Beiträge von SunMan


    Die USV ist KEIN !!! Blitzschutz...
    Die ist nur dazu da, die Spannungsversorgung aufrechtzuerhalten...
    Also bei Abfall oder Schwanken der Spannung auf Batteriebetrieb umzuschalten.


    DAS IST KEIN SCHUTZ! Ohne Überspannungsschutz ist sowohl Deine USV als auch Dein Rechner zum Grillen verdammt...
    Hier ist vorhin schon der Name DEHN gefallen... Das soll keine Werbung sein, wohlgemerkt, aber ich kenne die Firma als seriösen Anbieter... im Gegensatz zu manchen Baumarkt-Überspannungsschutzeinrichtungen...


    Ansprechzeiten: Die Ansprechzeiten dieser sog. VARISTOREN liegen üblicherweise bei einigen 10 Nanosekunden. Die Anstiegszeit der genormten Blitzstossspannung beträgt 1,2 µs. Kann auch in Realität etwas schneller sein. Je nach Empfindlichkeit des Gerätes kann man mit Surpressordioden (sehr schnell, einige ps) und/oder Funkenstrecken/Gasentladungsableiter (hohe Leistungen) einen gestaffelten Schutz aufbauen.
    Da kennen sich die Blitzschutztechnik-Firmen aber bestens damit aus, welchen Schutz Du für welches Gerät nehmen solltens...


    SunMan

    Hallo!


    Hat von Euch jemand eine Info, wo man die derzeitigen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der A13 Richtg. Dresden herbekommt?
    Oder noch besser: Die Blitzermeldungen der Nacht vom 26.-27.07.???


    Bin da zw. Berlin und Lübbenau mit knapp 140 geblitzt worden, weiss aber leider nicht mehr ganz genau, wo das war und was für ne G.-Begrenzung ... (vermutlich 100 oder 120 wegen "adolf"-Autobahn)


    Danke

    Zitat

    Original geschrieben von Foxy
    ...immererhin hat so ein Blitz etwa 1 MV Spannung...


    okay... dazu muss ich doch mal was sagen... aus beruflicher Passion sozusagen, bin Assi am Lehrstuhl für Hochspannungstechnik in München...


    elektrische Entladungen in Luft haben einen Spannungsabfall von ca. 1 kV/cm für Strecken ab 1 m, unter 1 m sinds ca. 4,5...5 kV/cm (beide male inhomogenes Feld vorausgesetzt, was ja bei einem Blitz wohl an dem ist).
    Den einen Meter mit 5kV/cm Spannungsabfall kann man getrost vergessen im Vergleich zu den 1 bis 2 km Abstand Wolke - Erde.
    Also: 1 kV/cm ergibt 0,1 MV/m x 1000...2000m: 100 bis 200 MV .


    Die Stromstärke in einem Blitz beträgt ca. 20...200 kA.


    Das heisst, die Temperatur ist in einem Blitzkanal unwahrscheinlich hoch (bis zum 5fachen der Sonnentemperatur), es kommt zur Thermoionisation und zur Bildung eines Plasmakanals. Das ist die direkte Wirkung des Blitzes bei einem Einschlag.


    Die indirekte Wirkung ist nicht minder wichtig, besonders für elektrische Anlagen: Sie besteht darin, dass durch den Entladungskanal in allen Leitungen und Kabeln, die irgendwie ansatzweise schleifenförmig sind (hausinstallation), durch induktion hohe spannungen hervorgerufen werden, die einen stromfluss zur folge haben (motorprinzip). dieser strom kann auch mal schnell bis zu einigen kA betragen. Leitungen in einem haus sind jedoch für etwa 10, 16 max. 32A ausgelegt. Das problem besteht jetzt darin, dass sicherungen eben viel "träger" sind als der stromfluss durch einen blitz, also sozusagen wirkungslos in den ersten etwa 40 millisekunden... das führt dazu, dass dir alle leitungen in dieser "schleife" sozusagen von der wand verdampfen....
    schlägt der blitz, wie gewollt, in die fangeinrichtung (blitzableiter) ein, so findet er über den sogenannten "Potentialausgleich" in der hausinstallation den weg des geringsten widerstandes in die Erde.
    also alles paletti. was dabei nicht paletti ist, das ist die oben genannte induktionswirkung durch den hohen strom. --> selbige muss ein (schneller!) überspannungsschutz regeln...


    langer worte, kurzer sinn: meist schlägt nicht der blitz in den rechner ein (oh je, armer rechner, du wärst hinterher nur noch ein kohlehaufen) sondern die "nebenwirkung" induktion ist der sprichwörtliche hase im pfeffer...


    noch eins zum thema überspannungsschutz: man beachte beim kauf also immer die ANSPRECHZEIT, da scheiden sich nämlich die Geister, sprich die Preise...


    so, genug des oberlehrermodus...


    cu

    Zitat

    Original geschrieben von Joe2


    Auch ich fand Gysi - gemessen an dem restlichen Post-Kommunistischen Angebot seiner Partei - relativ gut. Aber für die anderen Parteien ist es um so besser, wenn der begnadete Rhetoriker nicht mehr durch die Lande streift und Wähler mobilisiert.



    ... leider aber umso weniger besser für unsere Demokratie...
    ausserdem: wenn der mann auf wahlkampf geht, weiss er wenigstens, was er da sagt...
    im gegensatz zu solchen leuten wie ******* ... da weiss ja nicht mal sein kompetenzteam bescheid und behauptet heute, was gestern noch ausgeschlossen war (vgl. hartz-vorschläge)


    oh gott, hoffentlich habe ich hier keine lawine losgetreten...

    Tobsen: keine staus... welch wunder ;) --> über die Mitfahrgelegenheit lässt sich reden :) take PM


    R. U. Serious: Hamburg - Dresden ist ja eher kaum hüglig...
    und DD-M und zurück ist dieselbe strecke gewesen... also hätte ich für die HH-Strecke noch weniger verbrauchen müssen...


    händiemän: ohne klima (siehe text)


    ich glaube ich hätte da inzwischen eine lösung:


    zitat anderes forum:
    "Du tankst zuerst normal(diesel) voll(70 liter), dann schaust du in den Tankstutzen hinein und siehst an der linken Seite einen kleinen Hebel.
    den drückst Du mit den Zapfhahn vorsichtig nach hinten(man rutscht leicht ab ,aber nach ein paar mal...) und jetzt füllst Du weiter auf aber ganz langsam ,weil der Diesel so Schäumt(bisschen ein geduldspiel)und Du wirst sehen es passen noch mal mehr als 20 liter hinein(KEIN WITZ),mfG "


    "Der Hebel ist ein entlüftungsventil für den "Zusatztank" (sieht man auch im passat prospekt).
    ist für den vr6 gedacht weil der 98 octon sich in der Hitze so ausdehnt..."


    da ich einmal letztens per hand getankt hatte, hab ich möglicherweise den trick unbewusst genutzt....


    also ich teste demnext wieder und geb die lösung (oder auch nicht-lösung...) bekannt


    danke allen!!!
    SunMan

    die beladung war etwa gleich +- 10 kg.. aber die werdens wohl kaum machen...
    und den stadtverkehr kann man auch getrost vergessen... nicht mehr als 5km rauszu... sowohl in DD als auch in M....


    vielleicht ist wirklich was am steuergerät... :(


    ich mach demnext noch einmal den test... am besten auf derselben strecke, also einmal DD-M - volltanken, einmal DD-M-DD - volltanken... wenn er da wieder spinnt, fahr ich in die werkstatt....


    danke für euer hirnschmalz... :)

    die aussentemperatur war etwa ähnlich... so zwischen 20 und 25 °C würde ich schätzen... das kann doch nicht soviel ausmachen...
    ausserdem: die tankanzeige vom passat (zumindest meinem :)) geht am anfang sehr sehr langsam runter... zum ende dann immer schneller... scheint normal zu sein, haben andere wohl auch.. aber egal.
    zumindest von "absolut voll" und ein strich weniger (laut anzeige 10 liter, ist aber unsinn) schaffe ich ca. 350 bis 400 km. Bei der ersten fahrt waren es etwa 360...370 km... bei der zweiten fahrt über 400 km bis zu diesem strich... das heisst, er hat für die erste hälfte der tankfüllung auf der "münchen-dresden-hamburg" - strecke sogar noch etwas weniger gebraucht...
    damit wäre der verbrauch für die zweite hälfte schon bei über 8,8 litern... und das bei 130?.... *grübel*


    eine idee hätt ich noch:


    was würde denn passieren, wenn ich irgendwelchen dreck im tank hätte? allerdings am "rundlauf" habe ich nichts gemerkt... könnte er dann u.U. zum Ende hin mehr Sprit verbrauchen, um auf dieselbe leistung zu kommen?

    Hallo an alle HK- und TTler...
    ich grübel mir zur Zeit die Hirnrinde wund... aber von vorn:
    Ich hatte schon öfter den Eindruck, mein Passat TDI 90 PS, Bj. 10/95, verbraucht mit vollem Tank wesentlich weniger als mit halbleerem Tank... Habe daher letztens einen Test gemacht, da ich in den letzten 14 Tagen sehr viel unterwegs war:


    Strecke A: Dresden - München 458km, Dresden vollgetankt, München vollgetankt 22 Liter, gemäßigt gefahren, nicht schneller als 140, ohne Klima, => Spritverbrauch: 4,8 l auf 100km


    Strecke B: München - Dresden - Hamburg 1006 km, München vollgetankt, Hamburg vollgetankt 68 Liter, noch gemäßigter gefahren, nicht schneller als 130, ohne Klima, => Spritverbrauch: 6,8 l auf 100 km


    2 Liter auf 100 km mehr verbraucht trotz noch gemässigterer Fahrweise???
    sehr seltsames Phänomen, oder?
    Muss ich jetzt immer nach spätestens 500 km nachtanken, damit mein Auto wenig Sprit verbraucht???
    Vielleicht hat einer von Euch ja eine Erklärung dafür...


    Anmerkungen:
    Rücken-/Gegenwind: Hatte eher auf der ersten Strecke mit dem sparsamen Spritverbrauch den Gegenwind.


    Toleranz der Zapfpistole: 20 liter auf 1000 km mehrverbrauch macht auch keine zapfpistole aus, denke ich... das sind vielleicht max. 5 liter oder so...


    eine (jedoch wohl etwas schwache) idee wäre, dass durch das ständige "spritspargefahre" entweder die motorsteuerung irgendwas "verschlimmbesseranpasst" (bei bmw/mercedes z.b. passt sich ja die motorsteuerung dem fahrstil an, naja, möglicherweise aber auch nur für automatik) oder einfach die abgasanlage verrusst und dadurch steigt der spritverbrauch. nicht umsonst soll man ein auto ja mal zwischendurch "freibrennen"...
    das würde dann aber bedeuten, ich müsste aller 500 km mal 30...40 km volllast fahren...



    Danke für Eure Tipps. sorry für den langen Text...