Beiträge von Felsen2000

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    Original geschrieben von deeass
    Allerdings habe ich in den letzten Tagen ziemliche Probleme mit Neustarts.
    Hatte ich eigentlich ganz selten mal,aber in den letzten 6-7 Tagen bestimmt 15 mal. Und das,obwohl ich nix geändert habe. Also keine neuen Programme installiert oder bestimmte Einstellungen geändert... Ich hoffe,das Problem verschwindet,wie es gekommen ist ;)


    Ich hatte eine zeitlang sogar das Phänomen, dass sich mein 808 ganz ausschaltete. Übeltäter war ein Mugen-Akku. Ich habe jetzt den Originalakku wieder eingesetzt und jetzt ist Ruhe.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Nö. Für den Rest Deutschlands nimmt man einfach den seit Jahren verfügbaren und selbst auf dem pissigsten Java-Handy laufenden DB Rail Navigator, der eine Haustür-zu-Haustür-Berechnung unter Berücksichtigung sämtlicher öffentlicher Verkehrsmittel durchführt.


    Das Programm mag in der Java-Version zwar ein wenig sperrig in der Bedienung sein, aber an dem Resultat müssen sich einfach alle anderen messen.


    Das heisst jetzt "DB Navigator". Nur, falls sich jemand wundert.
    http://store.ovi.com/content/30177

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    Original geschrieben von Christian
    Da schwingst Du ja eine ganze Menge Keulen auf einmal - glücklicherweise trifft mich keine davon,


    OK


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    Und von einem globalen Waldsterben hat niemand hier im Thread etwas geschrieben.


    Dann war das wohl ein Missverständnis, in dem der Begriff "Waldsterben" ohne nähere Definition verwendet wurde. Denn damals -vor inzwischen fast 40 Jahren- wurde unter "Waldsterben" sehr wohl mindestens eine europäische, wenn nicht globale Katastrophe verstanden. Vielleicht bin ich beim dem Thema etwas überempfindlich, weil ich diese beknackte Diskussion damals aushalten musste. Ich bin nun leider so ein alter Knacker, dass ich die damalige Diskussion voll mitgenommen habe. Und ich kann mich an die aufgeregten Zeitungsartikel erinnern, an die Aufkleber auf den Autos, die agressiven Infostände auf dem Marktplatz und die "Diskussionen" an der Schule und der Uni.


    Ich konnte schon damals Theorie und Praxis nicht gut in Übereinstimmung bringen: rund um mich herum überall Bäume... in der Eiffel, Kottenforst, bergisches Land... überall Bäume. MIT Blättern wohlgemerkt. Und um mich herum haufenweise aufgeregte "Waldschützer", die mir Bilder mit abgestorbenen Bäumen unter die Nase hielten und klagten, "in 20 Jahren gibt es keinen Baum mehr in Europa". Ungelogen, solche Sprüche durfte ich mir anhören.


    Aber gut, dass wir das klären konnten. Wenn Sie lokale Schäden darunter verstehen, dann sind wir einer Meinung: die gab es und die gibt es. Und am besten behebt man solche lokalen Schäden, in dem man die lokalen Schadeinflüsse beseitigt.


    Aber die damalige Waldsterben-Hysterie fällt für mich eine Kategorie mit dem "Handystrahlen-grillen-das-Gehirn" oder das große Acrylamid-Sterben. Jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf.
    http://www.zeit.de/2008/26/U-Risikowellen

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    Original geschrieben von kues
    Ach so, die Schweden haben nur aus Spaß an der Freude beim Voodoo mitgemacht...


    Ohne jetzt zu googeln - wenn es so wäre, dann ja. Das ändert an der Aussage gar nichts und das wissen Sie auch. Wenn man ein globales oder zumindest ganz Europa umfassendes Waldsterben postuliert und dann ein paar dutzende Hubschrauberflüge in Deutschland und von mir aus auch Schweden durchführt, um ein paar Tonnen Mineralien abzunebeln, dann ist das Voodoo. Nicht zu fassen, dass immer noch Menschen an diesem Irrglauben festhalten wollen.


    Himmel, sogar das ultra-linke deutsche Wikipedia gibt zu, dass "Waldsterben" vor allem eine Medienkampagne war - da brauche ich Sie noch nicht mal mit wissenschaftlichen Artikel zu belästigen:


    "Die dramatischen Fernsehbilder stark zerstörter Waldgebiete der 80er Jahre stammen ausnahmslos von einigen wenigen Flecken im Harz oder Erzgebirge. Die Ende der 70er intensivierte Nutzung der vorhandenen Braunkohlevorkommen in Westdeutschland (inklusive der Oberpfalz), der DDR und ČSSR und eine unzureichende Umwelttechnik führten hier zu Belastungen, die bereits in der Zeit der frühen Industrialisierung als Rauchschäden erklärt und benannt wurden. "


    "Aus politischen Gründen konnte berechtigte Kritik am Waldzustandsbericht und dessen Erhebungsverfahren, welcher unter anderem 1993 vom Bundesforschungsministerium für unbrauchbar erklärt worden war, nicht in das Verfahren aufgenommen werden. Demnach heile der Großteil der im Waldzustandsbericht als geschädigt gewerteten Bäume von selbst, der Bericht sei deshalb irreführend und es gäbe keinen Grund von einem „Waldsterben“ zu sprechen. Versuche, das Verfahren zu ändern[21], scheiterten an Einsprüchen von Umweltverbänden und Sensationsberichterstattung in Medien, die unterstellten, das Waldsterben solle „gesundgelogen“ oder per Dekret „verboten“ werden. Die Regierung knickte vor den Medien ein und entließ kritische Forstwissenschaftler aus dem Expertenkreis. Von der Entwarnung des Bundesforschungsministerium wurde 1993 lediglich in vier von 54 Tageszeitungen berichtet. "
    http://de.wikipedia.org/wiki/Waldsterben

    Hm, und was sind dann die Gründe, dass man ein jar-Spiel (Plants vs Zombies) für das N8 kaufen kann und es dort auch läuft - und für das 808 nicht? Und es beim 808 auch nicht mit Tricks zum Laufen bringt? Und ja, ich bezahle jedes Programm, das ich nutze. Es geht mir nicht um Quellen für Raubkopien, sondern um die technische Frage, warum das Spiel auf dem 808 (und den X7) nicht läuft.

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    Original geschrieben von Christian
    Glücklicherweise, allerdings nur, weil die Gegenmaßnahmen doch noch gegriffen haben und man das Problem des sauren Regens in den Griff bekommen hat. Dein Posting hatte sich gelesen, als wäre das Waldsterben nur eine Erfindung gewesen - daher meine Reaktion.


    Du hast ein Recht auf diese Meinung. Die Fakten sind aber anders. Das "Waldsterben" hat es in der behaupteten Form nie gegeben und auch dein Foto sagt rein gar nichts über "Das Waldsterben" aus.


    Es gab schon immer lokale Waldprobleme - in früheren Jahrhunderten, wenn Bergbau lokalen Wäldern das Grundwasser raubte, später dann zum Beispiel die schwefelhaltigen Braunkohlekraftwerke kurz hinter der deutschen Grenze. Insbesondere letzteres war die Hauptursache für die These des Waldsterbens. Luftverschmutzung hatte zu lokalen Schäden bei Wäldern an der deutschen Grenze geführt. Umweltschütz interpretierten das falsch -ich persönlich glaube, mutwillig falsch- und postulierten ein allgemeines Waldproblem, dass über lokale Luftschadstoffe oder Wassermangel hinaus ging. Ein globales Problem, dass irgendwie mit dem Klimawandel, allgemein schlechter Luft und der bösen Existenz der Menschen zusammenhängen sollte.


    In einigen Gegenden Deutschlands wurde dann zum Beispiel das kalken von Böden mittels Hubschrauber versucht und der gleichen Voodoo mehr. Aber wirklich Erfolg brachte nur eins: neue Filter an den veralteten Kraftwerken, die der ach so menschenfreundliche und fortschrittliche Kommunismus direkt an der deutschen Grenze aufgebaut hatte.


    In gesammten Rest der Welt hat man nie zu keinem Zeitpunkt an dieses Waldsterben geglaubt oder irgendwelche Maßnahmen dagegen unternommen. Und obwohl die Franzosen, Engländer usw usw nach der These des GLOBALEN Problems des Waldsterbens doch auch ihre Wälder verlieren müssten, war das nicht der Fall. Obwohl die Franzosen, Engländer und sonst niemand nichts, rein gar nichts gegen "Das Waldsterben" unternommen haben, stehen deren Bäume noch immer.


    Wer heute noch an das Märchen vom Waldsterben glaubt (als These eine globalen Problems), der glaubt auch an Homöopathie und die historische Überlegenheit des Kommunismus. Es gibt eben Menschen, die wollen ihren Glauben nicht aufgeben - das muss man irgendwo auch akzeptieren.


    Die Verluste an Waldfläche sind wirklich ein riesen Problem. Aber nicht wegen "Le Waldsterben" wie die Franzosen spöttisch sagten, sondern schlicht wegen Bevölkerungsdruck und Rodung. Ganz schön scheisse, aber da können wir Deutschen nichts machen. Selbst, wenn wir den Teakhandel komplett einstellen würden - womit ich kein Problem hätte- würden die Rodungen weitergehen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ist es eine Bildungslücke, wenn ich noch nie davon gehört habe? :confused:


    Lohnt es aus objektiver Sicht, sich mit Medien dieses Herausgebers auseinanderzusetzen?
    Frankie


    Ich habe mir gerade den Teaser zum zitierte Buch über die geheime NATO-Killertruppe durchgelesen und fand´s sehr lustig. Also, ja, lohnt sich. :-)


    Etwas ganz anderes ist die Frage zu diesem Justizskandal in Italien. Da müsste ich mich tatsächlich mal schlau machen. Vielleicht schreib ich ´n Blog dazu...

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    Original geschrieben von The Player
    Felsen2000


    Ich versuche mich mal in der Entgegnung eines Arguments aus deinem Beitrag in dem Blog.


    Nur weil etwas öffentlich nachvollziehbar stattfindet, heißt es nicht, das ich nicht trotzdem sehenden Auges ins Verderben rennen kann. Weil der Prozess als solches vielleicht einfach unmoralisch ist.
    Wird Wasser Gegenstand vom Kapital mit dem gehandelt wird, unterliegt es dann nicht den Gesetzen des Kapitalismus? Also mehr Gewinn bei gleichbleibenden/sinkenden Kosten?


    Ich persönlich sehe in Deutschland nur wenig ökonomische Vorteile bei einer Privatisierung der Wasserwerke. In dem Artikel wurde auch eine Untersuchung von drei deutschen VWLern zitiert, der ich mich weitgehend anschließe.


    Aber das ist nicht das Thema. :-)


    Das Thema ist, dass die EU zu KEINEM ZEITPUNKT die Privatisierung von deutschen Wasserwerken erzwingen oder auch nur fördern wollte. Es geht allein darum, was passiert, wenn der öffentliche Träger sowieso vor hatte zu Privatisieren. Um es mal plakativ zu sagen: wenn die Gemeinde schon ihr Tafelsilber verscheuern will, dann möchte man doch wenigstens wissen, wer es wieso bekommt. Nur darum geht es.


    Noch mal: ich habe kein Interesse an einer weiteren Privatisierung dieses Sektors. Nicht über das hinaus, was sowieso schon stattfindet.