Beiträge von NoIdea

    Klar, jeder macht ständig Autofahrten, die so lang sind, dass man unterwegs mehrfach (!) volltanken muss. Und während dieser Fahrt macht man dann natürlich - außer zum tanken - keine Pause. Stimmt, dann könnte die Bank das ziemlich grob ausrechnen. Oder bei deinem Mobilfunkbetreiber nachfragen, der weiß das sogar noch viel genauer. Oder bei Google, denn ein großer Teil der Bevölkerung nutzt Google Maps für die Navigation.


    Also ich kenne Leute die eine Tankfüllung in 200km durchziehen :rolleyes: , es reicht aber auch schon den Kaffee zwischendurch mit Karte bezahlen.

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    Ich sehe es jetzt auch ein, die Kartenzahlung (und darum ging es) geht mit dem Verlust jeglicher Bürgerrechte einher.


    So dramatisch ist es nicht, aber wenn es irgendwann zur Abschaffung von Bargeld führt woran viele Regierungen aktiv arbeiten verliert das Volk ein erhebliches Machtmittel.

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    Potzblitz, illegale Aktivitäten könnten deiner Bank auffallen? :eek: Das müssen wird dringend verhindern... :rolleyes:


    Die Bank muss nur auf Geldwäsche prüfen, bei Hartz4 Beziehern haben allerdings die Sozialämter weitgehende Auskunftsrechte gegenüber den Banken, da könnte es halt auffallen wenn regelmäßig Tankrechnungen für ein Auto was man gar nicht hat auftauchen oder ein Leistungsbezieher nicht genehmigten Urlaub gemacht hat.
    Auf Standortdaten des Handys haben die i.d.R. keinen Zugriff, die gibts nur mit richterlicher Anordnung, dazu muss schon eine Strafanzeige laufen, dto. bei personenbezogenen Daten von Google.


    Für mich ist eher der Punkt dass alle Daten die irgendwo auf Servern rumliegen in falsche Hände gelangen können, und je umfangreicher die Datensammlung desto größer ist das Potential für Missbrauch.
    Mit Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung und Handynummer eines Fremden kann man mit ausreichend krimineller Energie schon erheblich Schaden anrichten, wenn man dann noch Gewohnheiten und Vorlieben kennt erweitert das die Möglichkeiten noch zusätzlich.
    Von daher versuche ich es im Rahmen des mit vertretbarem Aufwand Möglichen zumindest mit Datensparsamkeit.

    Nein. Vollüberwachung ist eine andere Dimension.


    Dass Vollüberwachung real ist sollte seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden bekannt sein.
    Praktisch alle Zahlungsvorgänge laufen über SWIFT, die zwar für Europa immehrin ihre Server wohl in der Schweiz haben, aber auch wenn die NSA damit keinen direkten Zugang mehr hat wäre ich sehr überrascht wenn da keine 3 buchstabige Organisation legal oder illegal Hintertüren verschafft hat).
    Im Normalfall passiert einem dadurch nichts, aber ein "false positive" oder eine Verwechslung kann schon unangenehm werden.
    Abgesehen davon können Daten die irgendwo auf Servern liegen immer irgendwie in die Hände krimineller gelangen und Indentitätsdiebstahl ode rgezielte Phishing Attacken erleichtern.
    Von daher versuche ich es nach wie vor mit Datensparsamkeit, auch wenn es durch die ganzen Vernetzungen und Verknüfungen vermutlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
    Und Bargeld an Sich ist auch ein Schutz, noch müssen Politik und Wirtschaft bei Negativzinsen für Privatsparer oder wenn die Menschen Angst um ihr Erspartes bekommen einen "Bank Run" fürchten, mit rein elektronischem Geld kann das nicht mehr passieren.

    Naja, man muss zum Geldautomaten gehen, evtl. sogar Gebühren zahlen. Dort bekommt man keine Münzen und manchmal keine 5€ Scheine. Der Händler muss das Geld wieder zur Bank bringen.
    Wer sich überwacht fühlt, darf keine Foren und kein Handy nutzen.


    Hier entscheide ich aber welche privaten Dinge ich preisgebe.
    Dass es kein vertrauenswürdiges Handybetriebssystem gibt ist extrem ägerlich, aber deshalb müssen Zahlungsdienstleister noch lange nicht meine Einkaufsgewohnheiten kennen.
    Ja, das heißt natürlich auch keien Paybackpunkte zu sammeln.
    Derzeit mache ich eine Ausnahme und zahle viel mit Karte da die Verkäuferinnen noch mehr um die Ohren haben als sonst, wenn wieder halbwegs Normalität eingekehrt ist kehre ich aber auch zur Bargeldzahlung zurück.

    Das verstehe ich nicht, denn Barzahlung ist umständlich und unhygienisch. Ich nutze seit Anfang März nur noch die kontaktlose Kartenzahlung, denn das geht schneller und ist bequem. Hier wird das immer öfter akzeptiert und sogar damit geworben.:)Auch für Lieferdienste geht das.


    Mobile Terminals bei Lieferdiensten? Vielleicht gibts sowas in Großstädten, keine Ahnung, hab ich noch nie gesehen, und bei den normalen Restaurants die derzeit versuchen sich mit Lieferservice irgendwie über Wasser zu halten wirds sowas erst Recht nicht geben.
    Normal bezahle ich auch im Supermarkt bar, derzeit nehme ich aus Rücksicht auf die Kassierer und die anderen Kunden aber auch die Karte und wenns geht kontaktlos, im Gegensatz zum normalen Kartenleser der gerne mal gefühlt eine halbe Minute rumrödelt geht das wirklich schnell, nur hat meine Bank die Grenze ohne PIN nicht auf 50 Euro erhöht, da muss ich dann oft trotzdem die PIN eingeben.

    Nach inzwischen 7 Wochen broeckelt eben die Geduld!


    Ausserdem sind die Massnahmen doch ziehmlich ungerecht, weil zum Beispiel Privatpersonen, Gastronomie, Hotellerie, Touristikbranche, Dienstleistungsbranche komplett gegaengelt wird aber Industrie, Kirchen, Vereine und vorallem Profifussball doch weitgehend geschont werden.


    Vereine und Profi Fußball weitgehend geschont? Bei meinem Modellbauverein finden seit Mitte März keine Treffen mehr statt und unser Vereinsgelände ist weiterhin komplett gesperrt. Außerhalb des Vereinsgeländes kann ich meinem Hobby dagegen (halt maximal zu zweit) wie sonst auch nachgehen.


    Der Profifußball wird wenn das Kicken erstmal grundsätzlich wieder erlaubt ist bis zum Saiaonende, womglich bis ins nächste Jahr, ohne Zuschauer stattfinden, da entgehen den Vereinen Milliardeneinnahmen, "schonen" sieht anders aus.
    Wobei ich da wirklich nicht sehe wie da ein Kompromiss mit reduzierten Zuschauerzahlen aussehen könnte, die kriegen im Normalfall ja trotz hunderten Polizisten und dutzenden Kameras keine Chaoten identifiziert die Feuerwerk zünden oder beleidigende Plakate ausrollen, da zu vertrauen dass Sicherheitsabstände durchgesetzt werden können ist illusorisch, dazu kommt ja auch noch die Anreise mit Bus oder Bahn.


    Ja, die Regeln sind teilweise bescheuert was dann die Akzeptanz der sinnvollen Maßnahmen auch beeinträchtigt, aber da denke ich mehr an Verbote sich auf Parkbänke zu setzen.


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    Niemand kann nachvollziehen warum es okay ist den ganzen Arbeitstag zu zehnt in einem Grossraumbuero zu sitzen, es aber streng untersagt ist am Abend zu mit drei Freunden viert im Garten zu grillen.


    Die Arbeitgeber müssen trotzdem Schutzmaßnahmen treffen, sowohl im Eigeninteresse als auch aus Haftungsgründen.
    Großraumbüros wo gearbeitet wird wie vor Corona wirst du kaum finden.
    Wir sind maximal zu dritt auf einer Etage wo sonst an die 100 Leute sizen und müssen Masken tragen, der Rest ist im Home Office.


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    Oder warum Senioeren die fast alle zur Risikogruppe gehoeren bals wieder in Kirchen gehen und Gottesdienste feiern duerfen, aber zum Beispiel Solarien und Tattoostudios wo bei weitem nicht soviele Leute zusammenkommen wuerden


    In der Kirche ist wenn kein Weihnachten, Ostern oder Konfirmation ist erheblich weniger los als im Supermarkt, von daher spricht da mit entsprechenden Abstandsregeln und ggf. Masken aus meiner Sicht wirklich nichts gegen.
    Bei Solarien finde ich es quatsch, allein die UV Dosis dürfte die meisten Viren und Bakterien abtöten.
    Wobei ich der Meinung bin die sollten eh verboten werden, da schädigt man nur sinnlos seine Haut mit.
    Bei Tattostudios ist es wohl vor Allem die Sache mit der unvermeidbaren Nähe, im Gegensatz zum Friseur ist das aber nichts existentielles.
    Nagelstudios sind genauso betroffen, und wer trouble mit eingewachsenen Nägeln hat für den ist das schon wichtig.
    Physiotherapie darf immerhin wieder öffnen, meine Mum wird wegen einem eingeklemmten Nerv im Rücken seit Wochen mit Schmerzmitteln vollgepumpt, das wär normal mit wenigen Behandlungen Physio ohne Nebenwirkungen längst erledigt gewesen.


    Allerdings bin ich auch der Meinung dass mit Abstandsregelungen und begrenzter Personenzahl in geschlossenen Räumen auch Restaurantbetrieb möglich sein sollte, am Ende führt die komplette Sperrung eher dazu dass sich Leute auch wenns verboten ist privat treffen und das dann ohne jegliche Schutzmaßnahmen.
    Wenn alles mit gewissen Beschränkungen geöffnet ist entzerrt das denke ich Menschenansammlungen sogar eher als wenn nur einige "Hotspots" offen sind.


    Die Politiker sollten auch nicht glauben dass die Leute ohne konkreten Aussichten sich dauerhaft an die Beschränkungen halten werden, wenn die Fallzahlen nur noch homöpathisch sind.
    Erzwingung durch Ordnungsamt und Polizei funktioniert auch nur solange Verstöße die Ausnahme sind, schon bei den im Vergleich zu sonst wenigen Chaoten am 1.Mai hat das nicht mehr funktioniert.

    Intressanter Artikel das Beatmung mehr schadet als nuetzt: https://www.tagesschau.de/investigat...tmung-101.html


    Nicht Beatmung an sich, sondern Intubation.
    Das Problem ist dass bei der Beatmung mit Maske ist leider wesentlich mehr Viren in die Raumluft gelangen weshalb die Krankenhäuser bisher Intubation bevorzugt haben.
    Es ist allerdings auchgenerell so dass Patienten die nur durch Beatmung überleben zu einem guten Teil dauerhafte Schädigungen davontragen.
    Für mich noch ein Grund mehr eine Erkrankung möglichst zu vermeiden.

    Und so sieht eine 86 Jährige die Situation: https://www.rnd.de/gesundheit/corona...4N5WGZJG4.html


    Ja, die Situation in den Pflegeheimen ist meiner Meinung nach unhaltbar (das ist kein Vorwurf an die Pfleger die ihr Bestes geben, aber an die Heimleitungen).
    Man setzt die Heimbewohner bei der Betreuung zwangsläufig einem Infektionsrisiko aus, ermöglicht aber nichtmal unter kontrollierten Bedingungen Ausgang (sofern sie noch ein Wenig mobil sind) und Verwandtenbesuche.
    Das ist meiner Meinung nach unhaltbar und gehört schnellstens abgestellt, ein Pflegeheim darf kein Gefängnis sein.
    Klar ist das organisatorisch eine Herausforderung, nur wo (k)ein Wille ist ist auch (k)ein Weg.

    Seh ich anders für mich ist die schufa kein sicheres mittel zur identitäts feststellung sondern nur ein ausweisdokument wie z.b der personalausweis.. man z.b ganz legitim umgezogen sein und die schufa hat das noch nicht im bestand was macht Fraenk nun da wenn die schufa prüfung ins leere läuft?...


    In dem Fall sollten sie den Vertrag beenden bzw. gar nicht erst zustandekommen lassen.
    Aber andersrum, wenn es zusammenpasst muss schon ein sehr ausgebuffter Betrüger am Werk sein dem es gelingt die (i.d.R. getrennten) Briefe mit SIM und PIN abzufangen.
    Dann braucht man eigentlich auch noch ein auf falschen Namen registriertes Konto um nicht über Paypal rückverfolgbar zu sein.
    Ist natürlich nicht komplett unmöglich, aber wer unbedingt eine anonyme Karte braucht bekommt mit deutlich weniger Aufwand eine fake registirerte Prepaid die man dann völlig anonym mit im Laden bar gekauften Aufladekarten betreiben kann.

    Nächste Woche (!) wollen die Politiker über eine bundesweite(!) Maskenpflicht (!) in Pflege- und Altenheimen (!) und bei ambulanten Pflegediensten (!), für Pfleger (!) wie Kunden/Patienten/Patienten/Gefangene (!) und ggf. Besucher (!) diskutieren.


    Da das sonst schon längst geregelt und umgesetzt worden wäre, gehe ich mal davon aus, dass da überhaupt kein statistischer Effekt eintreten wird.. :rolleyes:.


    Da fällt mir auch nichts mehr zu ein dass ss man das jetzt erst anfängt zu diskutieren.


    Gerade Pflege- und Altenheime sowie Gefängnisse sind aktuell wohl die größten Brutherde von Corona, man schlägt sich eigentlich die Hände vorm Gesicht zusammen dass das nicht gleich zu Anfang beschlossen wurde.
    Gut, bei den Altenheimen hat man gehofft es mit Besuchsverboten zu schaffen, da man das aber den Betroffenen nicht noch länger zumuten kann keinen Kontakt zu den Angehörigen zu haben müssen im Rahmen der Besuchsregelung natürlich Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
    Wobei bisher schon ein infizierter Pfleger gereicht hat um ein ganzes Pflegeheim zu durchseuchen, da helfen auch keine Besuchsverbote.


    Und bei ambulanter Pflege fällt mir nichts mehr ein, die brauchen eigentlich FFP3 Masken und Schutzbrillen da in schlecht gelüfteten Wohnungen hohe Virenkonzentrationen auftreten können.


    Das Rumgehühner mit den Masken ist echt eine Farce. Um bloß nicht zu riskieren dass irgendjemand der sie nicht unbedingt braucht medizinische Masken kauft wird lieber das komplette öffentliche Leben eingestellt statt es mit einer Maskenpflicht in der Öffentlichkeit in geschlossenen Räumen oder bei nicht sicherzustellenden Sicherheitsabständen mit überschaubaren Einschränkungen wieder aufzunehmen.