Beiträge von Hadraniel

    Re: connect: I-Mode-Flatrate zur Cebit?


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    Wäre ja sehr zu wünschen, O2 und Vodafone habe die Flatrate schon länger im Programm.


    Ja, aber der Ankündigung nach klingt es eher nach einer Flatrate - wenn es überhaupt eine werden wird - die sich auf iMode-Inhalte beschränkt, und nicht eine fürs ganze WAP-Netz. Auch eine Möglichkeit, sich die ganzen Tunnelbrüder vom Leib zu halten (siehe o2).

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    und ein 2.0 wap browser kann ja auch html anzeigen....


    Richtig. Damit ist Opera übrigens streng genommen gar kein WAP-Browser, da er mit WMLC nicht umgehen kann.


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    aba warum sagt dann der techniker, dass das nicht erlaubt sei?
    war es mal erlaubt und jetzt nicht mehr?
    wem soll ich jetzt glauben?


    Tja .. guck mal im Thread Bit-Schubser. o2 sieht seine Felle davonschwimmen. Das Nokia6600 ist wohl das Urproblem (da es keinen WAP1.1-Stack mehr hat) welches die Unfähigkeit der Netzbetreiber offenbart, sich an die Evolution des Netzes anzupassen.


    Sollen sie halt den Proxy killen und ehrlich auf ihr Produkt draufschreiben: mit 5 EUR Flat zurück in die Steinzeit.


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    wer hat o2-flat, nutzt diese auch im wap2.0 für html und wap und hat keine weiteren kosten ausser der flat?


    Kam in diesem Thread schon mindestens ein Dutzend Mal? Ja, es geht.

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    Original geschrieben von geo
    Kann man bei der Directbox eingehende Faxe auch an eine andere Email-Adresse weiterleiten?


    Bei Weiterleitungen erhält man nur die Mail ohne das TIF-Attachment, beim Polling (POP3) hängt das Fax mit dran.

    Re: Re: Re: Re: Billigstes BT-Handy mit GPRS?


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    hol Dir eine GC75 (z.B. als Vertragsverlängerung) und rechne mal wieviel Zeit Du schon mit Suchen verschwendest hast.


    An der Zeit da ist was dran ... :rolleyes:


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    Was spricht denn gegen das R520?


    Nichts - außer der Verfügbarkeit. Es ist rar gesät. Daher ist es auch recht teuer, wenn sich denn überhaupt mal jemand von dem Gerät trennen möchte.


    Andererseits wäre es wirklich gut für meinen Zweck: GPRS, Bluetooth, Outdoor-Urlaubstauglich. Mal gucken wo ich das jetzt herbekomme .. sonst probiere ich wohl mal ein S55 oder noch ein T68 ...

    *schieb*


    Es ist wieder soweit .. ich suche schon wieder ein günstiges Handy mit GPRS und Bluetooth.
    Mein Fisio825, welches ich nach den Tips hier im Thread seinerzeit erworben hatte, habe ich nach einigen Monaten durch so ein China-Import T39 ersetzt.


    Dieses wird mir nun allerdings zu schade für den Einsatz als reines Datenmodem, und bei meiner für demnächst geplanten Karten/Handykonstellation brauche ich nun wieder ein neues GPRS-Gerät.


    PC-Cards sind immer noch ganz schön teuer. GC75 und GC79 sind weiterhin rar gesät und auch nicht billiger geworden, seit ich vor einem Jahr diesen Thread erstellt habe.


    An günstigen Bluetooth-Handys fallen mir derzeit ein:
    Fisio825 (immer noch), T68, S55.


    Ansonsten bin ich, vor allem was Marken jenseits von Siemens und Nokia und Modelle der letzten 12 Monate angeht, so überhaupt nicht auf dem laufenden und daher dankbar für jeden Tip!


    Gruß, Andy

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    Original geschrieben von bungee1
    Aber nur weil ich keine grossen Chancen habe das ganze zu verhindern, so kann ich doch "Nachsorge" in Form der Gendatei betreiben.


    Die "Nachsorge" in Form einer Gendatei wäre Zugleich auch Vorsorge=Prävention für Rückfällige.


    Ein rückfälliger Sexualstraftäter muß es ja nicht bei einer Rückfalltat belassen. Mit so einer Datenbank sollte man ihn aber schneller dingfest machen und von einer ganzen Serie abhalten können (schlimm genug, daß er überhaupt rückfällig wurde). Also: her mit der Gendatenbank!


    Unter dem Aspekt Opferschutz vor Täterschutz bin ich ohnehin der Meinung, daß Sexualstraftäter lebenslang hinter Gitter oder radikal formuliert auf einer einsamen Insel abgeworfen gehören - Sexualverbrecher sind schliesslich nicht therapierbar.

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    Original geschrieben von wgot
    die GPRS-Datenkapazität einer BTS entspricht etwa einem normalen ADSL-Anschluß (sofern nicht telefoniert wird). Wie viele opalgeschädigte Landeier möchtest Du nach agressiver Werbung gemeinsam an einen virtuellen DSL-Abschluß hängen?


    Waren das nicht eher 10MBit? Das entspräche gut 150 B-Kanälen. Selbst wenn es nur die Hälfte ist (u.a. weil der eine oder andere belegte Sprachkanal ja auch Bandbreite kostet) - für echte Kuhkäffer wäre das ausreichend, zumal man hier ja kräftig überbelegt und nicht für jeden Kunden einen "Kanal" reserviert - in der Annahme, daß er diesen nicht permanent voll auslastet. Vernünftige Volumentarife vorausgesetzt, funktioniert das auch.


    In dichter besiedelten Gebieten, wo es kein DSL gibt (also bei "OPAL-geschädigten") gibt es ja auch mehr BTS - und ich muß wieder das alte Argument ausgraben: in anderen Ländern funktionieren GPRS-Flats (es muß ja nicht direkt flat sein) auch, ohne daß das Netz zusammenbricht.


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    Dann sicher auf die Lizenzkosten. 50 Milliarden Euro für die UMTS-Lizenzen Das macht pro Handykunde 1000 Euro - jede schlafende Prepaidkarte mitgezählt.


    Tja, das UMTS-Grab ... die Gewinne sind fett, und die nächsten 10 Jahre zahlt da auch kein Unternehmen mehr Steuern. Ob plötzlich der große Konkurrenzkampf losbricht und die Tarife großflächig einbrechen, wenn die Schulden erstmal getilgt sind? Wohl kaum. Es bleibt dabei: der Markt funktioniert nicht.




    update: Mit o2 Surf@Home, Vodafone zuHause Web und der E-Plus Online-Flatrate wird mehr- oder weniger mobile Datenkommunikation endlich bezahlbar.


    Zum vollwertigen Internetzugang ists trotzdem noch ein Stück: NAT-IP-Adressen, transparente Proxies, Beschränkung auf TCP und UDP.
    Für 0815-Nutzer, die bei "Internet" nur an WWW und Mail denken mag das reichen - für fortgeschrittene oder Profis nicht.


    Rein von der Bandbreite wäre zumindest mir UMTS schon heute breitbandig genug. In der Tat habe ich keinen Festnetzanschluß mehr sondern begnüge mich mit der Kombination o2BWHZ+BASE+vodafone zuhause Web. Das neue funkbasierte Vollanschlußprodukt aus dem Hause Vodafone finde ich wegweisend - wenn es nicht so teuer wäre.


    Mit den aktuellen mobilen Datenprodukten funktioniert aber kein VPN, keine Serverdienste (VNC, Web, IMAP, ..), kein P2P (z.B. für onlinetvrecorder).


    Die Preise gehen klar nach unten, das ist lange überfällig. Um wirklich eine Alternative für Festnetzprodukte zu werden ist es allerdings erforderlich, die Beschränkungen zu entfernen.

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    EM-Trick und "bundesweite Homezone" sind viel bessere Beispiele.


    Ok. Bei EM ohne (BW)HZ-Umleitung verdient o2 ja genug. XXL-Uplooping wurde irgendwann durch Kartensperrungen bekämpft und dürfte nun, wo Anrufe zu HZ-Nummern teurer geworden sind, der Vergangenheit angehören.


    Mit der BWHZ ist es so eine Sache. Fest steht, daß die Weiterleitungsgebühren des Genion-Tarifmanagers eine Frechheit sind, wenn man bedenkt, daß man per CbC deutlich günstiger wegkommt. o2 sollte sein Angebot der Nachfrage anpassen und die Weiterleitungen deutlich günstiger machen oder besser noch, (evtl. optional) gegen einen pauschalen Aufpreis abgelten. 5 EUR monatlich für diesen Aufpreis wären eine gute Einnahme, die monatlichen 8 EUR mit BWHZ-Ankerverträgen gehen dagegen für die Aquisition+Subvention drauf. Dazu endlich mal Surf@Home fertigstellen und auch im GPRS-Netz freigeben, das Paket aggressiv bewerben (nicht mit Subventionen sondern mit irgendwas im Sinne von "Festnetznummer für günstige Erreichbarkeit, Handy für unterwegs, surfen ohne Zeittakt daheim") - fertig ist der ISDN-Killer für OPAL-geschädigte und Landeier.


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    Du hast was vergessen: die Kosten für den Aufbau der alten Technik (bzw die hierfür anzuzahlenden Kredite) und die Kosten für die Weiterentwicklung bzw Entwicklung der Nachfolgetechnik. Und das sind die Hauptkosten!


    Ich schrieb Selbstkosten des Betreibers, das zählt da alles für mich mit :)


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    Die Netzbetreiber haben nunmal das Dilemma, daß ihre Hauptkosten Fixkosten sind, die breite Masse der Kunden aber Verträge mit hoher Grundgebühr nicht akzeptiert. [..]


    Ist alles richtig. Die breite Masse nutzt ihre teuer subventionierten Geräte aber auch kaum, weil die laufenden Kosten so hoch sind.
    Die Lösung, damit würde man auch die Handysammler los: Tarife und Handy sauber trennen, wie schon von unzähligen Leuten seit Jahren gefordert. Die Finanzierung des Geräts sollte man nicht länger im Tarif tarnen, sondern explizit ausweisen. Tarif x für y EUR monatlich mit diesen und jenen Konditionen. Sie wollen ein Handy? Gibts hier für z EUR oder w EUR monatlich über 2 Jahre (effektiver Jahreszins..). Netzbetreiber kriegen die Geräte alle wesentlich günstiger als der Einzelhandel, also wird der Absatz schon nicht versacken. Schubladenverträgen könnte man entgegenwirken, indem man die Geräte auch ohne Verträge verkauft (.. und tschüss Einzelhandel). Wobei das sicherlich gar nicht im Interesse der Betreiber liegt, schönen doch auch ungenutzt Verträge die Kundenzahlen.



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    Ok - und ein faires Angebot ist nur möglich, wenn sich auch die Kunden fair verhalten. Natürlich alle, und nicht nur die "unwissenden" 95%.


    Ich denke Du verwechselst jetzt Ursache und Wirkung. Kunden, die sich heute "fair" verhalten, sind dumm. Sie zahlen drauf, und zwar heftigst. Ein "faires" Angebot könnte man gar nicht "mißbrauchen", da gibts nur "faire" Kunden.


    Es ist zwar irgendwie "unfair", sich eine BWHZ einzurichten, aber ist ist auch irgendwie "unfair", für die vorgesehene Weiterleitung mehr zu bezahlen, als für einen direkten Anruf per CbC. So what?


    Um auf den "Mißbrauch" eingangs zurückzukommen: die Netzbetreiber mißbrauchen die Festnetze, durch völlig überhöhte IC-Entgelte. Sie mißbrauchen den Kunden durch undurchsichtige Tarife, die oft dieselbe grundlegende Macke haben (wurde in irgendeinem Thread von irgendwem auch schonmal aufgegriffen):
    Üblicherweise zahlt man für ein Produkt den Betrag x pro Einheit. Nimmt man viel ab, bekommt man Rabatt und zahlt Betrag y<x pro Einheit. Mal abgesehen davon, daß der Basispreis im Mobilfunk grundsätzlich zu hoch ist, steigt dieser Preis y mit steigender Abnahme/Nutzung des Produkts! Dies gilt für alle Tarife mit irgendwelchen Inklusivleistungen, insbesondere für "Minutenpakete". Wer sowas nutzt und nicht versucht, durch bewußtes Telefonieren das Preisoptimum zu erwischen, ist selbst schuld.


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    Ist doch eine klare Antwort der Kundschaft auf die Frage ob sie faire Tarife wünscht


    Naja, die Quam-Verträge waren zwar heftigst provisioniert, doch bis auf HSCSD waren es nur geringfügig modifizierte E+Prof.-Kopien (3star, 4star, 5star), und bei 1star+2star war der Tarifvorteil gegenüber bestehendem ganz offensichtlich nicht groß genug, um die Träge Masse zum Wechsel zu motivieren - Hürden waren zusätzlich fehlende MNP sowie die generelle Skepsis einem neuen, ausländischen Netzbetreiber gegenüber, der ja "noch nichtmal ein eigenes Netz" unterhält.




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    Genau, mal zurück zum Thema. Sie sind Bitschubser. Wenn sie mehr sein wollen stört mich das nicht, und wenn ihre Angebote attraktiv sind würde ich sie nutzen. Aber während sie beim Bitschubsen ein Monopol haben müssen sie bei den weiteren Angeboten mit anderen Anbietern konkurrieren.


    Müssen sie? Das Aussperren "fremder Inhalte" (sei es durch technische Maßnahmen oder einfach durch den Preis), am besten des gesamten Internet, birgt große Gefahren. Lanturlu hat es in seinem alten Beitrag bereits anklingen lassen. Medienkontrolle. An diesem Wort hängt eine ganze Menge, mehr muß ich dazu doch gar nicht schreiben.


    Wie im Heise-Form so treffend erwähnt: AOL, T-Online und Compuserve haben sich zur Blütezeit der Mailboxen noch tapfer mit ihren geschlossenen Systemen gegen das aufkommende Internet gewährt - letzterer hats nicht überlebt, bei T-Online gibt es schon gar kein CEPT mehr und AOL bietet auch schon einen echten Internetzugang (ergänzt durch das eigene System) statt dem früher geschlossenen System mit (langsamen) Übergang ins Internet.


    Allerdings gibt es seit jeher zahllose Alternativen, sich Zugang zum Internet zu verschaffen. Beim Mobilfunk geht das leider nicht. Wenn der Markt es nicht selbst regelt - und die Gefahr besteht - sollte regulierend eingegriffen werden. Die Zukunft des mobilen Datenfunks darf nicht darin bestehen, zwischen 4 verschiedenen Intranets wählen und das "volle Programm" nur mittels (z.B. VPN-)Tunnels erschliessen zu können.


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    Ähm, das Aufzwängen geschieht aber hauptsächlich über gebrandete Handysoftware.


    Nein, das Aufzwingen geschieht hauptsächlich durch Tarife. Und hier gibt es keine echte Konkurrenz.

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    Original geschrieben von wgot
    klar - dann möge der fiktive Discounter mal anfangen und seine Basisstationen über Deutschland verteilen. Dafür dürfte er einige Jahre und einige Milliarden Euro benötigen. Mobilfunkanlagen wachsen nicht auf Bäumen, und die Mitarbeiter arbeiten nicht für 1 Euro die Stunde.


    o2 hat angefangen, Ballungsgebiete auszubauen, da hatten die Konkurrenten die Landschaften schon ordentlich mit BTS zugepflastert. Es hat trotzdem funktioniert.
    Die Milliarden Euro, die heute aus den Kunden ausgepreßt werden, gehen nicht in Mobilfunkanlagen, sondern zum Großteil in die Schuldentilgung sowie an die Aktionäre.



    Ich schreibe ja auch nicht, daß jemand bei Null anfangen soll. Das wäre im Mobilfunkbereich ebenso wenig sinnvoll wie im Festnetzbereich, wo auch schon genug Kabel unter der Erde liegen. Absichtserklärungen, billige Zweitmarken aufzubauen (ob das technisch in Form von Providern oder virtuellen Netzbetreibern oder was auch immer realisiert wird), sind ein Anfang. Bei Preisvorteilen im einstelligen Prozentbereich kann man aber nicht von Tarifoffensiven und Marktverschiebungen sprechen, sondern nur von Ablenkungsmanövern, um Wettbewerbsrechtler und die Kartellbehörde zu besänftigen.


    Provider (Wiederverkäufer!) scheinen auch nicht bessere Konditionen zu bekommen als Endkunden mit großen, stark rabattierten Rahmenverträgen - sonst gäbe es da bessere Tarife. Der Markt ist halt festgefahren, diktiert von den Netzbetreibern.


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    Man kann weitgehend die gleichen Features bieten wie im Mobilnetz: SMS, MMS, und Email-Push wäre technisch (vor allem bei ISDN) auch kein Problem.


    Sollen sie es halt anbieten - nur, wen interessierts? SMS, MMS, Mail-Push im Festnetz? Sollen die, die es brauchen, dafür zahlen - der Rest bitte nicht. Der Anteil der potenziellen Nutzer dürfte im geringen Promille-Bereich liegen.



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    Richtig - und Tarife kann man immer mißbrauchen. Und es gibt eine ganze Ladung Kunden die nix anderes im Kopf haben. Dieses Problem hattest Du vergessen.


    Falsch. Ganz falsch ... um nicht zu schreiben: haarsträubender Unsinn!


    Man kann Tarife nicht mißbrauchen sondern nur gebrauchen. Mißbrauch ist nur möglich, wenn AGB und technische Hürden gegen eine bestimmte Nutzung eingerichtet wurden, und diese dann unterlaufen werden (Du spielst auf die Tunnelung der o2-Flat an). Wie ich mein Handy bei Gesprächen zu nutzen habe, steht in keinem Vertrag und gehört da auch nicht rein.


    Der perfekte faire Mobilfunk-Tarif wäre Grundgebühr (um Verwaltung+Rechnungsstellung+Service abzudecken) sowie je Dienstmerkmal Selbstkosten des Providers + prozentuale Marge. Dazu evtl. noch eine Rabattstaffelung als Bonus für Kunden mit hoher Airtime.
    Mindestumsätze, Paketminuten und Inklusiv-SMS, billig hier und dafür umso teurer hier .. das ist doch alles Kundenverarschung.


    Wenn ich bei E+ nur die 3ct-Festnetzgespräche nutze? Bei o2 nur aus der Homezone abgehend Gespräche führe? Bei Tarifen mit Mindestumsatz nur eben diesen abtelefoniere? Bei Tarifen mit 150 Inklusiv-SMS maximal 150 SMS, bei 100 Inkusivminuten maximal 100 Minuten im Monat versende/telefoniere?
    Ist das jetzt in Deinen Augen Mißbrauch? Mitnichten ist es das! Das ist das optimale Ausnutzen des Tarifs, ich verstoße gegen keine Regeln - im Gegenteil, der gesunde Menschenverstand diktiert, bei den 3ct-Tarifen keine überteuerten Gespräche in Fremdnetze zu führen, und Locktarife mit Mindestumsatz nur eben bis dorthin zu nutzen.


    Oder, um es nochmal in aller Deutlichkeit zu schreiben: ein fairer Tarif richtet sich nach dem Nutzungsverhalten, nicht umgekehrt!
    De facto sind aber ausnahmslos alle Tarife auf dem Markt andersrum gestrickt. Wer sein Telefonverhalten nicht dem Tarif anpasst, zahlt drauf. Bis auf die E+Professional-Tarife mit Tarifautomatik (und auch die haben ihre Haken) gibts da nix. In diesem Zusammenhang ist erstaunlich, daß Quam (mit seinen Prof-Tarif-Kopien) seinerzeit so glänzend gestorben ist. Da war der Kostenvorteil gegenüber bestehendem zu niedrig, Subventionen für Geräteabgreifer deutlich zu hoch.



    Aber seis draum, das war jetzt eigentlich alles offtopic in Bezug auf das Thread-Thema: die Mobilfunker weigern sich, zu Bitschubsern zu werden.


    Bleibt zu hoffen, daß sie allesamt mit wehenden Fahnen untergehen, wenn sie versuchen, der Kundschaft weiterhin Profile aufzuzwängen und sie nach Strich und Faden zu vereiern - statt ihre Produkte entsprechend der Nachfrage zu entwickeln. Es ist mir absolut schleierhaft, daß nicht ein einziger der Netzbetreiber mutig ist und hier einen Vorstoß wagt. Verbesserungspotenzial gibt es mehr als genug .. das Peter-Prinzip wird auch hier dafür gesorgt haben, daß die richtigen Betonköpfe an den entscheidenden Stellen Wurzeln geschlagen haben :mad: