Beiträge von wolfbln

    Das meinst du nur, weil du in Europa wohnst. Schaun wir die Specs des Geräts mal an:
    BQ Aquaris X. Denn daran kann man schön zeigen, dass die oft genannten Tariftipps für den Müll sind, wenn man sie für die USA nicht mit der verfügbaren Hardware abgleicht.


    Hier die unterstützten Bänder des Geräts:
    4G (LTE) FDD (800/1800/2100/2600) - (B20/B3/B1/B7)
    3G: I (2100) / II (1900) / V (850) / VIII (900)
    2G: 850 / 900 / 1800 / 1900


    2G würde also mit T-Mobile gehen - für Daten jedoch wenig geeignet.
    3G geht auch mit AT&T und T-Mobile
    4G/LTE geht aber überhaupt nicht!!!


    Diese User teilen dann gerne im TT-Forum mit, wie schlecht die LTE-Abdeckung in den USA ist :-)


    Man kann mit 3G in den USA überleben, allerdings ist es nicht schnell und in den Städten gerne mal überlastet. Wenn man mit einem solchen Gerät in die USA fährt, würde ich die Three UK SIMs empfehlen, die kein 4G können, aber beide Netze AT&T und T-Mobile zulassen. Die PAYG SIM wenn man nicht tethern will oder die Mobile Broadband SIM, wenn man die mobile Hotspot Funktion des Handys nutzen will. Gibts bei eBay. Das ist kein genereller Tipp für die USA, sondern für User, die kein LTE können oder wollen.
    Denn: Was nützt dem User teures US 4G, wenn er es gar nicht empfangen kann?


    Darum bitte liebe User, gleicht die Specs eures Geräts mit den Frequenzen in den USA ab, bevor ihr dahin fahrt oder euch für eine Datenoption entscheidet.

    Der Telefónica Quartalsreport ist stark geschönt. Darum.strotzt er auch nur so von Erfolgsmeldungen. Anleger lassen sich davon weniger täuschen. Nach Veröffentlichung stürzte erstmal der Kurs ab.


    Die Dividende von 0,40€ pro Aktie bedeutet für die Anleger etwas Erleichterung, aber über 500 Mio. € davon gehen an den Hauptaktionär Telefónica España. Damit sind wir wohl bei fast 1 Mrd. die Telefónica Deutschland dieses Jahr nach Madrid überweist.


    Wenn man den Bericht aufmerksam liest, kommt man auf viele Ungereimtheiten:
    - die O2 Free-Angebote laufen und sind ziemlich konkurrenzlos
    - auch deswegen haben Telefonics-Kundem ½ mehr an Daten (jetzt 2,4 GB pro Monat im Postpaid) als im Vorjahr verbraucht
    - die Einnahmen aus Datenumsätzen sind aber zurück gegangen. Das darf nicht passieren bei steigenden Datenumsätzen!!!


    Während sie Kundenstamm im Postpaid und ARPU halten konnten, gab es Einbrüche im Prepaid. Dafür gibt es 2 Erklärungen:
    Telefónica schiebt es auf externe Effekte: die neue Registrierung und EU-Roaming.
    Das kann sein. Aber im Prepaid kann man viel leichter wechseln als bei einen 24-Monats-Vertrag. Daher kann das auch ein Alarmzeichen sein, denn viele unzufriedene Kunden haben sie.
    Hier müssen wir mal die Zahlen der anderen abwarten.


    Es ist kein Einbruch, wie von vielen befürchtet, aber auch kein Turn-around. Den wird es erst geben, wenn:
    - endlich die Netzkonsolidierung abgeschlossen ist
    - die Städte flächendeckend mit LTE1800 versorgt sind (wie bisher nur einige Vorzeigestädte)
    - eine LTE-Expansion in den ländlichen Raum erfolgt (um zumindest die Lizenzvorgaben zu erfüllen)
    - endlich Sonderstandorte (Messen, Stadien, Bahnhöfe, Flughäfen, Volksfeste) besser abgedeckt werden.


    Wenn sie diese 4 Ziele nicht bald schaffen, können sie einpacken. Da können sie noch so billig sein. Ob es dabei gegenwärtig sinnvoll ist, 1 Mrd. € nach Madrid abzuziehen, mag dahingestellt sein?!?.... So muss sich wohl Katalonien gegenwärtig fühlen.

    H2O ist sicher eine Option.


    Was mich bei solchen Tipps bezüglich USA immer wundert:


    1.) Woran weißt du, dass sein "Dual-SIM," Handy auf den AT&T Frequenzen 3G 850/1900, 4G 700/1700/1900 funkt?
    H2O bietet kein 2G oder anderen Fallback.
    Kannst du dem Threadersteller nach seiner Beschreibung garantieren, dass er über H2O 3G oder 4G Daten bekommt?
    Oder ist das im Verweis auf das Billighandy versteckt, dass er dann ggf. braucht.


    2.) Er wollte 1-1,5 GB. Du botest mehr Daten und kostenlose Gespräche an.
    Für $30 kriegt er in jedem Walmart, BestBuy oder T-Mobile Shop seine 1-1,5GB vor Ort.
    Wiederum, wenn das Handy das mitmacht.


    Man sollte klar sagen: wenn ihr kein iPhone habt (und das wäre dann kein Dual-SIM) oder ein richtig gutes Android könnt ihr mobiles Internet in den USA vergessen. Spart euch die $30.


    Für Basic Phones, die nur europ. 3G oder 4G- Bänder haben, bleibt dann nur das T-Mobile 2G für Voice und SMS. Dazu braucht man keinen $30 Plan.
    Dann gibt es eine Gruppe von Mittelklasse-Geräten, die zumindest eine oder 2 UMTS-Frequenzen der Amis können. Da sollte man checken, welche das sind.
    Wirklich guten Empfang hat man in den USA nur noch über LTE. Dazu braucht man aber ein gutes Gerät, das dazu fähig ist.


    Der Verweis mit dem Wegwerfhandy ist dann richtig, wenn das eben nicht vorhanden ist. Das Handy kann aber dann nur die US Frequenzen, hat SIM-Lock und ist somit nicht mehr hier brauchbar. Ob man dafür so $50+ ausgeben will, muss jeder selbst entscheiden....


    Kurzum die USA ist ein wirklich schwieriges Land, was die Mobilkunk-Kompatibilität angeht und man sollte sich etwas einlesen oder man wird enttäuscht.

    Das kann man nicht so einfach sagen:
    Die Frequenzen in den USA sind sehr unterschiedlich von den europäischen.
    Wenn du kein iPhone oder Top-Android-Handy hast, bekommst du nur teilweise 3G oder ggf. überhaupt kein 4G.


    Es gibt auch schon gefühlt 20 Threads zu dem Thema:


    1.) Wir müssten das Modell oder die Specs deines "Dual-SIM- Handys" wissen.


    2.) Davon hängt ab, ob du 3G oder 4G in den USA empfängst und von welchem Provider: AT&T oder T-Mobile.


    3.) Bevorzugst du nun eine Lösung im Vorverkauf d.h. vorher über eBay usw., damit du in den USA gleich loslegen kannst oder willst du dir lieber in den USA vor Ort eine SIM kaufen?


    4.) Davon hängt auch ab, was zur Auswahl steht. Generell sind kleine Pakete in den USA wesentlich teurer als hier, größere aber z.T. billiger im Prepaid. 1-1,5 GB ist für die USA klein.


    5.) Nicht vergessen: jedes Hotel und jedes 2.Restaurant hat dort WiFi.


    Die üblichen Tipps sind die US Preise zu umgehen:
    Three UK zu britischen Preisen im 3G Roaming, keine Hotspot-Nutzung
    Vodafone ESP zu spanischen Preisen im 4G Roaming. Vorteil dabei ist, dass du sowohl AT&T als auch T-Mobile hast.


    Vor Ort musst du mit ca. $30 plus Tax für 1-1,5 GB plus Starter Pack rechnen. Anbieter hängen von halt vom bevorzugten Netz ab.

    Zitat

    Original geschrieben von Haudoka
    Die Mitnahme von nicht verbrauchtem Datenvolumen würde ich begrüßen, daran glauben kann ich aber
    überhaupt nicht:D DAS ist doch gerade derzeit der Vorteil eines Laufzeitvertrages bei VF.
    Wenn das wegfallen sollte, gäbe es ja außer dem mehr vorhandenen Datenvolumen keinen Vorteil gegenüber Prepaid;)


    Die Mitnahme von Daten in den Folgemonat macht schon Sinn, um Kunden im Prepaid zu halten und ist insbesondere auch ein Anreiz, dass er/sie ein neues Paket aktiviert. Denn das "Daten-Depot" oder wie es dann auch immer heißt, wird nur aktiviert, wenn man im Folgemonat (bzw. nach 28 Tagen) wieder ein Paket kauft, sonst verfällt es.
    Stellt also Vodafone fest, viele greifen nur die Freikarte ab und benutzen sie nur 1 oder 2 Monate, vielleicht sogar im Call&SMS, dann ist dies ein Instrument, damit die Kunden auch länger Pakete aktivieren. Dieser Bindungs-Effekt fällt bei einem Postpaid-Vertrag weg, denn da ist man ja sowieso in der Regel 2 Jahre gebunden.


    Das heißt: es wird auch als Kundenbindungsmittel im Prepaid benutzt. In den UK hat es Vodafone bei seinen Prepaid-Bundles, in Spanien auch. Das sind aber sehr umkämpfte Märkte. Darum denke ich, dass es irgendwann auch in Deutschland eingeführt wird von wem auch immer.

    Jetzt hat auch Telefónica das Kooperations-Projekt offiziell vorgestellt:


    https://blog.telefonica.de/201…-datendienste-in-der-bvg/
    https://www.infosat.de/technik…elle-datendienste-der-bvg


    Statt einzelner Mobilfunkanlagen, verteilt auf viele Betriebsräume im Großraum Berlin, setzen die Mobilfunkunternehmen auf gemeinsam betriebene „BTS-Hotels“. Hierbei handelt es sich um wenige, deutlich zentraler gelegene Betriebsräume. Sie beherbergen die für die Versorgung des Untergrunds benötigte Mobilfunktechnik der drei Anbieter. Von dort aus führen etliche Glasfaserverbindungen zu einer Vielzahl von abgesetzten technischen Einheiten in den Tunneln, die wiederum die Versorgung im Untergrund sicherstellen.
    Das Besondere ist nicht allein die Zentralisierung, sondern die lernfähige, sich selbst optimierende Mobilfunktechnik. Diese erkennt eigenständig, in welchen Tunnelbereichen spontan höhere Kapazitätsanforderungen entstehen und reagiert entsprechend. So bringt die Technik die erforderlichen Kapazitäten automatisch innerhalb kürzester Zeit dorthin, wo sie im U-Bahn-System benötigt wird. Plötzlich stark ausgelastete U-Bahn-Streckenabschnitte, beispielsweise vor und nach größeren Veranstaltungen, können schnell und effizient versorgt werden. Das vermeidet Staus auf den Datenautobahnen und steigert die Kundenzufriedenheit.


    Das Konzept eines BTS-Hotels als „Herberge“ für die gemeinsame Berliner Mobilfunk-Systemtechnik wurde vor etwa zwei Jahren von Vodafone entwickelt und im Weiteren in einem Gemeinschaftsprojekt mit Telefónica Deutschland für die Berliner bereitgestellt. Erstmals nutzten Vodafone und Telefónica ein solches Basisstations-Hotel vor etwa zwei Jahren auf der Berliner Fanmeile.

    Na gerade eben hast du dich über die Ösis noch beschwert, die das ganz klar sagen, wo sie begrenzen. Vodafone Italia macht das "diskreter".


    Nehmen wir mal den "Vodafone Pro" mit 5GB, 1000 mins und 1000 SMS. Der kostet 20 € wenn man ihn auflädt oder 15€ mit auto-pay von Kreditkarte oder Konto für 28 Tage (wobei das wohl ein ital. Konto oder Kreditkarte sein muss --- weiß ich aber nicht sicher).


    http://www.vodafone.it/portal/…5-giga?icmp=VETR_VOCE_Pro


    Da steht unter Tutti i dettagli der Ordner: Vantaggi e Estero
    Con Vodafone Pro puoi utilizzare 4,2 Giga della tua offerta nazionale in Unione Europea, se sottoscrivi Vodafone Pro con addebito delle ricariche su carta di credito o conto corrente (SDD) puoi utilizzare 3,2 Giga in Unione Europea. Se termini i Giga che puoi utilizzare in roaming, ricevi un SMS di notifica e continui a navigare con un costo aggiuntivo di 0,77 cent a Mega.


    d.h. sie unterscheiden die FUP-Grenze noch nach Zahlungsart. Das können sie weil der Paketpreis und damit die Grenze unterschiedlich sind.


    Am stärksten begrenzt Vodafone IT seine nur-Datentarife. Ist ja klar, weil hier der Verkaufspreis keine Gespräche oder SMS beinhaltet und tiefer ist. Beim "Giga Internet" mit 5GB für 5€ geben sie nur 1,1 GB (das ist genau die Grenze die ich oben angedeutet habe mit "gut 2 GB für 10€") ohne Aufpreise in der EU raus.


    Ich habe, da wo ich sie gefunden habe in Italien die Grenzen ins prepaid Data Wiki reingeschrieben. Wenn du noch welche findest, kannst du sie gerne ergänzen.

    Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Naja ich interpretiere die FUP eher als Kann-Regelung als eine Muss-Regelung was die Umsetzungspflicht der Anbieter anbelangt. Ansonsten wiederum wäre es unternehmerisch nicht nachvollziehbar weshalb die Deutschen und Italienischen Anbieter keine festen Datenvolumina zur Nutzung in der EU vorgeben für die einzelnen Tarife.


    Auch das ist nur teilweise richtig. Es ist eine KANN-Regelung. Genauso wie die Zeit-FUP von 4 Monaten gegen Dauerroaming.


    Die deutschen Anbieter setzen sie größtenteils nicht ein. Das liegt auch an den hohen Preisen hierzulande. Wenn Vodafone CallYa 1,5GB für 10€ verkauft, liegen sie mit dem Inlandspreis schon über der Grenze. Da macht das höchstens für sehr große Pakete Sinn wie das AldiTalk von 5,5GB für 15€.


    Ich muss dir auch widersprechen, dass italienische Betreiber sie nicht anwenden. Nur Wind und Tre nennen sie nicht. Bei TIM, Vodafone IT sind die meisten Pakete begrenzt in der EU, zumindest was Prepaid betrifft. Das wird nur sehr versteckt in den Fußnoten. Fast alle MVNOs dort begrenzen auch, Digi Mobil IT bietet z.B. grundsätzlich kein EU-Datenroaming.


    Nehmen wir mal einen "Ausländertarif" von TIM Italia, den "TIM International 1000 Super" mit 10GB Daten für 10€. Hier das Angebot: https://www.tim.it/offerte/mob…-international-1000-super
    Dann musst du "Detagli e limitazione dell offerta" aufklappen und als 20. Punkt steht dann: " Il traffico Internet incluso nell’offerta è conteggiato a scatti anticipati da 1 KB ed è valido per l’utilizzo di Internet e mail da cellulare, in Italia e massimo 4 Giga nei Paesi UE, su APN wap.tim.it (per BlackBerry è blackberry.net). Al superamento dei 4 Giga in roaming nei Paesi UE il costo è di 0,7cent/MB."


    Ist dir das so lieber?