III. FBReader
III. FBReader (Stand 01/2013)
http://fbreader.org/
Auf dem Nokia store nicht zu finden.
Unterstützte Formate: ePub, fb2, mobi, html, plain text und weitere.
Getestet auf 808.
Aktuelle Version: 0.99.5 (Stabil)
Der FBReader steht für Symbian in der Version 0.99.5 zur Verfügung. Für andere Plattformen wurde FBReader weiterentwickelt und kann vermutlich inzwischen mehr.
OpenSource (kostenlos)
Öffnen von ePub problemlos. ePub mit DRM werden nicht unterstützt.
Menü******************
Das Menü versteckt sich am unteren Rand und wird mit Touch geöffnet.
Im Grundzustand sieht man die Fortschriottsleiste, Seitenzahl und Uhrzeit.
- Bibliothek
Sortierung der Bücher nach Tags: Autor, Schlagwörter. Außerdem eine Liste der gelesenen Bücher und die Möglichkeit, neue Bücher hinzuzufügen.
- Netzwerkbibliothek
Unterstützt werden Online-Sammlungen mit OPDS-Katalog. Ein paar Bibliotheken sind schon eingebunden - klappt ganz gut. Allerdings ist das Angebot für Deutsche völlig uninteressant.
Man kann weitere Netzwerkbibliotheken hinzufügen, zB Projekt Gutenberg. Allerdings habe ich den Eindruck, dass nicht alle Bücher angezeigt werden.
Wenn man eine Netzwerkbibliothek öffnet, gibt es verschiedene Zugriffsmöglichkeiten; welche es jeweils gibt, hängt vom OPDS-Katalog ab.
Ich habe bei keinem der Kataloge eine Möglichkeit gefunden, gezielt deutsche Bücher zu suchen.
- Suche
Eine einfache Volltextsuche im geöffneten Buch.
- Tag/Nacht-Modus
- Präferenzen
Hauptverzeichnis der ebooks, Einstellungen zum Text und dem Seitenlayout.
- Rotieren
- Textgröße verändern
- ebook-Info
Touch-Kommandos**************
- Klick linker Rand
Nach links blättern
- Klick rechter Rand
Nach rechts blättern
- Klick in die Fussleiste
Menü öffnen
Vergleich mit Albite.**************
Vorteile gegenüber Albite
FBReader springt beim öffnen eines Buches auf die erste Seite des Hauptextes. Das ist ganz nett, weil damit einiges von dem Müll am Anfang der ebooks übersprungen wird (Copyright,...)
Der Zugriff mittels lokaler Bibliothek ist Längen besser als bei Albite. Die Sortierung nach Tags ist bei großen Bibliotheken klasse. Albite bietet da nur eine laaange Liste.
Die Netzbibliotheken sind eher akademisch interesssant - da man keine Netzbibliothek findet, in der auch interessante Bücher wären. Theoretisch könnte man mittels Calibre selbst einen OPDS-Katalog erstellen...
Die Volltextsuche ist schick. An der Uni könnte ich mir dafür Anwendungsfälle vorstellen. Für mich privat gibt es eher keine Anwendung - da brauche ich eher selbst erstelle Lesezeichen, die der FBReader nicht beherrscht.
Der FBReader kann Hyperlinks verarbeiten - ob Albite das könnte, weiß ich nicht.
Nachteile gegenüber Albite
Die Erkennung von Kapitelgrenzen (Inhaltsverzeichnis) ist deutlich schlechter. Und das auch bei gekauften Büchern, bei denen man vermuten darf, dass das Format einigermaßen sauber erzeugt ist.
Das ist ein echtes Problem, denn im FBReader (genau wie in Albite) gibt es weder die Möglichkeit, eine Seite anzuspringen noch die Möglichkeit des Schnellscrollens.
Deswegen ist das Inhaltsverzeichnis die einzige Möglichkeit, sich in größeren Sprüngen durch das Buch zu bewegen.
Albite bietet dabei sogar noch weitere Möglichkeiten an, wie man in die Kapitel springt (erste Seite; letzte gelesene Seite; Prozent des Kapitels).
Außerdem hat FBReader in dieser Version keine Schnellzugriffsleiste.
BEWERTUNG
Die sortierte Bibliothek in FBReader ist toll, keine Frage. Aber die mangelhafte Navigation in einem Buch ist leider ein Ausschlusskriterium.
Es gibt nichts frustierendes, als zum Beispiel aus Versehen wieder auf der Startseite eines Buches zu landen, und dann 200 Seiten Text manuell durchblättern zu müssen, um an der Stelle anzukommen, wo man war.
Wenn ich be Albite eine laange Liste von ebooks durchscrollen muss, dann ist das ärgerlich - aber das mache ich ja nur alle paar Wochen, um ein neues Buch zu öffnen.
Innerhalb eines Buches zu navigieren, kommt eher öfter vor.
Außerdem sind eigene Lesezeichen wichtig - und die kann der FBReader nicht.
Albite gewinnt.