Beiträge von Senfdazugeber

    Re: Probleme mit DSL-Einrichtung Fritzbox


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    Original geschrieben von norddeutscher
    Frage 1:
    Weiss jemand ob diese Telefontypen analoge oder ISDN-Telefone sind? (gemeint sind T-Sinus und Siemens Gigaset)
    In der Anleitung steht ISDN-telefone kommen in den S0-Anschluss.

    Woher sollen wir das wissen, wenn Du weder Fotos noch Typenbezeichnung lieferst? Gewöhnlich kann man analoge von ISDN-Telefonen aber einfach am Anschlußkabel unterscheiden. Analoge Telefone haben geräteseitig eine RJ11-Buchse und werden mit einem RJ11-auf-TAE-Kabel geliefert, während ISDN-Geräte RJ45-Buchsen mit einem RJ45-Kabel kommen.


    Zitat

    Frage 2:
    Kann mir jemand sagen welche Fritzbox-Einstellungen notwendig sind damit das telefon einfach ganz normal funktioniert?
    Muss die eigene Rufnummer in die Fritbox eingetragen werden? ( Wenn ja mit oder ohne Vorwahl?)

    Dazu müßte man erst einmal wissen um welche der folgenden Anschlußtypen es sich handelt. Analog, ISDN oder NGN (VoIP)

    Es reicht nicht einen 23,85 KBit/s Stream mit Füllbits auf die 64 KBit/s zu bringen, sondern das Problem sind die unterschiedlichen Kompressionsverfahren. Das bedeutet, daß jedes Telefonat in beide Richtungen in Echtzeit transkodiert werden muß, was in der Summe sicherlich auch ordentlich CPU Power kostet, zumal man stets Reservern für das größtmögliche Anrufaufkommen vorhalten muß.

    Man findet in der englischsprachigen Wikipedia Artikel zu den Nummernplänen aller Länder:
    http://en.wikipedia.org/wiki/C…ephone_numbers_by_country


    Die Artikel heißen immer "telephone numbers in X", im Falle Griechenlands also:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Telephone_numbers_in_Greece


    Die oben erwähnte Rufnummer 0030306945626455 ist allerdings mit Sicherheit falsch, wenn es gibt keinen Vorwahlbereich "30" in Griechenland und die Nummer ist auch zu lang.
    Tatsächlich scheint hier ein Fehler in Form doppelter Landesvorwahl vorzuliegen. Korrekt lautet die Nummer bestimmt +306945626455 und ist damit eine Mobilfunkrufnummer, die originär Vodafone Griechenland zugeteilt wurde (inzwischen aber zu einem anderen griechischen Mobilfunkanbieter exportiert worden sein könnte).

    Zitat

    Original geschrieben von gaspode
    Selbes Netz notwendig. Aktuell geht bei der Telekom ja nicht mal der Übergang von T-Mobilnetz nach Telekom Festnetz.

    HD-Verbindungen zwischen Mobilfunk und Festnetz sind weitaus komplexer als netzübergreifend von Mobilfunk zu Mobilfunk, weil der bei AMR-WB eingesetzte G.722.2 außer dem ähnlichen Namen nichts mit dem bei VoIP verwendeten G.722 zu tun hat. Ein wesentlicher Unterschied ist u.a., daß G.722 mit einer starren Bandbreite von 64 KBit/s arbeitet, während G.722.2 mit variablen Bandbreiten zwischen 1,75 - 23,85 KBit/s funktioniert.
    Daher müssen HD-Telefonate zwischen Mobilfunk und Festnetz vom Gateway transkodiert werden, was sicherlich nicht ganz trivial ist. Mich wundert allerdings, daß sich keiner unserer beiden Premium-Anbieter (Telekom und Vodafone) die Mühe macht so ein Gateway an den Start zu bringen. Das wäre ein attraktives Feature, das sicherlich Zuspruch der Kunden fände und die Preisdifferenz zum Wettbewerb rechtfertigen könnte.

    Ich nutze meinen RPi mit einem auf dem RTL2832U-Chip basierenden DVB-T Stick (gibt's in der Bucht für € 9,29 inkl. Versand aus Fernost) als ADS-B Empfänger, der flightradar24.com mit Flugdaten füttert.
    Außerdem ließe sich diese Hardware auch als SDR (software defined radio) nutzen - man könnte damit im Frequenzbereich von 24-1766 MHz lauschen (was allerdings überwiegend verboten ist). Das interessante an der SDR-Nutzung ist, daß auf dem RPi zunächst nur die Server-Software (rtl_sdr) läuft und man das ganze mittels der Software SDR# (sprich "SDR sharp") von einem beliebigen Rechner im LAN aus steuern kann (erzeugt ca. 30-40 MBit/s im LAN). Das gibt die Freiheit den RPi samt DVB-T Stick und Antenne empfangsgünstig positionieren zu können.
    Allerdings sollte man von der mitgelieferten Antenne keine Wunder erwarten. Wenn man die Empfangsqualität steigern möchte, sollte man eine für den jeweiligen Frequenzbereich ausgelegte Antenne (in meinem Fall 1090 MHz) sowie einen Breitbandverstärker verwenden.

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    Original geschrieben von Hackman99
    Ja, der Qualcomm darin kann technisch alle.

    Die Baseband-Chips können und konnten schon immer viele Frequenzbänder, allerdings braucht man neben dem Baseband-Chip auch noch Power Amplifier für jedes Frequenzband (z.B. so einen) und dazu sollte auch die Antenne des Endgerätes für die jeweilige Frequenz ausgelegt sein.
    Was passiert, wenn der Power Amplifier fehlt, sieht man, wenn man ein Nexus 4 im LTE-Netz betreibt (was nur in Amerika funktionierte). Dort hatte man nämlich nur wenige dutzend Meter um die eNodeB Netz.

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    Original geschrieben von mumpel
    Nicht nur die Steckerbelegung ist ein Problem. Ein für Deutschland vorgesehenes Telefon dürfte in Österreich möglicherweise gar nicht einsetzbar sein, da unsere Alpenländischen Nachbarn ein anderes Telefonsystem haben.

    Nein, das liegt nicht am abweichenden Telefonsystem. Die sprechen wirklich so.