Beiträge von wolfbln

    Schon, aber wieder nur bei den 3: Telekom, Congstar und Klarmobil.


    Bei Klarmobil z.B.
    Allnetflat 4000: 4 GB Telekom LTE mit Allnetflat: 24,99 € für 24 Monate, Anschluss 20€, Bonus für Nummer: 25 €.


    Bei der Telekom hängt es davon ab, ob du dort als Geschäftskunde durchgehst, weil du ja einen VF Business Tarif abgibst.


    Ist es denn erforderlich über die SIM-Karte/Nummer zu telefonieren? Denn 10-20min/Monat ist sehr wenig. Da würde sich eine Auslagerung auf eine andere SIM (z.B. im Dual-SIM-Handy) lohnen. Denn mit dem Sprachvolumen lohnt niemals eine Allnet-Flat. Du willst im Endeffekt ein verhältnismäßig hohes Datenvolumen mit einem sehr geringen Sprachvolumen kombinieren und das geht selten günstig auf einer SIM.

    Das ist ziemlich einfach. Die Frage ist halt, wie wichtig dir eine monatliche Kündbarkeit ist.
    Wenn du monatlich kündigen willst, bleibt nur 1 Anbieter für das Volumen: Congstar.
    Sonst dürfen bisher nur Telekom selbst und Klarmobil Telekom-LTE anbieten.
    Telekom-Verträge haben keine monatl. Kündbarkeit.
    Klarmobil-Verträge mit monatl. Kündbarkeit haben wieder kein LTE von Telekom.


    Es bleibt nur:
    Congstar Allnet-Flat plus: 8 GB + Allnet-Flat: 30 € + 5 € für LTE (max. 50 Mbit/s) pro Monat + 20 € Bereitstellung


    Also irgendwo in einem der 3 Punkten musst Du Zugeständinisse machen:
    - kein Telekom-Netz, sondern Telefónica - Vodafone hilft da nicht weiter
    - kein Telekom-LTE, sondern nur -3G
    - keine monatl. Kündbarkeit, sondern 2-Jahresvertrag


    Nummermitnahme bietet dir jeder.

    Nochmal: LEGAL gibt's in Deutschland keine Ausnahmen. Der Ausweis muss zur Registrierung und Aktivierung vorgelegt und von einer Person vor Ort oder online überprüft werden. Das ist die einzige LEGALE Antwort, die wir dir hier geben können. So müssen Prepaid-SIM-Karten nach dem Gesetz registriert werden.
    Daneben gibts noch weiter Möglichkeiten das ILLEGAL zu machen. Darauf habe ich nur hingewiesen.Aber der Händler macht sich strafbar und die SIM-Karte kann geblockt werden.


    Dass dies ein Anbieter so macht, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Wenn Callmobile wirklich so aktiviert, wie hier angegeben, verstoßen sie gegen Gesetze:
    https://www.callmobile.de/web/signup...hp?starif=togo


    In der Regel wird noch ein Online ID nachgeschaltet. Da der Tarif veraltet ist, wird es wenig Interessenten dafür geben.
    Du kannst es ja ausprobieren, aber eine Garantie dafür, dass es funktioniert, gibt es so nicht, da es illegal seit letzten Sommer ist und der Anbieter eine Strafe riskiert.


    Kannst uns ja mal mitteilen, obs geklappt hat. Dann hätten wir weiter nicht nur Händler, sondern auch Anbieter, die die Regelung unterlaufen.


    Die Frage ist halt, was Dir wichtiger ist: Willst Du jetzt unbedingt diesen Tarif? Dann musst Du damit rechnen, dich ausweisen zu müssen. Oder willst Du jetzt unbedingt eine anonyme SIM-Karte (ich unterstelle Dir damit nicht dass Du ein Verbrecher bist, denn dafür kann es viele Gründe geben)? Dann habe ich oben die Verkaufskanäle genannt. Konkreter kann ich da nicht werden, da die Praxis nicht legal ist. Bei eBay wirst Du wahrscheinlich Deinen Callmobile-Tarif nicht (mehr) finden, aber sicher etwas besseres.

    Na ja. Es gilt zwar die Registrierungspflicht für SIM-Karten und 90% halten sich dran und schlagen sich mit Post ID oder Online ID rum. Immer noch nicht sind die Probleme gelöst, die mit Ausweisen aus Ländern stammen, die nicht in der Top 50 der Post oder von Web ID stehen.


    Wer bei eBay "SIM Karte registriert" eingibt, erhält eigentlich das gesamte deutsche Prepaid Portfolio mit Registrierung angeboten:
    - entweder die SIM-Karten sind schon registriert, d.h. sie stammen aus Altbeständen oder der Händler hat sie fiktiv registriert
    - oder es werden Ersatz-Registrierungsmethoden angeboten, wie per Email oder WhatsApp ein Scan des Ausweises schicken


    Alle diese Methoden sind natürlich illegal, weil der Händler die Echtheit des Dokuments überprüfen muss, aber über einen Scan das wohl kaum kann.
    Jetzt kann man das bejubeln, weil man diese Registrierung (ohne Bestandskarten) sowieso für Unsinn gehalten hat.
    Fakt ist, dass nicht nur "Gauner", sondern eigentlich jeder weiter falsch registrierte SIM-Karten ziemlich einfach bekommen kann.
    Damit war die ganze Aktion eigentlich für den Müll, hat viel gekostet und ist so leicht zu umgehen:
    - man kauft eine bereits registrierte SIM-Karte
    - man photoshoppt seinen Ausweis und registriert per Scan
    - man kauft einfach legal eine SIM aus einem Nicht-Registrierungsland (Österreich, Niederlande, England, Irland, Baltikum, Skandinavien.......)

    byCall-Abrechnung lohnt sich eigentlich nie. Der billigste Anbieter mit byCall-Abrechnung in Deutschland wäre discoTEL wo man für alles egal ob Sprachminuten, SMS oder MB pro Einheit 6ct zahlt.


    Die 8€ Marke für die kleinen Smartphone-Pakete wird dabei bereits mit 133 Einheiten geknackt. Das ist wirklich sehr wenig.


    Oh Anja. Das sind immer so Halbwahrheiten von dir. Natürlich lohnt sich pro SMS/MB/min-Abrechnung für Wenignutzer bis zu einem gewissen - wenn auch niedrigen - Punkt. Es gibt aber wenige gute Angebote in Deutschland dafür, weil die Anbieter lieber Pakete oder Flats verkaufen. Bei Paketen wird im Durchschnitt fast 1/3 nicht genutzt und da keiner hier Daten-Roll-over (im Prepaid) anbietet, geht das dann zugunsten des Anbieters.


    Bei Daten gibts vielfach noch Standardtarife von 24ct/MB, manche gehen runter wie Drillisch auf 8ct/MB oder gar 6ct/MB. Die ganz niedrigen Nutzer werden bis 100 MB sich auch eine Netzclub-Karte holen. Dann gibts aber ein Spektrum von 100-500 MB, was jetzt relativ teuer verkauft wird. In Österreich wären die z.B. bei HoT, die im HoT Flex-Tarif 0,9ct pro MB nehmen. Ein Angebot von 1,80€ für 200 MB kenne ich in Deutschland nicht, schon gar nicht in der Flexibilität dann auch mal 50 oder 300 MB verbrauchen zu können. Darum fehlt es in Deutschland auch an Wenignutzer-Tarifen.


    Wie kommst du auf die Zahl 150 GB als Durchschnitt im "Festnetz"? Ich nehme an, du meinst stationäre Breitbandanschlüsse. Da lag der Durchschnitt 2017 laut BNetzA bei 79 GB pro Monat.


    @HDTV: Leider veröffentlich die BundesNetzA keinen Median der durchschnittlichen Geschwindigkeiten wie RTR in Österreich und der würde für Deutschland nicht so gut aussehen, schon alleine weil Telefónica das 4G-Ergebnis drückt. Aber deiner Grundaussage, wonach man intensive Netzpflege machen muss, wenn man Daten unbegrenzt oder so billig rausgibt, stimme ich zu. Auch in Polen kann man jeden Sommer an der Ostseeküste genau jenes Überlastungsphänomen beobachten. Das spricht aber nicht dagegen die Netze dafür auszubauen. Ein Dorf, was vielleicht länger auf eine vernünftige Breitbandanbindung wartet, könnte auch (zumindest vorübergehend) über Mobilfunk gut versorgt werden.

    Darum lohnt es sich schon genau hinzuschauen. Man kann nicht so einfach sagen, die Preise sind hier teuer oder nicht.
    Generell sind Sprache durch die Pakete und die All-Net-Flats hierzulande sehr günstig, auch inzwischen SMS.


    Bei Daten sieht es dagegen anders aus. Hier ist wirklich die Netzabdeckung was Anbieter und LTE betrifft und Vertragsbindung auch sehr entscheidend.
    Allein bei der Telekom gibts eine Spannbreite von über 10€ pro GB bei ihrem Prepaid-Angebot bis zu 1-2€/GB für größere Pakete in 24-Monatsverträge mit Cashback, Händlerrabatt und Providerbonus. Dazu kommen noch die neuen Klarmobil/congstar-Tarife irgendwo in der Mitte und die Reseller, denen bisher LTE verwehrt wird am unteren Ende.


    Das Problem bei den Niedrig-Volumen-Tarifen ist in Deutschland, dass für viele da die pro-MB-Abrechnung viel günstiger wäre. Diese Standartraten sind aber in Deutschland sehr teuer bei 24ct/MB und liegen in anderen Ländern manchmal nur bei 1ct/MB.


    In Finnland wird LTE als DSL-Ersatz genutzt, was mit günstigen Daten-Flatrates auch geht. Sobald in den Ländern günstige "unlimited" Pakete verfügbar sind wie z.B. in Österreich, nutzen User auch diese Alternative. Dennoch zeichnet sich Deutschland dadurch aus, dass zumindest 2 der 3 Netzanbieter dies genau verhindern wollen (weil sie auch im Breitbandgeschäft verdienen).

    [USER="1238"]Anja[/USER]. Wie so häufig vermischt du richtiges mit falschen.


    Der erste Satz ist für mich zumindest fraglich.
    Erstens werden nur "aktive" Kunden ("paying customers") im ARRPU mit eingerechnet, also die Schubladenkarten gerade nicht.
    Außerdem hat Deutschland eine "mobile Penetration" von ca. 160% bei 132,4 Mio. SIM-Karten (laut BNetzA) im Sommer 2017.
    In Österreich liegt dieser Wert bei 169% (RTR-Telekom Monitor Q3/17).
    Warum sollte es denn gerade in Deutschland so viele "Schubladenkarten" geben???


    Aber ob Deutschland im Mittelfeld oder im Teuer-Bereich liegt, darüber scheiden sich die Geister und auch die Studien. Es gibt eine neue Studie vom TÜV Rheinland für die EU Kommission, die genau dies so wie Du sagt, während das finnische Marktbeobachtungsunternehmen ReWheel sagt, dass Datenpreise in Deutschland "exorbitant" hoch seien.


    Wenn das mit den Grafiken hier so gut funktioniert, dann werde ich vielleicht beide Studien mal vergleichen. Denn das unterschiedlichen Ergebnis kommt auch aus verschiedenen Sichtweisen. Sie geben aber auch Gemeinsamkeiten an, z.B. dass große Datenpakete in Deutschland unverhältnismäßig teuer seien.


    Die Kosten sind hier von mir nur aus ARPU und Leistungen, also Minuten, SMS und Daten so überschlagen worden. Was nutzt es den Deutschen, wenn Sprachtelefonie hier so billig ist, wenn sie kaum noch telefonieren?

    Am 8.3.18 hat die BEREC (das ist der Head-Regulierer der EU) einen Zwischenbericht zur Implementierung von "Roam like at Home" in Europa vorgelegt. Er betrifft die Q2/Q3 2017 also den Zeitraum April-September 2017. Da sind auch sehr interessante Aussagen zum nationalen Verbrauch drin. Daten gab es von allen drei deutschen Netzanbietern. Daher kann der Bericht als ziemlich repräsentativ angesehen werden.


    Ich möchte damit mal testen, wie gut hier Grafiken einbindbar sind - ohne irgendetwas langweiliges zu posten. Ich nehme hier nur mal den Teil über den Inlandsverbrauch im europ. Vergleich. Die BEREC wird als EU-Institution kaum dagegen vorgehen, dass ihre Grafiken hier diskutiert werden. EWR = EU + Norwegen, Island und Liechtenstein.


    ARPU: Die ARPU (Average Revenue per User - dt.: durchschnittlicher Erlös pro Kunde) ist eine entscheidende Kerngröße der Rentabilität für Anbieter. Bei der BEREC wurde die ARRPU verglichen. Das ist der Average Revenue per Paying Customer also pro zahlender/aktiver Kunde:


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    Die ARRPU in Deutschland lag bei 10,82 € also nahe am EWR-Durchschnitt von 11,04 €, der eine große Varianz zwischen den Ländern aufweist (2 € - 29 €). Die ARPU sagt aber nichts darüber aus, wieviel Leistung man jeweils für sein Geld bekommt.


    Gespräche: Bei Sprachtelefonie muss zwischen ausgehenden und eingehenden Mobilfunk-Gesprächen unterschieden werden. Die obere Grafik ist ausgehend, die untere eingehend.


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    Was bei den Gesprächen auffällt: Mit durchschnittlich 78 Minuten ausgehend und 37 Minuten eingehend ist die Gesprächsdauer nur etwa 1/2 so lang wie im EWR-Durchschnitt mit 144/83 Minuten. Typisch dagegen sind die viel höheren ausgehenden Minuten ggü. eingehenden Minuten. Das lässt sich mit den Gesprächen vom Handy- ins Festnetz erklären, die aufgrund der Preise viel länger sind als andersrum.


    SMS: Die Kurzmitteilungen aka SMS gibts auch noch.


    Bei SMS sind die Zahlen sehr rückläufig. In Deutschland wurden noch durchschnittlich 7 Stück pro User und Monat verschickt. Der EWR-Durchschnitt liegt bei gut 60. Frankreich ist Spitzenreiter mit über 280, in Spanien ist die SMS dagegen fast ausgestorben.


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    Daten: Beim mobilen Internet ist Deutschland ziemlich weit hinten mit einem Durchschnittsverbrauch von 1 GB pro Kunde. Der EWR-Durchschnitt liegt über doppelt so hoch mit 2,15 GB. Finnland ist Spitzenreiter mit über 13 GB.


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    Allgemein ist der Datenverbrauch stark ansteigend und momentan der Wachstumsmotor der Branche.


    Preise: Was heißt das jetzt für die deutschen Preise im Vergleich zum EWR? Die Erlöse pro Kunde liegen etwa im EU-Durchschnitt. Dafür telefoniert der Kunde aber nur etwa 1/2 so viel, schickt kaum noch SMS und verbraucht nur knapp die Hälfte der Daten verglichen mit anderen EWR-Ländern. Man könnte also sagen, dass bei gleichen Kundenerlös in Deutschland nur etwa halb so viel Leistung erbracht wird wie im EWR-Durchschnitt.


    Quelle:International Roaming BEREC Benchmark Data Report April 2017 - September 2017
    als pdf: http://berec.europa.eu/eng/document_...hmark-da_0.pdf

    Dieses Problem haben alle Ausländer, wenn sie nicht aus der EU oder den ca. 20 anderen Ländern kommen, die WebID/Post ID registrieren kann. Es soll aber Lidl Filialen geben, die die Rücknahme verweigern, weil das Paket schon geöffnet wurde. Schwierig wird es auch dabei, dass bei Verweigerung des Online ID kein schriftliches Dokument der Verweigerung entsteht.

    Danke an Thomas. Ich war gestern gerade unterwegs und konnte die Details nicht posten.


    Aber auch nach der Senkung siedelt O2 sein eigenes Prepaid weiter preislich über den Sekundärmarken an: AyYildiz, AldiTalk oder Ortel mobil bieten das alles günstiger. Nur die Geschwindigkeit ist höher bei der Stammmarke,


    Ob das allerdings viele Kunden bringt möchte ich bezweifeln. O2 gibt ja seine Durchschnittsgeschwindigkeit mit 12 Mbit/s an und da ist man dann mit mehr als dem doppelten Durchschnitt als Maximum bei den Resellern besser bedient, wenn man zu den wenigen Auserwählten gehört, die Telefónica so gut versorgt.