Beiträge von Hadraniel

    Zitat

    Original geschrieben von Karottensaft
    jetzt hast Du ja die Legitimation für massive Nutzung geliefert.


    Wo liest Du denn bitte eine Legitimation für massive Nutzung heraus?


    Wir machen dies nicht alleine vom angefallenen Traffic abhängig, denn wenn Sie mit einem Handy oder Smartphone permanent surfen, kann der Traffic auch sehr groß werden. Vielmehr werden die Datenbanken mit intelligenten Programmen nach generellen Auffälligkeiten durchsucht, so dass zum Beispiel Kunden, welche stundenlang oder gar tagelang einen permanenten Datenstrom verursachen, als potenzielle "Mißbraucher" eingestuft werden.


    Ganz offensichtlich werden die Logfiles also nicht weggeschmissen sondern analysiert. So Gockel, die 24/7 Last verursachen (P2P durch die Flat? Sind die des Wahnsinns?), dürfen dann eben mit der Warn-SMS und bei fortgesetztem Mißbrauch mit einer dicken Rechnung rechnen.


    Der klassische Ende-zu-Ende-Tunnel fällt durch massive HTTP-POST-Requests (oder, wie beim mittlerweile eingestellten wapdNET durch WDP-Traffic) zu immer derselben IP auf. HTTPS-Tunnel sind noch leichter zu identifizieren. So wundert es mich, daß hier noch immer Connects zu Ports jenseits 443 möglich sind. Allerdings gibt es auf dem o2 Proxy einen Session-Timeout und auch ein stark begrenztes maximales Downloadlimit. Außerdem habe ich beim letzten Mal (ist jetzt schon ein paar Wochen her) ein starkes Traffic-Shaping auf ausgehenden https-Verbindungen bemerkt, das war anfangs nicht so.



    Die Identifikation von Tunneln ist nun wirklich keine Kunst. Wenn der Techniker da von "intelligenten Programmen" spricht, dann will er den Fragesteller nur zusätzlich in Sicherheit wiegen.


    Man nehme ein squid logfile und sortiere nach Host (also host mit sed extrahieren, sort drüberjagen). Dann die identischen Hosts mergen und dabei zählen, anschliessend nochmal absteigend sortieren. IP-Adressen mittels RDNS-Lookup durch Hostnamen ersetzen. Mit ner Whitelist+Brain bekannte Internet-Adressen rauswerfen (z.B. spiegel, Heise, tagesschau, etc).
    Alles, was jetzt noch am oberen Ende der Liste (viele Zugriffe) auftaucht oder irgendwie nach dynamischer IP aus einem Dialup-Pool aussieht, ist ein potenzieller Tunnel-"Ausgang".


    Die Nutzer, die es mit solchen Zugriffen übertreiben (z.B. mehr als 100MB pro Monat), qualifizieren sich für eine Warn-SMS.



    Zitat

    Durch die Verwendung von Speicherkarten mit hoher Speicherkapazität sind auch bei Smartphones größere Downloads möglich.


    Möglich ja, sinnvoll nein - welche sinnvollen Anwendungen erzeugen große Downloads auf ein Smartphone? MP3 leechen? Videostreaming? Voice-over-IP? :)


    Wie oben geschrieben, der Proxy bricht Übertragungen nach 1,3MB ab, früher lag die Grenze sogar bei rund 700kb.


    Zitat

    Jegliche Behauptung, dass surfen via Notebook mehr Traffic erzeugt als Surfen via Smartphone, ist doch völliger Unsinn.


    Dem kann ich nicht zustimmen. Mit einer großformatigen Anzeige und vollwertiger Peripherie surft es sich wesentlich angenehmer und effizienter, als auf einem handtellergroßen Display, 10 Tasten und (wenn überhaupt) einem Touchscreen+Stift.
    Ich weiß ja nicht wie Ihr das WWW so nutzt. Ich habe in der Regel 2 bis 3 Browser mit jeweils 2-20 Tabs (schwankt stark) geöffnet. Dank DSL muss man da eigentlich nicht mehr warten, bis die Seiten im Hintergrund geladen wurden, aber bei der Flat+PC ist das sehr bequem - und trafficintensiv. Hier mal die Seite zu Ende lesen, während im Hintergrund schon die nächsten 5 geladen werden. So läuft das doch, und ich denke auf einem Smartphone geht das nicht.


    Allerdings halte ich diese Art der Nutzung nicht für schädlich, wie ich generell auch jeglichen GPRS-Traffic nicht für schädlich halte (siehe dazu Diskussion seit Beginn dieses Threads, speziell die Ausführungen von tw2).
    Schädlich ist zu viel GPRS-Traffic bei der o2-Flat nur deswegen, weil sich jedes Byte durch einen Proxy quälen muß.


    Also weg mit diesem Flaschenhals und wir sind alle happy :)

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Nicht schon wieder dieses geflame :rolleyes:


    Diese Anmerkung muss gestattet sein (grep -i "xplorer.*lücke" heise-newsticker | wc -l :)), zumal mein Ton mit einem Flame nun wirklich, aber auch wirklich gar nichts gemeinsam hatte. Als Informatikkaufmann solltest Du wissen was ein Flame ist, und was nicht. Womöglich ist Dein Beruf aber auch näher an der BWL als an der Informatik, dann sei Dir dies verziehen. Oder aber Du nutzt auch gerne harte Begriffe, weil es gerade so in der Mode ist. Wie schnell schreien die Leute heute "Abzocke", obwohl es damit im ursprünglichen Sinne oft gar nichts zu tun hat.


    Außerdem habe ich seine Frage beantwortet.

    Beruflich auf den Internetexplorer angewiesen? :confused: Seriöse Konzerne verbieten sogar die Nutzung desselbigen.


    Naja, wie dem auch sei. Installiere Dir den Proxomitron und nutze dessen Profilfunktionen. Dann kannst Du einfach mit einem Klick auf die rechte Maustaste die Konfiguration und damit z.B. den Proxy wechseln. Natürlich musst Du den Proxomitron dann natürlich als lokalen Proxy vor allen http(s)-Traffic vorschalten.


    Die zahllosen Filterfunktionen kann man auch alle abstellen, falls die Dich stören oder Webseiten zerstören.

    Zitat

    Original geschrieben von SGJP77
    Sogar mit HL1-Grafik würde die Geschichte von HL2 Spaß machen :D


    Das war auch mein Gedanke .. mir ist klar, daß meine Hardware nicht (mehr) alle graphischen Schmankerl bietet. Wenns aber halbwegs ansehlich ist, dann werde ich wohl auch so auf meine Kosten kommen. Die Story und Atmosphäre (40h Spannung!) soll der vom ersten Teil ja in nichts nachstehen.
    Sicher, die Engine von Teil 1 war für seine Zeit auch wegweisend - wirklich revolutionär war aber, daß es endlich mal einen "intelligenten" Shooter gab, im Brei der 3D-Ballerei. Neben System Shock und Unreal gabs da ja nicht mehr viel anspruchsvolles.


    Ich habe zwar auch gerne Unreal Tournament Instagib gespielt, Half-Life Counterstrike Beta 2 bis 6.6 mitgemacht und Quake Team Fortress geliebt. Aber ab und zu braucht man neben graphischem Augenschmaus und reinen Reflexübungen doch mal was zum Kauen ...


    btw: Die Graphik bei Freelancer war nix weltbewegendes, aber Stimmung und Atmosphäre wie seit Elite und Privateer nicht mehr. Die Optik ist ab und zu wirklich zweitranging.



    Nach den Berichten, die inzwischen über Half-Life 2 vorliegen, hat sich das lange Warten (und der ganze negative Rummel zwischendrin) aber gelohnt. Glückwunsch an Valve!

    Da hänge ich meine Frage auch mal dran: Ich habe einen XP1600+ und eine Matrox P650. Ich weiß, ist eine Bürokarte, keine Karte zum Spielen.


    Das letzte, was ich gespielt habe, war Freelancer, Homeworld 2 und Need-for-Speed Unlimited .. alles schon ein Weilchen her. Läuft Half-Life 2 auf so einer Hardware, wenigstens mit Minimal-Grafik?

    Zitat

    Original geschrieben von babapapa
    Übrigens ist die Nummernübermittlung immer aus, damit nicht jeder Angerufene die Nummer notiert...


    Dieses Thema wäre übrigens auch einen eigenen Thread wert .. falls es den noch nicht gibt. Ich halte die Rufnummernunterdrückung nämlich für eine gute Möglichkeit, Mobilfunkkosten zu sparen. Warum? Weil die Wahrscheinlichkeit sinkt, daß am anderen Ende auch jemand abnimmt ;)


    Je nach persönlichem Auslastungsgrad finde ich folgende Abstufung bei der Annahme von Anrufen sinnvoll:

    • Ich habe viel Zeit (haha), bin in Plapperlaune, und nehme alle Anrufe entgegen
    • Anrufe mit sichtbarer Rufnummer werden angenommen (also die mit unterdrückter Rufnumer werden ignoriert)
    • Im Telefonbuch eingetragene Personen werden angenommen
    • Nur Leute im VIP-Telefonbuch erwecken das Handy zum Leben
    • Handy aus.


    Im Festnetz gibt es eine fallweise Rufumleitung. Sowas wünsche ich mir für den Mobilfunk auch, wahlweise als Opt-In oder auch als Opt-Out.


    Die Annahme von allen Anrufen ist schon heute ein Kreuz. Ständig will einem irgendjemand irgendwelche Zeitschriftenabos, Lottolose, Premiere, Reisegutscheine undweissderhenkerwas andrehen. Da kann einem schonmal der Kragen platzen, und man macht die fast unschuldigen Sklaven des Call-by-Call-Centers (sucht euch nen anständigen Job!) zur Sau.


    Spätestens mit Voice-Over-IP wird man sich über Authentifizierung und Authentisierung von Anrufen, Opt-In- und Opt-Out-Listen bei Voice-Calls ernsthaft Gedanken machen müssen. Man stelle sich das alltägliche Spam+Wurmaufkommen mal beim Telefon vor. Brrr.

    Re: Euphorie und Kritik an Vodafone


    Zum neuen Vodafone-Tarif ist ja eigentlich schon alles gesagt ... daher kommentiere ich mal Hennings Traumtarif:


    Also die zweite Hälfte da klingt wirklich lecker. Nur leider auch arg utopisch. Im Roaming-Bereich wird sowas von abgezockt, daß ich mich schon länger frage, warum EU-Monti sich das seit Jahren alles tatenlos mit ansieht. Extrem dreist finde ich die Doppelberechnung von Leistungen trotz Roamingzuschlägen, wie sie von allen außer E-Plus praktiziert wird: warum zahlt man für eine Roaming-SMS aus Spanien den spanischen Preis plus Roaming-Aufschlag und dann nochmal die deutsche Gebühr obendrauf?
    Im Spiegel war kürzlich ein Artikel, der erklärte wie deutsche Skiurlauber in der Alpennation dank Roaming richtig Asche lassen. Naja, das ist wohl in allen Ländern so.
    Die GPRS-Tarife da wären auch fein, nur irgendwie vom Gefühl her ebenso unglaublich. Für 50 EUR gibts grad mal 50MB - Faktor 20 ... das wird nix mehr in diesem Jahrhundert.
    29 cent ins Ausland? Per Mobilfunk? Selbst die Festnetzriesen (CbC außen vor) sind da oft teurer. Ohne Call-Through wird auch das wohl nie was.


    Versteh mich nicht falsch: ich fänd so Tarife klasse. Aber ich glaube eher daran, daß der Weihnachtsmann am kommenden Heiligabend in unserem Kamin steckenbleibt, als daß wir uns jemals über solche Tarife freuen dürften.


    Die erste Hälfte der Wunschtarife finde ich nicht spektakulär. Zu den 19 cent zu fremden Mobilfunknetzen: das wäre ok, wenn die netzinternen Gespräche extra günstig wären. Wir erinnern uns an alte Tarife. 15 cent in alle Netze waren schonmal drin, beim ProfXL-alt und bei den ersten o2-Tarifen. Es muss ja nicht kostenlos sein wie bei 3 in Österreich, aber 7,5 cent intern sind zu viel - da gibts doch heute schon 3 ct (E-Plus Group-VPN?). Und dank "bundesweiter Homezone" kann man auch schon seit langem günstig Handys erreichen. 3cent abgehend und 3cent ankommend. Das ist - für mich - schon heute die Meßlatte ;)



    Wie verdient o2 mit den Business-Tarifen und der Flat-Option für Gruppengespräche untereinander und zur Firmenzentrale eigentlich Geld? Die Aufpreise sind ein Witz, dafür daß man dann pauschal telefoniert. Selbst wenn man da Dutzende oder Hunderte von Karten abnimmt ... 20 EUR GG plus 10 EUR für die Flat-Optionen - bei intensivem Gebrauch kann man da alleine pro Karte (je nach Anwendungsfall natürlich) locker Hundert Euro sparen! Gut für die Kunden, schlecht für den Betreiber.