Quatsch! Wenn das so wäre, würde jeder Infizierte krank.
Davon muss man derzeit wohl ausgehen. Nicht jeder Betroffene zeigt Symptome, stellt aber höchstwahrscheinlich trotzdem ein Infektionsrisiko für Andere dar.
Zitat
Gerade durch die Immunisierung durch Infektion, bzw. "Bekanntschaft" mit vorherigen Coronaviren ist die Wirkung auf die allermeisten Menschen ja so gering. Wir haben seit Jahren Coronaviren, und den allermeisten Menschen macht ein Kontakt mit dem jetzigen Coronavirus gar nichts aus, weil das Immunsystem alles wegputzt. Das kann es, weil es entweder so stark ist, weil es die Viren schon kennt, oder eben beides. Durch die angeordnete Isolation wird das zukünftig nicht so sein, und die Krankenrate dürfte ansteigen, bzw. ein Virus kann sich stärker im Körper etablieren, wogegen der Körper dann ankämpfen muss. Und je nach Erfolg erkrankt man, oder eben nicht.
Nichtmal alle an COVID Erkrankten zeigen nach Monaten noch Antikörper. GGf. hat das Immunsystem die Viren trotzdem "gelernt", aber erwiesen ist das meines Wissens nicht.
Auch bei einer normalen Grippe bietet eine frühere Infektion nicht zwangsläufig Schutz (genau wie die Grippeimpfung nicht jedes Jahr gleich gut schützt und der Impfstoff aus dem Vorjahr komplett wirkungslos sein kann) weil das Virus zu stark mutiert ist, genausowenig wird eine beliebige frühere Infektionen mit einem anderen Coronavirus vor COVID schützen, das muss dann schon ein sehr ähnlicher Stamm gewesen sein.
Von Isolation sind wir abgesehen von Bewohnern von Pflegeeinrichtungen und Krankenhauspatienten die üblicherweise aufgrund ihres Gesundheitszustands eh ein geschwächtes Immunsystem haben aber meilenweit entfernt, von daher teile ich deine Angst dass das zu einer Erhöhung der Krankenrate führt nicht, dazu kann ein zu stark reagierendes Immunsystem bei COVID sogar durch eine Sepsis den Verlauf verschlimmern.
Von daher sollte man einfach versuchen sich nicht zu infizieren, dann stellt sich die Frage wie schwer der Verlauf bei einem wird nicht.
Ich bin allerdings mal gespannt ob der angedachte wirtschaftsoptimierte Lockdown vor Gerichten Bestand haben wird, die Datenbasis des RKI ist wohl sehr dünn (in um 90% der Fälle ist wohl keine eindeutige Quelle der Infektion nachzuvollziehen) so dass der Nachweis der Notwendigkeit der Maßnahmen auf sehr wackeligen Füßen stehen dürfte, von Geisterfahrern wie Lauterbach die von Corona Razzien in Privatwohnungen fabulieren will ich jetzt gar nicht erst anfangen.
Und ohne Akzeptanz verpuffen die Maßnahmen wirkungslos, Wir haben im Mittel noch unter 0.1% der Beölkerung an Neuinfektionen pro Woche, aber rund 15% der Bevölkerung die schon die aktuellen Maßnahmen ablehnen.
Wie soll das also funktionieren wenn man bestehende Infektionsrisiken an Arbeitsplätzen und in Schulen und Kindergärten uneingeschränkt weiter bestehen lässt und auf der anderen Seite die Leute die alleine oder mit ihrer Familie nicht klarkommen noch mehr "in den Untergrund" verdrängt wo es dann gar kein AHA(L) mehr gibt ?
Dazu reicht schon ein kurzer Blick nach Frankreich wie toll das funktioniert.