Beiträge von Senfdazugeber

    Zitat

    Original geschrieben von KrisKlg
    Es kann funktionieren wenn man will


    Es kann funktionieren, wenn der Staat den Netzbetreibern nicht mit jeder Frequenzauktion Kapital in Milliardenhöhe entzieht, das beim Netzausbau fehlt und dann mit einer überlasteten Regulierungsbehörde den ohnehin langwierigen bürokratischen Prozess noch weiter in die Länge zieht. Vom Protektionismus zugunsten der Telekom wollen wir erst gar nicht anfangen.
    Das Problem in Deutschland ist einfach der sich einschleichende Sozialismus gepaart mit einem inkompetenten, überdimensionierten Verwaltungsapparat.

    Du schreibst einfach noch eine Kündigung mit folgendem Text:



    Das ganze unterschreiben, der Beweisbarkeit halber kopieren und per Einwurfeinschreiben nach Bonn schicken.

    Re: Ein neues Handy mit folgenden Eigenschaften... (Telefonieren, SMS, Foto-/Videokamera)


    Tauschbare Akkus sind inzwischen leider eine Seltenheit geworden, allerdings wirst Du ein Smartphone kaum länger als 2-3 Jahre benutzen können, da irgendwann einmal keine Updates mehr kommen, wodurch einerseits Sicherheitslücken nicht mehr gestopft werden und andererseits nach und nach keine Apps mehr verfügbar sein werden, denn Apps verlieren über die vielen Versionen hinweg die Unterstützung für ältere OS-Versionen. Ein anderes Problem mit Apps ist, daß deren Anforderungen zumindest in der Vergangenheit massiv gewachsen sind und viele Apps (z.B. Google Maps) mangels CPU-Leistung und RAM auf älteren Smartphones unbenutzbar wurden. Womöglich wird dieser steile Anstieg an CPU-Leistung und CPU-Anforderungen der Apps künftig etwas abflachen, aber zwölf Jahre, wie Dein SGH-D600, wird kein Smartphone mehr durchhalten.
    Nachdem O2 für Neuverträge keine Homezone mehr anbietet, wird sicherlich auch die Homzone-Anzeige langsam verschwinden.
    Eine Liste von Smartphones mit guter Kamera findest Du unter https://curved.de/toplist/beste-kamera-smartphones


    Als Eigentümer eines Oneplus 3 kann ich Dir den Nachfolger, das Oneplus 3T, empfehlen.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Frage mich, warum ich mit dem Tablet 9 MBit/s empfange und mit dem 21,6 MBit/s Stick nur 5,5 MBit/s. :confused:

    Das liegt womöglich auch daran, daß Dein Tablet höhere Modulationsstufen bzw. eine höhere HSPA-Kategorie beherrscht. Ein UMTS-Gerät bekommt von der Zelle je nach Verfügbarkeit Zeit-/Frequenz-Blöcke (sog. "Codes") zugewiesen , innerhalb derer Daten übertragen werden können. Wenn beispielsweise zehn Nutzer die lokale Zelle aktiv nutzen, bekommst Du theoretisch nur 10% der Übertragungskapazität zugewiesen.
    Wieviel MBits Du nun mit diesen 10% erreichst, hängt davon ab, welche HSPA-Kategorie Dein Endgerät (und natürlich auch das Netz) beherrscht. Hast Du eine uralte Rel.99-Endgerät, das nur 384 Kbps schafft, dann wirst Du mit 10% der Kapaztität nur 38,4 Kbps erreichen. Hast Du dagegen ein Gerät der HSPA-Kategorie 18 (64QAM und 2*2 MIMO, wodurch 28,8 Mbps möglich werden), wird dieses Gerät bei 10% zugewiesener Kapazität 2,88 Mbps rausholen können. Vervielfachen läßt sich das Ganze noch mit Dual oder Triple Carrier.
    Es ist wichtig zu begreifen, daß eine hohe HSPA- oder LTE-Kategorie nicht nur bedeutet, daß man höhere Spitzengeschwindigkeiten erreichen kann, sondern v.a., daß man auch bei hoher Auslastung der lokalen Zelle viel mehr Bandbreite rausholen kann. Deshalb macht es auch wenn man keine riesigen Bandbreitenanforderungen hat Sinn Geräte mit hoher HSPA- bzw. LTE-Kategorie zu kaufen, denn sie erreichen auch bei hoher Zellauslastung noch mehr Bandbreite.

    Re: Re: Datendienst in Tübingen unbenutzbar


    Zitat

    Original geschrieben von flamesoldier
    Das liegt aber an Tübingen selbst. Kannst ja mal die Sendeleistungs-Grenzwerte der Stadt suchen, die haben da eine enorm strenge Regelung für Tübingen und in der Altstadt mit den dicken Steinwänden hat man so indoor oft kein Netz, das betrifft ja auch vor Allem das Energiesparnetz Telekom, bevor die ihr LTE800 da aktiviert haben war es noch wesentlich schlimmer...
    200 m Senderreichweite sind da aber dennoch normal (!)

    Die strengen Auflagen der Stadt Tübingen sind mit bekannt, aber wie bereits erwähnt, könnte man die Indoor-Versorgung in der Tübinger Altstadt alleine dadurch deutlich verbessern, indem man die alte, grüne Antennenkonfiguration für UMTS wiederherstellt. Und durch längst überfälliges LTE auf 1800 oder gar 800 MHz auf dem Kelternturm (Hintere Grabenstr. 30, StOB-Nr.: 752096) könnte man da sicherlich noch deutlich mehr rausholen, als eplus es mit UMTS auf 2100MHz gelang, ehe die grünen NodeBs abgeschaltet wurden.
    Ich hatte mal mit cloudrf.com 800 und 2600 MHz mit 10W auf dem Kelternturm simuliert um die theoretischen frequenzbedingten Reichweitenunterschiede zu zeigen (mir ist klar, daß cloudrf.com ein recht unpräzises topographisches Modell verwendet und daher ungenau ist):

    Datendienst in Tübingen unbenutzbar


    In Tübingen ist O2 im Stadtgebiet inzwischen weitläufig unbenutzbar geworden. In den Stoßzeiten erreicht man an den NodeBs nur noch wenige Kbps, wenn die Datenübertragung nicht wieder gerade völlig zum Erliegen kommt und der Paketverlust 100% erreicht. Regelmäßig sind die NodeBs dermaßen überlastet, daß weder die wenigen KB für eine Fahrplanauskunft per DB Navigator übertragen werden können, noch kann man diesen Umstand per Mein O2 App melden, denn da scheitert ohne Internetverbindung die obligatorische Anmeldung.
    Leider gibt es in der Stadt mit ihren über 27000 Studenten mit Ausnahme eines exponierten LTE2600-Standortes (Funkturm am Drosselweg, STOB-Nr.: 751819) immer noch keine neue LTE-Versorgung seit die grünen LTE1800-eNodeBs vom Netz genommen wurden.
    Abgesehen davon ist die Indoor-Versorgung in zahlreichen Gastronomiebetrieben der Altstadt (rund um Holzmarkt und Marktplatz) seit Abschaltung der grünen NodeBs wieder miserabel geworden. Zwar sendeten sowohl grüne als auch blaue NodeBs schon immer vom selben Standort (Kelternturm), aber die grünen waren offenbar günstiger ausgerichtet, sodaß man indoor vielerorts noch ins eplus Netz kam, wo mit o2 schon Netzsuche angesagt war.
    Hier besteht dringender Handlungsbedarf! Tübingen braucht dringend LTE und die Altstadt (Bereich vom Stadtgraben einschließlich des Nonnenhauses bis zur Linie Holzmarkt, Marktplatz und Haaggasse) muß besser ausgeleuchtet werden.

    Rufnummern werden nach Kündigung des Vertragsverhältnisses mit dem Endkunden nicht an die BNetzA zurückgegeben, sondern verbleiben beim Zuteilungsnehmer des jeweiligen Rufnummernblocks. Sofern die gegenständlichen Rufnummern nicht aus dem RNB eines anderen Anbieters entspringen (also ursprünglich einmal von einem anderen Anbieter zugeteilt und dann zur Telekom portiert wurden), sind die weiterhin in der Verfügungsgewalt der Telekom, die sie reaktivieren wird, wenn hier tatsächlich ein Irrtum vorliegt. Ich würde da nur rasch handeln und v.a. auch schriftlich monieren.


    P.S.: Rechtsgrundlage ist § 9 Abs. 3 Telekommunikations-Nummerierungsverordnung (TNV):

    Zitat

    (3) Eine abgeleitet zugeteilte Nummer fällt mit der Beendigung des Vertragsverhältnisses über die Bereitstellung des Telekommunikationsdienstes, dem die Nummer zugeordnet war, an den originären Zuteilungsnehmer zurück, es sei denn, dass sie nach Maßgabe von § 46 des Telekommunikationsgesetzes bei einem Wechsel des Anbieters beibehalten wird.


    Ortsnetzrufnummern sind "abgeleitet zugeteilte Nummern", denn sie werden von einem zugeteilten Rufnummernblock abgeleitet.


    Und eine Rufnummer, die von einem originär einem anderen Netzbetreiber zugeteilten Rufnummernblock abgeleitet wurde (auf gut deutsch: eine importierte Rufnummer), wird gem. 4.3.2.1 Spezifikation Austausch der Portierungsdaten zwischen Netzbetreibern erst 65 Arbeitstage nach Kündigung an den originären Zuteiltungsnehmer zurückgegeben, sofern sie nicht vorher reaktiviert wird:

    Zitat

    4.3.2 Fristen bei Portierungen und Rückgaben
    4.3.2.1 Rückgabe
    Eine importierte Rufnummer fällt 65 AT nach Freiwerden an den Eigentümer der Rufnummer zurück (siehe Kapitel 4.3.4, Szenario 2a und 2b). In dieser Zeit können diese Rufnummern bei jedem TNB reaktiviert werden. Grundlage dafür ist die Regelung [7] der BNetzA.

    Hol Dir einfach eine prepaid SIM Karte von Toggle Mobile (die britische Variante, da sie etwas günstiger ist als die niederländische) und ordere eine amerikanische und deutsche Nummer für jeweils GBP 5/Jahr. Damit bist Du dann in einer Vielzahl von Ländern ohne irgendwelche Roaminggebühren sowohl auf der deutschen, der amerikanischen als auch der originiären britischen Rufnummer erreichbar.

    Hast Du den folgenden Teil gelesen?

    Zitat

    Für die Richtfunkanbindung verlangt Vodafone ein von der Bandbreite unabhängiges Nutzungsentgelt von rund 225 Euro pro Monat. Für die Einrichtung werden einmalig etwa 4400 Euro fällig. Die übrigen monatlichen Kosten variieren je nach Bandbreite und gebuchten Diensten.