Beiträge von wolfbln

    Sehe ich ähnlich. Die deutschen Anbieter versuchen alles, damit LTE keine Ersatztechnologie für DSL wird. Das ist in Österreich, Frankreich usw. ganz anders. Darum kann dir hier auch keiner ein vernünftiges Angebot machen.


    Im deutschen Prepaid gibts ganz wenige Optionen für Verbräuche um 10 GB. Die dann praktisch auch nur im Telefónica-Netz oder Vodafone ohne LTE. Das ist bekanntlich leicht nach Standort unterschiedlich. Also unbedingt mal einen Netzcheck machen mit Speedtest.


    Für 10 GB LTE kommst du momentan unter 30€ im Prepaid nicht raus. Du kannst die 10 GB Promo der Telekom nutzen, nur die gilt halt nur einmal und begrenzt. Mit DSL kommst du billiger so ab 20€ und kannst ggf. noch beim Festnetz einsparen. Als Alternative wäre dann noch ein Postpaid-LTE-Vertrag denkbar. Der fängt für 10 GB auch bei Drillisch und Co. so bei 20€ an. Soll er jedoch kurzfristig kündbar sein, bist du auch eher bei 30€


    Für die LTE-Lösung würde es preislich nur sprechen, wenn du monatelang abwesend bist oder dich aus anderen Gründen nicht länger binden willst, wie z.B. bei geplanten längeren Aufenthalt außerhalb Europas.

    Wohl eine Nummer von Sure aus Jersey, die sie als "UK-Nummer" verkaufen.


    aus http://www.prepaidgsm.net/forum/showthread.php?p=49382 :
    " I had contact with the support of XXsim today. They told me, that my UK Number is already assigned and it is a regular UK number. My number is +44 7700 3XXXXX.
    Researching it here http://www.area-codes.org.uk/mobile/#077 I got told, it is indeed a "regular" mobile number, but from SURE from Jersey. Localphone charges me 19.9 Euro Cent per minute to call.
    On the other hand, included minutes from mobile contracts do not diversify by carrier..."


    Finde ich schon eine bewusste Irreführung, denn die Kanalinseln sind kein Teil des United Kingdom.


    Lieber Henning.
    Ich "betreibe" das Wiki nicht, sondern bin nur Admin. Das ist etwas anderes als z.B. Dein Blog https://hrgajek.wordpress.com/, den Du betreibst. Ein Wiki hat potentiell die Chance alle User zu integrieren, wie etwa dieses Forum, es basiert sozusagen auf Schwarmintelligenz, wenn es sowas gibt. Mein Job ist es nur, das in eine einheitliche Form zu bringen. Da jeder im Wiki auch in den Artikeln rumschreiben kann, ist das halt manchmal schwierig.


    Optisch ist das da auch nicht meine Wunschvorstellung. Das wird vom Editor des Wikia/Fandom als Hoster so vorgegeben und da kann man wenig dran schrauben. Wenn ich mir allerdings Deinen Blog so anschaue, nun ja, sagen wir es mal so: Der ist informativ, aber so viel innovativer ist der auch nicht optisch gestaltet und auch dieses Forum hier basiert ja auf einem uralten System, ist immer noch das beste zum Themenkomplex. Die Form ist schon wichtig, noch viel wichtiger finde ich aber den Inhalt :-)


    Was Cerafon angeht, frage ich mich wirklich, wen die damit ansprechen wollen. Die optisch schlecht gestaltete Homepage legen wir mal zur Seite. Meinen Kommentar von oben, der über 1 Jahr alt ist, würde ich dann mal so updaten:

    Die EU-Daten sind teurer als Roam like at home aus Deutschland. Bleibt nur noch Übersee (oder genauer Länder außerhalb der EU). Da sagst Du ja gerade, dass die lokale Nummer so toll wäre, z.B. in den USA. Nur wenn ich mal in die Tarife gehe unter "Vereinigte Staaten". Da kostet dann das MB mit lokaler Nummer 35 Cent (also 350€ pro GB) und im Standardtarif 5,9 Cent. Da wäre eine lokale Nummer eine Kostenfalle, auch wenn ich ihr Pricing nicht verstehe, weshalb Daten 6x so teuer werden, wenn man eine lokale Nummer in den USA hat.
    Dann ist schon eher die deutsche Rufnummer ein Vorteil. Den bieten auch andere wie Lufthansa mobil. Aber eigentlich ist das nur ein Vorteil für die Anrufer, nicht den Cerafon-Besitzer, denn "Für eingehende Anrufe unter der deutschen Rufnummer bei Aufenthalt außerhalb Deutschland fallen 0.045 EUR/Min. an", was nebenbei gegen EU-Roaming-Richtlinien verstößt. Das darf eigentlich bei deutschen Nummern nur noch außerhalb der EU/EWR was kosten. Vielleicht ist es auch nicht mehr aktuell. Da steht auch was vom "Netzbetreiber in Deutschland": E-Plus.


    Ich habe jetzt die Übersee-Preise der Cerafon für Daten mal mit der Drim SIM verglichen, die auch per-MB-Abrechnung hat und auf der gleichen Naka/Chili/Platform aufbaut und in keinem Fall war Cerafon günstiger, meistens viel teurer. Auch Lufthansa Mobil und Swiss mobile bauen drauf auf und noch viele andere. Naka bietet eine Standard-Roaming-Platform wie aus Estland die Travel SIMs in ihren vielen Ausprägungen, wobei die Esten auch teuer sind, aber wesentlich einheitlicher als Naka und Co.

    muss ich dir widersprechen.
    Was LTE-Verfügbarkeit angeht, ist Deutschland schon im hinteren Feld in Europa.
    Die 96% sind genauso geschönt , wie vielleicht die 56% gedrückt sind durch bestimmte Tarife.
    Und 96% Industrieangabe sind niedrig für OECD-Länder 2017. Sogar in Kanada hat Bell 99% Netzabdeckung (der Bevölkerung) mit LTE. Natürlich kann man Deutschland nicht mit Hong Kong oder Singapur vergleichen, aber mit unseren EU-Nachbarn schon.


    Ich würde der Industrieangabe jedenfalls weniger glauben als einer auf Crowdsourcing basierenden App. Die Industrie rechnet auf Basis der Provider, die zumeist von einer theoretischen Outdoorabdeckung ausgehen. Die Industriekalkulationen sind dann auf den Netzabdeckungskarten zu bewundern. Ich habe auch noch nie eine Zahl gelesen, wieviel Fläche die 96% Bevölkerungsabdeckung ausmachen soll.


    Zum Kommentar: "Die LTE-Frequenzen waren in Österreich etwa gleich teuer wie in Deutschland". Das ist immer ein typisches Industrieargument. Also LTE in Deutschland 3,6 Mrd € 2010 und 5,1 Mrd.€ 2015. In Österreich kostete LTE 2 Mrd.€ 2013. Also war Deutschland "so viel teurer". Wirklich? Deutschland hat 82,7 Mio. Einwohner, Österreich 8,7 Mio. Merkt ihr was? Kleine Hilfe: 3,6+5,1=8,7; 8700/82,7=105; 2000/8,7=230.


    Die Industrie sagt: die LTE-Lizenzen waren in Deutschland so teuer. So teuer oder teurer als in Österreich. Aber es leben ein paar mehr Menschen in Deutschland. D.h. gerechnet auf die Einwohnerzahl waren sie in Österreich mehr als doppelt so teuer. Das Argument fängt halt immer seit der wirklich teuren UMTS-,Versteigerung 2000 (deren Lizenzen in 2 Jahren auslaufen und abbezahlt sind).


    Dennoch hat Österreich die besseren Netze und niedrigeren Preise. Das wird wohl keiner hier bestreiten.
    Wenn nicht bald was in Deutschland passiert, dann werden wir wirklich abgehängt. Wir haben mit die schlechtesten LTE- Netze in der EU zu den höchsten Preisen und das passt nicht. Entweder bessere Netze oder bessere Preise!!! Wir nehmen auch beides :-)


    Aber Telekom und Vodafone verdienen mehr am Breitbandausbau und sehen LTE nicht als DSL-Alternative.. Die Telekom verliert viel Geld durch die geplatze Sprint-Fusion in den USA, Vodafone durch den Brexit. Bei beiden scheinen die Investitionen in Mobilfunk auf ein Minimum eingefroren zu sein. Bei Telefónica tut sich einiges, aber der Konzern ist mehr mit seiner Konsolidierung beschäftigt als mit Ausbau und muss reagieren, will er nicht abgehängt werden. Genauso wie Deutschland.

    Die Frage ist nicht so sehr, ob sie "repräsentativ" sind oder nicht. Die Netze sind lokal ja sehr unterschiedlich. Sondern welchen Effekt sollte es geben, der das Ergebnis ausgerechnet in Deutschland so nach unten verfälscht und anderswo nicht, denn du gehst ja wohl von höheren Werten aus.


    Ich habe in den letzten Monaten beispielweise über 100 Speed-Tests in Berlin durchgeführt und komme sicher nicht repräsentativ auf durchschnittlich so etwa 20 Mbit/s im LTE auch über die andere App: Telekom meist deutlich höher, aber nur draußen mit deutlichen Indoor-Abfall; Vodafone so etwa in diesem Bereich oder etwas besser; Telefónica aber deutlich niedriger bis auf <1Mbit/s. Darum: warum sollten mit Open Source'App die Tests denn anders ausfallen? Und warum sollte das sich gerade in Deutschland zum Ungunsten sich auswirken?


    Was die LTE-Verfügbarkeit angeht, habe ich die zwei mir möglichen Effekte ja genannt. Darum halte ich sie durchaus für denkbar, wenn man Congstar, LidlConnect etc. und den Load Balancer der Telefónica mit einbezieht. Auch ich komme in Berlin kaum mehr ins 4G-Netz von O2, obwohl es ja da ist. Trotzdem hat das ja zur Folge, dass LTE entweder vertraglich oder technisch nicht zur Verfügung steht. Und wenn ich mich im Bekanntenkreis umsehe, geht es manchen so. Diese 57% Verfügbarkeit werden natürlich gedrückt von denen, die generell 0% LTE haben: entweder weil sie bei bestimmten Resellern sind, auf dem Land wohnen oder bei Telefónica gerade in einigen Städten sind, was zusammen genommen ja nicht gerade wenige sind.

    OpenSignal ist bekanntlich eine App, die über Crowdsourcing Abdeckung, Geschwindigkeit usw. von Netzen misst. Sie ist international weit verbreitet und funktioniert so ähnlich wie Cellmapper.


    OpenSignal als Firma gibt auch Länderberichte und Berichte über den Stand des LTE-Ausbaus in verschiedenen Ländern und global heraus. Gerade eben ist der neue "State of LTE" Bericht Nov. 2017 erschienen:


    https://opensignal.com/reports/2017/11/state-of-lte


    oder als PDF Download: https://opensignal.com/reports…l/data-2017-11/report.pdf


    Das wäre jetzt nicht überraschend, wenn Deutschland nicht weiter gefallen wäre und im Bericht inzwischen katastrophale Werte erzielt:
    - bei der LTE-Verfügbarkeit (Availability) liegt Deutschland mit 57,52% auf Platz 72 von 78 Ländern, hinter den Philippinen und der Dominikanischen Republik, kurz vor Pakistan und Russland.
    - beim durchschnittlich erreichbaren LTE-Geschwindigkeit (Speed) belegt Deutschland mit 19,29 Mbit/s auch nur einen Mittelplatz mit leicht rückläufigen Werten ggü. dem letzten Bericht vom Frühjahr.


    Ich will diese Ergebnisse mal zur Diskussion stellen. Sieht es wirklich so schlecht aus in Deutschland? Nochmal zur Verdeutlichung: die LTE-"Verfügbarkeit" ist nicht mit LTE-Abdeckung zu verwechseln, weder auf Fläche noch Personen bezogen. Hier wird nur von Userseite her geschaut, wer hat effektiv wann LTE zur Verfügung? Ähnlich der Speed: im LTE-Netz ist welcher Speed erreichbar?


    Nun hat OpenSignal sicher viele Messfehler. Aber die müssten sich tendenziell in der Masse ausgleichen, wenn sie nicht systematischer Natur sind. Wieso sollte in anderen Ländern dieser Fehler nicht auch auftreten?


    Zur LTE-Verfügbarkeit fallen mir 2 Effekte ein, die in Deutschland besonders zu Buche schlagen und das Ergebnis drücken könnten:
    - die sehr restriktive Freigabe von LTE durch einige Provider. Insbesondere die Prepaid-Angebote von Telekom und Vodafone-Reseller haben immer noch keinen LTE-Zugang. Hier ist Deutschland ziemlich Schlusslicht und das drückt die allgemeine LTE-Verfügbarkeit.
    - der Load Balancer der Telefónica schiebt einen in vielen überlasteten Zonen gegenwärtig ins 3G-Netz ab. Zwar ist LTE verfügbar, aber das Handy landet im 3G-Netz. In manchen Großstädten ist das z.Zt. die Regel.


    Auch wenn diese systematischen Effekte in Deutschland bestehen, gilt dennoch von Userseite aus, dass LTE in Deutschland effektiv weniger verfügbar ist als in praktisch allen anderen EU-Ländern (außer Irland).


    Damit werden auch nicht die durchwachsenen Ergebnisse im Speed-Test erklärt und warum das hier sogar langsamer wurde. Denn hier wird nur LTE-Speed gemessen und 3G hat dadurch keinen Einfluss. Hier fällt mir kein systematischer Effekt ein, außer vielleicht die Geschwindigkeitslimits mancher Anbieter, die es aber anderswo auch gibt. Auch wäre das kein Grund für den Rückgang. Eher schon die schlechten Geschwindigkeiten des Telefonica-LTE-Netzes insbesondere in einigen Städten dürfte auf das Ergebnis drücken. Vielleicht haben auch weniger User in Deutschland Handys mit Carrier Aggregation.


    Wie seht ihr die Ergebnisse? Alles nicht so schlimm? Oder mal klar gezeigt, dass Deutschland gegenwärtig den Anschluss verliert?

    habehandy


    Diesmal volle Zustimmung zu deinem Beitrag (nicht wie im USA-Thread). CWSim (ComfortWay) habe ich noch nicht getestet, wäre aber auch ein russischer Kandidat und als Gegenstück zur DrimSIM mit Paketen.
    Das Fehlen der Sprachoption finde ich nicht so schlimm, da meist Gespräche über VoIP sowieso billiger sind.
    Schwierig an den ukrainischen oder russischen SIMs ist, dass die Länderzonierung und damit die Bepreisung oft sehr eigenwillig ist.


    DrimSIM sollte einmal jährlich genutzt werden. Man kann auch nur 1€ aufladen. Es gibt aber kein LTE bislang. Die Lieferzeit aus Sibirien war allerdings mit einigen Wochen sehr lang. Das kann aber auch am deutschen Zoll liegen.


    Genau die beschriebenen Gründe von dir, ist auch mein Grund ein Back-up mit einer Wenig-Nutzer-SIM immer dabeizuhaben, da man außerhalb der EU/EWR bei deutschen Betreibern gleich immens draufzahlt. Wer aber nur mal Emails checken will und ein Gerät hat, was garantiert nicht noch Updates oder "Hintergrunddaten" zieht, kommt vielleicht auch komplett damit aus.


    Die Vodafone SIM-Karten sind auch nur ein Tipp, wenn man diese speziellen Länder braucht. Grundsätzlich halte ich das VF-Roaming für das zuverlässigste überhaupt.


    Sollten aber die Preise in Deutschland weiterhin nicht fallen, werden EU-Roaming-SIMs ab 1.1.18 wirklich interessant, da der EU-Großhandelspreis von 7,70€ auf 6,00€ pro GB (in MB-Einheiten) gesenkt wird. Ich habe das gestern mal durchgerechnet mit 19% Mwst. Dann fällt der max. Aufpreis im Falle des "Missbrauchs" von 9,30€ auf 7,14€/GB und alle Länder auf der FUP (also Österreich, Polen etc.) müssen dann pro 10€ Verkaufspreis schon mind. 2,8 GB (momentan etwa 2,1 GB) ohne Aufpreis zum Inlandspreis rausgeben. Die exakten Grenzen schwanken etwas, da die Mwst. in der EU zwischen 17% und 27% liegt.


    In Deutschland verkauft dir keiner im Prepaid für das Inland oder die EU 0,71 Cent pro MB oder 2,8 GB für 10€.

    Ich beobachte die Szene für das Data-Wiki ja schon länger....
    Die internationalen SIM-Karten haben nach dem EU-Roaming RLH eigentlich abgewirtschaftet, denn wesentliche Einsatzgebiete fallen weg. Sie haben mit Preissenkungen reagiert und bleiben trotzdem teurer als RLH. Damit kommen die Länder außerhalb der EU/EWR-Zone sehr ins Blickfeld, die viele europ. Anbieter sehr teuer verkaufen.


    Hier ist das Nutzungsverhalten sehr entscheidend. Will man nur wenig MB oder gleich ein paar GB. Für Big Data führt kein Weg an einer lokalen SIM vorbei. Es gibt eigentlich kein (wichtiges) Land mehr für das wir im prepaid Data Wiki keine lokalen Lösungen nennen können oder es zumindest Ersatzlösungen gibt (auch für China z.B. aus Hong Kong oder für Kuba von Digicel).


    Die günstigsten internatl. Angebote für Wenig-Datennutzer kommen momentan aus dem Osten. Ich selbst teste sie so nebenbei, weil man nicht in jedem Land gleich bei der Einreise an der Grenze/Flughafen eine SIM bekommt:


    - Drim-SIM kommt aus Russland (meine kam sogar aus Sibirien) war in meinen Test bisher ziemlich zuverlässig, fällt immer mal wieder ins Russische, wird über App gesteuert und hat immer einen fairen pro-MB Preis von 0,5 bis 3 Cent pro MB. Baut auf der gleichen Naka-Platform wie Lufthansa mobile und Swiss Mobil auf, ist nur billiger.
    - die Roaming-Angebote der ukrainischen Provider Kyivstar und Lifecell sind auch sehr interessant, da sie auch viele außereurop. Länder einschließen mit Preisen von umgerechnet um die 1€ für 100 MB pro Tag.
    Diese SIM-Karten sind einfach über eBay beziehbar. Ich werde mal im Wiki bald einen Artikel mal drüber schreiben.


    Dagegen sehe ich KnowRoaming kritischer: Sie sind zwar zuverlässig, aber deutlich teurer mit $0.10-0.35 pro MB. Gut ist die lange Gültigkeit des Guthabens und für viele das gratis WhatsApp. Da ist die SIM sogar besser als die ChatSIM. Aber "unlimitierte Pakete" zu verkaufen und die Grenze bei 250MB in den T&Cs zu verstecken ist schon eher untere Schublade. 4G ist schön und noch lange nicht selbstverständlich bei internatl. Anbietern. Nur halte ich LTE bei so geringen Datenmengen für auch eher sekundär. Bei größeren Mengen sieht es natürlich anders aus. Da sollte man sich aber wirklich eine SIM vor Ort holen.


    P.S. Anja: mit Vodafone lassen sich super Schnäppchen machen, wenn man bestimmte Länder hat und braucht. Mit Vodafone UK ist die Türkei oder Schweiz in der EU-Zone, mit Vodafone Espana sogar die USA (AT&T und T-Mobile mit LTE).

    Zitat

    Original geschrieben von habehandy
    Das geht immer schlechter da T-Mobile UMTS auf die PSC (1900MHz) verschiebt um mehr Bandbreite für LTE (B4?) zu schaffen.


    https://docs.cellmapper.net/mw/T-Mobile_USA


    habehandy


    Du hast recht damit, dass T-Mobile 3G von 1700 MHz (AWS) nach 1900 MHz (PCS) verschiebt oder "refarmt". Nur der Threadersteller hat ja ein Gerät, dass laut Specs 3G auf 1700 MHz NICHT und 1900 MHz DOCH empfängt (siehe oben). Also ist er doch ein Gewinner des Refarmings.


    Wie weit das Refarming abgeschlossen ist, ist von Bundesstaat verschieden. Aber mit 1700 MHz AWS hätte er bei diesen Specs ja gar keinen 3G oder 4G-Empfang.


    Darum würde ich dem Threadersteller auch zu einer Roaming-SIM wie der Three UK raten, die beide Netze (ohne 4G) abdeckt. Und so 10-15 GBP + Versand für 1-5GB bekommt er von US-Anbietern nicht. Die haben immer LTE dabei, was er ja nicht brauchen kann und sind auf ein Netz beschränkt.