Wie bereits gesagt, meine BASE GO SIM hat keine dieser 2 "Migrations"-SMS erhalten (01575/701xxxx). Ich hatte mich gestern gegen 20:30 Uhr das letzte Mal mit meinem Huawei MiFi kurz eingebucht und damit gesurft. Nach den Schreckensmeldungen hier habe ich das Ding sofort ausgeschaltet und nicht mehr genutzt. Also falls es euch hilft....mir wurde um diese Zeit noch nichts berechnet. Die Karte hat immer noch EUR 20,01 drauf, was mir die "Mein o2"-App jetzt auch brav anzeigt. Unter "Details" zum Tarif "BASE GO von o2" ist alles leer. Buchen lässt sich - wie schon von anderen festgestellt - das "Internet Paket Plus" nicht mehr. Meine aktive Option wurde vermutlich gelöscht; sie wäre noch bis zum 21.10., also bis morgen gelaufen. Ich rechne nicht mehr damit, dass die Option wieder aktiviert wird.
Wer glaubt, damit vor Gericht, beim Verbraucherschutz oder der Bundesnetzagentur auch nur irgendetwas zu bewirken, sollte sich gut überlegen, ob Aufwand und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Fakt ist doch, dass in den AGB von E-Plus damals schon drin stand, dass die Karte bzw. der Tarif (!) mit einer Frist von 30 Tagen jederzeit kündbar ist...und zwar von beiden Seiten. Von gebuchten "Optionen" - das "Internet Paket Plus" ist so eine Option - ist dort gar nicht erst die Rede. Folglich gelten hier nach strenger Rechtsauslegung nicht einmal die 30 Tage Vorlauf. Im besten Falle könnte man noch die anteilige Gebühr dieser EUR 10,00 für die laufende Option, die nun gekillt wurde, zurückverlangen. Das laut Tarif erworbene "Urlaubspaket" mit 500MB ist ja nach wie vor auch über die o2-App buchbar. Selbst wenn irgendjemand damit vor Gericht Recht bekäme, was würde dann wohl passieren? Richtig, o2 bzw. Telefónica wird diesem bzw. allen BASE GO Kunden "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" die Option kurz wieder scharfschalten um gleich danach die Prepaid-Karten mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Damit hätte man letztlich auch nichts erreicht.
Ich bin auch stinkend sauer über diesen Verein und dieses Geschäftsgebahren. Wer die Nachrichten um Telefónica in den letzten Wochen verfolgt hat, wird feststellen, dass ähnliche Dinge auch mit Postpaid-Kunden (BASE, Simyo) passierten und die neuen, migrierten Tarife eben nicht ohne Veränderungen übernommen wurden (nur noch 1GB Auslandsdatenvolumen, plötzlich aktive Datenautomatik, kein Zugang zum LTE-Netz von o2, etc. pp.). Dass die Bundesnetzagentur dem ganzen Ärger um die seit inzwischen Monaten (!) nicht mehr erreichbare Hotline noch die Krone aufsetzt und besagt, dass es "keinen Rechtsanspruch auf eine Hotline" gibt, passt doch nur zu gut ins Bild. :flop: