Ja, zum Glück lebe/arbeite ich in einer Branche, die derzeit keinen wirtschaftlichen Schaden erleidet. Im Gegenteil!
Das spielt aber keine Rolle in meinen Kommentaren. Ich schreibe nicht über mich als Einzelperson.
Aber natürlich, sonst würdest du hier nicht so locker flockig "mini-Lockdownchen" schreiben.
Ich hab Bekannte in der Gatronomie, fast 6 Monate Kurzarbeit mit 2/3 des mickrigen Basisgehalts im Bereich des Mindestzlohns und Null Trinkgeld in der Zeit.
Und ihre Arbeitgeber gehen an ihre die Altersrücklaagen um die laufenden Kosten zu decken.
ZitatWarum sollte ich da Hinweise geben? Ich habe doch nie davon gesprochen, dass es irgendwelche Einschränkungen in Sachsen nicht gab.
Ich habe eigentlich auch nie direkt über Sachsen gesprochen.
"Die Sachsen haben nichts mit voller Wucht abgekriegt" hast du selber geschrieben.
Du sagst also dass der erste Lockdown in Sachsen deutlich milder war als im Rest der Republik, und dafür hätte ich gerne Belege.
ZitatAlles anzeigenIch schrieb immer vom Osten Deutschlands, von den "neuen" Bundesländern, dem Anschlußgebiet..... oder wie man es auch nennen will.
Für viele Westdeutsche scheint mir Osten=Sachsen zu sein.
Nein, ich habe konkret von Sachsen geschrieben weil die Fallzahlen dort extrem niedrig war.
Und meiner Meinunfg nach das aktuelle LMAA daher rührt dass es für die Einschränkung der Grundrechte keien Rolle spielt welche Inzidenz man hat.
Das Problem ist dass das mit dem Durchsetzen nirgends klappt, und als Ergebnis noch mehr Verbote ausgesprochen werden die nur die treffen die sich dran halten.
Das ist schon bei der englischen Mutation so, die ist bei Jüngeren um 40% tödlicher (damit immer noch auf niedrigen Niveau verglichen zu 80+) , aber man macht Schulen und KiTas auf ohne dass man die Schnelltests auf die Reihe gekriegt hat.
Und stattdessen verbietet man weiterhin risikoarme Freizeitaktivitäten.
Fehlt da zufällig ein "wie"?
Was ich damit sagen will, das Problem ist doch nicht dass zu viel erlaubt ist, sondern dass es weniger und dafür gezieltere Verbote bräuchte die dann auch durchgesetzt werden.
Man muss natürlich wollen.
Aber Parktickets sind wichtiger als Corona, neulich am Parkplatz 5 Knöllchenschreiber, und in der Pizzabude hinterm Tresen wie schon immer seit Monaten 3 Leute + zeitweise 1-2 Fahrer und alle mit Maske wenn überhaupt unterm Kinn und ohne Mindestabstand.
[quote]
...
Das Problem sind nicht die Aktivitäten, auch nicht bei (teilweise) Mannschaftssportarten.
Das Problem ist das Danach! Nach dem Spiel im Umkleideraum/Dusche und vor allem bei der Feier des Sieges/der Niederlage!
Da werden fleißig die Aerosole auf engstem Raum ausgetauscht.
Und da man diese feiernden Zusammenkünfte nicht gut kontrollieren kann, wird eben die Ausübung von Mannschaftssportarten verboten, oder das Laufen in Gruppen. Wobei aber nicht der Sport selber das Problem ist!
Die Einschränkungen treffen aber nicht nur klassische Mannschaftssportarten und Wettbewerbe, schon Doppel bzw. wechselnde Paarungen im Tennis gehen nicht, und generell ist alles schwierig wo ein Vereinsgelände nötig ist da dort max. 3 aus 2 Haushalten gleichzeitig sein dürfen was bei größeren Vereinen schnell ein Verteilungsproblem gibt.
Sportveranstaltungen halte ich wegen Siegesfeiern und Fanaufläufen in der aktuellen Lage in der Tat auch nicht für sinnvoll, aber Training mit an die örtlichen Gegebenheiten angepasster Begrenzung der Personenzahl sollte möglich sein.
Und warum soll der Knöllchenschreiber (ich warte auf den Aufschrei der Gender Taliban
) nicht einfach mal einen Abstecher zum örtlichen Sportvererein machen und die Einhaltung der Corona Regeln kontrollieren?