Beiträge von post2post

    Zitat

    Original geschrieben von Niederrheiner
    LTE ist kein Vertragsbestandteil der RED-Tarife, sondern eine Zusatzoption, also ein "kann" und kein "muss", somit müssen sie dir das nicht geben, können aber, wie ja auch geschrieben, bei LTE-Smartphones bekommt man eben 12 Monate LTE dazu + 500 MB Datenvolumen/Monat.
    Zudem sind die 21,6 MBit/s technisch gesehen kein Grund für LTE, das kann auch UMTS/HSDPA.


    Nach der Argumentation bestünde auch kein Anspruch auf die Nutzung des GSM-Netzes, denn 21,6 MBit/s gibt es ja im UMTS-/HSDPA-Netz. Wie ich oben ausgeführt habe, steht in den Vertragsbedingungen aber keine konkrete Aussage. Es wird immer nur von der Nutzungsmöglichkeit des "deutschen Vodafone-Netzes" gesprochen. Diese wird nicht explizit für bestimmte Tarife eingeschränkt.

    Hallo zusammen,


    manche Anbieter schalten die Nutzung des LTE-Netzes nur für Kunden in bestimmten Tarifen frei. Beispielsweise handelt Vodafone in Bezug auf die RED-Tarife so, sofern keine LTE-Option gebucht ist.


    Mir geht es um die Frage, ob Vodafone Nutzer des Tarifs "RED M" (abgeschlossen im Juni 2013) ohne LTE-Option überhaupt von der Nutzung des LTE-Netzes ausschließen darf. Das müsste sich ja aus meinem Vertrag ggf. in Verbindung mit AGB, Leistungsbeschreibungen und Preislisten ergeben.


    In dem bei Abschluss eines RED M zu unterschreibenden Formular steht zum Thema Netznutzung lediglich:

    Zitat

    Fürs Surfen im deutschen Vodafone-Netz über wap.vodafone.de und web.vodafone.de haben Sie ein Inklusiv-Volumen von 1 GB pro Abrechnungszeitraum. Die größtmögliche Bandbreite ist 21,6 MBit/s. [...] Bestandteil des Vertrages mit Vodafone sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Preisliste für Vodafone-Dienstleistungen.


    Das „deutsche Vodafone-Netz“ wird dabei nicht näher definiert. Wenn die GSM- und UMTS-/HSDPA-Netze Teile des deutschen Vodafone-Netzes sind, gibt es zunächst keinen Grund, weshalb das LTE-Netz dann nicht Teil des deutschen Vodafone-Netzes sein sollte, das man ja nutzen darf. Einschränkungen müssten sich also aus den AGB bzw. Preislisten ergeben.


    Die AGB sorgen nicht für Klarheit. Auch hier, in Infodok 203, wird nur nebulös und allgemein vom deutschen Vodafone-Netz gesprochen, ohne dass allerdings auf die Technologien eingegangen würde, die dem Kunden zur Verfügung stehen.
    Da laut AGB

    Zitat

    [d]ie Vodafone GmbH („Vodafone“; Ferdinand-Braun-Platz 1, 40549 Düsseldorf, Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf, Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 24644) [...] Dienstleistungen an Endkunden aufgrund der nachfolgenden AGB, der Leistungs- und Produktbeschreibung und der Preisliste (Vertragsbedingungen)


    erbringt, können ansonsten nur noch die Infodoks 4025 (Leistungs- und Produktbeschreibung der RED-Tarife) , unter Umständen 4112 (Leistungs- und Produktbeschreibung der LTE-Option) und 100 (Preisliste für Mobilfunkdienstleistungen) Aufschluss geben.


    Laut Infodok 4025 (Seite 3) enthalten alle RED-Tarife (also auch mein RED M) eine „Highspeed-Daten-Flat". Hierzu werden nur der Umfang des ungedrosselten Datenvolumens und die maximale Bandbreite je nach Tarif, jedoch keine konkret zur Verfügung stehenden Netztechnologien genannt. Die korrespondierenden Fußnoten 1 – 5 erwähnen zwar wiederum Bandbreiten und Drosselgrenzen, nicht jedoch einen Ausschluss der Nutzung des LTE-Netzes für bestimmte Tarife.
    Auch die LTE-Option, die laut Vodafone-Hotline Voraussetzung für die Freischaltung der SIM-Karte für das LTE-Netz sein soll, erhöht laut Infodok 4025 (Seite 6) lediglich die größtmögliche Bandbreite auf 50 Mbit/s und vergrößert das Datenvolumen um bis zu 500 MB. Für die Tarife Red L und Red Premium soll LTE bereits inklusive sein. Was ist mit LTE hier gemeint? Ist damit die Freischaltung des Vertrages für sehr hohe Bandbreiten (bis zu 50 MBit/s) oder die Einbuchungsmöglichkeit ins LTE-Netz gemeint? Die Fußnoten 19 und 20 schweigen sich dazu aus. Überhaupt wird an keiner Stelle im Kleingedruckten auch nur irgendwo definiert, was Vodafone unter LTE versteht.
    Und selbst wenn die Einbuchungsmöglichkeit ins LTE-Netz gemeint sein sollte, wie können dann die Konditionen einer Option, die man nicht gebucht hat, Bestandteil eines Vertrages sein?


    Auch die allgemeine Preisliste (Infodok 100) enthält keine weiteren Informationen.


    Meine Frage an die (Rechts-)Experten hier im Forum:
    Darf Vodafone angesichts dieser Vertragsbedingungen einem Nutzer des Tarifs RED M den Zugang ohne Mehrkosten zum LTE-Netz verweigern?


    Gruß,
    post2post

    Bülo78  sch.micha


    Die Infodoks auf der Homepage von Vodafone sind nicht relevant. Vodafone ist nicht Vertragspartner, sondern Mobilcom-Debitel! Diese Information hat Handybude.de gut im Eingangspost versteckt.

    Zitat

    9,99 € rechnerische Grundgebühr: Die reguläre Grundgebühr in dem Tarif "SuperFlat Allnet Spezial" beträgt 49,95 €, in der Promotion Version beträgt die Grundgebühr dauerhaft nur 19,99 € direkt auf der Handyrechnung von Mobilcom Debitel.


    Deshalb schrieb ich ja:

    Zitat

    Ich wäre ja echt mal dafür, dass im Werbeforum im Betreff eines Threads zuerst der Name des Providers genannt werden muss. Sehr oft kann man sich dann den Rest der Lektüre nämlich sparen.

    eteog:
    Keine Ursache!


    @iAcer:
    Du kannst mehrere Reisepakete gleichzeitig buchen (siehe Infodok 484, Seite 4). Volumen und Gültigkeitsdauer werden dabei addiert. Damit solltest du das Problem zumindest für deinen Spanien-Aufenthalt umgehen können, wenn du bis zum 26. Juni buchst.




    Was die Option MobileInternet EuropaPlus angeht, so gab es zumindest im letzten September noch technische Probleme - zugunsten des Kunden.


    Aus welchen Gründen auch immer erhielt ich nach Landung in Frankreich folgende SMS: "Lieber Vodafone Kunde! Mit ihrer MobileInternet EuropaPlus Option können Sie bis zu 250 MB Ihres Inlands-Volumens auch in Europa nutzen. Ihr Vodafone-Team" Ich bekam also 250 MB, obwohl mir nur 100 MB zugestanden hätten.


    Nach Ausschöpfen des Volumens bekam ich eine weitere SMS: "Lieber Kunde, Sie haben Ihr Integrated Volumen verbraucht und nutzen ab jetzt die Reisepakete. Ihr Vodafone-Team" Die Buchung eines Reisepaketes war jedoch nicht nötig. Ich hatte weiterhin Zugriff aufs Internet - und zwar ohne Mehrkosten.


    Nach Rückkehr habe ich mich nochmal über die genauen Konditionen informiert und festgestellt, dass Vodafone selbst nicht weiß, welche Konditionen gelten sollen. Das Infodok 100 (Seite 25) und das Infodok 4601 widersprechen einander hinsichtlich der Konditionen, obwohl das Infodok 100 explizit auf das Infodok 4601 verweist. Diese Inkonsistenzen bestanden damals wie heute. Bei Rechnungsproblemen sollte man einfach auf die Konditionen pochen, die einem besser in den Kram passen.

    An der Hotline wusste natürlich noch niemand etwas vom Reisepaket Plus. Vielleicht kann Linea Licht ins Dunkel bringen.


    Bestandskunden werden auf jeden Fall die Möglichkeit haben, die bei Vertragsschluss versprochenen kostenlosen Reisepakete weiterhin einzusetzen. Außerdem haben viele "Junge Leute" ja die Möglichkeit, über die Kurzwahl 12722 monatlich zwischen mehreren Gratis-Option zu wechseln. Eine dieser Optionen ist ein Datenpaket von 100 MB für das Roaming in der EU. Abgesehen davon gibt es noch die Möglichkeit, MobileInternet EuropaPlus zu buchen. Hier kann man für 2,99 € monatlich bei 24 Monaten Laufzeit 100 MB der nationalen Datenflat im EU-Ausland und in der Schweiz nutzen. Nach Ende des Urlaubs kann man bei der 1212 um Löschung der Option bitten, was normalerweise kein Problem sein sollte.


    Positiv anzumerken ist auf jeden Fall beim neuen Reisepaket Plus, dass man es auch in der Türkei wird nutzen können. Bislang gab es da kaum Optionen abgesehen von der Türkei-Inklusiv-Option, die aber 9,99 € bei 24 Monaten Laufzeit kostet. Auch hier gilt aber: mit ein bisschen Verhandlungsgeschick kann man so eine Option auch nach einem Monat von der 1212 wieder löschen lassen.