ZitatOriginal geschrieben von rmol
andere Details dazu in der FAZ Besonders der letzte Absatz straft Behauptungen Lügen, Russland sei für den Kriegsverlauf nicht verantwortlich und am Krieg unbeteiligt.
Hatte ich schon ausführlich kommentiert:
http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5416721#post5416721
Es ist absolut ausgeschlossen, dass noch jemand daran glaubt, Russland wäre im Ukraine-Konflikt nicht verwickelt:
mit allgemeiner militärisch nutzbarer Logistik (Soldaten müssen auch fressen und brauchen Medikamente)
mit kostenlosen Waffenlieferungen
mit Zulieferung von militärischen Informationen
mit Ausbildung
mit militärischen Spezialisten vor Ort
mit technischem Bedienungspersonal vor Ort
mit Soldaten vor Ort
in Summe sind etwa 15.000 Russen in der Ukraine eingesetzt und mehrere tausend Einheiten schweres militärisches Gerät.
Die einzige Frage, die man zu Recht stellen kann: warum kleckert Putin, wenn er klotzen könnte? Natürlich könnte Putin binnen drei Wochen die komplette Ukraine überrollen.
Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand, denn auch in Tschetschenien, Georgien, Transsistrien und einem halben Dutzend kleiner Scharmützel ist Putin immer gleich vorgegangen. Putins oberstes Ziel ist es, die russische Bevölkerung zu militarisieren und auf die Wiedereinführung der Autokratie vorzubereiten. Putin nutzt also Gelegenheiten, bei denen er zumindest für die Propaganda den Schein aufrecht erhalten kann, die Hände in Unschuld zu waschen. Auch im Verhältnis zur lethargischen EU ist eine solche Vorgehensweise sinnvoll. Putin sucht also zunächst mal nützliche Idioten, Kanonenfutter. Die treten als "unterdrückte Bevölkerung" auf, die "in gerechtem Zorn" gegen die Unterdrückung kämpfen und dann die "historisch begründete Rückkehr" zurück ins russische Reich fordern. Wenn die "Separatisten" dann militärisch geschlagen sind, schleusst Putin russsisches Militär ein, die die Eroberung zu Ende bringen.
Würde Putin ganz offen der roten Armee befehlen, die Ukraine zu erobern - dann wäre das zwar schneller. Aber die politischen Kosten wären für Putin ungleich höher.