Ich sehe das so, dass seitens o2/Telefónica kein wirklicher Handlungsdruck besteht, weil:
a) die betroffene Nutzergruppe viel zu klein ist; da nicht alle BASE GO Kunden bisher migriert wurden und von der migrierten Gruppe "nur" SIM-Karten betroffen sind, deren Option zum 19./20.10. gerade nicht gebucht bzw. aktiv war. Die derzeit auf "Durchzug" geschalteten Kunden beschweren sich nicht wirklich, oder?
b) Telefónica derzeit an allen Stellen mit Problemen "glänzt" und für solche Randgruppen wie uns gar keine Zeit hat (Stichwörter: Wechsel des Call Center Vertragspartners und Aufbau eines eigenen Call Centers, Überlastung der Hotline/des Live Chats seit Sommer 2016, Netzüberlastung in Ballungszentren, Multicard Probleme mit WiFi Calling, Migrationsprobleme von BASE Vertragskunden inkl. der Rechnungslegung und alter Optionen, SIMYO -> BLAU Wechsel, ...). Die Liste erhebt bei weitem nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. 
c) der öffentliche Druck auf Telefónica hinsichtlich der 50GB Option de facto unbedeutend ist, wie man ja erkennen kann. Außer einem kleinen 1-Seiten-Beitrag bei Teltarif ist das ganze Thema keinem einschlägigen Medium eine Notiz wert. Auch die BNetzA wird diesbezüglich nichts unternehmen, selbst wenn diese kleine Gruppe geschlossen eine Beschwerde formulieren würde. Dies leite ich einfach aus bisherigen Erfahrungen mit dieser Behörde ab, bei denen ein noch viel größerer Kundenkreis betroffen war (Stichwort: "Kein Rechtsanspruch auf eine Hotline").
d) wir rechtlich gar nichts in der Hand haben, um Telefónica unter Druck zu setzen. Ja, natürlich wurden wir alle mit dieser SMS ("es wird sich nichts ändern...bla bla bla") verarscht und rein formal sind wir alle im Recht mit unserem Ärger. Was hier oft vergessen wird ist, dass es sich dabei nicht um den Tarif "BASE GO Urlaubspaket" handelt - dieser wurde ja korrekt migriert - sondern um die Option "Internet Paket Plus", die aber eben nur eine Option ist und ggf. anders rechtlich zu bewerten ist als ein ganzer Tarif. Ich kann und will das aber auch nicht weiter bewerten, da ich kein Jurist bin. Was soll also passieren, wenn jetzt Druck von außen auf das Management von Telefónica käme? Man würde vermutlich alle Karten mit einer Frist von 30 Tagen kündigen...ganz offiziell.
Ich find's auch zum Haareraufen, was derzeit mit den Kunden von o2 angestellt wird, insbesondere jetzt auch noch die Ungleichbehandlung von Kunden mit und ohne aktive gebuchter Option. Vermutlich ist das eine Salamitaktik, um den Shitstorm klein genug zu halten, bis langsam alle Karten aus dem System sterben. :flop: