Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von mumpel
    Du hast es noch immer nicht verstanden.

    Ich glaube, dass du mich da missverstanden hast.


    Die GDL fordert ja für die gleiche Tätigkeit einen zweiten, eigenen Tarifvertag. Also wird ein und dieselbe Tätigkeit wahlweise nach dem EVG- oder nach dem GDL-Modell entlohnt.


    Wie vereinbarst du dies mit deinem Anspruch auf Lohngerechtigkeit?


    Einheitliche Entlohnungsmodelle sind übrigens in meinen Augen nur dort gerecht, wo auch tatsächlich die gleiche Arbeit verrichtet wird – qualitativ und quantitativ. Dein Job ist da ein gutes Beispiel.


    Aber nimm jetzt mal z.B. zwei Maurer. Der eine mauert am Tag 10 Meter, der andere 15 Meter. Vorausgesetzt, die Qualität ist gleich, ist es gerecht, wenn beide denselben Lohn bekommen? Schließlich leistet der eine ja mehr als der andere.


    Oder umgekehrt: Beide mauern gleich viel, nur bei dem einen sieht es danach aus wie Hund und bei dem anderen kannste die Wand mit dem Laser nachmessen. Ist es gerecht, wenn beide gleich entlohnt werden, obwohl man den "schlampigen" nur dort einsetzen kann, wo es nicht 100% auf die Genauigkeit ankommt?

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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Nun, Infrastruktur gehört nicht in private Hand, erst recht nicht in die Hand eines Monopolanbieter, es ist ja nicht so, als hätte man das schon x-mal im Ausland beobachten können.

    Die Deutsche Bahn AG gehört zu 100% der Bundesrepublik Deutschland, ist damit also nach wie vor ein Staatsunternehmen.


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    Weshalb die Bahn solche Probleme mit mehreren Tarifverträgen für die gleiche Tätigkeitsbeschreibung hat, ist mir ein Rätsel.

    Das hat was mit Gerechtigkeit zu tun. Gleiche Arbeit innerhalb eines Unternehmens soll nach demselben Vergütungsmodell entlohnt werden.


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    Im Management scheint es nicht einmal ein Problem zu sein, jedem Mitarbeiter einen individuellen Vertrag anzutragen. In anderen Unternehmen ist es, darüber hinaus, seit Ewigkeiten üblich

    Das nennt sich leistungsorientierte Bezahlung. Der Mitarbeiter bekommt das Gehalt, das seinem "Marktwert" entspricht.


    Aber genau das wünschen gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter nicht. Sie fordern eine pauschalisierte Entlohnung, die von der individuellen Leistung und dem Marktwert entkoppelt ist.


    Statt mit Leistung werden Forderungen durch Arbeitsverweigerung erpresst. Das ist halt ein anderes Konzept. Außerhalb der Arbeitswelt findet man so etwas nur innerhalb der organisierten Kriminalität und bewegt sich dabei im Bereich von schweren Straftaten.

    Re: Profile in W10p


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    Original geschrieben von mayba
    ich weiß gar nicht, ob ich das schon gefragt hatte, aber ist eigentlich auf den W10 previews irgendetwas zu erkennen, dass das ein Profilmanagement (Audioprofile) endlich eingeführt wird?

    Also zumindest auf dem letzten Phone Preview habe ich nichts dergleichen erkannt.


    Meine Hoffnung ist, dass die Schnittstellen so erweitert werden, dass es möglich sein wird, sowas als App nachzurüsten.


    Den Profilen selbst trauere ich mittlerweile nicht mehr nach, nur der Automatisierung. Wäre schön, wenn man Cortana beibringen könnte, das Handy automatisch beim Betreten eines bestimmten Orts stumm und beim Verlassen wieder auf normal schalten zu lassen.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    Das kann noch richtig lustig mit dem ostdeutschen Hitlerverschnitt werden, wenn der Gesetzgeber nicht ganz schnell Fakten schafft und diesem Irrsinn Einhalt gebietet.

    Weselsky, der GröGaZ... :rolleyes:

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    Original geschrieben von Goyale
    Das geht eben leider nicht, weil nicht jeder intellektuell in der Lage ist, auf Augenhöhe zu verhandeln.


    Diese Leute, welche oft auch wenig Leistung bringen, müssen von der Solidargemeinschaft unterstützt werden, damit sie auch leben können.

    Jepp, dafür werden wir auch in Zukunft noch Gewerkschaften brauchen – als "Anwalt" derjenigen Angestellten, die nicht in der Lage sind, selbst Gehaltsverhandlungen zu führen.


    Da muss man auch nicht auf dem Hauptschulabschluss hinweisen. Jeder hat eben unterschiedliche Fähigkeiten. Man kann ein hervorragender Arbeiter sein, wenn man kein Verhandlungsgeschick hat, das man für seine Arbeit ja auch nicht braucht, dann wird man über den Tisch gezogen.


    Aber leider werden zunehmend genau diese Leute von Gewerkschaften instrumentalisiert, die sich schon lange nicht mehr um die Bedürfnisse der Angestellten scheren, sondern nur noch zum reinen Selbstzweck existieren und diesen durch entsprechende Maßnahmen zu rechtfertigen versuchen.


    Bestes Beispiel ist ja auch diese Verdi-Amazon-Kiste.

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    Original geschrieben von CK-187
    Nach Leistung wird in diesem Land doch seit Jahren niemand mehr bezahlt :confused: ;)

    Nicht ganz. Die meisten außertariflich Beschäftigten werden nach dem Marktwert ihrer Arbeitsleistung bezahlt. Das passiert praktisch "automatisch".


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    Und wenn man mit den Gewerkschaften anfängt dann soll man gleich weiter machen. Am besten gleich alle Grundrechte abschaffen, Menschenrechte hinterher....China wir kommen :rolleyes:

    Liest du nur, was du lesen willst? Das, was die Gewerkschaften einst erfochten haben, ist hierzulande in verbindliche Gesetze geflossen. Es gibt kaum ein Land mit so vielen (und so guten!) Gesetzen zum Schutz von Arbeitnehmern. Dafür braucht es keine Gewerkschaften mehr. Die haben ihre Arbeit getan.

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    Original geschrieben von derAL
    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was Du gegen Twitter & Co. im Sinne des Crowd- bzw. Nachrichtensourcings/der Schwarmintelligenz hast?

    Ich hab etwas dagegen, wenn ungeprüfte Gerüchte weiter verbreitet werden, wie eben die falsche Behauptung es gäbe keinen "direkten Migrationspfad" für Windows-8.1-Apps zu Win 10.


    Twitter als Schlagzeilen-Ticker mit Verweis auf weiterführende Informationen ist super. Aber dann ist es völlig unsinnig, hier nur den Tweet zu verlinken, statt gleich auf den Link mit den Informationen.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Da war die Neugier wohl doch groesser als die Twitter-Abneigung, sonst waerst du dem Link kaum gefolgt.

    Auch wenn es mir langsam leid ist, mich mit deiner Schwarzweißdenke und dem daraus entstehenden Blödsinn zu beschäftigen: Mir geht es um die Nachvollziehbarkeit einer Nachricht. Eine 140-Zeichen-Behauptung ohne jeden Verweis und Beleg, hat den Stellenwert einer Inschrift auf der Innenseite einer Toilettenkabine.


    Zitat

    Wenn du jetzt noch das OT-Geschwafel weglaesst steigt hier auch wieder das Signal-Rausch-Verhaeltnis, womit allen gedient ist.

    Ach, weißt du... Dass du aus Trotz abermals einen Tweet gepostet hast, der nur auf einen Link verweist, ist ziemlich leicht zu durchschauen. Wenn du derartige Spielchen brauchst, bitte.


    Zum Glück bin ich nicht der einzige, den dieses Link-Hopping nervt.

    Ja, war kein besonders gutes Beispiel.


    Aber die Lufthansa beschäftigt nicht nur Piloten, sondern eben auch Kabinen- und Bodenpersonal, sowie die Verwaltung.


    Der Solidargedanke einer Arbeitnehmervertretung war ursprünglich, dass z.B. eben die Piloten dafür streiken, dass auch das Kabinenpersonal oder selbst die Angestellten im Büro bessere Bedingungen erhalten.


    Aber genau das passiert ja nicht mehr, da die Piloten eben nur noch für sich selbst bessere Bedingungen erkämpfen. Die Angestellten im Konzern, die nicht das Glück haben, in solch einer "starken" Position zu sein, haben das Nachsehen.


    Bezahlung nach Erpressungspotenzial, nicht nach Leistung.


    Hurra.

    Warum postest du nicht gleich den Link, auf den der Tweet verweist. Mannomann... :rolleyes:


    Legst es wohl drauf an, uns hier mit diesem Twitter-Mist zu nerven, was?


    http://www.mobilegeeks.de/news…phones-vorgefuehrt-video/


    Zum Inhalt: Klasse. Damit wäre wohl auch die Frage nach der "speziellen Hardware" beantwortet. Wenn ich das richtig deute, dann braucht man die wohl nur dann, wenn man den Monitor direkt anschließen will. Das ergibt Sinn, denn dann muss der Grafikchip des Smartphones ja zwei Bildschirme rendern.


    Was in dem Video gezeigt wird, ist die Übertragung per Miracast. Dort ist ja der Miracast-Receiver praktisch die "zweite Grafikkarte".


    Also den externen Monitor per Miracast anzubinden, finde ich persönlich sogar noch viel besser -- zumindest für den Heimanwender. Wenn sich jetzt noch der Amazon Fire TV nicht beharrlich weigern würde, Miracast von Windows-Devices zu empfangen, dann bräuchte ich noch nicht einmal zusätzliche Hardware als Empfänger.