Beiträge von philet

    Wegen den Camping-Plätzen: Es gibt bei Koa eine Value Card. Ich weiss nicht genau, ab wie vielen Nächten es sich lohnt. Wir hatten sie nicht, und nur für 3 Wochen denke ich nicht, dass es reicht. Vor allem bist du dann fast gebunden, immer Koa zu benutzen, um die Karte zu amortisieren. Dadurch verbaust du die Möglichkeit, mal spontan wo anders zu übernachten. Für Montreal und den Besuch des Formel 1 Rennens lohnt es sich (ist schon fast ein muss), den Platz frühstmöglich zu reservieren. Auch in der Nähe von Grossstädten (Toronto, Ottawa, Monteal...) lohnt sich eine Reservation, vor allem an den Wochenenden. Es gibt viele Städter, die über's Wochenende mal schnell etwas ausserhalb campen.
    Auch lohnt es sich, die erste und letzte Nacht in einem Hotel zu verbringen (oder bei den Bekannten in Toronto) und den Camper auch erst ab dem 2. Tag zu mieten. Es erspahrt den Stress, am ersten Tag noch einen Campingplatz zu suchen. Und am Abreisetag das Packen im doch recht beengten Raum des Campers ;) .
    Beim Mieten des Campers kann dir sicher ein Reisebüro helfen. Vor allem gibt es grosse Unterschiede bezüglich des Preises bei jüngeren Lenkern (je nach dem sind die Versicherungen teurer bis 21 oder 24). Und die von Reisebüros organisierten Camper sind meistens auch in einem besseren Zustand als wenn du vor Ort bei einem kleineren Unternehmen buchst. Klar, es kommt dich etwas teurer zu stehen, aber die Alternative kann halt sein, dass du mitten im Nichts (gibt es in Kanada :D ) stehenbleibts. Und evtl. gibt es auch Fly and Drive Angebote, aber dort besteht u.U. das Problem, dass der Ankunfts- und Abflugsflughafen der gleiche sein muss. Oder du buchst über das Internet. Gute Anbieter sind Canada Camper (unser Motorhome war von denen, habe gerade keine HP gefunden), oder CanaDream.
    Wenn du jemand kennst, der in einem Reisebüro arbeitet, kannst du auch mal den anfragen, vieleicht kennt der noch andere Anbieter. Oder du lässt dich in einem Reisebüro beraten, buchen kannst du dann ja immer noch über's Netz.

    Mit der Legalisierung kann auch etwas gegen die Verschuldung gemacht werden. All die Drogenschnüffler können für andere Aufgaben eingesetzt werden. Und mit dem Verkauf durch den Staat (in Apotheken, oder wie auch immer) kommt dort über die Steuern auch noch etwas zusammen. Und auch ein Schutz der Konsumenten ist da: Das vom Staat verkaufte Kraut ist kontrolliert. Also ist die Gefahr, an irgendwie aufgepepptes Gras (in LSD eingelegt und solchen Schei**, schon vorgekommen bei einem Kollegen :flop: ) gebannt.
    Ich war dieses Jahr am Southside-Festival. Und da mir die Zigaretten ausgegangen sind, habe ich halt Tabak und Papes gekauft. Filter habe ich an einem Stand gekauft, wo es auch Bongos und so gibt. Die erste Frage des Verkäufers, als er gemerkt hat, dass ich Schweizer bin, war: "Hast du was zu rauchen?" Und jedes Mal, wenn ich mit den Kollegen Schweizerdeutsch gesprochen habe und eine selbsgedrehte Zigarette rauchte, kam sofort die Frage von Umstehenden, ob es ein Joint sei. Irgendwie verstehe ich die Deutschen nicht (nicht böse gemeint, es liegt an denen, die an der Macht sind ;) ). Es gibt so viele Kiffer (sumindest kam es mir so vor am Southside), und niemand hat was dabei? Ich will ja nicht sagen, dass es in der Schweiz besser ist, aber hier wird das ganze viel lockerer gesehen. Bei den Open-airs in der Schweiz kiffen sogar die Securitys.... Und an jeder Ecke kann Zeugs gekauft werden (aber eben leider nicht immer ganz "sauberes")

    Hallo DDP.


    Kanada ist genial. Wobei ich sagen muss, das der Westen mit den Rocky's mir persönlich besser gefallen hat als der Osten. Ich bin vor einigen Jahren mit dem Camper von Toronto nach Vancouver gefahren. Einfach genial. Aber in 3 Wochen fast nicht zu machen. Lohnen tut sich aber schon ein Abstecher nach Saskatchewan, dem Kornzentrum von Kanada. Dort bekommst du einen guten Eindruck von der unendlichen Weite des Landes. Und auf dem Weg dorthin kommst du an den grossen Seen vorbei. Die Strecke entlang Lake Superior ist sensationell. Sonst kenne ich den Osten nicht so gut.
    Für Strassenkarten kann ich den Road Atlas von Rand McNally empfehlen. Es gibt zwar keinen speziellen für Kanada, aber der Süden ist im USA-Atlas auch drin, und gross nach Norden führen keine Strassen (solche, die mit dem Camper befahren werden dürfen...). Den Atlas gibts in den meisten Buchläden.
    Campingplätze würde ich die von KOA benutzen. Die sind immer recht sauber und haben eine gute Infrastruktur. Aber auch die Campingmöglichkeiten in den Provincial/National Parks haben ihren Reiz. Zwar meisten keine Duschen und Plumps-Klos, aber ihr habt ja ein Camper.
    Wie schon DUSA geschrieben hat, würde ich mir einen Plan zurechtlegen, was ihr alles anschauen wollt. Dann eine Route entlang dieser Punkte zurechtlegen, und ab gehts. Und bei 3 Wochen rumfahren mindesten 3 Tage reserve einplanen, die Distanzen werden leicht unterschätzt.
    Nicht vergessen: Müchenschutzmittel. Aber erst dort kaufen, die europäischen Mittel nutzen wenig.


    Gruss


    Philipp

    Tach.


    Ich finde die Diskussion über die Legalisierung von Hanf eigentlich sinnlos. Der Vergleich mit Alkohol ist IMHO berechtigt. Klar gibt es solche, die sich die Birne volldröhnen werden, wenn kiffen legal ist. Aber sollen sie doch. Das tun sie jetzt ja auch. Bei Alkohol sind auch nur eine gewisse, geringe Anzahl Personen stark abhängig. Und das das beim kiffen anders wird, denke ich nicht.
    Was ich aber begrüssen würde, ist, dass das Kiffen in öffentlichen Räumen (Restaurants, Bahn usw.) verboten bleibt, da passiv mitkiffen zu einer "leichten" Dröhnung führen kann. Hier in der Schweiz sind solche Diskussionen im Gang, was ich auch gut finde. Und auch Grenzwerte für das Autofahren sind natürlich einzuführen. Nur fehlen dazu zur Zeit noch die technischen Geräte. Aber das wird sich ändern.
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    Zusammenfassung: Legalisieren aber mit Richtlinien und Grezwerten!
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    Philipp


    MisterVegas: der Charlie war kloa`, der Charlie war braun...