Beiträge von THX1138.79

    Erste Erfahrungen zum Flashen:


    Ich habe heute Nacht meinen Vodafone B2000 mit der 3.dk Firmware zu einem dänischen B593-u12 "geflasht", da dieser zuvor nur 800/2600 MHz im 4G-Netz akzeptiert hat. Das ganze hat Dank der vielen Tipps im Netz nur ca. 15min gedauert. Wichtig ist, dass man nach dem Firmwareupdate einen Router-Reset macht (ca. 25s mit einer Kugelschreibespitze in das Reset-Loch pieken). Danach muss man alles neu eingeben, d.h. das Passwort von der Geräterückseite für die Anmeldung nutzen.


    Das neue Menü präsentiert sich in dänischer Sprache, was sich jedoch problemlos auf englisch umstellen lässt. Nach Eingabe der SIM-PIN buchte sich der Router sofort ohne Weiteres zuerst ins WCDMA-Netz (DC-HSPA+) und nach ca. weiteren 30s ins 4G-Netz (LTE) ein. Sicherheitshalber habe ich den voreingestellten APN (irgendwas dänisches à la "bredband.dk") durch "internet.eplus.de" ergänzt, auch wenn seit August 2013 der APN shiceegal ist - man kann ja nie wissen. Ich habe dann noch das WLAN auf WPA2-PSK mit AES-Verschlüsselung umgestellt und den UPnP-Dienst deaktiviert (habe mal gelesen, dass dieser Dienst ein Sicherheitsrisiko sein kann).


    Wichtig: "Roaming" ist bereits aktiviert. Also am besten auch gleich unter den Settings ausschalten, damit es in Grenznähe oder beim Reisen in andere Länder kein böses Erwachen gibt.


    Ein erster Speedtest in Berlin mit http://www.speedtest.net hat - ohne zusätzliche Antennen und durch 2 dicke Betonwände hindurch - ein Ergebnis von 55ms Ping, 24-28 MBit/s im Downstream sowie satte 18,5 MBit/s im Upstream geliefert.

    Danke für Eure Zustimmung zum neuen Thread. :top:


    Gibt es praktische Erfahrungen hinsichtlich der Nutzung von VoIP mit diesem Tarif? Soweit ich erfahren habe, ist VoIP laut den AGB nicht erlaubt. Wird dies tatsächlich technisch unterbunden bzw. gibt es Erfahrungen, wie BASE in solchen Fällen vorgeht? Ich hoffe, diese Frage verstößt nicht gegen die allgemeinen Regeln. ;)


    Ich möchte hier keinesfalls zum Missbrauch anstiften, jedoch wäre eine Lösung aus 50GB LTE-Flat für € 10,-/mntl. in Kombination mit einer virtuellen SIP-Rufnummer für Telefonate auf Prepaidbasis eine extrem kostengünstige Allroundalternative zum klassischen DSL/Kabelanschluss.


    Vermutlich aber würde dieses Modell in starker Konkurrenz zur klassischen Telefonie stehen, was das Preisgefüge von BASE durcheinanderbringen würde und daher letztlich der Grund für den Ausschluss von VoIP ist.

    Zuerst einmal vielen Dank an alle für die positiven und hilfreichen Antworten! :top:


    So wie aussieht werden je nach Firmwareversion des jeweiligen Providers bestimmte Funktionen (Externe Antennen, DDNS, VoIP, u.a.) wegkastriert. Ich überlege nun, entweder die von mavolta vorgeschlagene Firmware von 3.dk oder die "fast brandneue" Firmware der Telekom vom Mai 2014 ([URL=https://forum.telekom.de/foren/read/service/internet-festnetz/speedports/speedport-via-funk/update-fuer-den-speedport-lte-ii-modell-b593u-12,882,11240317,page=1.html]Link[/URL]) einzuspielen. Da es anscheinend eine kritische Sicherheitslücke gab, neige ich ggw. zur Telekom-Firmware, auch wenn dadurch bestimmte Funktionen wegfallen könnten. Wichtig ist ja vorrangig der Betrieb bei 1.800 MHz mit LTE sowie der Fallback auf 3G/HSPA.

    Auch wenn das u.U. nicht alle Mitforisten begeistert, war ich mal so frei, einen speziellen Thread unter "Mobiles Internet" für die Fragestellungen zum B2000 mit diesem Tarif zu eröffnen. Da mich das Thema brennend interessiert und sicherlich auch viele andere diese Lösung als Alternative zum kabelgebundenen Anschluss sehen, wäre ein eigener Thread vielleicht ganz angebracht.

    Dieser Thread soll sich vorrangig mit der Einrichtung und des Betriebs eines Huawei B593 bzw. Vodafone B2000 LTE-Routers in Verbindung mt einer BASE GO SIM-Karte ("Urlaubspaket" mit "Internet Paket Plus") auseinandersetzen.


    Der o.g. Router scheint bereits als Geheimtipp für den Ersatz eines (V)DSL-Anschlusses über das LTE-Netz von BASE zu kursieren. Durch das Überschreiben der Original-Firmware soll es möglich sein, einen frequenzbeschränkten B2000 von Vodafone für alle hiesigen LTE-Frequenzen (800, 1800, 2600 MHz) freizuschalten.


    Folgende Punkte wären für mich interessant:


    1. Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Router sammeln können? Gibt es Tipps für das Herauskitzeln der besten Einstellungen? Reichen die internen Antennen aus? Falls nein, welche LTE-Antennen sind zu empfehlen?


    2. Welche Datenraten (up und down) sind in der Realität maximal erreicht worden. BASE soll bereits bis zu 70MBit im Downstream ermöglichen.


    3. Welche günstigen Möglichkeiten gibt es, mit dem o.g. Tarif und diesem Router die Telefonie abzudecken (Stichworte: VoIP, SIP-Rufnummern, Portierung alter (analoger) Festnetzanschlüsse)? Lässt dieser Tarif die Nutzung von VoIP zu?


    4. Verfügt jemand vielleicht über eine gute Übersicht der verschiedenen Firmware-Versionen des Huawei B593 bzw. VF B2000 und kann ggf. eine Empfehlung aussprechen? Ich habe an diversen Stellen (u.a. bei den "Krokos") von Firmwareversionen aus Dänemark, Österreich sowie sogar direkt von Vodafone gelesen, bei denen alle LTE-Frequenzen inkl. 1.800 MHz freigeschaltet werden.

    Zitat

    Original geschrieben von qwerty1896
    Mir wurde jetzt ein Zuhause Web Data Tarif für fünf Euro pro Monat angeboten. Vertragsumwandlung mit neuem Beginn von 24 Monaten.


    Bisher hatte ich eine 5 Gb Flat (Datenkarte), die ich nur spärlich genutzt habe (Grundgebühr ca. 20 € abzüglich Selbständigenrabatt). Auf die Karte kann ich also locker verzichten.


    Gibt es eine Falle?


    Die Falle lautet hier "zeitbasierte Abrechnung", siehe das dazu passende Vodafone InfoDok auf Seite 4 hier. Besonders teuer wird es, sobald man den Zuhause-Bereich verlässt.


    Ob sich dieses Angebot rechnet, hängt letztlich von der Restlaufzeit Deines bisherigen Vertrags und dem weiteren Bedarf an dieser Flat ab. Lohnen tut es sich m.M.n. nur, wenn man die alte 5GB Flat gar nicht nutzt. Wenn man mal die EUR 19,99 / Monat ohne den Selbständigenrabatt ansetzt, müsste der Breakeven bei 6 Monaten Restlaufzeit (entspricht rund EUR 120,-) liegen. Solange Du also noch mehr als 6 Monate auf dem alten Vertrag hast, hast Du mit diesem Tarifwechsel geringere Fixkosten als zuvor. Beachte dann aber, dass Du diese Karte am besten gleich in die Schublade steckst und kurz darauf den Vertrag fristgemäß kündigst - sonst geht diese Rechnung nicht auf. Vodafone wird bei dieser Strategie hoffen, dass der Kunde diesen Tarif doch mal produktiv einsetzt.


    Vielleicht lohnt sich für Dich ja auch dieser ominöse "Flexium 40" oder "Flexium 60" Tarif, der offiziell nicht verkauft wird und m.W. bislang nur durch die Kundenrückgewinnung den kündigenden Kunden angeboten wurde.

    Ich habe heute festgestellt, dass Vodafone mich doch versucht hat, zu erreichen - wohlgemerkt auf meiner Daten-SIM Karte, die in einem MiFi steckt. Das ist schon sehr clever von Vodafone. :p Interessant ist, dass Vodafone weder auf der im Web-Kündigungsformular angegebenen Rufnummer noch auf der anderen, in den Stammdaten hinterlegten Rufnummer anruft. Dann eben nicht...


    Da fällt mir übrigens gerade ein, dass eine bereits vorher entzogene Einwilligung für den Erhalt von Werbung bei einer Kündigungsrücknahme gern wieder "resettet" wird - da sollte man wachsam bleiben, wenn es nicht erwünscht ist. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von handyman1981
    Es sind ziemlich sicher Dummies und nur gesichert,damit die Kunden die leeren Boxen nicht dauernd ab-und-zurück schieben und der Ständer "frisch" aussieht.


    Für die Langfinger unter euch:
    Eine im Kassensystem nicht ausgebuchte Karte kann nicht aktiviert werden und somit kommt kein Begrüssungsschreiben von BASE,aber wahrscheinlich von einem ehemals auch grünen Verein.... :D


    Das klingt sehr plausibel, zumal ich selbst gerade eine in diese Richtung zielende Erfahrung machte, dass (angeblich) letzte BASE Urlaubspaket zu erwerben. Der Verkäufer schickte mich ohne das Paket wieder heim, weil dieses "noch nicht im Kassensystem registriert" sei und ich es daher erst ein paar Tage später abholen könnte.

    Zitat

    Original geschrieben von KleinerMarcel
    Ach das meinst du ;)
    Alles durchprobiert, mit Rufnummer, ohne Rufnummer. Es geht quasi keiner ran!


    Ist in Rumänien oder Ägypten vielleicht gerade Feiertag? :D
    Selbst das sonst um keinen Anrufversuch verlegene "Re(ni)tention Team" (a.k.a. Kundenrückgewinnung) hat mich trotz Kündigung noch nicht einmal angerufen. Vielleicht ist das auch schon Teil einer neuen Serviceoffensive vom Jens. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von FRANKFURT


    THX1138.79
    wie wäre es mit anrufen?


    Das habe ich bereits getan, jedoch halte ich es durchaus für sinnvoll, sich die Sperrung aller Drittanbieterdienste schriftlich bzw. per e-mail bestätigen zu lassen. Bislang bietet BASE die Sperrung solcher Dienste über eine eigene Website nur für Vertragskunden, die einen "Benutzernamen" haben.


    Bisher haben alle mir bekannten Anbieter (bspw. Congstar, Fyve, Vodafone, o2, ...) die Einrichtung einer solchen Sperre auch problemlos bestätigt, selbst BASE für einen Laufzeitvertrag.