Beiträge von bochumer-22

    m8s2: ja, pro. Mein N5 war tip top verarbeitet!
    Bei den Finderabdrücken lag die Betonung auf "gemindert". Vergleiche das mal mit anderen Plastikrückseiten...


    Und vergleiche mal die Hitzeentwicklung mit dem Vorgänger Nexus 4. Das Teil wurde richtig heiß ;)


    Bei Vergleichen kann ich nur meine pers. Erfahrungswerte anwenden.

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    ...Jede Agenturmeldung verbreitet sich so und da man Inhalte braucht, bezieht man das - kostet ja nix.
    Leider machen sich viele Redaktionen nicht mal die Mühe den Bericht umschreiben zu lassen oder durch eigene Recherche zu ergänzen.


    Genau das ist.
    Die Nachrichtenagenturen entscheiden, was wir wissen sollen (und vor allem was nicht), dann wird die vorgefertigte Meldung etwas abgeändert - und fertig.
    Das es anders geht, zeigen viele Techblogs. Dort sind neben den klassischen Geräteneuigkeiten auch regelmässig Artikel zu finden, die tiefer ins Thema einsteigen und mit mehr Aufwand verbunden sind.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Warum liest du dann alle Nachrichten online? In den Papierausgaben war davon nichts bzw. anders zu lesen.
    Es hat schon einen Grund, warum gute (andere, echte) Nachrichten was kosten.


    Weil es praktisch ist (kein Papiermüll), weil ich die Nachrichten sofort und nicht erst am nächsten Tag habe und weil ich mir nicht Abos von 10 unterschiedlichen Zeitungen leisten wollen würde.
    Ich hatte über einige Jahre eine regionale Zeitung abonniert, aber nach und nach flog diese direkt in den Müll, da ich den wesentlichen Inhalt schon kannte.
    Bis letztes Jahr habe ich mir vor jeder längeren Auto-/ Zugfahrt einen Spiegel und "Die Zeit" gekauft. Aber selbst beim etwas happigen Preis, kauft man damit ca. 30% Werbung. Und das sehe ich langsam nicht mehr ein.
    Zum Spiegel muss ich ergänzen, das ich diesen grundsätzlich sehr gerne lese, auch wenn mir die veröffentlichte Meinung zu Rot ist. In dieses Magazin habe ich Hoffnung gesetzt, das Qualität über Quantität steht. Genau das lässt aber immer mehr nach, daher auch die Enttäuschung!


    Das neue Zauberwort heißt "paid content" (siehe Umsetzung des Springer Verlags). Da ich nicht nur fordere und alles umsonst haben will, werde ich damit auch kein Problem haben. Ich hoffe es wird eine für den Konsumenten interessante Variante gefunden. Also bezahlbarer Preis, wenig bis keine Werbung, kurze Abo-Laufzeit zum reinschnuppern.

    Ich möchte mal das Fass "Journalismus 2.0" aufmachen, da mir in letzter Zeit einige Dinge schwer auf die Nerven gehen.


    Los gings hiermit:

    Zitat

    Original geschrieben von bochumer-22
    ...Durch gebündelte Inhalte ließen sich noch außergewöhnliche Themen von "oberflächlichen" Artikeln querfinanzieren. Das fällt online weitestgehend weg.
    Ich sehe ehr die Gefahr bei "Bezahlung nach Klicks", das diese naturgemäß möglichst hoch sein müssen. Entsprechend wird hauptsächlich erotischer, humoristischer und kurioser Inhalt die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Die eigentlichen Themen gehen dadurch unter.
    Gerade beim Spiegel ist mir im Laufe des letzten Jahres aufgefallen, das sich immer mehr Schund-Artikel à la Bild dazwischen mischen. Beispielsweise Nachrichten über Promisternchen, die nun wirklich nichts mit Qualitätsjournalismus zu tun haben.
    Man sehe sich auch mal die letzten Postings auf Facebook an. Eine Meldung über süße Pandababys und andere "lustige" Youtube Videos geben sich die Hand. :flop:
    Sorry, war OT.

    Mich stört es sehr, das die Medien sich selbst als die kontrollierende 4.Gewalt im Staat wahrnehmen, aber aktuell meist nichts anderes tun, als die vorgekauten Meldungen der Nachrichtenagenturen umzuformulieren.
    Aktuelles Beispiel, Thema: Versteckte Mathematikhinweise in der Cartoon-Serie "die Simpsons". Belangloser gehts eigentlich wirklich nicht mehr!!
    02.11.2013:gizmodo.de berichtet.
    04.11.2013:welt.de berichtet.
    11.11.2013:sueddeutsche.de berichtet.
    14.11.2013:zeit.de berichtet.
    14.11.2013:faz.de berichtet.
    15.11.2013:ntv.de berichtet.
    16.11.2013:ad-hoc-news.de berichtet.
    Ratet mal, wer ganz investigativ heute (!) unter dem Thema "Kultur" einen tiefgründigen Inhalt gefunden hat. Richtig geraten:
    20.11.2013:[URL=http://m.spiegel.de/kultur/literatur/a-934432.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=simpsons%20mathematik&source=newssearch&cd=1&cad=rja&ved=0CC0QqQIoADAA&url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fkultur%2Fliteratur%2Fsimpsons-mathematik-in-der-kult-serie-a-934432.html&ei=qBeNUqusL4Tn4gToiIGIBQ&usg=AFQjCNFg3J27qwkke3ZluxXxGfI-BA8tcg&bvm=bv.56643336,d.bGE]spiegel.de berichtet.[/URL]


    Copy & Paste ist das eine.
    Das andere sind die Trendthemen, die -einmal losgetreten- nicht mehr aufzuhalten sind. Wochenlang darf man die immergleichen Berichte über meist negative Themen lesen.
    Mediale Hetzjagd gegen bestimmte Personen (i.d.R. meist vor richterlichem Beschluss) ist mir in der Vergangenheit besonders bitter aufgestossen. Da es die allmächtigen Pressekonzerne sind, gilt "in dubio contra reum" weils so schön einfach ist.
    Vom moralischem abgesehen, leidet auch immer mehr das rein handwerkliche. Rechtschreibfehler in veröffentlichten Artikeln gehören zur Tagesordnung, ebenso wie inhaltliche Fehler. Es ist immer wieder lustig, in den Kommentaren Hinweise auf haarsträubende Behauptungen zu finden.
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    Mir ist bewusst, dass Journalismus Geld kostet.
    Ebenso ist mir bewusst, dass überall eingespart werden muss.


    Die unbedingte Gier nach Aufmerksamkeit macht es dem Qualitätsjournalismus - so wie ich ihn verstehe - immer schwerer. Alles muss lustig, locker und möglichst leicht bekömmlich sein.
    Ich befürchte, dass Journalismus dem Fastfood immer ähnlicher wird. Der Konsument bekommt es schnell, ohne viel Aufwand und "man kann es sich nebenbei so irgentwie reinziehen".
    Ich bin von Grund auf ein positiv denkender Mensch, aber mir graust es davor, in Zukunft den medialen Einheitsbrei erleben zu müssen.


    Welche Veränderungen würdet ihr euch wünschen? Und ganz zentral: was wäre euch guter Journalismus wert?

    Zitat

    Original geschrieben von dragon-tmd
    WO liegen nochmal die Stärken beim Nexus 5?


    Ich bin gerade ehrlich gesagt etwas sprachlos das mir diese Frage von jemand gestellt wird, der das Phone getestet haben soll.
    Auf die Gefahr hin, das diese ironisch gemeint war - dennoch ein Versuch einer möglichst ernsthaften Antwort:


    Stärken der letzten und aktuellen Nexus Generation:
    - Aktuellste Betriebsversion
    - Vanilla Android: keine Hersteller UI, keine Bloatware
    - Update Garantie
    - Beste Android Performance, dementsprechend geeignet für Entwickler und Bastler.
    - Preis deutlich unter vergleichbarer Konkurrenz


    Stärken des angesprochenen Nexus 5:
    - siehe oben
    - Verarbeitung
    - im 5" Bereich gehört es vergleichsweise zu den "kleinen und leichten"
    - Matte Rückseite mindert Fingerabdrücke
    - Kabelloses Laden
    - Leicht entsperrbarer Bootloader
    - Testweise ART durch Kitkat


    Den Rest hat die Konkurrenz auch - oder kann es besser.
    Was aber auch aufgrund des Preises keine Überraschung sein sollte!
    Da das N5 nur einen durchschnittlichen Akku bzw. Kamera hat, gibt es für die breite Masse als daily driver bessere Alternativen (G2, S4, iP5s etc.). Das macht das N5 aber nicht schlechter, da es seinen Ursprungszweck erfüllt.

    Zitat

    Original geschrieben von dragon-tmd
    ...Meine Schwester und ich sind auch weder ein Herz noch eine Seele, oder sonst irgendwie identisch oder vergleichbar. Trotzdem haben wir den gleichen Vater (in diesem Fall auch die gleiche Mutter).


    Was du nicht sagst! :D
    Wenn ich jetzt noch lese, das die Schwester gleichzeitig Tochter von der Mutter sein soll, tanze ich hier komplett auf den Tischen :D
    Aber Spaß beiseite, nur weil es derselbe Hersteller ist und in beide dieselbe SoC verbaut wurde, ist es noch längst kein Schwestermodell. Dafür sind die beiden Phones zu völlig verschiedenem Anwendungszweck konzipiert worden. Das weißt du auch ;)

    Der Test von chip.de beurteilt die Kamera und Akkulaufzeit (mit seriösen & vergleichbaren Messmethoden) folgendermaßen:

    Zitat

    Original geschrieben von chip.de
    Gegenüber dem Nexus 4 haben LG und Google einiges verbessert. Besonders hervorheben wollen wir die Kamera und die Akku-Leistung des Nexus 5. Die Cam knipst mit 8 Megapixel Auflösung und kann durchaus gute Bilder produzieren. Gerade bei normalen Lichtverhältnissen glänzt sie mit natürlichen Farben, wenig Rauschen und guter Schärfe. Kunstlicht sorgt jedoch für Bilder mit zu warmer Farbtemperatur. Bei schwachen Lichtverhältnissen versucht die Kamera das scheinbar starke Bildrauschen durch noch stärkeres Weichzeichnen zu übertünchen. Anstatt verrauscht zu sein, sind die Aufnahmen somit eher verschmiert. Nachtaufnahmen mit Blitz funktionieren. Insgesamt zeigt die neue Nexus-Kamera in unserem Testlabor eine deutlich bessere Leistung als die alte. Sie ist zudem sehr schnell einsatzbereit. Verbessert ist auch die Ausdauer des Nexus. Das 5er surft ordentliche 6:36 Stunden mit voller Display-Helligkeit, telefoniert starke 8:58 Stunden und ist nach 2:20 Stunden wieder vollständig geladen. Mit diesen Werten übertrifft es einige Top-10-Geräte unserer Handy-Bestenliste.


    Aber nochmal: die Nexus Reihe war und wird kein Kamera/Akku-Wunder. Es wird auch nächstes Jahr wieder der Nachfolger bei einigen tiefe Enttäuschung hervorrufen, aber eigentlich sollte man langsam wissen das die Stärken woanders liegen...

    Zitat

    Original geschrieben von nokia*night*
    Doch das problem sehe ich bei vielen der von dir genannten punkten sehe ich das problem nicht bei den endkunden sondern eher bei der dt./eu-politik.

    Ganz entscheidender Punkt.
    Konzerne sind den Aktionären gegenüber verpflichtet, ein möglichst gutes Geschäftsergebnis zu erreichen, daher müssen diese Steuerschlupflöcher genutzt werden!
    EU Politiker verteufeln alle Steuerflüchtlinge, aber statt Irland bzw. Holland (Gewinnabführung / Lizenzerträge) mal eine Ansage zu machen, dümpeln entsprechende Gesetzesentwürfe vor sich hin.
    Es scheint so, als verdienen daran zu viele gutes Geld, als das etwas geändert werden muss.
    Sollte ein Unternehmen damit drohen abzuwandern,(aka Verlust von Arbeitsplätzen) dann wird es so geschehen. Als Dankeschön fürs abwandern bekommen die Artikel der Firma dann EU-weites Importverbot. Nicht viele Unternehmen werden es sich erlauben können so viele Konsumenten zu verlieren.
    Es kann nicht sein, das der Staat sich von Großkonzernen erpressen lässt - aber jeden Mittelständler mit Auflagen und Verordnungen überhäuft. Gleiches Recht für alle, auch wenn der Wunsch naiv ist.