Die letzten Tage ging der Aufruf durch die Medien, Ärzte empfehlen dieses Jahr verstärkt, sich gegen Grippe impfen zu lassen, damit Grippewelle und eine immer noch mögliche zweite Coronawelle nicht zusammen fallen. Außerdem wäre auch nicht klar, ob die Grippe das Immunsystem schwächt, und man dann anfälliger für Corona wird...
Da ich mir bisher statistisch weniger als eine Grippe in 10 Jahren eingefangen habe und ich zu keiner Risikogruppe gehöre lasse ich mich auch dieses Jahr nicht gegen Grippe impfen, und wie CH76 richtig angemerkt hat wäre das derzeit eh viel zu früh, die eigentliche Griuppewelle geht im Bereich Januar/ Februar los, bis dahin wirkt die aktuelle Impfung ggf. nicht mehr.
Und wenn ich eine Grippe hab liege ich platt mit Fieber im Bett und halte Sicherheitsabstand zu meinen Familienangehörigen um die nicht anzustecken, damit ist die Gefahr mich zusätzlich mit Corona zu infizieren ziemlich genau Null.
Generell erwarte ich wegen den Corona bedingten Hygiene Maßnahmen (an die sich in Deutschland trotz weniger Lautstarker Schreihälse) die Mehrheit einigermaßen zu halten scheint auch eine erheblich geringere Grippewelle.
Und wer Risikokandidat bei einer Grippe ist, weil entweder gesundheitlich vorbelastet oder weil er einen Job mit häufigem und direktem Kundenkontakt hat, sollte sich halt wie gehabt impfen lassen.
Meiner Meinung nach mal wieder viel Wind um Nichts.
Auch wenn die mediale und politische Empörung über die Covidioten Demos mal wieder groß war hat sich das am Ende nicht in Infektionszahlen niedergeschlagen, von daher sollte man sich vor Allem auf wichtige Dinge konzentrieren um die Corona Einschränkungen möglichst gering zu halten und auch mal alte Zöpfe abschneiden, dass man nicht pauschal 14 Tage Quarantäne braucht hat hat sich eigentlich schon länger abgezeichnet.
Man braucht im Alltag auch keinen 100% Schutz, wie bei den Masken reichen 50-70% völlig aus um zu verhindern dass sich das Virus exponentiell ausbreitet, daher ist Akzeptanz wichtiger als perfekter Schutz an den sich am Ende kaum einer hält (bei Kontakt mit Risikogruppen ist natürlich ein höheres Schutzniveau nötig, aber das ist ja auch gut zu begründen). Und natürlich Testen jedes möglichen Verdachtsfalls.
Daher wäre es meiner Meinung nach für den kommenden Winter umso wichtiger weitere Testkapazitäten zu schaffen um jeden Erkältungsfall testen zu können und die Ausbreitung in geschlossenen Räumen zu verstehen um wirksame aber nicht mehr als unvermeidlich einschränkende Regelungen treffen zu können.