Beiträge von THX1138.79

    Ich habe den B2000 nun an eine Fritz!Box WLAN 3270 via LAN1 angeschlossen. DHCP und WLAN im B2000 sind deaktiviert. Die Fritz!Box läuft nun als IP-Client unter der IP 192.168.1.2. im Gateway des B2000 (192.168.1.1). Alle Geräte gehen nun über die Fritz!Box ins Internet. Allerdings schaffe ich es nicht, dass die Fritz!Box alle Nutzer über DHCP anbindet, so dass ich allen Geräten manuell eine IP-Adresse zuordnen muss - ich finde schlicht keine Option im Menü, das zu erzwingen. In Windows muss ich zudem jedesmal die Adaptereinstellungen für IPv4 ändern, wenn ich ein anderes WLAN nutzen will. Kann man nicht für jedes Netzwerk unterschiedliche Settings in Windows hinterlegen? So richtig ausgereift ist das alles noch nicht aber es läuft erstmal...


    Trotz mehrfachen Drehens und Umstellen des Routers gehen die Messwerte bei 4 von 5 Balken kaum über 26 MBit/s hinaus. Ich frage mich, was die Telekom an der Firmware gegenüber 3.dk verändert hat. :confused:


    So, ich habe nun von der asbach-uralten dänischen 3.dk Firmware (V100R001C26SP054) auf die neueste deutsche Telekom (nicht T-Mobile.at) Firmware (V100R001C748SP106) umgeflashed. Aus einem B593-u12 ist nun ein Speedport LTE II geworden...


    Nun fehlt wie bereits geahnt die Möglichkeit, die beiden Telefonanschlüsse (VoIP) zu nutzen. Dafür können jetzt DDNS-Dienste (z.B. DynDNS) hinterlegt werden. Leider haben sich ohne Veränderung des Standortes des Routers die Messwerte deutlich verschlechtert. Die Settings sind natürlich identisch, beide Messreihen jedoch über WLAN erhoben. Der RSRP-Wert ist von -91 dBm auf -93 dBm gerutscht.



    vorher mit 3.dk Firmware (4 Balken im Routerdisplay)



    nachher mit Telekom Firmware (3 Balken im Routerdisplay)


    Zurück bleibt immerhin das Gefühl eines kleinen Sicherheitsgewinns. :D

    @ rabbe: Dankeschön! Ich werde da wohl selbst auch noch etwas tüfteln.


    Eine Frage zum Betrieb einer Fritz!Box als IP-Client (LAN1) am B2000:
    Firewall und DHCP der werden ja beim IP-Client Modus automatisch deaktiviert. Ist es ratsam, wenn ich DHCP nutzen will, beides in der Fritz!Box wieder zu aktivieren und gleichzeitig DHCP sowie WLAN im B2000 zu deaktivieren? Eine Firewall im B2000 gibt es wohl auch, jedoch ist diese bei mir deaktiviert. Brauche ich überhaupt eine Firewall (in der Fritz!Box oder im B2000?), wenn der Zugang bei BASE über NAT läuft, wo man ohnehin nur eine private IP-Adresse bekommt? Danke schon einmal für eure Antworten dazu.


    Zur Sicherheitslücke:
    Dann werde ich wohl doch - unter Verlust der VoIP Funktion - von der 3.dk Firmware auf die T-Mobile Firmware wechseln. Die Firmware auf der 3.dk-Seite erscheint mir ziemlich alt und auf deren Download-Seite sehe ich keine möglichen neuen Versionen bis auf die eine verlinkte zip-Datei.


    Edit: Die Telekom ist ja echt auf Zack, was Updates dieses Routers (B593-u12) angeht. Mittlerweile gibt es sogar schon das nächste Update aus dem Juli 2014 auf Revision 106, siehe hier.

    Okay, ich versuche das gerade zu verdauen. Nur zur Erklärung, was ich mir vorstelle:


    Fritz!Box A => DSL-Router (WLAN "Bratwurst" mit aktiviertem DHCP)
    Fritz!Box B => AP zu Fritz!Box A und Funktion als Router für das LTE-Modem aus dem B2000 (WLAN "Pommes" mit oder ohne DHCP weiß ich noch nicht*)


    * ich brauche kein Roaming, d.h. möchte den AP als eigenes Netzwerk nutzen. Kann man dann DHCP auch hier aktivieren oder kommt der AP sich dann mit der Fritz!Box A ins Gehege?

    Okay, danke für die schnelle Antwort! :top:


    Demnach ist wohl davon abzuraten, an einem AP noch einen zweiten Internetzugang (via LAN2) zu betreiben. Dann bliebe wohl nur noch die Variante, an dem Hauptrouter bspw. an LAN2 den B2000 als "Fallback/Alternative" zu betreiben und an LAN1 den AP anzuschließen, richtig? Wie kann man dann mit Geräten, die am AP angemeldet sind, auf den B2000 alternativ zugreifen? Vielleicht gerate ich auch gerade unwissentlich an die Grenzen des technisch machbaren bei einer Fritz!Box.


    Ich merke es wird immer haariger :D und möglicherweise auch langsam offtopic...

    Was würde passieren, wenn ich den B2000 an den DSL/WAN-Port des Access Points (Fritz!Box) anschließe (siehe Anschlussbild unten) und nicht an LAN1/LAN2?



    Macht so etwas Sinn bzw. kann dann der Access Point die Internetverbindung des LTE-Modems nutzen und parallel (mit anderem Gateway) vom Hauptrouter A via LAN1 die DSL-Verbindung nutzen?

    Alle Angaben ohne Gewähr, aber ich empfehle folgenden Weg, bei dem Du erstmal ohne Anwalt verfahren könntest:


    Ich empfehle, dem Provider den Mangel (Verbindungsabbrüche, Resyncs, Telefonieausfall, etc.) schriftlich und nachweisbar d.h. per Fax/Einschreiben mitzuteilen und eine Frist von 14 Tagen zur Behebung zu setzen. Wichtig dabei ist, dass Du alles möglichst gut belegen kannst. Daher solltest Du am besten Screenshots bzw. einen Ausdruck der Systemmeldungen der Fritz!Box sichern und dem Provider in der Mängelanzeige ein tabellarisches Protokoll der Ausfallzeiten/Störungen mitsenden. Am Ende des Schreibens kannst Du bereits androhen, den Vertrag nach Fristablauf fristlos zu kündigen und die Einzugsermächtigung für Lastschriften zu entziehen, sollte der Provider die Störungen nicht vollumfänglich beheben.


    Sollten die Störungen nach diesen 14 Tagen immer noch andauern, würde ich zur Sicherheit nochmals wieder schriftlich und nachweisbar eine letzte Frist von max. weiteren 14 Tagen setzen (Nachfristsetzung) und nach Ablauf dieser weiteren max. 14 Tage dann nochmals schriftlich und nachweisbar die fristlose Kündigung sowie den Entzug der Einzugsermächtigung mitteilen. Der Provider ist dann in der Pflicht, Dir eine letzte Rechnung über die anteilige Grundgebühr zukommen zu lassen, deren Betrag Du dann überweist.


    Wenn dieser Weg eingehalten wird, sollte man gut gewappnet sein, falls die Gegenseite sich zickig hat. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von rabbe
    Ich bezeichne meine Lösung gern als "manuelles Gateway-Hopping". Dabei kann ich beide Anbindungen in meinem Netzwerk nutzen, aber nicht gebündelt (man kann es auch manuelles Bandbreitenmanagement nennen). [...]


    Meinst Du es wäre möglich, dazu eine kleine Step-by-Step Anleitung für "Netzwerk-Dummies" zu schreiben? :) Mir erschließt sich noch nicht ganz der Zusammenhang zwischen IP-Adresse und Gateway, vermute aber mal, dass das Gateway der Adressraum ist, in dem sich jeder Client dann anmeldet, richtig? Nun ist es ja auch so, dass der B2000 einen anderen IP-Bereich (192.168.1.xxx) als die AVM-Router (192.168.178.xxx) nutzt. Gibt es da viele Hürden zu meistern? Ich kann mir irgendwie gut vorstellen, dass von so einer coolen Lösung viele gern Gebrauch machen würden.


    Ich würde die ganze Sache gern noch komplexer mit einem Router und einem AP gestalten:
    Router A ist normal über DSL angeschlossen und ist über WLAN erreichbar
    Router A ist auch via LAN mit Router B (LAN1) verbunden
    Router B ist als Access Point mit eigenem WLAN eingerichtet
    Router B (als AP) soll mit dem B2000 (an LAN2) verbunden sein und den Zugriff über das "Gateway-Hopping" ermöglichen
    Beide Router (A+B) sind AVM Fritz!Boxen


    Auf jeden Fall schon einmal ein dickes Dankeschön an alle für die vielen tollen Tipps! :top: