Ich verstehe nicht so ganz, warum du dich da so drauf versteifst, dass Microsoft einen unwiederbringlich ruinierten Ruf hätte.
Beiträge von Gag Halfrunt
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Original geschrieben von rmol
Die Kommission wäre gut beraten, wenn sie in einem Europa ohne Zoll- und fast ohne Währungsgrenzen die diversen nationalen Mautauswüchse generell bekämpfen würde, und zwar europaweit.Die deutschen Mautpläne gäbe es nicht, wenn nicht insbesondere im Süden das Gefühl vorherrschen würde, überall in den Nachbarländern zahlen zu müssen, während andersherum hier gratis gefahren werden darf.
Müsste die EU dann nicht eher dumme Vorurteile und Kleinbürgertum bekämpfen?

Nein, im Ernst: Dass Länder wie Österreich und Schweiz einerseits aufgrund ihrer Geographie hohe Ausgaben für die Erhaltung der Infrastruktur und andererseits ein sehr hohen Transitverkehr haben, ist nun einmal eine Tatsache.
Da stellt sich die Frage, wie man am gerechtesten diese Kosten verteilt.
Am gerechtesten wäre es wohl, wenn jeder 'nen GPS-Tracker hat und dann die tatsächlich genutzte Strecke in dem jeweiligen Land bezahlt. Aber ich denke, wir suchen eher eine praktikable Lösung.

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Original geschrieben von drueckerdruecker
Und auch eine Abschaffung de KFZ-Steuer zugunsten oder auch ohne einen qualitativen oder quantitativen Ersatz wäre so ein Dreieckshandel.Hätte die Regierung die KFz-Steuer einfach abgeschafft, dann wäre dagegen nichts einzuwenden gewesen, wenn sie statt dessen die neue Abgabe für alle eingeführt hätten.
Aber so haben sie eben eine Abgabe eingeführt, die die Inländer jedoch über die Steuer vollständig erstattet bekommen.
Es geht genau um diese Kostenneutralität für Inländer. Für den Deutschen ändert sich nichts – egal wie das Konstrukt dahinter aussieht. Nur die Ausländer müssen zahlen. Das verstößt gegen EU-Recht.
Würde der Ösi sein Pickerl über die Steuer vollständig erstattet bekommen, wäre das genau dasselbe.
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Original geschrieben von flashhawk
Die ausländischen haben diese auch nie bezahlt, also wurden die nach deiner Argumentation vorher bevorteilt.Da es bisher keine Infrastruktur gab, wurde niemand bevor- oder benachteiligt.
ZitatDoch, deine Argumentation kann man nachvollziehen. Allerdings muss man diese ja nicht für "rechtens" halten. Du tust immer so, als sei deine Sicht der Dinge der Weisheit letzter Schluss - jedoch besteht oftmals eben die Möglichkeit verschiedener Auslegung der Tatsachen.
Es ist das Wesen einer Diskussion, dass man unterschiedliche Standpunkte austauscht. Dass die Deutschen die Abgabe direkt erstattet bekommen, ist jedoch eine Tatsache, die man nicht leugnen kann. Insofern ist es auch innerhalb einer Diskussion ein wenig lächerlich, so zu tun, als gäbe es diesen Zusammenhang nicht.
Es stellt sich am Ende nur die Frage, wie die Kommission und am Ende die Gerichte diesen Zusammenhang bewerten.
ZitatNach deinen Argumentationen benötigt man auch niemals Gerichte, weil alles vorher ja schon klar ist - du übersiehst meiner Meinung nach zu oft, dass die Auslegung eben nicht eindeutig sein muss - und daher argumentierst du einige Threads tot. Es gibt halt oftmals einen Unterschied zwischen eigener Meinung und "Recht".
Sorry, wenn das so rüberkommt. Gerichte kassieren seit Jahrzehnten regelmäßig solche Geschäftsmodelle, die nur dazu dienen, einen widerrechtlichen Handel zu verdecken.
Kannst ja mal versuchen, ob du z.B. um die Zahlung der Lohnsteuer herum kommst, wenn du bei deinem Arbeitgeber ab sofort "ehrenamtlich" arbeitest und er dir dafür aus lauter Großzügigkeit monatlich ein paar Tausender einfach so schenkt. Natürlich rein zufällig noch in derselben Höhe, wie dein bisheriges Gehalt war.

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Original geschrieben von bernbayer
Zahlen wir auch. Nur welche Steuern und im welcher Höhe in den einzelnen Ländern erhoben werden ist sehr unterschiedlich. Steuern sind Ländersache und nicht der EU. Die PKW- Maut zahlen dann EU-Bürger und Deutsche in gleicher Höhe. Die Höhe der KFZ-Steuer ist wie alle andern Steuern auch eine nationale Angelegenheit.Steuern sind nicht zweckgebunden – das ist der Knackpunkt. Das Geld, das du als "Kfz-Steuer" zahlst, landet in demselben Topf wie die Lohnsteuer, die Mehrwertsteuer oder die Tabaksteuer.
Deutsche Autofahrer erhalten die Infrastrukturabgabe in Form einer Steuerermäßigung vollständig zurück erstattet, während ausländische Fahrer diese Erstattung nicht bekommen.
Damit werden deutsche Autofahrer im Sinne der EU-Verträge besser gestellt als ausländische.
Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?
Wer allen Ernstes glaubt, dass dieser sogar in dieser Form offen kommunizierte Dreieckshandel nicht auffliegt, ist hoffnungslos naiv.
Es wäre etwas anderes gewesen, wenn Deutschland die Kfz-Steuer vollständig abgeschafft und durch eine nutzungsabhängige Gebühr ersetzt hätte.
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Original geschrieben von klausN80X
Auf der neuen läuft aktuell die Insider Preview, die dann ab erscheinen in Win10 umgewandelt wird.Es wird m.W. aber keine kostenlose Vollversion für Preview-Nutzer geben.
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Original geschrieben von bernbayer
Deutsche Autofahrer zahlen dann eine niedrige KFZ.-Steuer, eine Steuer die garnicht in allen EU-Ländern erhoben wird.Auch die Bürger anderer Länder zahlen Steuern.
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Sie können letztlich nur mit Qualität überzeugen. Und da sind sie auf gutem Weg.
Es wird aber immer Leute geben, die sich da das Maul zerreißen werden. Wie gesagt: Nicht die einschlägigen Foren überbewerten.
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Original geschrieben von mumpel
Aber dabei sind die Medien nicht gerade hilfreich, so wie Microsoft immer niedergemacht wird.Das ist schon irgendwie ziemlich perfide. Gerade in der Medienwelt hat Apple traditionell einen guten Ruf. Früher waren Macs für alles was mit Grafik und DTP zu tun hatte, das Mittel der Wahl. Viele Redaktionen haben auch gleich Macs als Arbeitsplatzrechner angeschafft, um einen reibungsloseren Ablauf zwischen Redaktion und Satz zu ermöglichen.
So haben eben viele Medienmenschen einen direkten Bezug zur Apple-Welt, nicht selten ist das sogar ihr einziger.
Auf diese Weise hat sich Apple ausgerechnet in einem Bereich überproportional etabliert, der auch für die breite Masse meinungsbildend ist. Das schlimme daran ist nur, dass auch jede Menge Medienmenschen, denen jede technische Kompetenz fehlt, sich hier ein Urteil anmaßen und die Apple-Produkte sogar als Maßstab ansehen – eben weil es das ist, was sie kennen. Objektivität? Fehlanzeige.
Mit dem Smartphone ging es dann weiter. Mit sowas haben sich letztlich nur Nerds beschäftigt, da die Geräte eben reine Nischenprodukte waren. Mit dem iPhone wurde dann die o.g. Käuferschicht erschlossen, die dann abermals frei jeder Kompetenz zu einer objektiven Berichterstattung "ihr" Apple-Produkt als den Maßstab für alles angesehen haben. Natürlich war das iPhone wegweisend, das steht außer Frage. Aber es war letztlich nur eine konsequente und innovative Weiterentwicklung der bisherigen Produkte.
Diejenigen, die nichts von Evolution wissen oder wissen wollen, sehen den Menschen ja auch als Krone der Schöpfung an.

Und Microsoft hat in dem Spiel eben die Arschkarte gezogen, weil es eben kein Glamour-Faktor gibt, der über all die Unzulänglichkeiten und Fehler hinweg täuscht.
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Original geschrieben von rmol
Zum anderen muss man sich die Behauptung, "Ausländer" würden durch das Gesetz zur neuen KFZ-Steuer "diskriminiert" mal auf der Zunge zergehen lassen - Halter von im Ausland zugelassenen Autos und ohne Wohnsitz im Inland (so ist nämlich die korrekte Bezeichung) sind ja gar nicht von der deutschen KFZ-Steuer betroffen, also können sie durch etwaige Erleichterugen für andere KFZ-Halter auch nicht "diskriminiert" werden.Deutsche Autofahrer bekommen den Betrag zurück erstattet. Punkt. Wie das geschieht, ist irrelevant.
Dadurch findet eine Diskriminierung statt.
ZitatSoweit ich weiß gibt es nur einen zeitlichen Zusammenhang bei den beiden Gesetzesvorlagen - keinen inhaltlichen in der Form, dass die eine Vorlage auf die Entlastung in der anderen verweist.
Genau. Ist reiner Zufall, dass diese beiden Gesetzesänderungen so zeitnah passieren. Sag mal, für wie blöd hältst du die EU-Kommissare eigentlich?
Solche Dreieckshandel haut dir auch in Deutschland jeder Richter um die Ohren.
ZitatAuch bei Einführung der Mautpflicht in Österreich wurden dort lebende Steuerzahler entlastet, denn die entsprechenden Beträge mussten nicht mehr von ihnen finanziert werden.
Aua.