiten etc anzugucken, dann sollte man das fair machen und bedacht machen.


    Fairness muß von beiden Seiten ausgehen. Die Standard-GPRS-Tarife sind nicht fair.
    Statt übertriebener Filterung könnte o2 ja auch konsequenter die Logfiles durchsehen. Ein Tunnel ist da nun wirklich nicht schwer zu entdecken, da er sich in einer sehr hohen Anzahl HTTP-GET/POST pro Zeiteinheit auf den Tunnel-Endpunkt bzw. sehr vielen "WAP-Clicks" in kurzer Folge bemerkbar macht. Bei konsekutiven Transfers ein bißchen ausbremsen, das macht den Handynutzern nix, aber es wird die ohnehin schon lausige Latenz eines Tunnels extrem verschlimmern. Verwarnungs-SMS, wie sie es schon einmal gab.
    Oder das Übel an der Wurzel packen und endlich bezahlbare Volumentarife anbieten .. - aber auch wenn das jetzt zum googolplexten Mal hier im Forum gefordert wurde, da kommt einfach nix ...