Beiträge von THX1138.79

    Ich habe festgestellt, dass bei der manuellen Netzauswahl (2G, 3G, LTE) das iPhone beim manuellen Wechsel von 2G auf LTE nicht sofort ins LTE Netz geht, sondern zuvor für einige Sekunden in das 3G-Netz. Tippe ich nochmal auf LTE, wird der Wechsel sofort durchgeführt. Ich konnte das auch mehrmals reproduzieren.


    Ergänzung: iPhone 5s im Telekom-Netz

    Kleiner Tipp:
    Druck Dir die E-Mail mit Datumsstempel aus und hefte Sie gut an einem sicheren Ort ab. Das beruhigt ungemein, falls es doch zu widersprüchlichen Entwicklungen ab November kommen sollte. ;)


    Ähnliches habe ich bereits mit 1&1 erlebt, die mir auch ein buntes Hochglanzwerbeschreiben mit verschlüsselten Textbausteinen schickten à la "Schade, dass Sie von unseren Produkten nicht überzeugt sind". In dem Fall stand nicht einmal das Wort "Kündigung" im Text, so dass ich nachhaken musste. Hier bei Klarmobil sollte das aber kein Grund zur Sorge sein.

    Ich finde es absolut unverantwortlich, dass bspw. die BILD-Zeitung bereits auf dem Titelblatt den vollen Namen, das Alter, den Wohnort und ein Riesenfoto des Co-Piloten auf Seitengröße unter der fetten Überschrift "Der Amokpilot" veröffentlicht. :flop:


    Unabhängig von der Fakten- und Spekulationslage und letztlich der Schuldfrage sollten solche Dinge verboten werden. Was hier passiert, ist letztlich das öffentliche Lynchen der gesamten Familie und Angehörigen zum Zwecke der Auflagenerhöhung der Zeitung und der Befriedigung der Sensationsgier und niederer Instinkte von Menschen.


    Nichts davon wird die Schmerzen der Betroffenen lindern. Nichts davon wird sachdienlich zur Aufklärung der Hintergründe sein. Sollte sich zudem wider Erwarten doch noch herausstellen, dass der Co-Pilot unschuldig war, wird dennoch immer etwas an den Angehörigen haften bleiben. Diese können jetzt nur noch die Flucht ergreifen und müssen sich vor möglichen Rachefeldzügen und Beschimpfungen anderer schützen.


    Es ist echt beschämend, wie archaisch der "homo sapiens sapiens" auch heute im 21.Jahrhundert noch ist. Es hat sich im Laufe der letzten 2000 Jahre nichts geändert.


    Wie immer bei solchen Ereignissen gilt: "Hauptsache die Menschen haben einen Namen und ein Gesicht, denen sie die Schuld und Verantwortung geben können." :mad:

    Hallo toka1977,


    eine Kündigung ist gemäß BGB eine einseitige Willenserklärung und bedarf keiner expliziten Bestätigung. Wichtig ist folglich nur, den rechtzeitigen Zugang der Kündigung beim Vertragspartner/Auftragnehmer beweisen zu können, sollte Klarmobil weiter auf ein aktives Vertragsverhältnis nach Ablauf der 24 Monate pochen. Diesen Beweis kannst Du bereits erbringen, da Klarmobil im ersten Satz eindeutig aufführt: "[...] mit großem Bedauern haben wir den Eingang Ihrer Kündigung zur Kenntnis genommen. [...]".


    Die Intention von Klarmobil ist höchstwahrscheinlich nur, Dich von der ausgesprochenen Kündigung umzustimmen und diese zu widerrufen, in dem ein neues Vertragsverhältnis begründet wird. Die Art und Weise, wie Klarmobil in der E-Mail an den Kunden herantritt und zu einer gewissen Verunsicherung beiträgt, mag zwar fragwürdig sein, ist rechtlich vermutlich aber nicht zu beanstanden. Den Zugang der Kündigung hat Klarmobil jedenfalls bestätigt und somit bist Du auf der sicheren Seite.

    Hallo Carsten,


    ich habe mal in der C'T gelesen, dass es dem Endkunden kaum noch möglich ist, die Dinge wieder geradezurücken, sobald sich der Fehlerteufel richtig eingenistet hat. Der von Dir beschriebene Fall könnte in dem berühmt-berüchtigten "Ping-Pong-Spiel" zwischen Vodafone und Telekom enden, bei dem der Kunde auf Monate nicht zum Ziel kommt.


    Grundsätzlich halte ich eine Beschwerde bei der BNetzA für sinnvoll, da dadurch beide Vertragspartner (VF & Telekom) zu einer Stellungnahme gezwungen werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei Nichterfüllung der Leistung durch den neuen Vertragspartner der alte Vertragspartner die Leistung fortführen muss. Inzwischen muss man als Kunde auch nur noch kurze Fristen der Nichtverfügbarkeit eines Anschlusses dulden.


    Ich drück Dir jedenfalls die Daumen, dass bald eine zufriedenstellende Lösung für Dich dabei herauskommt.

    Die 7369 wird offenbar nur ausgewählten (Business)Kunden angeboten. Nach etwas Recherche habe ich nun herausgefunden, dass es keine (kostenfreie) einfache Lösung gibt, die Bandbreiten ohne Komplikationen zu kombinieren.


    Load Balancing (z.B. mit semiprofessionellen Routern von TP-Link, Draytek) ist eher für die Ausfallsicherheit bzw. für die Verteilung vieler kleiner Downloads hilfreich, bringt aber nicht in allen Anwendungsfällen eine Beschleunigung der Bandbreite. Dazu kommen dann unangenehme Nebenwirkungen bei zeitkritischen Downloads aus mehreren IP-Adressbereichen. Nach diesem Prinzip dürfte wohl auch der neue Telekom Hybridrouter agieren.


    Das von mir angestrebte Bonding (Verschmelzen von 2 Leitungen zu einer) geht offenbar nur über eine kostenpflichtige Dienstleistung (Viprinet), bei welcher für den Home-User der einzusetzende Aufwand nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen stünde.


    Kennt jemand vielleicht noch eine clientseitige Softwarelösung, bei welcher z.B. die LAN-Verbindung mit Router A zusammen mit einer WLAN-Verbindung mit Router B auf einem PC gekoppelt werden könnte? Ich möchte ungern irgendwelche Frickeleien mit einer pfSense Linux-Firewall zwischenschalten...

    Hast Du mal versucht, die vier B2000 zu einer Lösung zu koppeln (Stichwort "Load Balancing")? Damit könnte man ggf. die Bandbreiten bündeln, um mehr Leistung zu erhalten. Ich selbst wäre an so einer Lösung auch interessiert. Angeblich hat es im Telekom-Forum jemand geschafft, mit 2 Fritz!Boxen und einem Speedport II LTE die Bandbreiten aus verschiedenen Quellen zu bündeln.


    Ansonsten läuft hier immer noch die 107'er Firmware ohne Fehl und Tadel.

    Schau Dir mal den Thread zum Huawei B593-u12 (auch verkauft als "Vodafone B2000" oder "Telekom Speedport II LTE") an.


    Das könnte ggf. eine kostengünstige und stationäre Lösung sein, da:


    - dauerhafte Stromversorgung über 220V (keine Akkulösung)
    - Anschlussmöglichkeiten für diverse externe Antennen
    - individuell konfigurierbar hinsichtlich LAN, WLAN, Firewall etc.
    - flexible LTE-Frequenzen (je nach Firmware, siehe Link)
    - gebraucht sehr günstig über die Kleinanzeigen bzw. MeinPaket ("Demoware") zu beziehen, ca. EUR 50,-.


    Du müsstest noch schauen, auf welcher Frequenz Telefonica/o2 im LTE-Netz bei Dir sendet/empfängt und entsprechend die richtige Firmware aufspielen. Empfehlenswert war bislang die Telekom-Firmware. Ich schätze mal, die funken auch auf 800 MHz, wie Vodafone und die Telekom es tun. In Ballungszentren werden aber teilweise auch andere Frequenzen (1.800/2.600 MHz) genutzt.


    Die zuvor vorgestellten MiFi-Router ("Eier") haben alle das Problem, dass sie aufgrund ihrer Größe nicht so gute Empfangsqualitäten wie ein um externe Antennen erweiterter Router haben. Zudem können die Wärmeentwicklung unter Sonneneinstrahlung, die WLAN-Reichweite im Garten sowie die Anzahl gleichzeitiger Teilnehmer ebenfalls zum Problem mit den kleinen Kisten werden. In aller Regel funktionieren diese Lösungen auch. Mit LTE kostet so ein MiFi aber auch schnell über EUR 100.

    @ Duurlaap: Also ich habe die 107'er Version seit über einer Woche im produktiven Einsatz. Dabei konnte ich kein einziges Mal Probleme feststellen. Die Verbindung ist stabil und ausreichend schnell.


    Mir ist nur aufgefallen, dass die bei mir benachbarte eNode hinsichtlich LTE von ePlus auf einen DSL-typischen asynchronen Modus umgestellt wurde, d.h. ich habe auch beim Testen über eine Standortverlagerung stets 30-50 Mb/s im Downstream, jedoch nur max. 10 Mb/s im Upstream. Vor ein paar Monaten waren Up- und Downstream fast synchron mit 30-35 Mb/s. Mit der 107'er Firmware hat dies jedoch nichts zu tun und es geht hier ja auch um den Router...also back to topic :)