Beiträge von NoIdea

    Ich verstehe nicht warum diese Zahlen zur Hospitalisierung über Altersgruppen nie in den Medien zu finden sind.

    Ja, das mag erstmal unspektakulär aussehen, aber bei einer Wahrscheinlichkeit auch als nicht-Risikokandidat von 1:20 bis 1:30 im Krankenhaus zu landen sollte eigentlich der letzte Depp erkennen dass das eine ganz andere Dimension als bei einer Grippe ist (die auch schon nicht vergnügungssteuerpflichtig ist) und eine Ansteckung daher gar nicht mal so eine gute Idee ist.

    Und auch wenn man nicht im Krankenhaus landet kann man da lange etwas von haben.

    Da verwechselt du etwas die Zahlen. Fast 70% (oft sind 80% genannt) der Todesfälle sind in der Altersgruppe der Ü80. In Pflegeeinrichtungen gibt es nur etwa 800 Tsd Bewohner. Wobei je nach Bundesland der Anteil der Pflegeheimbewohner an der Gesamttotenzahl sogar teilweise 50 bis 66 % erreicht haben soll.

    Etwa weitere gut 19% der Toten sind in der Altersgruppe 70-79 und etwa 7,5% 60-69. Da bleibt nicht mehr viel über...

    Weniger als 3,5% unter 60 davon fast 2,6% 50-59.

    In den SWR Nachrichten wurde vor 1 oder 2 Wochen gesagt dass 85% der Todefälle Bewohner von Pflegeeinrichtungen betrifft. Es ist aber möglicb dass sich das nur auf Süddeutschland bezog und regional etwas unterschiedlich verteilt ist.


    Zitat

    Aber die Verstorbenen sind ja nicht die einzig gefährdeten- nur die Offensichtlichen.

    Die Hospitalisierungsquote bzw. -anteile der 40-49 und 50-59 Altergruppen liegt wesentlich höher als bei den Todesfällen, vermutlich etwa 5 bis 10fach (Zahlen der Hospitalisierungen nach Altersgruppen für ganz D habe ich bisher keine gefunden).

    Stimmt, beim Anteil der unter 60 Jährigen hab ich mich vertan, d.h. das Risiko ist sogar noch deutich geringer.

    Über die Hospitalisierungsquote hab ich auch nchts gefunden, in meiner Heimat veröffentlicht die Regionalzeitung aber regelmäßig Daten und da schwankt das im Bereich Faktor 5-15 zwischen Intensiv und Normalstation.

    Um allerdings mal wieder den Vergleich zum Straßenverkehr herzustellen, die Zahl der Schwervwerletzten liegt ca. Faktor 20 über der Zahl der Getötete (https://www.destatis.de/DE/The…aelle-verunglueckte-.html ).

    Wie gesagt, obwohl ich keiner Risikogruppe angehöre brauche den Scheiß echt nicht (zumal meine Mutter mit 85 klar dazu gehört, zum Glück haben wir in 10 Tagen einen Impftermin ergattern können) , aber wenn man keiner Risikogruppe angehört ist das Risiko unter den aktuellen Rahmenbedingungen etwa vergleichbar mit dem Straßenverkehr.

    Wenn man "es laufen ließe" und nur die Risikogruppen schützen würde sähe das allerdings ganz anders aus, von daheer, ja es geht nicht ohne Einschränkungen.

    Nur heißt für mich Frisöre und Lokalitäten wo ein relativ guter Schutz gewährleistet ist (dazu gehören IMHO auch Skilifte und Pisten, aber eben kein Apres Ski) nicht "es laufen zu lassen".

    Wir werden bei dem Impffortschritt in Deutschland noch mindestens 1 Jahr mit Corona leben müssen, das funktioniert weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich mit einem kompletten Lockdown.

    Es hieß früher mal, Politik ist die Kunst des Möglichen, das sollten sich unsere aktuell Regierenden mal wieder zu Herzen nehmen.

    Nur jede Diskussion was unter welchen Bedingugnen möglich sein soll im Keim zu ersticken ist dagegen eine politische Bankrotterklärung

    Und wer sind die Risikogruppen?

    Die Hauptgruppe sind Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die machen in Deutschland über 80% der Todesfälle aus.

    Generell steigt das Risiko mit dem Alter, unter 60 sind ca. 10% der Toten. Das heißt bezogen auf 1 Jahr ist das Risiko an Corona zu sterben in dieser Altersgruppe ca. doppelt so hoch wie im Straßenverkehr.

    Macht rund 5000 tote bei rund 2.5Mio Fällen, also eine Quote von 0.2%

    Zitat

    Und wie sollen sie geschützt werden?

    Das ist das Problem, Pflegerkräfte sind auch nur Menschen und haben einen extrem harten Job, die kann man halt nicht isolieren.

    Und wenn man mal von den 0.2% bei 60Mio nicht-Risiko Patienten ausgeht sind das auch 120.000 Tote.

    Abgesehen davon ist Corona auch wenn man nicht im Krankenhaus landet richtig Scheiße, eine Tante und die Familie von einem Cousin von mir hats erwischt und das brauche ich definitiv nicht, die haben auch nach 3 Monaten noch erhebliche Nachwirkungen.

    Wenn ich so denken würde, dann dürfte ich also auch mit 100 durch die Stadt fahren, weil ich eben der Meinung bin, die 50km/h Regelung wäre unnötig. Ich darf mich also entscheiden welches Gesetz mir in den Kram passt, und welches mir nicht gefällt, und wenn mir ein Gesetz nicht gefällt, dann ignoriere ich das einfach, und mach was ich will?

    Dass ich gegen so manche Regeln bin heißt nicht dass ich sie ignoriere. Auch an meiner Meinung nach blödsinnige Tempolimits halte ich mich.

    Trotzdem wird kein Poitiker (bzw. dessen Partei) der daran beteiligt ist von mir in absehbarer Zeit ein Kreuzchen bei einer Wahl bkommen.

    Ich finde die Entwicklung in Luxemburg derzeitig hochinteressant. Dort hat man am 6. Januar die Schulen, Geschäfte, Sport- und Kultureinrichtungen wieder geöffnet. Laut Übersicht der MoPo, die sich auf Zahlen der JHU bezieht, war der Luxemburger Inzidenzwert an diesem Tag bei 169. Nach der "Lockdown, Lockdown über alles"-Philosophie hätten der Wert danach durch die Decke gehen müssen. Das ist nicht passiert. Die grenznahen Luxemburger Friseure können sich laut einem Radiobericht dieser Woche kaum noch vor Kunden aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland retten, während auf unserer Seite der Grenze nicht wenige um ihre Existenz kämpfen weil es die zugesagten Hilfen nur auf dem Papier gibt.

    Das Problem ist dass die Mehrheit der CDU Wähler Angst hat und erwartet dass die Regierung etwas tut, und da die Berater nur "Lockdown" als Lösung kennen (ist aus medizinischer Sicht ja auch logisch) ist das alles was unseren Politikern einfällt.

    Zumal sie da selber wenig tun müssen außer Geld zu versprechen was am Ende nicht bei den Geschädigten ankommen wird und Durchhalteparolen zu verkünden.

    Ansosnten müssten sie ja sich drum kümmern dass die Gesundheitsämter besser besetzt und mit IT ausgesattet werden, dass Lüftungsanlagen in Schulen installiert werden (stattdessen verbietet man Elterninitiativen das auf eigene Rechnung zu tun), Digitalisierung der Schulen voranzutreiben, dass Schnelltests bei allen öffentlichen Einrichtungen regelmäßig durchgeführt werden, und naja, vom Impfstoff will ich gar nicht erst anfangen, da krieg ich richtig Blutdruck (nicht wegen dem Tauziehen um ein paar Prozent mehr oder weniger mit Astra-Zeneca sondern wegen der unzureichenden Bestellungen bei Biontec und Moderna).

    Der Lockdown war/ist nicht hart!

    Der im März vorigen Jahres war deutlich härter, aber trotzdem noch butterweich gegenüber den Lockdowns anderer Länder!

    Was war denn im März härter? Bei uns hatten da sogar Baumärkte offen.


    Zitat

    Und selbst dieser weiche Lockdown wurde von der Bevölkerung noch weiter aufgeweicht und missachtet.

    Es nützt ja nichts, etwas zu verkünden. Man muss es auch machen.

    Weil der permanente Alarmismus von Politik und Medien die Menschen mürbe gemacht hat.


    Zitat

    Und wenn wir so weitermachen, werden wir bald auch den 3. und dann den 4. Lockdown haben.

    Beim kommenden 3. Lockdows wird es 12 Wochen dauern, bis die ersten Erfolge sichtbar sind.

    Dieser Lockdown wird bis April/ Mai, evtl. Juni gehen und dann entspannt der Sommer die Lage.

    Ob ein dritter und vierter Lockdown kommt kommt drauf an ob es bis nächsten Herbst genug Impfstoff gibt und ob der gegen die bis dahin kommenden Mutationen noch wirkt.

    Zitat

    Die Bevölkerung scheint es in die Länge ziehen zu wollen. Warum auch immer.

    Weil es eh egal ist, es bleibt Lockdown auch wenn man es sich antut sich an die Regeln zu halten.

    Deshalb bin ich für das Zonenmodell von NoCovid. Da haben es die Bürger jedes Kreises selbst in der Hand sich ihre Freiheiten zu erarbeiten.

    Astra Zeneca Impfstoff soll nur an unter 65-Jährige verimpft werden, da für Ältere keine Daten vorliegen.

    Das heisst nicht dass der Impfstoff bei Älteren weniger gut wirkt. Es wurde eben nur nicht ausreichend in der Altersklasse getestet.

    Nützt aber nichts wenn die entsprechenden Studien nicht schon laufen und bald ein Endergebnis liefern.


    Zitat

    Was die 60-70% angeht, besser als nichts, und nicht unüblich bei Impfstoffen wie man liest. Er dämpft aber bei den restlichen 30-40% aber trotzdem die Auswirkungen des Virus bzw. der Erkrankung.

    Was aber ein weiterer guter Grund ist ihn nicht an Risikogruppen zu verimpfen, da sollten schon besser Bionteco oder Moderna mit gut 90% sein.

    Würde sich aber eben für alle Menschen außerhalb der Risikogruppe anbieten die berufsbedingt einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, und wenn die durch sind eben für die Impfung vom Rest der Bevölkerung, der ist ja auch von der Handhabung unkritisch so dass er ganz normal von Hausärzten verabreicht werden kann was die Hemmschwelle sich impfen zu lassen deutlich senkt.

    Laschet hat eh den Schuss nicht gehört wenn du mich fragst. Man schaue sich nur seine reflexhafte Antwort an den Ministerpräsidenten von Schlesweg-Holstein an, die mit dessen Idee nicht das geringste zu tun hat.


    https://www.tagesschau.de/inla…atte-lockerungen-101.html

    Ja, Dilettanten @work.

    In NRW kriegt er nichts auf die Reihe (das letzte Bundesland wo es mit Impfen los geht und trotz Monatelangem Vorlauf endet der Tag der Terminvergabe im Chaos mit zusammengebrochenen Servern und überlasteter Hotline.

    Und dann erdreistet er sich andere Ministerpräsidenten zu Maßregeln die in ihren Ländern einen ordentlichen Job machen und eine eigenlich seit Beginn des Lockdowns überfällige Planung für einen geordneten Ausstieg vorbereiten wollen.

    Leider gehört die Mehrheit der CDU Wähler zur Risikogruppe und hat Angst da muss man kollateralschäden wie den Tod des Einzelhandels und der Gastronomie in Kauf nehmen, Geld zur Rettung bekommen nur ein paar Konzerne.

    Die eh schon schmalen Hilfen für den Einzelhandel die im besten Fall Miete und Bankverbindlichkeiten abdecken werden soll es wohl ab Ende März geben, bis dahin sind die meisten Pleite und können für ihren Lebensunterhalt betteln gehen oder wie viele Frisöre versuchen schwarz etwas dazu zu verdienen um irgendwie über die Runden zu kommen.

    Und wenn der Würgegriff trotz weiter sinkender Fallzahlen immer enger zugezogen wird kriegen wir hier vermutlich auch irgendwann Szenen wie in den Niederlanden.

    Den Flugverkehr einschränken, wegen der Virusvarianten.... Ich hab's eben in den Radionachrichten im Autoradio gehört, und kam aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Seit wann weiß man um die wahrscheinlich hoch ansteckende englische Mutation? Mindestens seit kurz vor Weihnachten, also seit sechs Wochen. Was soll das jetzt noch bringen? Das ist doch jetzt reine Symbolpolitik.

    Da Söder gerade mal wieder verbal auf Urlauber eingedroschen hat würde mich mal interessieren ob aktuell überhaupt ein relevantes Thema ist.

    Die möglichen Ziele ohne nennenswerte Corona Beschränkungen (von Einreiseverboten bei vielen Ländern ganz abgesehen) sind doch wohl arg überschaubar.

    Dass seine Bayern ggf. nach Österreich oder in die Schweiz zum Wintersport fahren wird er auch mit einem Flugverbot nicht verhindern.

    Familien mit schulpflichtigen Kindern müssen nunmal jetzt buchen wenn sie im Sommer noch etwas bezahlbares haben wollen und dann wirds Lotterie ob die Reise stattfinden kann.

    Ostern kann man glaube ich für Urlaub eh schon abschreiben, bis mindestens Ende April wird es einen harten Lockdown geben (Laschet sprach gerade von Halbzeit) , spannend wird dann wo man im Sommer ohne Corona Impfung überhaupt reingelassen wird bzw. ob man zwar verreisen darf oder nach Rückkehr in Quarantäne muss