Beiträge von wolfbln

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    Original geschrieben von sensemunne
    Ist echt Traurig.


    Mitten in Köln,und es kommen immer wieder keine Anrufe durch,und irgendwann bekommt man dann SMS das man entgangenen Anruf hat.


    Hatten wir auch in der "Partnerstadt" Berlin. Völlige Überlastung des LTE, und auch von 2G/3G, sobald mal mehrere Leute zusammenkommen, was ja in Köln oder Berlin vorkommen soll.


    Es wird aber seit einigen Wochen besser in Berlin. Es gehen jetzt täglich vermehrt neue LTE1800 Stationen in Betrieb und auch die alten BTS werden konsolidiert. D.h. die Netzabbrüche nehmen ab und die LTE-Geschwindigkeit nimmt zu. Ich beobachte langfristig mehrere Standorte in der Stadt: von durchschnittlich 1-2 Mbit/s im LTE und 80% Verschiebung ins 3G durch den Load Balancer sind wie jetzt bei stabilen 5 Mbit/s und nur noch 20% im 3G-Netz. Das ist natürlich nichts im Gegensatz zur Telekom, die hier mit 80 Mbit/s über 20 MHz in LTE1800 ankommt, aber durchweg schon etwas besser, wenn auch ihr 3G meist schneller ist.


    Also in Großstädten (außer in ihren Vorzeigestädten München und Stuttgart) muss man ihnen noch etwas Zeit geben, wobei wir von allen Betreibern noch 3G/4G-Funklöcher in Berlin haben: von Telekom/Vodafone in der U-Bahn (bis Ende 2018) und von Telefónica ausgerechnet an HotSpots (hoffentlich auch nicht mehr lange).

    Ja, aber du suchst in den falschen Ländern. Die EU-Länder mit den günstigsten Inlandspreisen, haben (um die zu schützen) die restriktivsten Bestimmungen und FUPs, wenn es um EU-Roaming geht. Das gilt für Österreich und Polen, wie für Baltikum oder Skandinavien.


    Du hast 2 Threads über Österreich und Polen gemacht. Ganz ehrlich, auf die Länder habe ich in diesem Sommer auch geschaut. Aber dort wird, wenn nicht Roaming gesperrt ist oder anders ausgestiegen wird, überall knallhart die Mengen-FUP angewendet. Also für ein 10€-Paket bekommt man ca. 2,1GB im Roaming. Das wird ab 1.1.18 etwa auf 2,7GB steigen müssen. Das ist ggü. deutschen Prepaidpreisen nicht so der Brüller. Wenn man nun das günstigste AldiTalk-Paket nimmt mit 5,5GB für 15€ liegen wir hier damit drunter. Allerdings gibt es keine so günstigen Prepaid-Pakete in den LTE-Netzen von Telekom und Vodafone. Für diese Kunden könnte sich also ein AT- oder PL-Paket lohnen, wenn der Anbieter da roamnt. Aber sie haben auch Aufwand.


    Man muss dagegen in anderen Ländern suchen: In Spanien mit etwas höheren Preisen wird überhaupt keine Mengen-FUP angewendet, d.h. das volle Paketvolumen kann im Roaming benutzt werden. Ein Netzbetreiber verkauft dort im Prepaid 6GB für 15€, sein Reseller 20GB für 17€ mit Telekom LTE-Roaming in Deutschland. Das kriegst du ggw. nicht aus Österreich oder Polen. In Italien gibts ähnliche Tarife ohne Mengenbeschränkung. Und beides sind Länder, wo Deutsche in der Regel ab und zu mal vorbeischauen.


    Da doch einige Interessenten dafür hier da sind, überlege ich weiter mal diese Tarife zu sammeln. Das ist allerdings sehr aufwändig und TT ist kein geeigneter Ort, dies darzustellen, höchstens zu diskutieren. Und eigentlich wollte ich mich auf das prepaid data Wiki konzentrieren....

    Also für Prepaid kann ich eine klare Rangfolge machen, die sich irgendwie mit dem üblichen Ranking in Deutschland gleicht aber aus anderen Gründen:


    Platz 1: TELEKOM - hier hat man die größte Partnerauswahl, meist 2 oder 3 Netze und hohen Speed, auch LTE ist freigeschaltet. Manko sind die Reseller, die im In- und Ausland kein LTE haben.


    Platz 2: VODAFONE - finde ich wie ein anderer Beitrag sogar am stabilsten. Manko: es ist in der Regel nur ein Netz (das sog. "Partnernetz") machbar. In die anderen Netze ganz schwierig oder gar nicht. Vodafone bietet aber zumeist gute LTE-Netze, aber auch Vodafone's Reseller haben bekanntlich weder hier noch da LTE.


    Platz 3: O2 - während sie im Postpaid LTE anbieten ist bei prepaid bis vor kurzem LTE völlig gesperrt gewesen im EU-Roaming. Damit fällt O2 klar hinter die anderen Anbieter zurück, zieht allerdings mit den Resellern von Telekom/Vodafone gleich. Sie durchbrechen auch die Regel: wer im Inland LTE anbietet, tut dies auch im Ausland. Vor ein paar Tagen kam jetzt aber O2 in UK als erster LTE-Partner dazu. Das lässt hoffen, dass sich bald was tut.

    Hallo. Ich habe mich wegen Roaming (und weil ich in Berlin nur 80 km von der Grenze entfernt lebe) in diesem Sommer ausgiebig mit polnischen Betreibern befasst und mir auch ein paar SIMs zugelegt.
    Es gibt 4 große Netze: Orange, Plus, T-Mobile und Play.
    LTE ist gut ausgebaut, teilweise besser als in Deutschland, aber gelegentlich überlastet. Die Preise sind wohl die niedrigsten in Europa zur Zeit darum auch der massive Gebrauch.


    Polnisches LTE in Deutschland ist aber nur im Grenzbereich aus Polen zu empfangen. Ich habe Erfolg gehabt in Frankfurt/Oder, Schwedt und auf Usedom. D.h. weiter als 10 km hat man wenig Erfolg oder fällt der Pegel schon sehr ab.


    Von allen 4 Playern ist tatsächlich Play der günstigste. Er hat aber auch das schlechteste Netz, d.h. die niedrigste Abdeckung usw. Wenn man die polnischen Preise ansieht, dann ist es auch egal zu wem man geht, man fährt um ein Vielfaches günstiger, selbst beim Marktführer Orange. Die einzelnen Netzanbieter haben auch Billigmarken (außer Play): Orange -> nju, T-Mobile -> Heyah und Plus -> Plush.


    Eine SIM-Karte zu kaufen ist super einfach in Polen. Seit letztem Jahr gibt es aber eine Registrierungspflicht. D.h. man muss Pass oder Perso bereit halten beim Kauf. Man kann zu den Läden der einzelnen Betreiber gehen oder zu vielen Kiosken, Supermärkten, Post usw. Nur nicht alle sind ans System angeschlossen und können registrieren. Wenn man Pech hat, muss man danach noch zum Betreiber oder zur Post. Darum besser gleich dorthin. Die Registrierung dauert so 1-2 mins und die Freischaltung gibts in den folgenden 10-30 mins.


    Prepaid heißt dort "na karte" und ist wesentlich verbreiteter als bei uns. Aufladungen sind auch von Deutschland aus online möglich oder im Land an der Kasse. Die Betreiber konkurrieren sehr mit Promotions. Es gibt Tarife mit Datenübertag auf den Folgemonat oder "unbegrenztes" Internet oder sogar Datenmengen ohne Zeitlimit für den Verbrauch. Da können wir in Deutschland nur davon träumen im Prepaid. Postpaid Verträge bekommt man als Deutscher nicht, aber die sind auch nicht sehr viel günstiger.


    Wer jetzt aber versucht, die günstigen SIM-Karten nach Deutschland zu bringen, um hier länger zu roamen, wird enttäuscht sein. Die polnischen Betreiber haben vehement gegen die EU-Roaming-Regelung gewettert und sahen (vielleicht nicht ganz zu Unrecht) die niedrigen Inlandspreise in Gefahr. D.h. einige haben sich Ausnahmen von der EU-Regelung beim Regulierer geholt. Die meisten geben aber nur das gesetzl. Minimum raus zum Inlandspreis, d.h. wenden die sog. FUP an.


    Um das mal an einem Beispiel zu erklären: nju (die Billigmarke von Orange) verkauft ein 9 GB Paket für 9 Zloty d.h. 2,13 Euro. Weil der Preis aber so extrem niedrig ist, müssen sie nur ganz wenig vom Inlandspaket ohne Aufpreise im Roaming rausgeben, nämlich 460 MB. Also diese sind für Dauerroaming wenig geeignet und da gibts besseres aus anderen Ländern. Für die Nutzung in Polen oder im grenznahen Gebieten in polnischen Netzen ein super Angebot.


    Wenn du besser englisch als polnisch kannst, habe ich und andere das hier mal zusammengefasst:
    http://prepaid-data-sim-card.wikia.com/wiki/Poland. Ich würde an der Grenze nicht nach den Preisen gehen, die sind alle gut; sondern zu dmn gehen, von dem dann noch das stärkste Signal in Deutschland ankommt. Ein Starterpack kostet in der Regel 5 Zloty (1,18€) und hat schon was vorgeladen. Gibts aber nur vor Ort, einfach ausprobieren.

    Zitat

    Original geschrieben von ribego
    Die östereichischen Wertkarten haben den immensen Vorteil, dass man in Deutschland roamen kann. Somit hat man zumeist in schwach ausgebauten Mobilfunkgebieten fast immer ein Netz zur Verfügung. Telefonie geht da immer. Auch mobiles Internet ist für einen kleinen Preis möglich. Wenn man sich die Pakete von yess und eeaty ansieht so sind da viele Möglichkeiten drin. Auf deutsche Preise gesehen kommt man da recht preiswert an 2,2 GB Datenvolumen und 1500 Minuten zum Telefonieren für nicht mal einen 10er im Monat. Die Differenz zu den 5 GB nehme ich da gern in kauf.
    Es ist natürlich ein Nieschenprodukt für deutsche Nutzer aber mit vielen Vorteilen.


    Ob letztlich die FUP greift, habe ich noch nicht gehört. Solange nicht massenweise diese Wertkarten in Deutschland benutzt werden, wird man da wohl nicht weiter rumgraben. In absehbarer Zeit fällt die FUP sowieso EU weit weg.


    Dein Statement ist in vielen Punkten nur falsch oder stark manipulativ, wenn man nicht ahnt, was du meinst.


    " Die östereichischen Wertkarten haben den immensen Vorteil, dass man in Deutschland roamen kann. Somit hat man zumeist in schwach ausgebauten Mobilfunkgebieten fast immer ein Netz zur Verfügung."
    Das ist schlichtweg so pauschal falsch. Viele Anbieter wie T-Mobile Austria haben in ihren Wertkartentarifen intern. Datenroaming einfach abgeschaltet. Auch bei A1, Drei, Yesss usw. sind alle "unbegrenzten" Tarife ohne int. Roaming. Beim 2. Satz ahne ich, was du meinst: Natürlich hat man in Deutschland das gleichen Netz wie mit einer deutschen SIM, also erstmal keine bessere Abdeckung. Allerdings bieten manche österreichischem Anbieter zwei deutsche Roamingpartner, was dann die Abdeckung verbessert.


    " Ob letztlich die FUP greift, habe ich noch nicht gehört."
    Natürlich greift sie. Die FUP ist in den Tarifen fest verankert. Nehmen wir mal Yesssss. Dort ist entweder das Datenroaming komplett gesperrt oder es sind eindeutig niedrigere Grenzen für Roaming in der EU zum Inlandspreis angegeben. Diese Grenzen werden strikt eingehalten. Das ist die eine FUP.
    Dann gibt es noch die andere gegen Dauerroaming und da müssen wir wirklich abwarten.


    " Solange nicht massenweise diese Wertkarten in Deutschland benutzt werden, wird man da wohl nicht weiter rumgraben."
    Nur wenn die Betreiber sehr viel mehr für Roaming löhnen müssen als sie einnehmen, werden sie sehr wohl schon dafür sorgen, dies effektiv zu begrenzen. Und aus Österreich kommen viele SIM-Karten rein nach Deutschland wegen der niedrigeren Inlandspreise und der fehlenden Registrierpflicht dort.

    " In absehbarer Zeit fällt die FUP sowieso EU weit weg."
    Das ist nun völliger Unsinn! Woher hast du das denn? Wenn du von der FUP gegen Dauerroaming sprichst, dann fällt sie nicht in absehbarer Zeit weg. Sie ist ja gerade erst in diesem Sommer eingeführt worden. Wenn du von der FUP mit den niedrigeren Datenvolumen zum Inlandspreis sprichst, dann wird sie jährlich abgesenkt bis 2022 analog der Großhandelspreisgrenze, fällt aber nicht komplett weg, zumindest nicht in "absehbarer Zeit".


    ERGO: Die schlechte Nachricht: Es gibt aus Österreich keine "unbegrenzten" Wertkarten (=prepaid) Tarife, in denen "unbegrenzt" deutsches Roaming für Daten irgendwie möglich wäre.


    Aber es gibt auch gute Nachrichten:
    1.) Es fällt dort langsam die strikte Anbindung an die Mindestanforderungen der FUP. Beispielsweise hat jetzt gerade Drei einen ausdrücklich auch für Roaming-beworbenen Tarif herausgebracht, der deutlich über der FUP liegt (momentan nur als "Aktion"):
    https://www.drei.at/de/shop/ta…entarife/nimm3-travel-xl/


    2.) Und durch die Absenkung der EU-Großhandelspreisgrenze zum 1.1.18 müssen alle Anbieter, die ihre Pakete zum Inlandspreis im Roaming begrenzen, ab dann mehr Daten rausgeben. So mindestens etwa 2,7 GB pro 10€ Verkaufspreis in Österreich, was dann deutlich unter vielen deutschen Prepaid-Tarifen liegt.


    Also die Österreich-Option kann weiter interessant bleiben, auch für Roaming-Nutzung. Man muss nur klar sagen, worauf es ankommt.

    Na, wie es bei uns Vodafone, O2 oder Telekom Läden gibt, gibts dort Viettel, Mobifone, und Vinaphone. Daneben werden aber auch SIM-Karten von Handy-Läden und sonstwo auf der Straße verkauft.
    Weil man als Ausländer die Registrierungsstellen schwer findet, ist es zum Registrieren besser einen offiziellen Store des Betreibers aufzusuchen. Insbesondere dann, wenn die SIM geblockt wurde. Die SIMs sind erstmal ein paar Tage aktiv, laufen manchmal ohne Probleme und werden manchmal auch geblockt, weil irgend etwas mit der Registrierung nicht stimmt.


    Die offiziellen Läden sehen etwa so aus wie dieser von Viettel:
    http://diadiemnghean.com/dia-diem/viettel-store-quynh-luu/
    oder dieser von Mobifone:
    http://www.vir.com.vn/liberate…-to-challenge-rivals.html
    Hier die Airport Shops etwas kleiner im Flughafen von HCMC:
    https://jljl.wordpress.com/201…i-minh-city-a-k-a-saigon/


    Hier nochmal zwei andere ziemlich aktuelle Übersichten. Beide sind aber aus dem prepaid data Wiki abgeschrieben:
    http://asiamarvels.com/get-vietnamese-simcard/
    http://snappasia.com/sim-cards…am-top-3-providers-3g-4g/

    Besser in Vietnam kaufen. Schon an den Flughäfen in Hanoi und HCMC gibt es die SIM-Verkäufer. Dort gibts aber nur die Tourist SIMs, die etwas teurer als lokale SIM Karten sind.


    Seit letzten Jahr müssen die SIM-Karten in Vietnam registriert sein. Das ist bei vielen Flughafen-SIMs nicht der Fall, da sie dort nicht über die Hardware verfügen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann besser gleich direkt zum Shop des Betreibers. Ansonsten kann nach ein paar Tagen die SIM zu arbeiten aufhören und man muss dann nachträglich registrieren. Geht aber kein Guthaben verloren. Zur Registrieren braucht man nur den Reisepass.


    Ist aber alles kein Problem, wenn man im nicht gerade im Busch ist.
    Es gibt 4 Betreiber, 3 davon sind staatlich. Der größte davon heißt Viettel und gehört der vietnamesischen Armee. 4G/LTE gibt es seit Anfang des Jahres, insbesondere in Städten. Das 3G-Netz ist aber sehr gut ausgebaut. Frequenzen sind wie in Deutschland. Viettel, Mobifone oder Vinaphone sind empfehlenswert.
    Hier eine Übersicht über die Preise:
    http://prepaid-data-sim-card.wikia.com/wiki/Vietnam

    Damit ist klar, dass Deutschland erst aus 3G und erst später aus 2G rausgeht. Der "größte deutsche Netzanbieter" baut also gerade sein Netz für wenige Jahre :-)


    Was allerdings in Europa dann passiert ist wieder ein Flickenteppich, da einige Länder aus 2G rausgehen, andere aus 3G. Beispiel die Schweiz: dort wird nicht 3G abgeschaltet, sondern 2G. Sunrise Ende 2018 und Swisscom 2020.

    Außerhalb von Potsdam (ihr Vorzeigestandort) und vielleicht auch noch Cottbus ist Telefónica im Land Brandenburg eine einzige Katastrophe. Ich habe mir heute mal aus beruflichen Gründen das Vergnügen gegönnt und bin einige Städte im Nord-Osten Berlins abgefahren.


    Besondere Highlights sind die beiden Städte Fürstenberg/Havel und Angermünde. Liegen 80km entfernt voreinander, aber dort ist seit Wochen O2 total gestört:


    Ergebnis für: Angermünde - Eine Basisstation in der Nähe funktioniert im Moment nicht einwandfrei.
    In diesem Bereich kann es Probleme beim Telefonieren und Surfen geben. Wir arbeiten daran und bitten um Ihr Verständnis. Update um 01:35 (halbstündliche Aktualisierung).


    Sie schieben das auf den Netzumbau. Aber was anderswo ein paar Tage dauert, ist dort seit Wochen so. Kein 2G (denn das ist wohl gestört), kein 3G (denn das wurde abgeschaltet) und kein LTE (denn das kriegen die wohl nicht).


    Heute war es auf den Marktplätzen von Städten in der Region so:
    - Fürstenwalde/Havel: Telekom 2G/3G/4G, Vodafone 2G/3G/4G, O2 kein Netz
    - Lychen: Telekom 2G/3G/4G, Vodafone 2G/3G/4G, O2 2G
    - Templin: Telekom 2G/3G/4G, Vodafone 2G/3G/4G, O2 2G/3G
    - Angermünde: Telekom 2G/3G/4G, Vodafone 2G/3G/4G, O2 kein Netz
    - Eberswalde: Telekom 2G/3G/4G, Vodafone 2G/3G/4G, O2 2G/3G


    Einzig Gemeinden im sog. Speckgürtel um Berlin sind relativ gut versorgt wie Bernau oder Oranienburg. Die schaffen es nicht mal Totalausfälle des Netzes in Städten innerhalb von 4-8 Wochen zu entstören. Ich habe mit einem örtlichen O2-Verkäufer gesprochen. Der ist nur noch am verzweifeln (und verkauft unter dem Ladentisch die Konkurrenz). Der hat schon Gewaltandrohungen von Kunden bekommen. Die haben teure Verträge gekauft, weil z.B. Eplus den Bereich gut mit 3G versorgte, und nun geht gar nichts mehr - von O2 wurde bisland jede Kulanz, Zahlung oder gar Vertragsauflösung abgelehnt. Und sie dürfen weiter blechen.....


    Zusammengefasst: Es gibt praktisch kein LTE nördlich des S-Bahn-Einzugbereichs von Berlin. Es gibt einige Städte weiter regulär nur auf 2G. Es gibt Dauerstörungen an den einzigen Basisstationen von Städten, die wochenlang anhalten und zum totalen Netzausfall stadtweit führen.


    Mein guter Rat: außer vielleicht für stationäre Nutzung in Potsdam, Finger weg von Telefónica in Brandenburg. Allerdings haben die anderen auch Funklöcher in Brandenburg auf dem Land, decken aber wenigstens die Städte mit GSM und LTE weitgehend ab. Außerhalb ist es zum Teil immer noch Glückssache.

    Zitat

    Original geschrieben von schon immer hier
    Hatte gestern 'was im mail-eingang, iirc von web.de/!&1: 10 GB für 20 EUR incl. telefon-flat, allerdings auf zwei jahre vertragsdauer. Und ganz dunkel meine ich mich zu erinnern, daß es bei lycamobile oder lebara große datenkontingente günstig gibt, und zwar sogar prepaid.


    Na da sind wir ja genau bei den Preisen, die ich genannt habe. 10 GB für 20€ mit 2-Jahresvertrag im Telefónica-Netz oder Vodafone ohne LTE. Lycamobile: 11 GB für 30€ im Vodafone ohne LTE oder ay yildiz 10 GB im Telefónica-Netz mit LTE mit 30€.


    Ein eazy (Reseller von Unity Media) Vertrag kostet ihn monatl. 12€ (+40€ einmalig für Aktivierung) in 2- Jahres-Vertrag. Darum kann sich Prepaid nicht rechnen für ihn: Postpaid 2-Jahresvertrag ist knapp doppelt so teuer, Prepaid fast 3x.


    Das Argument, man kann dann schnell switchen, wenn mal was nicht funktioniert, halte ich auch zu schwach gegen Laufzeitverträge. Du kannst ja immer eine Fallback-Alternative mit Prepaid bereithalten, wenn was nicht läuft, die erstmal ohne Nutzung kostenlos ist.
    Beim DSL/Kabel sehe ich jetzt auch wenig Gründe, dass bald ein massiver Preisverfall einsetzt oder die Technik in den nächsten 2 Jahren sich irgendwie ändert. Die sind vielmehr im LTE-Post- oder Prepaid durch den Umbau des Telefónica-Netzes möglich.
    Eine Möglichkeit, dass durch einen Umbau an DSL/Kabel der Rest deines Vertrags für dich wertlos wird, kann ich nicht sehen. Die werden dich dann kündigen, wie jetzt gerade Telefónica.


    Es gibt schon auch gute Argumente gegen 24-Monats-DSL/Kabel-Verträge, die ich verstehe. Aber die sind anders wie lange Abwesenheit oder Einsatz an verschiedenen Orten usw.