Hallo Tamolamarkus,
ich finde es weiterhin gut, dass Du dich zu eurem Vorgehen hier äußerst, auch ist ein Dämpfer für nicht vernünftige Nutzungsweisen gut für die Zukunft eures Unternehmens.
Aber:
1.) Ein sofortiges Löschen der Nutzer ist etwas "unglücklich", zumal es offenbar noch Alternativen gab, wie dein Posting von heute Morgen zeigt. Das passt außerdem nicht zu eurem bisher sehr kooperativen Eindruck, der im Internet vermittelt wird.
2.) Ein Löschen nun, 4 Tage nachdem die Umsätze als zweifelhaft von euch angezeigt wurden, ist ebenfalls unglücklich; Zwischendurch die Nutzer noch weitere Umsätze generieren lassen - geht gar nicht.
3.) Arbitrage: Sollte ich die Begrifflichkeit richtig deuten, so läge es an euch, solche Angebote von vornherein auszuschließen. Bei euch ist es jedoch sogar das Gegenteil, auf eurem Blog rechnet ihr sogar den Nutzern vor, wie viel Geld man aus den einzelnen Anbietern herausholen kann:
http://blog.tamola.de/2009/08/…paidhandy-vergleichstest/
4.) zuletzt ist noch zu erwähnen, dass das Platzenlassen dieser "Bombe" vor dem Wochenende gerade bei einem Web 2.0-affinen Thema doch für sehr viel Masse sorgt, die nun bis zu euren nächsten Schritten am Montag (?) ordentlich gären kann. Tamola ist offenbar sehr Web 2.0 erfahren (und damit in so manchem Forum auch bei den ersten Versuchen etwas auf die Nase gefallen), macht dieses Image nicht kaputt.
Ich würde Dich/ Euch bitten, vielleicht noch in Kürze eine Lösung hier bereitzustellen, die berücksichtigt, dass einige Nutzer euer Engagement bei Tamola nicht wirklich zu schätzen wissen und Euer Projekt damit gefährdet haben. Ein Dämpfer, wie dieser, wird sicher für die Zukunft für etwas Vorsicht bei den Nutzern führen. Eine Sperrung / ein virtuelles Hausverbot UND das Löschen aller Umsätze (nicht nur der Umsätze der Immobilienbörse) sind hier sicher eine Nummer für hart und passen nicht wirklich zu dem Eindruck, den ihr bisher euren Nutzern vermittelt habt.
An die Nutzer: Rechtlich ist das Vorgehen von Tamola so nicht vollkommen beanstandungsfrei, die Geschäftsbedingungen benachteiligen euch einseitig und sind intransparent, was "ordentliche" Provisionen angeht, aber ich hoffe, dass sich für diese Situation auch eine für beide Seiten vernünftige unjuristische Lösung finden lässt.
Flatty
