Nabend ;)!
Nettes Thema! Genau darüber habe ich mir vor kurzem Gedanken gemacht, als ich auf meinem Klassentreffen tausend Leute getroffen habe, die nie von zu Hause wegzukommen scheinen.
Ich bin auch 21 und ich bin mit 19 direkt nach dem Abi von zu Hause ausgezogen. Komme halt aus einem kleinen Dorf in hessisch Sibirien und bin zum Studieren nach Giessen gezogn. Hätte zwar auch in Kassel oder Paderborn studieren können, und dort täglich mit dem Auto hinfahren können, aber ich wollte endlich auf eigenen Beinen stehen. Ich hatte die Alternativen eigenes Auto, das meine Eltern bezahlt hätten oder eigene Wohnung, also habe ich mich für die eigene Wohnung entschieden und bin weg!
Anfangs war das echt schwer. Neue Stadt, Studium und neue Leute... Da bin ich dann jedes Wochenende nach Hause zu meinen alten Freunden und der Familie gefahren.
Jetzt bin ich nur noch sehr selten zu Hause. Gerade verbringe ich "gezwungenermaßen" einen Monat bei meinen Eltern und es ist zwar mal wieder ganz nett, aber trotzdem sehr komisch. Die alten Freunde, zu denen ich noch Kontakt habe, sind auch alle über ganz Deutschland verteilt, die anderen haben sich arg verändert und ich hab sie als Freunde verloren...C'est la vie. Sicher hab auch ich mich ganz arg verändert....
Und was das Hotel Mama angeht. Ich war schon früh sehr selbstständig und eigentlich eher ein Schlüsselkind. Von daher ist putzen, aufräumen etc. in meiner Wohnung für mich echt kein Ding.
Wenn ich dagegen meine Mitbewonerin sehe, die bis vor ein paar Monaten von Mami und Papi verwöhnt wurde, kriege ich das Grausen....
Ich könnte mir also nie vorstellen, noch dauerhaft bei meinen Eltern zu leben und halt vorallem nicht dauerhaft in diesem Ort! Daher freue ich mich, dass ich in einer Woche wieder in meine eigene Wohnung kann 
Das alles ist auch nur möglich, weil meine Eltern meine Miete zahlen und ich neben dem Studium noch arbeite... Aber das bereue cih nicht. Warum auch!?
Liebe Grüße
Mekong