Zitat
Original geschrieben von Christian
Glücklicherweise, allerdings nur, weil die Gegenmaßnahmen doch noch gegriffen haben und man das Problem des sauren Regens in den Griff bekommen hat. Dein Posting hatte sich gelesen, als wäre das Waldsterben nur eine Erfindung gewesen - daher meine Reaktion.
Du hast ein Recht auf diese Meinung. Die Fakten sind aber anders. Das "Waldsterben" hat es in der behaupteten Form nie gegeben und auch dein Foto sagt rein gar nichts über "Das Waldsterben" aus.
Es gab schon immer lokale Waldprobleme - in früheren Jahrhunderten, wenn Bergbau lokalen Wäldern das Grundwasser raubte, später dann zum Beispiel die schwefelhaltigen Braunkohlekraftwerke kurz hinter der deutschen Grenze. Insbesondere letzteres war die Hauptursache für die These des Waldsterbens. Luftverschmutzung hatte zu lokalen Schäden bei Wäldern an der deutschen Grenze geführt. Umweltschütz interpretierten das falsch -ich persönlich glaube, mutwillig falsch- und postulierten ein allgemeines Waldproblem, dass über lokale Luftschadstoffe oder Wassermangel hinaus ging. Ein globales Problem, dass irgendwie mit dem Klimawandel, allgemein schlechter Luft und der bösen Existenz der Menschen zusammenhängen sollte.
In einigen Gegenden Deutschlands wurde dann zum Beispiel das kalken von Böden mittels Hubschrauber versucht und der gleichen Voodoo mehr. Aber wirklich Erfolg brachte nur eins: neue Filter an den veralteten Kraftwerken, die der ach so menschenfreundliche und fortschrittliche Kommunismus direkt an der deutschen Grenze aufgebaut hatte.
In gesammten Rest der Welt hat man nie zu keinem Zeitpunkt an dieses Waldsterben geglaubt oder irgendwelche Maßnahmen dagegen unternommen. Und obwohl die Franzosen, Engländer usw usw nach der These des GLOBALEN Problems des Waldsterbens doch auch ihre Wälder verlieren müssten, war das nicht der Fall. Obwohl die Franzosen, Engländer und sonst niemand nichts, rein gar nichts gegen "Das Waldsterben" unternommen haben, stehen deren Bäume noch immer.
Wer heute noch an das Märchen vom Waldsterben glaubt (als These eine globalen Problems), der glaubt auch an Homöopathie und die historische Überlegenheit des Kommunismus. Es gibt eben Menschen, die wollen ihren Glauben nicht aufgeben - das muss man irgendwo auch akzeptieren.
Die Verluste an Waldfläche sind wirklich ein riesen Problem. Aber nicht wegen "Le Waldsterben" wie die Franzosen spöttisch sagten, sondern schlicht wegen Bevölkerungsdruck und Rodung. Ganz schön scheisse, aber da können wir Deutschen nichts machen. Selbst, wenn wir den Teakhandel komplett einstellen würden - womit ich kein Problem hätte- würden die Rodungen weitergehen.