Beiträge von Meester Proper

    Kommt auf das netz an die Telekom will eine Faser vom Kunden bis zum PoP und nicht bis zum passiven Netzverteiler.

    Aber wie stellt die Telekom sich das ganze eigentlich vor? Mietet die Telekom dann Platz im PoP des Konkurrenten?

    Warum solchen Aufwand statt einfach einen Bitstream Zugang zu mieten wie Ihn die Telekom selbst auch verkauft.

    Das lustige ist die Telekom vermietet keine Dark Fiber zum Kunden verlangt dies aber von der Konkurrenz.

    Die Telekom verlegt ein Kabel von ihrem PoP (mit ihrer aktiven Technik) in den PoP des passiven Netzbetreibers und lässt sich dort die Faser zum Kunden übergeben.

    Ich weiß nicht, ob sie dort noch optische Koppler verbaut, um weniger Fasern zum eigenen PoP zu benötigen.

    Wenn man ein GPON Netz aufbaut will man eben nicht nur die Fasern vermieten sondern die komplette Technik.

    Du spielst darauf an, dass die Telekom eine Modell mit wenigen Fasern bis zum Kunden nutzt und die Endbündelung damit schwierig ist?

    In möglichen Kooperationsgebieten könnte man das auch sicherlich ändern und mehrere Fasern parallel bis zum Endkunden bauen - analog dem Schweizer Modell, wo dann bspw. Salt auch XGS/GPON-Technik einsetzt, die Zusammenführung mehrerer Kunden auf einen Port aber erst am PoP erfolgt, ohne Splitter/Koppler am NVt/Haus.

    Die Ausrede der Telekom nur unbeschaltete Fasern zu mieten ist für mich eine gute Ausrede um keine Verträge in Fremdnetzten anzubieten, man will ja lieber überbauen statt zu helfen fremde Netze profitabel zu machen.

    Hier hängt es vermutlich eher daran wer das Netz baut: Mit Stadtwerken lässt sich einfacher eine solche Kooperation eingehen als mit anderen klassischen TK-Anbietern.

    Glasfaser zu bauen ist teuer und die neuen Anbieter brauchen zahlende Kunden, die dabei bleiben. Die sind aber in Mehrheit bei der Telekom und sehen keinen Grund zu wechseln. Wenn eine Abschaltverpflichtung käme, würde die Telekom halt dort schneller Glasfaser ausbauen (soweit das logistisch geht) ,die privaten "träumen" halt davon, dass die Telekom bei ihnen Glasfaser als "Bitstream" (und nicht als dunkle Faser oder reines Leerrohr) einkauft.


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    Telekom kauft auch "fremd" ein, sogenanntes Whole buy. Fragt mal betroffene Kunden. Würde die Telekom nicht gewaltigen Aufwand betreiben, um mit einer Sonderhotline die Probleme des Zulieferers abzufedern, wäre es noch viel schlimmer.

    Das Problem ist doch, dass die Telekom extern bei FTTH nur unbeschaltete Fasern einkauft, anderen Netzbetreibern im Gegenzug aber nur Bitstrom-Vorleistungen anbietet und nicht auch unbeschaltete Fasern. Dieses Geschäftsgebaren kann man zurecht kritisieren.

    Das zeigt wieder die Klischees, Telekom fürchtet sich vor n78 oder die Glasfaser vor Ort ist noch zu schlecht und Telefonica fürchtet sich vor Midband und baut nur Lowband-Standorte aus.

    Mit "Furcht" hat das wohl eher weniger zu tun, als mögliches Kundenpotenzial (bzw. Bedarf) und den gegenüberstehenden Kosten, wenn kein N78 verbaut wird.

    Telefónica verhandelt mit Vodafone über eine Zusammenarbeit beim Ausbau und Betrieb von Mobilfunknetzen in Deutschland ("Network Sharing").

    Ziel ist es, durch gemeinsame Nutzung Kosten zu senken und die Netzabdeckung im deutschen Markt zu verbessern.


    Laut Quellen befindet sich das Projekt noch in einer frühen, explorativen Phase, macht aber deutliche Fortschritte.

    Geplant ist ein „sehr ambitioniertes“ Abkommen vor allem für mittelgroße Städte.


    Sollte es einen Deal mit Vodafone geben, könnte die Übernahme von 1&1 platzen. Ein solcher könnte auch eine Chance für bessere Verhandlungsbedingungen und einen niedrigeren Kaufpreis (zuletzt etwa 5 Milliarden Euro) bedeuten.


    Quelle: http://archive.is/9Wjnn