ZitatOriginal geschrieben von Robert Beloe
...Wir sollten froh und dankbar dafür sein, dass es noch so gute Journalisten gibt, die investigativ arbeiten ...
Ist das ein Scherz? Es gibt nur zwei wirklich bequeme und ungefährliche Methoden, um in Deutschland sein täglich Lob einzufahren: auf die USA einprügeln und auf die christliche Kirche spucken. Da ist nix investigatives; das ist common sense und Volkssport. Das macht einer von der Zeit oder dem SPON vor dem Frühstück. Mal schnell wieder ein US-Bashing raushauen oder eine schelle Karrikatur über Protzbauten der katholischen Kirche. Dann noch vor dem Frühstück ein bischen was über pädophile Priester.
"Investigativ"... da würde ich mir mal einen Artikel wünschen über das, was in Moscheen so teilweise gepredigt wird. Oder über die Verflechtung der Parteien und der Medienkonzerne in Deutschland. Oder den Lobbiismus in der selbsternannten Öko-Branche. Oder die Verflechtungen der deutschen Linken mit den Terrorgruppen in Südamerika. Oder diesen neuen Hype dass selbst eingetragene Ärzte den Patienten die Hucke voll lügen, um "homöopathische" Mittel zu verkaufen. Oder die neuen Mafia-Strukturen, die aus Osteuropa nach Deutschland einwandern. Oder wie Politiker den Wähler und Steuerzahler betrügen, in dem Kosten versteckt werden. Oder die unerträgliche Praxis, wie in Deutschland die Strafen bei Zivil-und Strafrecht auseinanderlaufen. Oder Zwangsverheiratungen - mitten unter uns in Deutschland.
"Investigativ" - im Sinne von forschend und aufklärend- das traut sich doch kaum noch ein deutscher Journalist. Warum auch, wenn es bequemere Opfer gibt, um die seiten zu füllen.