Genau richtig.
Es gibt einen Vorteil von weichem Wasser.
Je weicher das Wasser, um so besser kann sich Schaum Bilden. Hände, Wäsche waschen, Geschirr spülen, beim Baden.
Da ich mehrere Jahre im einer Untersuchungsstelle (Labor und Messungen vor Ort) gearbeitet habe,
kann ich bestätigen, das Wasser in Deutschland zu den am stärksten kontrollierten Lebensmitteln zählt.
Der Überwachungs- und Kontrollaufwand ist enorm.
Richtig ist jedoch auch, das die Kontrollen vor Allem von der Quelle, dem Zufluss von Wasserspeichern oder in manchen Fällen von der Entnahmestelle bis hin zum Ort des Abfüllens oder der Einspeisung kontrolliert werden.
Es gelten zwar auch strenge Bestimmungen beim Bau der Leitungssysteme(n) und dem Transport von Trinkwasser, aber dafür sind die Wasserwerke und Untersuchungsstellen in der Regel nicht mehr (direkt) verantwortlich.
Genaugenommen ist Trinkwasser, das in herkömmliche Plastikflaschen abgefüllt wird, nach wenigen Stunden bis Tagen nach deutschen Bestimmungen kein Trinkwasser mehr. Es ist zwar in vielerlei Hinsicht noch trinkbar, jedoch von Weichmachern verunreinigt.
Im Vergleich zu zum Beispiel Softgetränken mit Aspartam, die in die gleichen Plastikflaschen gefüllt werden, lässt es sich aber als harmlos einstufen.
Und darüber hinaus kann ich nur davon abraten sind Wasseraufbereitungsanlagen mit einem Anschaffungswert von über 500€ ins Haus zu holen. Preise von 3.000€ sind völlig überzogen. Es sei denn man besitzt ein Hallenbad oder Hotel oder ähnlich große Anlagen. Wer den "Luxus" von weichem Wasser nicht automatisch durch das jeweilige Wasserwerk hat, kann sich diesen für den reinen Trinkwassergebrauch für ein Paar Euronen für die Küche zulegen.