Beiträge von _IO_LIB

    Beispielsweise in Biessenhofen:


    Während TEF und TK den Ort über einen Standort beim Nestle Werk IM Ort versorgen, nutzt VF dafür einen Standort bei Ebenhofen der u.a. Ebenhofen, Biessenhofen und einen Teil von Marktoberdorf versorgt.

    In Haren ist es so, dass die Telekom dort, wo früher die Post war und die Vermittlungsstelle ist, einen eigenen Turm hat. Telekom versorgt dadurch die Innenstadt am besten. Vodafone und O2 versorgen den Ort hingegen jeweils von einen eigenen Mast am Stadtrand. Zumindest für Vodafone bedeutet dies, dass man in der Innenstadt in Gebäuden keinen Empfang hat und froh sein kann, wenn man über GSM noch eine SMS rausbekommt. Bei O2 kenne ich das Ergebnis nicht.

    Könnte mir aber vorstellen, dass es die anderen Anbieter auf dem Land meistens schwerer hat, weil es ja gewisse Bürger gibt, die etwas gegen „mehrfache Masten“ haben, weil „mehr Strahlungsbelastung“. Aber das Problem ist halt: nicht jeder ist bei jedem Netz Kunde.

    So eine extreme Feindlichkeit gegenüber Mobilfunk ist mir aus dem Emsland und Münsterland nicht bekannt, Windräder werden hier ja auch toleriert. Das mag vielleicht eher ein Problem in den südlichen Bundesländern sein. Vielleicht köäönnte Vodafone sich ja auch einmieten. Schön ist es ja auch nicht, wenn wie in Haren A31 oder Meppen Nödike sich jeweils Vodafone und Telekom einen Standort teilen und der von E-Plus und O2 bzw. heute nur noch O2 wenige hundert Meter entfernt steht. Kann natürlich auch statische Gründe haben oder das O2 das Plus an Höhe zwingend braucht.


    Der Landkreis Emsland hat vor einigen Jahren die weißen Flecken ermittelt und gefordert, dass die geschlossen werden. Resultat daraus ist, dass in Haren Lindloh und Fehndorf jeweils ein MRT steht (in Fehndorf mit MOCN für O2). Wenn man diese beiden MRT durch einen Standort auf einen der dort neu gebauten Windräder ablösen würde, hätte Vodafone dort sicherlich Kundschaft. Nur so ist es wie mit den ganzen MRT hier in der Gegend, sie sind seit Jahren mehr oder weniger ununterbrochen in Betrieb, eine feste Lösung zeichnet sich aber nicht ab. Zieht man die beiden in Fehndorf und Lindloh ab, bleiben noch Niederlangen und Schöninghsdorf. In Niederlangen musste man von einem Windrad runter, weil es durch ein moderneres ersetzt wurde. Man hat dann 2017 eine STOB fürs bereits moderne Nachbarwindrad bekommen, aber nur einen MRT aufgebaut. Letztes Jahr wurde dann an der Stelle des alten Windrads ein neues gebaut, aber es gibt weiter nur die alte STOB. Die Telekom hat ca. 3 km nördlich und 2 km südlich eigene Masten. Bei Schöninghsdorf gibt es schon seit Jahren einen Masten, wo O2 und Telekom drauf sind. Die Telekom hat letztes Jahr einen weiteren Masten gebaut, der den Ort nun noch besser versorgt. Vodafone hat weiter nur L8/G9 vom MRT.


    Die Performance bei Vodafone ist aber eigentlich in Ordnung, ich denke im Emsland würden sich Vodafone und O2 ganz gut ergänzen. Vodafone als Hauptnetz und O2 als Roamingnetz. MOCN geht wegen der Beschränkung auf L8 nur begrenzt, O2 hat hier noch relativ viel L9/18/21 ohne L8. Vodafone hat hingegen viel modernisiert und bei ganz ländlichen Standorten L7/8/(9), sonst L7/8/(9)/18/21.

    https://www.teltarif.de/vodafo…ews/95104.html#wmy2qmi5rl


    Haben die Standorte wieder abgebaut- oder warum sprechen die jetzt von 25.000 Standorten wieder? Die Telekom beispielsweise soll etwa 34.000 Standorte haben. Wirkt ja so, als würde Vodafone meistens so ausbauen, damit man mit einem Masten möglichst viele Orte gleichzeitig abdecken kann. Und die 99,9% Bevölkerung erreichen doch alle? Die Fläche wäre ja mal interessant, aber da haben alle irgendwas zwischen 91-94% herum.

    Ich habe auch den Eindruck, dass sich Vodafone mit seinen Standorten in kleineren Kommunen gerne an die Ränder stellt, während die Telekom zentraler an Vermittlungsstellen oder Postgebäuden seit Ewigkeiten Türme hat. Generell ist das Netz von Vodafone und O2 nicht so engmaschig. Wenn sich die beiden darauf verlassen, dass ein Ort aus drei umliegenden Orten so ein bisschen Signal abbekommt, kann's gut sein, dass die Telekom zusätzlich auch im fraglichen Ort einen Masten hat.


    Dazu kommt, dass die Telekom auch auf den Land doppelte Standorte hat. Zum Beispiel in Lünne, auf der einen Seite Highband von einem Masten, auf der anderen Straßenseite Lowband von einem Silo.

    Aber Mal ernsthaft: warum sollte Vodafone GB die Deutsche Tochter verkaufen? Eher versucht man noch, so weiterzumachen wie bisher. Hier und da baut man mal selber einen Mast auf (wobei man sich da in meiner Gegend auch fast auf bestehende Masten der anderen beiden einmietet) und den Rest versucht man so gut es geht per MOCN zu schließen.


    So lange auch die Telekom noch Lücken hat, bei denen sie widerum auf MOCN durch Vodafone angewiesen sind, geht das ja halbwegs auf. Kritisch finde ich bei Vodafone eher die Erwartung ,preislich in ähnlichen Regionen wie die Telekom unterwegs sein zu wollen. Hab Vodafone selbst verlassen, weil ich es nicht einsehe als Bestandskunde für eine GigaKombi mit DSL 100 / Red M zusammen um die 85 € im Monat zu zahlen, wenn die Telekom den Zuhause L + Magenta Mobil L zusammen für rechnerisch unter 50 € im Monat an Neukunden verscherbelt. Dazu noch die Ungewissheit bei Vodafone, dass man nicht weiß, wie sehr das Netz unter den 12 Millionen Roaming-Karten leiden wird. Und: wozu soll ich Vodafone-Kunde sein, wenn ich das gleiche Netz (günstiger?) bei Drillisch bekomme?


    Nationales Roaming zwischen Telekom und Vodafone halte ich für unwahrscheinlich, da würde Vodafone deutlich stärker profitieren als die Telekom. Wofür soll man sich dann noch einen Telekom-Vertrag holen?


    Meine Theorie ist eher, dass man irgendwann wieder so eine Kampagne wie damals mit den 100 Millionen startet, um aufzuholen und sich gegen Telefonica zu positionieren.

    Geplante ausbauten wie die eNB 400862 melden? Seit 2021 oder 2022 gab es an der Stelle in der Netzkarte immer Mal wieder einen Ausbauhinweis, der dann wieder verschwand ohne das etwas passierte. Letztlich aktiviert wurde die Station um den Jahreswechsel 2023/24. Oder soll man Ausbauten melden und sich dafür feiern, wo man als letzter auf einen Mast geht, bei dem man schon MOCN von einen anderen Anbieter nutzt?

    Im Emsland (Geeste) hat man in letzter Zeit zwei Standorte aktiviert:

    • eNB 55613 in Geeste (Heseper Torfwerk) an der A31: hier müsste es nach meinen Beobachtungen ein MOCN mit o2 abgelöst worden sein.
    • eNB 55757 in Geeste Osterbrock: hier hat man vorher MOCN von der benachbarten Telekom-eNB 124695 genutzt. Am Sonntag wars noch nicht deaktiviert, so dass mein Handy lieber das MOCN genommen hat anstelle der eigenen Station.

    An beiden Standorten sind die Telekom und o2 schon lange vertreten, so dass die jetzt nichts innovatives sind.


    Außerdem hat endlich Mal die GSM-Station in den Baumbergen die LTE-Erweiterung bekommen. Sie hat die eNB-ID 400862. Ich denke, dass man damit jetzt der Anbieter geworden ist, der den Ferienpark in den Baumbergen am besten versorgt.

    Falsche Rechnungen sind mir nie aufgefallen, aber Mitarbeiter, die nicht Mal die eigenen Tarife kennen bspw. Außerdem durchaus unhöfliche Mitarbeiter, wenn man nicht auf die Rückgewinnungsangebote eingegangen ist. Vielleicht sollte Vodafone da Mal seriöser werden. Generell war ich immer bemüht, solche Sachen schriftlich über WhatsApp / Facebook abzuwickeln und innerhalb der Widerspruchsfrist eine Auflistung der neuen Konditionen zu bekommen. Habs leider auch schon erlebt, dass telefonisch bei der Kundenrückgewinnung verlängert wurde, sich die genannten Konditionen dann aber als falsch rausstellten und das ganze widerrufen werden musste.


    Außerdem mehr ins Netz investieren und auch mehr neue Standorte bauen, auch in der wenig besiedelten Fläche. Es muss ja nicht direkt auf Telekom-Niveau sein, aber ich denke mehr gegenseitiges MOCN mit O2 könnte helfen. Eventuell kann man da das ja auch auf weitere Bänder bis hin zu gesamten Sektoren ausbauen und sich gegen die Telekom verbünden. Das Netz ist ja nicht per se schlecht, zumindest nicht im Nordwesten, sondern hat sich einfach nicht in dem Tempo wie bei der Telekom weiterentwickelt, man selbst verlangt aber noch ähnliche Preise dafür.