Telefónica hat bereits den nächsten Bock geschossen, siehe hier ![]()
Beiträge von THX1138.79
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Danke für die Infos. Insofern wundert es mich aber schon, dass das in der Öffentlichkeit noch keine größeren Wellen geschlagen hat. Was das Beschweren angeht...da würde ich dann wohl gar nicht mehr fertig werden, so oft wie mir das passiert. Oft genug bin ich in der Situation, dass weder die Zahlung mit Kreditkarte noch die mit der N(umber)26 Maestro Karte akzeptiert wird. Ohne eine "Girocard" einer anderen Bank bzw. Bargeld wäre man folglich an vielen Stellen mit ausschließlich einem N26-Konto aufgeschmissen.
Es bleibt also dabei: N(umber)26 ist für viele bestenfalls als Zweit- oder Drittkonto zu gebrauchen.
Nachtrag: Wenn die Maestro Karte nur dort akzeptiert wird, wo auch MasterCard funktioniert, erschließt sich mir der Sinn des Besitzes einer Maestro Karte nicht. Somit kann ich mir das Bestellen einer neuen Maestro Karte gleich schenken. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn N26 statt einer Maestro Karte eine "Girocard" ausgibt und somit das Akzeptanzproblem löst?
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Ich habe mich nach langem Hin und Her nun doch für den Wechsel zur N26 Bank entschieden, statt das Konto sterben zu lassen. Die für mich wichtigen Pluspunkte dieses Kontomodells gibt es so leider nicht woanders, auch nicht bei der Fidor Bank.
Inzwischen sind 2 Wochen seit Anstoß des Wechsels vergangen, die neue MasterCard ist aber immer noch nicht da. Offenbar dauert es noch länger als bislang erwartet. Spannend wird es wohl bei Erreichen des 20.12.2016. Falls die MasterCard bis dahin nicht ankommt, kann das Konto nicht aktiviert werden und der Wechsel ist hinfällig. :mad:
Im Übrigen kann ich bzgl. der Akzeptanz meiner Number 26 Maestro Karte nur klagen - sie wird in so gut wie keinem Restaurant akzeptiert, obwohl immer draußen das Maestro-Zeichen prangt. In fast allen Fällen streiken die Kartenlesegeräte. Als Grund wird dann gesagt, dass dieses Problem bei vielen ausländischen "EC-Karten" besteht. Nehme ich die Girocard meiner Hausbank, funktioniert es problemlos. An der Kontodeckung oder an Lesefehlern der Karte kann es nicht liegen, da es doch einige wenige Orte (z.B. Tankstellen) gibt, die die Karte akzeptieren.
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In der Krokofarm wurde mal das IKANO-Bankkonto genannt ("Rote Mastercard") - das soll wohl ebenfalls reines Prepaid sein. Ansonsten überlege ich, ob REVOLUT meinen Ansprüchen genügen könnte.
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Ich hätte gern ein Produkt, was folgende Merkmale aufweist:
- reines Prepaid ohne Dispo und jeglichen Schnickschnack
- physische MasterCard oder VISA Karte (nur Prepaid)
- Maestro Card / SmartCard ist nicht zwingend
- Push-Mitteilung sofort nach Zahlung bzw. Eingang von Geld
- keine Fremdwährungsgebühren beim Nicht-EU Einsatz
- einfaches Kontomanagement über eine App
- Kontostand ohne Verzögerungen (selbstverständlich bei Prepaid)Was ich alles nicht brauche:
- Dispo/Überziehungsrahmen
- Desktopzugang oder HBCI
- diverse TAN-Verfahren (ChipTAN, iTAN, mTAN, ...)
- Möglichkeit, Bargeld damit abzuheben
- Cash26, MoneyBeam, ...
- Versicherungen und anderweitige Produkte, die nichts mit dem Konto zu tun habenDie Einsatzzwecke meiner bisherigen Number26-Karte sind: Google Play, Amazon UK, Spotify, Deezer, Softwarekäufe und Ausflüge in UK/CH.
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Zitat
Original geschrieben von peterdoo
Doch! Wegen der nicht buchbaren Option aus der bisherigen Leistungsbeschreibung/Preisliste (es ändert sich nichts war die einzige Meldung vor der Migration) muss man einen alternativen Internetzugang buchen/verwenden, bei dem Mehrkosten (= Schaden) entstehen. Ob und wie hoch der Schaden ist, wird vom konkreten Fall abhängig sein.Nichts für ungut - ich bin ganz Deiner Meinung aber ich sage nur: Viel Erfolg beim Einklagen Deiner Bürgerrechte! Den wirtschaftlichen Schaden aus dem Ausfall Deiner Internetverbindung musst Du glaubhaft und an konkreten Dingen (z.B. entgangener Kundenauftrag) vor Gericht beweisen. Gelingt Dir das nicht, wird die Klage vermutlich gar nicht erst zugelassen. Als Privatkunde genießt Du ohnehin keine Hochverfügbarkeitsvereinbarung über die Dienstleistungen von BASE/Telefónica, ergo kann ohnehin kein Servicelevel von 100% eingeklagt werden. Zudem unterliegt man stets einer Schadensminderungspflicht, d.h. Du wärst selbst im Falle einer Annahme Deiner Klage verpflichtet (gewesen), den günstigsten Anbieter/das günstigste Produkt zu nutzen, um Deinen Zugang aufrechtzuerhalten. Alles andere wird letztlich unter Opportunitätskosten verbucht und ist nicht einklagbar.
Wie man in diesem Thread gut erkennen kann, legen sich inzwischen die Foristen gegenseitig miteinander an, ohne dass dies in der Sache dienlich ist. Für diejenigen, welche die Option gerade nicht zum Zeitpunkt der Migration gebucht hatten, ist der Ofen aus...Ende Gelände. Telefónica sitzt das angesichts dieses winzigen Kundenkreises locker auf einer Ar***backe aus. Für alle anderen Kunden ist derzeit eine Lösung gefunden worden, die keine Möglichkeit bietet, etwas einzuklagen. Alles Weitere ist mal wieder Kaffeesatzleserei und wird vermutlich erst im April/Mai 2017 transparent gemacht...
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Ich habe mir mal die SCHUFA Klausel in den AGB der N26 Bank durchgelesen. Meines Erachtens unterscheidet sich der Umfang des Datenaustausches in keinster Weise mehr von dem anderer Banken, bei denen man ein "richtiges" Girokonto mit Überziehungsrahmen/Disporahmen und anderweitigen Möglichkeiten der Aufnahme von Verbindlichkeiten eröffnet.
Insofern ist von dem eigentlichen Produkt einer "Prepaid-Mastercard" auf reiner Guthabenbasis ohne Schufa-Abfrage nichts mehr übrig geblieben. Stattdessen wird nun ein aufgeblähtes Portfolio aus Finanzdienstleistungen (Garantieverlängerungen, Reiseversicherung, Investments, ...) dem Kunden regelrecht aufgedrängelt - mit der zusätzlichen Gängelung der SCHUFA.
Ich kann nur mutmaßen: Die bisherigen Number26-Kunden wurden nur allzugern als "SCHUFA-Tote" bezeichnet. Gehe ich mit diesem N26 Konto letztlich das Risiko ein, bei der SCHUFA in der Bonität zu sinken, gerade weil Kunden dieses Kontotyps/dieser Bank nicht gerade als "Top-Bonität"-Bürger abgestempelt werden?
Wenn ich mir die kürzlichen Probleme bei Fidor im Thread anschaue, bin ich auch nicht gerade überzeugt, dorthin zu wechseln. Was kann jetzt noch empfohlen werden?
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Vielen Dank für die ausführlichen Infos, Faro22! :top:
Soweit ich lese, ist die Smartcard von Fidor aber kein Prepaid-Konto sondern an ein echtes Girokonto mit Überziehungsmöglichkeit und einer Bonitätsprüfung gekoppelt. Das ist mir eher schon zu viel für ein Zweitkonto für Dinge wie Google Play oder Paypal. Dann bleiben wohl nur noch Kalixa, Neteller und Konsorten übrig. -
@ Faro22: Welches Produkt von Fidor hast Du im Gebrauch? Die sog. Smartcard, welche kostenfrei ist aber nicht explizit als "schufafrei" beworben wird oder das Debit-Karten Girokonto? Oder gab es früher ein anderes Produkt, welches auf der Website nicht mehr beworben wird?
Ich möchte kein weiteres Girokonto mit Dispo etc.. Mir reicht eine reine Prepaid-Mastercard, die von den Konditionen her Number26 entspricht und schufafrei ist.
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Draußen ist es kälter als heute und durch den Wald ist's kürzer als zu Fuß!
