Beiträge von wolfbln

    Zitat

    Original geschrieben von flensi
    Puha,das wird ein Marathon bis wir bei 50GB @9,99€/28 sind! xD


    Da haben wir ja ein Ziel. Oder Vodafone Indien: 1GB pro Tag in 4G zu 352 Rs. (4,67€) für 56 (!) Tage.


    Aber einer macht in Deutschland mal etwas im Prepaid. Das ist schon mal ein Anfang. Die Preise müssen auch runter, zumal die EU auch parallel schön absenkt.


    Ich teste gerade eine Roaming SIM ohne FUP in allen Netzen 2G/3G/4G von Telekom und Telefónica mit 2GB zu 3€ oder 3GB zu 5€ in 28 Tagen. Bekam bei Telekom heute über 100 Mbps. Da sind wir mit 20€ jetzt bei Vodafone noch etwas höher hierzulande. Wenn die Kluft zu tief wird, dann wirds gefährlich....

    Also, wenn ihr Euch jetzt weiter streitet, ist der Wert der rumänischen Beobachtung gleich null.
    Ich kann aus Spanien, Österreich, Italien, Frankreich, Großbritannien und vielen anderen Ländern berichten, dass kein 4G/LTE geht.


    Damit muss man davon ausgehen, dass entweder Rumänien ein techn. Defekt war oder ein einmaliges 4G-Erlebnis.


    Was ich zunehmend auch feststellen musste, ist dass AldiTalk immer mehr bevorzugte Netze hat, egal wie gut oder schlecht die sind. Ähnlich wie bei Vodafone geht ein Einbuchen in ein anderes Netz praktisch gar nicht mehr oder sehr schwer.


    Gerade in Italien erlebt. Dort nur im Wind und Tre 3G-Netzen, die völlig überlastet waren mit wenigen kbps (!!!) auch unbrauchbar. Erst nach vielen Einbuchungsversuchen dann zu TIM 3G, dass einigermaßen lief.


    Was immer noch nicht klar ist: Ist der 4G-Ausschluss bei allen Telefónica-Resellern so und auch bei O2 Prepaid-Eigenmarke? Damit würden sie ja ggü. Vodafone CallYa und Telekom Magenta massiv abwerten.

    Wow. Endlich greift Vodafone etwas an:


    https://www.teltarif.de/callya…envolumen/news/69535.html


    Smartphone Special und International: 1 GB -> 1.25 GB
    Allnet-Flat: 2 GB -> 2,5 GB
    bei gleichen Preisen ab 8.8.


    auch die Internetoptionen werden erhöht:
    150 MB -> 200 MB
    1 GB - > 1.25 GB
    2 GB - > 2,5 GB


    Und nein .... der Monat bleibt bei 28 Tagen ... und wird nicht auf 25 verkürzt :-)
    gilt für Bestands- und Neukunden (falls die Registrierung klappt).

    Re: Roaming Aldi Talk in Südtirol


    Zitat

    Original geschrieben von holmi
    Hallo,


    wie sieht das eigentlich erfahrungsmäßig aus mit Roaming in Südtirol, hat da jemand schon mit Aldi Talk gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Ein Kumpel war dort und hatte schlechtes Netz, konnte aber nicht sagen, ob es am schlechtem Netz vom gewählten Roamingpartner lag...


    Hallo Holmi.
    Das gehört zwar nicht in diesen Thread, aber ich komme gerade vom benachbarten Gardasee zurück. Ein Zipfel davon "gehört" ja noch zum Trentino/Südtirol. Als letzjähriger Vodafone CallYA-Nutzer war ich sehr abgegessen vom AldiTalk Roaming. Aldi hat nur 3G Roaming und eine Präferenz für Wind und Tre. Diese 3G-Netze waren wohl auch aufgrund der vielen Urlauber völlig überlastet und zeitweise auch völlig unbrauchbar. Ich habe schon daran gedacht, dass Aldi limitiert, aber nachts gings besser. Wir sprechen von Raten im unteren kbps Bereich und eine Website dauert eine Minute im Aufbau. Mit viel Geduld gelingt vielleicht eine Einbuchung in TIM's 3G, das auch etwas schneller läuft.


    Wenn du eine einigermaßen gute flächendeckende Datenverbindung willst (> 1Mbps), brauchst du 4G in Italien, oder zumindest TIM's oder Vodafone's 3G. 4G hat dann dort etwa die Geschwindigkeit, die du von 3G hierzulande gewöhnt bist.


    Verkehrte Welt: am Schluss habe ich mir eine TIM 4G SIM gekauft und kann mit 110 Mbit/s im Berliner 4G Telekom-Netz surfen und auch Telefónica lässt mich überall rein. 2GB für 3€ nur für Ausländer und ohne FUP-Grenze. SIM bzw. Tarif ist aber tierisch schwer zu kriegen, ähnlich wie gerade Prepaid-Aktivierung in Deutschland. Jetzt muss sie noch meinen Dauertest bestehen und ich eine Möglichkeit finden, sie einigermaßen ohne Zusatzkosten aufzuladen, dann wäre sie ein Tipp "für Normalnutzer", denn 2GB in LTE/4G in diesen Netzen bietet hier keiner für 3€.

    Zitat

    Original geschrieben von Filderstädter
    Tut mir leid, aber ich kenne es nicht anders. Egal bei was, ich benötige IMMER eine Meldebescheingiung.


    Die Anforderung einer "Meldebescheinigung" ist laut BNetzA nicht statthaft:
    Antwort auf eine Anfrage von Teltarif:


    "Zum Nachweis der Richtigkeit der nach § 111 Telekommunikationsgesetz erhobenen Daten sind sonstige gültige amtliche Ausweise zugelassen. Der Umfang der Prüfpflicht wird in solchen Fällen eingeschränkt auf die in den vorgelegten Dokumenten enthalten Daten. Enthält zum Beispiel ein polnischer Ausweis (wie im Übrigen auch deutsche Reisepässe) keine Adressdaten, können diese nicht überprüft werden. Jedoch ist die Identität der betreffenden Person überprüfbar und nach Telekommunikationsgesetz ausreichend.
    Wenn Diensteanbieter den Abschluss eines Vertrages mit Hinweis auf fehlende Adressdaten verweigern, kann dies nicht mit der Identifizierungspflicht begründet werden. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, Verträge abzuschießen, dies liegt im Ermessen des jeweiligen Anbieters (Vertragsfreiheit). "


    https://www.teltarif.de/bnetza…fizierung/news/69475.html


    EDIT:
    Der Schwarzmarkt nimmt inzwischen Formen an und "Händler" über eBay registrieren nun auf "Wunschadressen". User KIRKman hats ausprobiert und bei Teltarif seine Erfahrungen gepostet:
    https://www.teltarif.de/forum/…-nicht-moeglich/19-3.html
    Wenn die Adressen beliebig tauschen können, dann wohl bald auch Namen....

    Na, wir sprechen hier aber nicht über Vertragskarten oder "unechtes" Prepaid. Da ist klar, dass der Betreiber die Adresse braucht und den Eigentümer und die Bankverbindung. Hier wird auch kein Vorbesitzer einfach die Abbuchungen weiter über sein Konto laufen lassen. Da macht diese Strafe vom Betreiber schon Sinn. EPS ist ja auch klar, sollte aber jeder verstehen. Beim Weiterverkauf wird das jeder vernünftige Mensch vorher stoppen.


    Es geht um echtes Prepaid und irgendwelche richtig oder falsch aktivierten SIM-Karten aus dem Bestand. Opa ist tot, aber seine SIM-Karten leben noch oder einer der vielen Besucher, die eine "Einmal"-SIM sich für Deutschland kaufen und dann zuhause sie weitergeben, weil die Gültigkeit in Deutschland mit 1 Jahr sehr lange ist (und der Kauf einer neuen für viele schwieriger geworden ist).


    Teltarif hatte darüber berichtet und aus den Äußerungen der BNetzA geht hervor:
    - es gibt kein Verbot registrierte SIM-Karten weiter zu verkaufen oder zu geben
    - es gibt keine Pflicht bei Weiterveräußerung oder -gabe die Namen der Registrierung zu ändern
    - nur der Betreiber muss - wenn er davon Kenntnis erlangt - was er bei echtem Prepaid kaum wird, dies tun
    - manche Betreiber bieten momentan gar keine Möglichkeit an, Benutzer zu übertragen
    ---> Willkommen auf dem Schwarzmarkt!!! Den man wohl gar nicht so nennen darf, denn er ist wohl auf eBay usw. sogar legal, denn es wird ja nicht gegen Gesetze verstoßen (höchstens AGBs).
    ---> Interessant wird es erst, wenn jemand (vorzugsweise aus dem Ausland) das (bisher ganz legal) online als Shop anbietet....


    Dort werden ganze 100er-Packs weiterverkauft "vorregistriert" oder "anonym". Noch zu sehr geringen Margen. Fragt sich, ob das alles Altbestände waren, die die Dealer gebunkert haben? Aber aufgrund der Bestandskarten ergibt sich eine nicht endende Quelle. Dennoch würde ich noch etwas warten mit dem Verkauf meines Portfolios -> die Preise werden wohl steigen, wenn die Bunkerbestände mal raus sind :-)

    @Kofferoland: Die PKW-Maut wurde wohl nicht in "Berlin" ersonnen, sondern in Deutschlands schönsten Bundesland. Also Berlin oder "Ostdeutschland" wars diesmal nicht... Das alles hat auch nicht unbedingt mit der Registrierungspflicht zu tun. Es gibt weltweit schon einige sehr strenge Systeme, die u.U. was bringen können - aber sicher nicht das Deutsche, wie es jetzt ist.


    Ich dachte, die Absurdität mit den gefakten Donald Ducks in Entenhausen in der Online-Registrierung könnte man nicht mehr überbieten. Aber sie haben es geschafft!!!


    Im gleichen Teltarif-Artikel: Tote dürfen weiter SIM-Karten besitzen. Die Weiterverkauf oder -gabe ist wohl legal. Der Inhaber muss nicht übertragen werden. Der Anbieter muss nur den Namen wechseln, wenn er davon Kenntnis erlangt. Hallo Schwarzmarkt. Der läuft auch schon auf eBay. Vielleicht bietet ja jemand ganz legal (am besten vom Ausland aus, wegen Restrisiko) eine "Tauschbörse" im Internet bald an....


    Ich bin Admin des prepaid data Wiki und da zeigen wir SIM-Karten-Angebote inzwischen aus über 150 Ländern. Ich habe immer Wert darauf gelegt, die offiziellen Regeln anzuerkennen zur Registrierung in den jeweiligen Ländern. Ich habe SIM-Karten in über 100 Ländern bisher gekauft. Ich finde allerdings, in einigen fragwürdigen Ländern kann man auch sagen, wie man mit den Regeln umgeht: z.B. die Zensur in China durch einen VPN.


    Was soll ich denn den Ausländern jetzt sagen, die Probleme haben, eine SIM-Karte hier zu registrieren, weil der Agent nicht will oder kann oder sie den falschen Pass haben? Kauft Euch eine "vor-registrierte" bei eBay? Ich erwäge wirklich diese Option für Touristen (vor allem die aus den USA wollen gerne vor Abreise sich eine SIM kaufen) nun ganz gleichberechtigt zu erwähnen.

    Die Bundesnetzagentur hat sich jetzt ggü. Teltarif zu den Adressenproblemen geäußert:
    Zum Nachweis der Richtigkeit der nach § 111 Telekommunikationsgesetz erhobenen Daten sind sonstige gültige amtliche Ausweise zugelassen. Der Umfang der Prüfpflicht wird in solchen Fällen eingeschränkt auf die in den vorgelegten Dokumenten enthalten Daten. Enthält zum Beispiel ein polnischer Ausweis (wie im Übrigen auch deutsche Reisepässe) keine Adressdaten, können diese nicht überprüft werden. Jedoch ist die Identität der betreffenden Person überprüfbar und nach Telekommunikationsgesetz ausreichend.
    Wenn Diensteanbieter den Abschluss eines Vertrages mit Hinweis auf fehlende Adressdaten verweigern, kann dies nicht mit der Identifizierungspflicht begründet werden. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, Verträge abzuschießen, dies liegt im Ermessen des jeweiligen Anbieters (Vertragsfreiheit).

    https://www.teltarif.de/bnetza…fizierung/news/69475.html



    Damit schieben sie sich das Problem aber nur gegenseitig zu.
    1.) Provider dürfen die Registrierung nicht wegen einer fehlenden Adresse ablehnen. Damit sind auch alle Forderungen nach amtl. Meldebescheinigungen hinfällig.
    2.) Sie können aber die Registrierung aus anderen Gründen ablehnen, die in ihrer Vertragsfreiheit begründet liegen.


    ---> damit wird lediglich das Problem von einer angeblich fehlenden Adresse auf "andere Gründe" verschoben, wenn der Betreiber, den Kunden nicht registrieren kann oder will.

    Die ARPU 2017 Q1/2 mit 9,60/9,70 € ist unterirdisch. Noch nie hat ein Mobilfunkanbieter in Deutschland ein Jahr so schlecht begonnen. Telekom und Vodafone liegen um 50% höher. Selbst Eplus lag im letzten Geschäftsjahr 2014 noch darüber. Was nutzen Telefónica die vielen Kunden, wenn sie nichts einbringen?


    Interessant ist der APRU-Vergleich zu 2014 (letzten getrennten Zahlen):
    Eplus: 10€, prepaid: 5€, postpaid: 20€
    O2: 12,5€, prepaid: 5,3€, postpaid: 19€


    Heute Gesamtkonzern 2017 (Q2):
    gesamt 9,70 €, prepaid: 5,2€, postpaid: 15,5 €


    D.h. im prepaid Bereich konnte die Marge etwa gehalten werden, während postpaid geradezu eingebrochen ist. Einen ARPU-Verlust um 25% in nur 2 Jahren im postpaid. Gabs das schon einmal?


    Der Abwärtstrend scheint jedoch erstmal gestoppt zu sein, denn Q2/2017 war ggü. Q1 relativ stabil. Das deckt sich auch mit den Userberichten nach stabilisierten Service und Performance.



    > Sind die hier geschilderten Probleme gar nicht sooo schlimm?


    > Es ist halt immer noch gut genug für die große Mehrzahl der Kunden. Vor allem relativ zum Preis. Da nehmen die Leute es halt in Kauf, dass hin und wieder mal keine Daten fließen bzw. mal ein Anruf abbricht. Den Aufpreis ist es vielen Leuten halt ganz einfach nicht wert.


    >> Das kann man nun so oder so sehen:
    - Für 61% der Mobilfunkkunden ist offenbar das Telefónica-Angebot selbst bei deutlich niedrigeren Preisen nicht attraktiv (genug)
    - Die Mehrzahl der Kunden in Deutschland ist offenbar bereit, durchschnittlich das Doppelte für ein besseren Anbieter zu zahlen.


    >>>Man kann also nicht von der Mehrzahl der Kunden sprechen. Aber sonst trifft es schon etwa den Nagel auf den Kopf.