Beiträge von wolfbln

    Manche Kommentare verstehe ich nicht:


    Es wird viel über Versteigerung contra Vergabe diskutiert. Das läuft doch letztendlich aufs gleiche raus.
    Wenn ich die Bedingungen so hoch schraube - wie jetzt geschehen - sind die Lizenzen durch die Bedingungen so teuer, dass sie keine hohen Erlöse einbringen werden.
    Der Staat ist den Betreibern doch schon entgegen gekommen, indem man das Angebot sozusagen gedrittelt hat.
    Ob ich jetz mit hohen Auflagen vergebe oder mit hohen Auflagen versteigere und dadurch auf Erlöse verzichte, kommt doch im Endeffekt auf das gleiche raus.
    Man kann wirklich nicht mehr sagen, dass es dem Staat nur darum geht, die Versteigerungserlöse zu maximieren.
    Denn dann hätte man so aufgeteilt, dass ein Wettbieten nötig wäre und die Auflagen möglichst gering gehalten.
    Vielleicht hatte man das ursprünglich im Kopf, berauscht von 2000 - aber das ist vom Tisch.


    zum Staat als Bauherren:
    da haben wir viel negative Erfahrungen gemacht, klar.
    Aber wir haben es hier wieder mal mit "Marktversagen" zu tun. Die Erfahrungen mit den Anbietern sind doch nicht besser.
    Einer dieser Anbieter ist ja auch halb-staatlich, da 1/3 in Staatsbesitz.
    Die Akteure handeln ökonomisch rational und bauen Regionen nicht aus, wo es sich für sie nicht lohnt.
    Die Gesellschaft (Kunden, Politik, Wirtschaft) wünscht aber einen "flächenabdeckenden" Ausbau.


    Jetzt gibt es mehrere Modelle dagegen:
    entweder man gibt den Betreibern das Geld, da oder dort dann doch auszubauen.
    oder man baut als Staat oder Behörde selbst da oder dort und vermietet an die Betreiber weiter.
    Das sollte man sich gut überlegen. Vielleicht gibts auch ein Modell dazwischen wie in Frankreich.
    Aber wenn die Erlöse aus der Versteigerung in diese Gesellschaft (staatl./halbstaatl. oder privat) reinfließen wäre das für mich OK.
    -> Darum nutzt das, was ihr erlöst und re-investiert es in diesen Bereich.
    -> Die Probleme beim Breitband können wir nicht dadurch lösen, dass man vom Mobilfunk quer-subventionert.
    Es ist weniger das Problem, wie diese Gesellschaft organisiert ist, sondern dass sie mit genügend Mitteln ausgestattet wird.
    Denn die restlichen Funklöcher zu schließen wird teuer, sehr teuer....
    Die paar Millionen, die einige Bundesländer jetzt locker gemacht haben, reichen dafür nie.


    Die sauberste Loesung waere natuerlich gewesen schon bei den frueheren Auktionen hoehere Versorgungsauflagen zu stellen.


    Wäre die beste Lösung gewesen. Insbesondere beim Flächenband 28 (700 MHz). Nur da wusste man nicht, wann es frei wird.
    Jetzt wissen wir, die letzten TV-Sender gehen Frühjahr 2019 runter. Das vielleicht breiteste Band ist ganz ohne Ausbauauflagen.


    Geht aber nicht mehr rückgängig zu machen. Andere Länder haben mit B28 gewartet, bis es klar war, wann TV runter geht.


    Ich glaube, dass man in den Cellcos die Lage völlig falsch einschätzt.
    Der Rückstand von Deutschland im Mobilfunk ist Tagesthema.
    Die P3-Studie zum Ländervergleich war 2. Meldung der 20.00h Tagesschau der ARD nach Trump.
    Sie haben längst ihre Lobbykraft verloren. Das sah man am Gezerre um die Bedingungen der Auktion.
    Funkloch ist ein Wort des Jahres und in der Bevölkerung setzt sich die Meinung auch fest.
    Dann haben sich auch noch Teile der Industrie mit den Konsumenten vereinigt und machen Druck.
    Die Deutungshoheit über die Misere haben sie auch verloren, da man ihnen nicht glaubt mit den Preisen nichts besseres aufbauen zu können.


    Die einzige Lösung ist wirklich: ausbauen, was möglich ist und das Image damit wieder herstellen.
    Wie schwer das ist, können wir gerade am Fall o2/Telefónica miterleben.
    Teilweise scheint das die Telekom zumindest erkannt zu haben, denn die klagt ja nicht.
    Anstatt klagen jetzt die anderen beiden gegen die Auflagen.
    Die Telekom hätte doch viel mehr zu verlieren, würde sie bei Roaming nicht gut entschädigt werden.


    Nehmen wir nur mal an, die Richter kippen jetzt die Auflagen, wegen juristischen Gründen.
    Folge wäre, dass wir ab 1.1.2020 komplett ohne Ausbauauflagen da stünden.
    Es ist gut möglich, dass dann der Boom beim Ausbau wieder schnell abflacht.
    Das macht dir die Bevölkerung nicht mit. Der politische Druck würde noch größer.
    Die Einführung von zwangsweisen Roaming über des TK-Gesetz würde dadurch noch viel wahrscheinlicher.
    Ich glaube, man hat sich mit den Klagen keinen guten Dienst erwiesen.
    Denn wenn man dadurch "Erfolg" hat, wird stattdessen staatl. Zwang kommen,
    wenn selbst die CSU jetzt eine neue Behörde dagegen schaffen will - heißt das schon was!

    Ich habe mir die Klageerwiederungen der Antragsteller mal durchgelesen. Genau um diesen Knackpunkt wird es im Endeffekt gehen.


    Die BNetzA und insbesondere Politik haben Ausbauverpflichtungen für die Lizenznehmer reingeschrieben:
    Flächenabdeckung, Autobahn. Bundesstraßen, Wasserstraßen, Schienenwege usw.
    Dieses ist zweifelsohne nicht ausschließlich mit den zu vergebenen Frequenzen zu erreichen. Das ist aber darin gar nicht vorgeschrieben.
    Der Betreiber ist verpflichtet, mit seiner kompletten Infrastruktur und Frequenzbändern, ob 4G oder 5G dann, mit 2CA, 3CA, 4CA und was auch immer das zu erreichen.
    Dabei geht es um Fläche mit Mindestgeschwindigkeit und -latenz.
    Damit wird indirekt in eine vorhergehende Auktion eingegriffen. Z.B. die von Band 28, die keine Auflagen enthielt, da dann dieses Band dafür auch herhalten kann.


    Die juristische Fangfrage ist jetzt:
    - Darf eine Versteigerung für einen bestimmenten Frequenzbereich Abdeckungsverpflichtungen, die mit allen ersteigerten Frequenzen erreicht werden, enthalten?
    - Oder darf sie sich nur jeweils auf dieses eine ersteigerte Frequenzband hier im Hochfrequenzbereich beziehen mit dem einfach keine Fläche zu machen ist?


    Ich persönlich würde in meiner persönlichen Rechtsauffassung hier auch erstmal zu den Telkos tendieren.
    Es wird in eine zurückliegende Auktion eingegriffen, was rechtlich problematisch ist.
    Aber: der Synergieeffekt von Carrier Aggregation, dem Frequenzmix usw. ist so immens hoch, dass er hier vielleicht durchschlagen könnte.
    Darum kommt es darauf an, welcher Auffassung sich die Gerichte anschließen.
    Ist es wirklich realitätsnah und zeitgemäß jedes Frequenzband einzeln zu betrachten und Ziele sind nur jeweils dafür festsetzbar???
    Oder sind die synergistischen Effekte eines Frequenzspektrums so hoch, dass Einzelauktionen dahinter zurückstehen und darüber auch Gesamtziele formulierbar sind?
    Wir kommen in eine Ära, wo Frequenzen zwar einzeln versteigert werden, der Gesamteffekt des gehaltenen Spektrums aber zählt.
    Dem Nutzer ist es egal, wie Betreiber XY den Ort Z schließlich vernünftig abdeckt, ob mit Band 1, 2, oder 3 oder einer Kombi aus 1,2,3.
    In ein paar Jahren haben wir 4G und 5G parallel auf 6-8 Frequenzen. Viele davon sind separat vergeben worden.
    Die Auswirkungen, d.h. Speed, Latenz usw. sind aber über CA kombiniert relevant.
    Soll es also dafür nicht möglich sein, Ausbauverpflichtungen zu erstellen?. Dann können wir es ganz vergessen.
    Wie soll das gehen: Das eine Band eignet sich nicht für Speed, das andere nicht für Fläche - und relevant ist, was komplett ankommt am Punkt #.


    Daneben geht es aber immer gegen uns als Verbraucher: kurzum - die Betreiber wollen nicht ausbauen (müssen).
    Und die Argumentation der Incumbents ist dabei zutiefst verlogen:
    Die hohen (frequenzneutralen) Auflagen sind dann gut, wenn sie die Newcomer fernhalten.
    Denn die könnten (ohne Roaming) nicht über Nacht ein Netz aus dem Boden stampfen, dass sie erfüllen könnte.
    Die gleichen hohen (frequenzneutralen) Auflagen sind aber schlecht, weil sie nicht allein mit der zu vergebenden Frequenz erreichbar sind.
    Merke: Man kann nicht erst ein Argument gebrauchen, das man später ablehnt.

    Eine Frequenzvergabe ohne Versteigerung, dafür aber mit sehr genauer Ausbauverpflichtung wäre wünschenswert. Dafür aber auch vertraglich festgelegte Strafen, wenn das Ziel nicht erreicht wird (die Strafen müssen schmerzen!).


    Ja, aber an wen?


    An die drei großen, weil sie schon da sind. Das ist keine Rechtfertigung.
    An die Service Provider United Internet oder Freenet, vor denen die drei so große Angst haben, weil sie ein 4. Netz aufbauen könnten?
    Die Klage begründet sich ja gerade darin, dass es nicht ganz auszuschließen ist, dass sie über Roaming zum Zuge kommen.
    Und dann hast du jeweils noch regional die Interessenten.


    Du hast nur soundsoviel MHz Bandbreite, aber das Vielfache daran an Interessenten.
    Wie willst du die Betreiber dann transparent, korruptionslos und zum Besten des Verbrauchers möglichst auswählen und wer soll das machen?
    Ist das eine staatliche Stelle, hast du sofort den Interessenskonflikt mit der Telekom, die teilweise in Staatsbesitz ist.
    Eine "Vergabe" hat immer so ein Geschmäckle, denn es gibt immer Verlierer, die dann auch dagegen klagen, außer das Interesse ist kleiner als das Angebot.
    Und "Vergaben" sind nicht per se besser, ein gewünschtes Ziel zu erreichen.


    Darum werden in fast allen westlichen Demokratien inzwischen Versteigungen durchgeführt, Vergaben dagegen in eher staatlich gelenkten Märkten.
    Nicht der Streit Vergabe oder Versteigerung ist das Problem - sondern, was bei einer Versteigerung mit dem Erlös passiert.
    Ob Versteigerungen dazu missbraucht werden, dem Mobilfunk Mittel zu entziehen (wie etwa bei uns 2000).
    Man könnte durch eine Versteigerung ja auch die Mittel generieren, die man dann wieder in den Sektor reinvestiert.
    Wenn man irgendwie den Betreibern "helfen" will, eine bessere Abdeckung zu erreichen, kostet das auch dem Staat/Steuerzahler Geld.

    Ich finde die Klagen gerechtfertigt. Im aktuellen Stadium würden wir noch viel mehr weiße Flecken erhalten und Teile Deutschlands noch weiter abhängen. Gerade in der Überbevölkerung der Städte und der langsam kommenden „Stadtflucht“ in die Vorortschaften, muss es eine vernünftige Versorgung geben. Andernfalls spielt 5G lange Zeit nur eine Rolle für die Insustrie...


    Kannst du das mal erklären.


    Die Lizenzen werden doch mit klaren Ausbauauflagen versehen. So müssen alle Anbieter bestimmte Bereiche mindestens ausbauen. Es würde noch schlechter in Deutschland aussehen, würden momentan nicht die Auflagen bis Ende 2019 gelten mit der Autobahn- und 97%-Abdeckungsversorgung durch 4G, die monemtan hochgezogen wird. Ab 2020 würden dann also überhaupt keine Auflagen mehr zur Abdeckung bestehen, weil man sie damals bei der 700 MHz-Versteigerung vergessen hat (oder es nicht klar war, wann das Band 28 eigentlich verfügbar ist).


    Die Industrie will uns für dumm verkaufen. Sie argumentiert mit den Frequenzen. Klar ist der zu versteigernde Bereich nicht für Fläche geeignet. Aber die 700er-Frequenz wird 2019 bundesweit frei und es ist jedem Betreiber in der neuen Ausschreibung ja offen gestellt, mit welchen Mix aus Frequenzen aus 4G oder 5G und 2/3/4 CA aus welchen Bänden die Abdeckungen und Speeds und Pings erreicht werden.


    Für mich steht fest: ohne Ausbauverpflichtungen, nur durch "freien Wettbewerb" würden wir eine noch schlechtere Abdeckung haben.
    Würden die beide ein so tolles Netz haben, wie sie immer behaupten, wäre das Roaming doch kein Problem - man bräuchte es gar nicht.


    Jetzt ist schon für manche hier eine "Versteigerung" das Problem. Welches Verständnis habt ihr eigentlich?
    Es gibt mehr Interessenten als Bandbreite. Soll der Staat alles seiner Telekom geben oder per Order de Mufti verschenken?
    Das ist doch noch korrupter und intransparenter als das vorliegende Schema.
    Wir haben eine Marktwirtschaft. Da können sich auch die Interessenten im einer Versteigerung drum kloppen.


    Das Problem ist, dass die Erlöse bisher dem Mobilfunk entzogen wurden. Das darf nicht mehr passieen. Das hat die Politik hoffentlich begriffen.
    Sie müssen wieder darin reininvestiert werden. Es kann nicht bedeuten, dass eine Versteigerung für den ganzen Sektor dauerhaft einen Verlust bedeutet.
    Wie man das macht, durch Aufbauhilfen für die Betreiber (SPD, Grüne), die in unterversorgten Gebieten dann bauen
    oder eine staatl. Infrastrukturgesellschaft (letzter Vorschlag der CSU) die selbst die Masten baut und betreibt, muss man mal sagen.

    Die Klagen sind sowas von absurd, wenn man mal die Standpunkte anschaut.


    Natürlich wurden durch die Einmischung der Politik Ausbauziele, Roaming und Dienstanbieterverpflichtung unscharf in der Ausschreibung formuliert.
    Darauf zielen ja die Klagen ab und behaupten ein riesiges unternehmerisches Risiko.


    Man könnte schon einen Shitstorm gegen diese beiden Unternehmen starten, nur was nutzt es?
    In den Ausbauverpflichtungen steht drin, dass nur ein Betreiber z.B. die 80000km Staats- und Landesstraßen abdecken muss.
    Die beiden anderen dürfen sich das dann jeweils anrechnen lassen. Das ist ohne Roaming eine Nullnummer.
    Eine solche Regelung geht zu Lasten des Kunden, wird an diesen Stellen, wo nur einer versorgt, dann nicht Roaming angeordnet.


    Gerade die beiden Konzerne, die am meisten von Roaming profitieren würden, weil ihre Netze am löchrichsten sind.
    Gerade die beiden Konzerne, die den Ausbau der Telekom sich anrechnen lassen können, aber sich weigern, diese Anrechnung den Kunden weiterzugeben.


    Ich könnte ja verstehen, dass die kleinen ohne Netz wie United Internet usw. es stört, dass sie aufgrund der Aussagen eigentlich nicht wissen, woran sie sind.
    Können sie es jetzt wagen, ein viertes Netz mit 5G aufzuziehen usw. Die stehen vielmehr in der Schwebe.
    Aber dass dies jetzt von den beiden kommt - da hört mein Verständnis auf.
    Sorry, gerade die sind (neben vielen Rahmenbedingungen, Staat, BNetzA, Lizenzen usw.) verantwortlich dafür, dass mobiles Internet so schlecht ist bei uns.

    Wieso mir? Heule ich pausenlos rum? Ihr könnt doch nur jammern und wollt auf jedem Fleckchen LTE haben-


    oder wie die Ministerin sagte: "an jeder Milchkanne".


    Aber das ist Deutschlands und seinen Bürgern nicht würdig (Quelle: P3):


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    [USER="222398"]momo371[/USER] Zumindest hat Telefonica schon einiges getan, in Dortmund sind viele LTE 800 Stationen umgerüstet worden auf LTE800+LTE1800 oder LTE1800+Lte2600. Allerdings gibt es wie in etwa die Ecke Unionstr auch innerhalb Dortmunds noch etliche Stelle, wo man teils keinen oder kaum Datenfluss hat mit O2. Ich hatte das hier vor ca 2 Monaten mal getestet. Werte bei O2 lagen zwischen 0,00 und 60 Mbits je nach Tageszeit. Telekom ist zwar mit 16 bis 90 Mbits auch nicht viel besser aber es funktioniert wenigstens zuverlässig. Vodafone liefert hier um die 30-70 Mbits, sofern man Indoor nicht auf 3G zurück fällt.


    Diese Situation haben wir gegenwärtig in vielen Großstädten bei TEF, vielleicht im Prinzip überall in größeren Städten, bis auf ihre Vorzeigestädte Stuttgart und München. Sie bauen ziemlich dicht aus. B20 ist dort nicht mehr Standardband, sondern B3 oder auch mal B7. D.h. dort hat man einen guten Datenfluss. Zwar nicht so schnell wie Telekom, aber schon mal besser als Vodafone. Vodafone rüstet jetzt in vielen Städten B1 für LTE um und hat dadurch in den nur durch B20 versorgten Bereichen die Nase vorn, allerdings geht auf 3G nicht mehr viel und VF-Reseller haben kein 4G.


    Was bei TEF mir auch immer wieder auffällt, sind die Lücken. In Berlin gab es bis vor kurzem sogar Bahnhöfe oder andere Hotspots, wo überhaupt kein Datenverkehr lief. Die schlimmsten haben sie 2017/8 beseitigt und es geht dort zumindest langsam oder auf 3G. Ich habe in den letzten Monaten kaum Standorte ausmachen können, wo gar nichts mehr im LTE ging. Bundesplatz in B-Wilmersdorf ist so einer, aber dort haben sie Standortprobleme. Dagegen fällt auf, dass sie in wichtigen Lagen immer noch sehr dünn stehen. Ganze 2 Sender versorgen die City-West in Berlin (Ku'damm, bei den anderen sind es mehr als das Doppelte) und in der City-Ost gibts eine Delle gerade da, wo die meisten Touristen rumlaufen (Schloss/HU/Museumsinsel). Das Netz ist besser geworden - ohne Zweifel, aber hat auch in den Städten noch Lücken und Schwachpunkte.


    2019 bin ich mal gespannt, was passiert. Angeblich ist ja die "Konsolidierung" zu Ende und es beginnt die "Optimierung". Wo der Unterschied bestehen soll, erschließt sich mir nicht, denn es stehen noch immer viele "grüne" E-Plus-Stationen im Land rum, mit den bekannten Hand-over-Problemen. Wenn sie das Tempo beibehalten und auch nach der 1.1.2020 - Frist (Tag der Abdeckungsverpflichtungen) weiter bauen, könnte dann mal ein ganz vernünftiges Netz entstehen, zumindest in den Städten. Auf dem Land ist parallel es halt vom Flächen-Rollout vom 4G abhängig, der auch so langsam anläuft. Die Versorgung von Großveranstaltungen (insbesondere ggü. den Mitbewerbern ist immer noch eine Katastrophe) und da kann man nur raten, nicht auf o2 zu bauen. Ich war in der Vergangenheit deshalb zwar sehr von o2 genervt, aber hoffe weiter, dass sie die Kurve kriegen. Abschreiben will ich sie nicht, denn wir brauchen dringend in Deutschland mehr Preisdruck auf die anderen beiden Anbieter.


    D.h. für mich, dass ich nicht das Haus und ganz besonders nicht die Stadt ohne Back-up-Lösung verlasse im Dual-SIM-Handy oder über Roaming-SIM, aber mehr und mehr zu o2 als primären Anbieter übergehe, schon alleine der Preise wegen.

    In unserer Gegend und bis zur nächsten und übernächten großen Stadt hin ist das Telefonica-Netz fertig umgestellt und aufgerüstet und derzeit ein sehr gutes Netz, indoor und outdoor. Immer mehr meiner Bekannten und Kollegen haben einen Vertrag in diesem Netz


    Mit so einer Aussage habe ich halt immer Probleme hier im TT. Ich erkenne auch an, dass Telefónica inzwischen besser wird, wir aber kaum ein so schlechtes Netz in Mitteleuropa z.Zt. haben wie dieses.
    Dieses Zitat ist bewusst unkenntlich gehalten: "In unserer Gegend"Es würde die Anonymität des Users nicht beeinträchtigen, wenn er sagen würde, etwa wo. "bis zur übernächsten großen Stadt" das können 100 km in Mec-Pom sein (wohl eher nicht) oder einfach der nächste Nachbarort in Schwaben. Mir kommt der Verdacht, das ist extra vage gehalten, damit man nicht nachprüfen kann, ob es in etwa hinhaut.


    Damit möchte ich nicht sagen, dass es unmöglich ist. Es gibt solche Orte mit voller LTE-Abdeckung bis zum Nachbarort und weiter z.B. im Ruhrgebiet. Aber bei unter 50% Flächenabdeckung mit 4G ist das statistisch gesehen alleine schon sehr unwahrscheinlich. Die letzten 10 Posts von ihm bestanden darin, wie schlecht die Mitbewerber sind und wie gut o2 und Co. Auch ich wohne an einer Stelle, wo sie gerade eine neue 4G-Basisstation aufgezogen haben und bin in meiner Wohnung voll zufrieden. Da brauche ich nur kein LTE. Am anderen Ende der Straße ca. 800m weiter in Berlin steht eine völlig überlastete B20-Station seit Jahren rum und Internet ist dort kaum brauchbar. Da bräuchte ich es. Das meinte w.erik wohl mit, so lange man seinen Lebensmittelpunkt nicht verlässt. Nur wenn er das nicht genauer benennt, wie groß seine "Home-Zone" ist, werden wir daraus auch nicht viel schlauer.


    Der Tipp mit dem Dual-SIM-Handy ist ein alter Hut und sicher machbar. Nur verkaufen Vodafone oder Telekom LTE-Daten nur selbst und nicht über Reseller. Bei kleinen Paketen sind sie richtig teuer. Wie du schon sagtest, gut das Dreifache. Das ist konkret, kann man nachprüfen und verifizieren. Nur ist es unfair, etwa Prepaid mit Postpaid zu vergleichen. Bei Verträgen sieht es nicht mehr so schlimm aus. Aber dazu müsste man wieder klar sagen: xx GB o2 und xxx MB DT oder VF und es wäre, falls korrekt, dann auch belastbar.


    Was ich damit sagen will: ihr tut euch keinen Gefallen, wenn ihr hier unter gebildeten Telefon-Nutzern auf den einen oder anderen Betreiber Hymen schreibt, die so gehalten sind, dass sie zwar stimmen können, aber auch nicht, je nachdem, wie gerade die konkreten Bedingungen sind.. Nur wenn ihr konkret werdet mit Verträgen, Standorten oder anderen Dingen können die User das verifizieren und vielleicht dann auch akzeptieren. Das macht z.B. Marc mit seiner Liste und andere mit ihren Beobachtungen, die in ihrer Gesamtheit ja auch ein Bild abgeben, dass sich langsam wandelt. Da kann man auch riskieren, dass einen Berliner die Situation in Oberammergau nicht interessiert. Aber fast alle sind daran interessiert, ob o2 seine LTE-Kapazitäten in den Städten zügig ausbaut und die LTE-Flächenabdeckung auf dem Land, denn es braucht beides dringend. Aus der Vielzahl der Beobachtungen kann man dann ein besseres Bild erhalten als von: "bei uns isses gut".