Beiträge von NoIdea

    // Vermutlich voll OT


    Viel interessanter wäre, in wie weit sich der Organismus an die alltäglich gegebene "mini"-Strahlungen anpasst und zwangsweise "mutiert" oder eher in dem Fall "evolutioniert". Das jedes Extrem in eine Richtung negativ ist, stellt sich außer Frage - ich verfolge allerdings schon etwas länger (über 15 Jahre) die vegetative Entwicklung des Reaktor Unfalls in Prypjat bzw. Tschernobyl. In letzter Zeitz habe ich dies nicht mehr so stark verfolgt bzw. erst wieder durch die gleichnamige Serie und bin immer wieder erstaunt, wie schnell und wie stark sich der Organismus doch anpassen kann, was sonst sehr viel länger dauert...


    Radioaktivität verändert Erbgut, bei einer Belastung wie um Tchernobyl herum steigt die Wahrscheinlichkeit von Muationen überproportional.
    Dazu kommt dass eine stark beschleunigte Selektion erfolgt, nur Lebewesen die unter den Bedingungen hinreichend lange überleben können sich vermehren, die anderen sterben aus.
    Mutationen sind auch nicht zwangsläufig negativ, die ganze Evolution basiert Mutation und wird auch nicht aufhören, Änderungen der Umweltbedingungen beschleunigen diesen Effekt.


    Bei Mobilfunk handelt es sich im Vergleich zu Radioaktivität aber um im direkten Vergleich zu Gamma Strahlung langwellige und nieder energetische elektromagnetische Strahlung deren bisher einzig zweifelsfrei nachweisbarer Effekt Erwärmung des Gewebes ist, abgesehen von Frühableben durch Ablenkung im Straßenverkehr oder Erkrankungen aufgrund von Angst vor Mobilfunkstrahlung ist da eher wenig Einfluss auf die Evolution zu erwarten.


    ...
    Eine neue Studie des App-Anbieters Etrality (Speedcheck) beziffert die Netzabdeckung in der Fläche mit gerade 65,5 Prozent. Damit belege Deutschland im internationalen Vergleich lediglich Rang 70, heißt es: „Für die größte Wirtschaftsmacht Europas ein Zustand, der nicht den Selbstansprüchen der Bundesregierung und der deutschen Internetanbieter genügen sollte.“...


    Wieso, die Bundesregierung hat das so genazu so gewollt, die LTE Frequenzen sindohne konkrete Ausbauverpflichtungen vergeben worden.
    Und der einzige deutsche Mobilfunkanbieter ist immerhin führend im Netzausbau in der Fläche, da müssen TEF und VF noch eine Menge investieren um auch nur den heutigen (auch noch nichtmal wirklich guten) Stand der Telekom zu erreichen.

    Anja, lies doch nochmal die Ausgangsfrage: Es geht darum mit einem Ruderboot mit Motor etwas auf einem See rumzuschippern.
    Um mit 5-6km/h voranzukommen reichen bei einem E-Außenborder rund 500W/1000kg Bootsgewicht.
    Ein Ruderboot schafft i.d.R. eh keine Gleitfahrt, mit einem 5PS Benziner schafft man vielleicht 10km/h weil der Fahrwiderstand bei Verdrängerfahrt mit der 3. Potenz der Geschwindigkeit steigt und ein 5PS Benziner i.d.R. für eine Höchstgeschwindigkeit um 25km/h ausgelegt ist und daher bei 10km/h dann auch nur um 1-2kW abgibt.
    Will man in Gleitfahrt kommen ist ein E-Antrieb dagegen einfach nicht sinnvoll da man dafür selbst mit einem 3m Schlauchboot um die 5kW braucht, solche E-Motoren gibst zwar auch wie du richtig schreibst für horrende Preise auch, aber dann braucht man wegen Gewicht auch Lithium Akkus, das lohnt einfach nicht.

    Von welcher Spannung redest du?


    12V.


    Ich fahre mein Schlauchboot mit einer 90Ah AGM Batterie, das reicht wenn man nicht Dauervollgas fährt ganz locker für 2-3h Fahrzeit, das reicht zum rumschippern, wo Verbrenner erlaubt sind und wenn es Spass machen soll und darf kommt halt ein 15PS 2-Takter dran, aber 35kg zu wuchten um mal übern See zu dümpeln tue ich mir nicht an.
    24V haben i.d.R. nur die großen E-Außenborder >80lbs Schub, darunter gibts praktisch nur 12V.
    Für ein 500kg Boot reicht für die genannte Anforderung ein 55lbs Motor mit einer 80Ah AGM Batterie, die kann man noch problemlos tragen so dass man sie einfach zu Hause laden kann und dann mitnimmt wenn man fahren will.
    Wenn die Batterien dauerhaft im Boot bleiben und dort geladen werden können ist so eine Batterie (ggf auch 2) wie du sie velinkt hast durchaus eine Option, das kommt der Lebensdauer sicher entgegen, ich fahre allenfalls 2-3 Mal im Jahr so dass Akkuverschleiß kein Thema ist, die gehen bei mir eher wegen Alter kaputt.


    spacko: Wenn das Boot ein Verdränger ist oder das Gewässer eine Geschwindigkeitsbegrenzung hat die keine Gleitfahrt zulässt kann ein Elektroaußenborder eine angenehm leise und kostengünstige Alternative sein (15PS Außenborder ~2500Euro, 500W E- Außenborder 350 Euro, Akku 150 Euro), Stromkosten 15Cent/h statt >10 Euro/h Sprit)

    Hallo!
    Erstmal allgemein würde ich ein Markenprodukt nehmen (Zebco Rhino, Minn-Kota oder einen der etablierten Marken von Verbrenneraußenbordern (i.d.R. am teuersten), hab selber einen uralten Zebco Rhino, der funktioniert auch nach 20 Jahren immer noch einwandfrei, die Amazon Rezensionen der Noname Dinger bemängeln doch öfters Defekte und dann fehlende Ersatzteilversorgung.


    Die Frage ist wie stark der Motor sein muss.
    Wie groß und schwer ist das Boot? Mit meinem 44lbs Rhino (bei Elektroaußenbordern wird i.d.R. der Schub als Maßgebliche Größe angegeben) schafft mein 3m Schlauchboot mit 2 Leuten und einer 90Ah AGM Batterie knapp 7km/h bei um die 30A Stromaufnahme, bei "Marschfahrt" mit ~5 km/h sinds knapp 20A, abgesehen von den deutlich teureren Brushless Motoren schalten die normelen Elektroaußenborder (auch die teuren Markenprodukte) die Laststufen über Vorwiderstände was halt ziemlich ineffizient ist.
    Als Batterie kommen eigentlich nur AGM Batterien in Frage, normale Säurebatterein sind zu schwach (oder man muss riesige Kapazitäten spazierenfahren was dann auch nicht billiger wird als AGM, nur schwerer), Lithium Akkus sind erheblich teurer und lohen nur wenn es auf geringes Gewicht oder kompakte Abmessungen ankommt.
    Die bei höherem Strom nutzbare Akkukapazität beträgt bei AGM Batterien beträgt allerdings nur etwa die Hälfte der Nennkapazität, für o.g. 1-1.5h sollte es schon eine 80Ah Batterei sein (Markenbatterien kosten um 150 Euro im Versandhandel, Noname ab ~120).

    OK, für so einen Irrsinn müssten die Verantwortlichen eigentlich wegen Computersabotage vor Gericht gestellt werden und für alle Schäden die sich zukünftig wegen Sicherheitslücken nicht upgedateter Geräte ergeben persönlich finaziell haften.
    Solche Schwachsinnsaktionen gefährden die Sicherheit des Internets erheblich.

    Fährt hier jemand einen Wagen mit Batterie? Der City-Flitzer meldete heute "Die Außentemperatur liegt nicht Systembetriebsbereich". (Deutsches Fabrikat) - vermutlich das Problem ;-)


    Mein Diesel (ebenfalls Deutsches Fabrikat) läuft auch bei aktuell >40°C auf dem Außenthermometer problemlos.
    Temperatur ist ein generelles Problem von Lithium Ionen Akkus, jenseits der 50°C Zellentemperatur wirds für die Zellenchemie problematisch, über 70°C kritisch.
    Wenn die Kiste bei den aktuellen Temperaturen den ganzen Tag in der prallen Sonne gestanden hat und der Akku dann noch Last kriegt kann es passieren dass der zu warm wird.
    Mag sein dass nicht alle Hersteller eine Warnung bringen wenn der Akku zu warm wird, das merkt man dann eben an vorzeitiger Alterung oder Defekt des Akkus wenn er zu oft überhitzt wurde.

    Mit Anhaenger wuerde ich wegen der Beschraenkung auf Tempo 80 bzw. 100 eh nicht weiter fahren wollen.


    Es gibt Leute, und gar nichtmal so wenige, die fahren damit ans Mittelmeer oder nach Skandinavien.
    Ein Kollege war jetzt mit seinem Segelflugzeug im Anhänger in Bosnien, ein Bekannter fährt jedes Jahr mit Wohnwagen im Schlepp nach Dänemark und ans Mittelmeer in den Urlaub.

    Zitat


    So Anwendungsfaelle die ich sehe sind eher: Moebel vom Moebelhaus abholen, Gartenabfaelle wegfahren, Brennholz fuer Holzofen oder Kamin abholen, Pferd zu einem Gruppenausritt oder in die Tierklinik bringen. Das sind eigentlich alles Ziele im 60km Umkreis.


    Dafür reicht aber ein Klaufix.
    Holzofen/ Kamin hab ich eh nicht, Garten auch nicht, die Gartenabfälle meiner Mum werden wenn sie zu groß für die Biotonne sind geschreddert und kompostiert, für das was über Sperrmüll hinaus mal entsorgt werden muss hat bis jetzt der Kofferraum im Auto immer gereicht.
    Möbel und weiße Ware lasse ich wenns zu groß oder zu schwer zum alleine transportieren ist liefern, da will ich mir keinen Bruch oder Bandscheibenvorfall holen um vielleicht 30-50 Euro zu sparen.
    Genaugenommen würde ich das auch nichtmal sparen da ich erstmal eine AHK anbauen lassen müsste (~500 Euro) und jedesmal einen Anhänger mieten oder 100 Entfernungskilometer fahren um mir einen bei einem Bekannten in Heidelberg einen zu leihen.