Mit einem X660 oder ein E530, E620, E720, Z130?
Beiträge von Abi99
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internet.eplus.de
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Die Frage hatten wir jetzt schon aber tausend mal.
Leider kann man die Frage nicht ganz so einfach beantworten. Vodafone ist auf jeden fall die schlechteste Wahl. Vor kurzem war die Aldi Guthabenkarte erste Wahl, jetzt ist es wieder simyo oder eine VIVA. Bei Vodafone CallYa kann man im Internet über die CSD Einwahl surfen. Das geht schon seit Ewigkeiten. Will man schneller, aber viel zu teuer un eigentlich unnötig über GPRS surfen, wird es bei Vodafone kompliziert…
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Wieviel soll es denn kosten. 99 Euro für ein Nokia 3220 sollten noch irgendwo zu finden sein. Klasse Gerät; tausend mal besser als ein Nokia 6610i.
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Sagem myV-76; das ist billiger aber nicht wirklich günstiger – siehe meinen Testbericht.
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Nokia 6680 > Menü > System > Einstellungen > Verbindung > Paketdaten > Zugangspunkt
Da man nur ein Profil haben kann, sollte es *99***1# sein.
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Zitat
Original geschrieben von Eifelman
Haben die Techniker dir auch mal gesagt, was der Unterschied vom WMC und WMC Data Modem ist?Geb uns doch mal die USB Deskriptoren. Fach-Chinesisch für Dich? Dann ist es egal, Hauptsache es läuft.
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Kann mir jemand erklären um was es hier geht? tobias.stoeger: Beim T-Mobile Internet GPRS Zugangspunkt (internet.t-mobile) bekomme man neuerdings eine öffentlich IP Adresse zugewiesen. Seit wann denn das? Bei meinen letzten Tests war das noch nicht so – kann das gerade nicht testen, da alle meine T-Mobile Xtra SIM Karten leer sind. Nur dann stellt sich doch überhaupt die ganze Frage hier – das wäre aber neu (und absoluter Schwachfug von T-Mobile).
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Die meisten Headsets der Mobiltelefon Hersteller haben einen originalen Hersteller, der die Geräte meist billiger verkauft. Warum kauft man dann ein Bluetooth Headset direkt vom Mobiltelefon Hersteller? Weil man für beide Geräte – Headset und Mobiltelefon – das selbe Ladegerät nutzen will. Allerdings ist das nicht immer so einfach…aber dazu gleich mehr. Da ein Ladegerät für alles sehr angenehm ist und es verhindert, das Passende regelmäßig zu suchen, habe ich als Weihnachtsgeschenk ein Nokia 6680 Bluetooth Headset gesucht.
13 kleine Headsets gingen durch die Prüfung…
Geht man auf die Webseite von Nokia, dann erhält man ganze 19 Produkte, wobei wie bei Nokia üblich die Vergleichsübersicht keine Hilfe ist. Ich will nun meine Entscheidungskriterien darlegen, in der Hoffnung es hilft jemanden anderem ebenfalls sich in diesem Dschungel zurechtzufinden.
Bluetooth 1.2 oder 2.0
Bluetooth Geräte sollten mindestens Bluetooth 1.2 aufweisen. Alles andere ist veraltet. Obwohl nur eine klein Firmware Aktualisierung (und eine teure erneute Qualifizierung) reicht, wird dies meist von den Herstellern nicht gemacht. Bluetooth 1.2 oder 2.0 erlaubt es, dass bereits genutzte Funkfrequenzen übersprungen werden. Dies erlaubt eine etwas bessere Übertragung. Falls man ein Bluetooth Headset am Computer zum Chatten oder für VoIP nutzt und der Computer ist über WLAN angebunden, dann macht normalerweise das WLAN die Grätsche. Bluetooth stört WLAN einfach zu stark, besonders wenn viele Daten wie bei einem Headset übertragen werden. Arbeitet man ausschließlich mit Bluetooth 1.2 / 2.0 Komponenten, dann kann dies vermieden werden. Daher gerade bei einem Headset auf Bluetooth 1.2 / 2.0 achten. Da Bluetooth 2.0 und 1.2 rückwärts kompatibel sind, sollte man auch bei einem älteren Mobiltelefon mit Bluetooth 1.0b oder 1.1 auf ein Headset mit 1.2 setzen.
Damit sind folgende Headsets bereits ausgeschlossen:
HDW-2, HS-3W, HS-4W, HS-11W, HS-13W, HS-21W und waren es nur noch 13.(teures) Farbdisplay am Headset
Braucht man dies nicht, kann man das HS-13W ausschließen, wenn ja wenn es nicht bereits durch die Bluetooth 1.2. / 2.0 Prüfung gefallen wäre. Mal wieder so ein Nokia-Frechheit-Produkt.
Stereo oder nicht
Ist man Musik-am-Mobiltelefon Höhrer, dann empfiehlt sich der Blick auf ein Stereo Headset. Für die meisten ist das aber eine Zukunftsinvestition, denn nur falls das Mobiletelefon A2DP kann, bekommt man Stereo. Ansonsten hört man wie sonst Mono.
Zur Zeit kann nur das Nokia 8800 A2DP – hat aber keinen Speicherkarten Einschub. Da ein Nokia 6680 kein A2DP hat und nur fürs Telefonieren gebraucht wird, kann das HS-12W und BH-601 ausgeschlossen werden. Da waren es nur noch 11. Frage am Rande: Kann man bei einer Konferenzschaltung und einem Stereo Headset die einzelnen Gesprächspartner auf verschiedene Ohren legen? Das wäre doch cool.Kabel oder nicht
Bei einem Bluetooth Headset erwartet man eigentlich keine Kabel mehr. Nokia liebt es aber Bluetooth Headsets mit extra Bedienteil und Ohrhörer anzubieten.
Wer dies mag, muss sich das HS-12W anschauen. Das HS-3W und HS-21W sind bereits wegen Bluetooth 1.1 rausgeflogen. Wieder ein Kriterium, wo für meinen Fall kein Gerät ausgeschlossen werden konnte.Auf oder im Ohr
Es gibt Headsets, dessen Lautsprecher ins Ohr eingefügt werden. Das ist ähnlich wie bei kleinen Ohrhörern oder manchmal seltsam, weil der kleine Ohrhörer ein wenig spitz ins Ohr ragt.
Ich komme mit In-Ohrhörern nicht klar, daher fliegt das HS-37W raus. Das neue BH-800 scheint ebenfalls ein solches Gerät zu sein. Ganz klar ist mir das noch nicht. Da waren es nur noch 9.Auswechselbare Batterie
Ein Akku lebt bei ständiger Benutzung etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Danach lässt seine Leistung meist so stark nach, dass man ihn regelmäßig Aufladen muss. Will man eine auswechselbare Batterie, dann stellt sich die Frage, ob es eine Standard (AAA) Batterie sein soll, die man in jedem Supermarkt auf der Welt bekommt, oder ob es ein Headset eigener Akku sein darf. Letzteres lohnt sich kaum, da solche Akkus meist teuer und schwer zu bekommen. Einzig der HDW-3 bietet dies. Mir ist diese Funktion nicht wichtig, da es aber auch kein Ausschlusskriterium ist, bleibt das Headset erstmal in der engeren Wahl.
(AAA) Standardbatterien nimmt der HS-37W auf. Wozu man das braucht, kann ich schwer nachvollziehen. Ist man lange ohne Strom unterwegs oder in Ländern, wo der Strom nur alle paar Stunden am Tag läuft, sollte man eher auf Bluetooth ganz verzichten und ein Kabel-Headset nutzen. Allerdings hält ein solches Headset doppelt bis dreimal solange durch als anderes Headsets – auf Kosten der Natur. Wie lange ein solches Headset bei Verwendung eines AAA-Akkus durchhält, müsst man mal testen. Was man noch anmerken sollte, ein solches Headset braucht keine wieder aufladbaren Batterien (Akku), denn das Gerät hat überhaupt keinen Ladegerät-Anschluss. Allerdings wäre ein solcher Akku (und ein entsprechendes extra Ladegerät) der Umwelt zuliebe sinnvoll. Da dieses Headset aber aufgrund seines Bluetooth 1.1 bereits raus geflogen ist, sollte man sich, wenn überhaupt, das bessere Motorola HS805 anschauen, welches ebenfalls AAA Batterien aufnimmt aber mit Bluetooth 1.2 arbeitet.
Vom Gewicht her sind solche Headset ein wenig schwerer, da Batterien bereits ein gewisses Gewicht besitzen bzw. aufgrund der Batteriefachmechanik ein wenig mehr wiegen (selbst getestet am HS805). Ist aber nur minimal und fast nicht erwähnenswert.
Da waren es immer noch 9.Ladegerät-Adapter egal oder nicht
Jetzt wird es kompliziert. Die Annahme lautet, dass man bei Mobiltelefon Hersteller Headsets, das selbe Gerät wie am Mobiltelefon nutzen kann. Ja, aber da Nokia seit neuestem einen neuen Ladegerät-Stecker eingeführt hat wird es schwieriger.
Das HS-36W braucht immer einen Adapter. Hat man ein neues Nokia mit dem kleinen Ladegerät-Stecker, dann nimmt man das Ladegerät des Headsets und dem Mobiltelefon beiliegenden Adapter CA-44. Am Headset nimmt man dann den beiliegen Adapter CA-71. Man hat folglich mit zwei Adaptern zu kämpfen. Hat man ein Nokia mit dem guten alten Ladegerät-Stecker, dann braucht man nur einen Adapter am Headset. Vorteil: Die Adapter sind bereits beim Kauf vorhanden. Nachteil: So einen Adapter verliert man gerne, gerade wenn man mit zwei zu kämpfen hat. Da ein Headset eine Zukunftsinvestition ist, hat man schnell ein neues Nokia und dann zwei Adapater. Dieses Headset fliegt deswegen raus. Da waren es nur noch 8.
Beim HS-26W dessen bald erscheinenden Nachfolger BH-200 ist das Spiel ganz anders. Diese haben bereits den neuen kleinen Ladegerät-Stecker und sind daher ideal für alle, die bereits ein solches Mobiltelefon haben. Hat man noch den großen Ladegerät-Stecker, dann muss man sich zusätzlich den Adapter CA-44 (etwa 7 Euro) kaufen – man hat wieder einen Adapter. Dafür bekommt man allerdings Bluetooth 2.0, was im Vergleich zu Bluetooth 1.2 – ähm – keinen weiteren Vorteil bringt. Erst Bluetooth 2.0+EDR wäre interessant, da die höhere Datenrate bessere Qualität liefert, aber für ein Mono-Sprach-Headset ist das alles eh egal. Da wir schon bei Nachfolger sind, für das noch gar nicht erhältliche BH-200 gibt es ebenfalls schon einen Nachfolger: BH-900. Jedenfalls ist der in allen Punkten sehr viel besser und wiegt gerade mal 4 Gramm mehr und ist 2 cm länger.
Durch Zufall ist bei meinem Nokia 6822 von Vodafone ein HS-26W beigelegt gewesen. Einem geschenkten Gaul soll man nicht ins Maul schauen, aber was bietet sich mehr an als es kurz zu testen. Das Gehäuse ist extrem kratzempfindlich, so sind bereits durch das (etwas lieblose) Einpacken eines CA-44, des HS-26W und dessen Handbuch seitens Vodafone in meine Nokia 6822 Packung trotz einer Plastiktasche Kratzer entstanden. Da kommen bestimmt noch mehr. Der Einschalter ist winzig und man kann diesen leicht übersehen. Warum hat man hier nicht die große Taste für verwendet? Die Leuchtanzeige leuchtet nur in Grün und Rot. Hallo – Bluetooth – heißt der Standard. Eine Blaue und eine Rote wären angebracht gewesen. Die Taste selbst ist sehr seltsam geformt und ist schwieriger zu erfühlen, als wenn eine glatte Taste gewesen wäre. Aber das hat man irgendwann raus. Angenehm ist das kleine Rädchen, welches man für die Lautstärke nutzt. Darüber hinaus kann man es leicht ins Gerät eindrücken und das Mikron ist aus. Sehr angenehm und einfach zu merken. Leider bin ich aber weiterhin für die Anordnung der Lautstärketasten von Motorola, bei der Lauter oben und Leiser unten ist. Bei Nokia stellt man sich immer die Frage, ist nun vorne oder hinter leiser…
Komplette Abwertung bekommt das Gerät wegen seiner Software. Es ist dauerhaft sichtbar. Ich habe gerade noch mal einige Nokia Headset Handbücher gewälzt. Das macht Nokia öfters aber nicht immer. Meiner Meinung nach darf ein Bluetooth Gerät nur dann dauerhaft sichtbar sein, falls es einen eigenen nicht-trivialen Code hat. Bestes Beispiel war der Bluetooth Akku für das Nokia 6210. Nicht hier, man tippt einfach 0000 und ist gekoppelt. Jeder in meiner Nähe kann sich einfach mit dem Ding paaren. Aus diesem Grund verbindet es sich auch (zuerst) mit dem erst gekoppelten Gerät und nicht wie jedes normale Headset mit dem zuletzt verbundenen. Wird das erst Gekoppelte nicht gefunden, wird das zuletzt Verbundene genommen. Das kann für einige Freaks vielleicht ganz nett sein, weil man dadurch immer genau weiß mit welchem Gerät verbunden wird, da es ein Haupthandy gibt. Ich halte von dieser Dauersichtbarkeit aber nichts. Hat jemand acht Geräte, kann man alle meine Kopplung kurzerhand Löschen. Vom Mithören möchte ich jetzt nicht schreiben. Ob das möglich ist, dafür müsste ich noch mal den Standard wälzen.
Entsprechend kann man das Gerät Zurücksetzen. Es gibt sogar zwei Zurücksetzens-Ebenen. Andere Headset zeigen, dass man gar nichts Zurücksetzen muss. Was soll diese Kundenverwirrung? Die Haupttaste ist ebenfalls seltsam mehrfach belegt. So ist das Abweisen und Annehmen im Vergleich zu anderen Headset (ungeschickt) vertauscht (kurz/lang). Da muss ich mich erst dran gewöhnen.Allerdings solle man beachten, dass bereits BH-200 und für diesen BH-900 als Nachfolger angekündigt sind. Vorteil vom HS-26W: Es gibt die drei Farbvarianten Schwarz, Weiß und Pink. Ideal für Nokia 6111 Nutzer, die sich der Gerätefarbe anpassen wollen. Der Adapter CA-44 scheint gegenüber meiner vorherigen Meinung mit im Lieferumfang zu sein – keine Ahnung – da aber Adapter eh bäh sind, fliegen die drei raus und da sind nur noch 5.
Endspurt: Direkter Vergleich
Das HDW-3 ist schon etwas älter, bietet nicht die aktuellsten Bereitschafts- und Sprechzeiten und hat nur einen NiMH Akku. Es ist daher vergleichsweise schwer. Hier hilft zum ersten Mal die Nokia Übersicht: 25 gegen 18 Gramm bzw. halb so lange Bereitschafts- und Sprechzeiten im Vergleich zu einem HS-5xW oder BH-900. Die letzten beiden haben einen Lithium Akku. Beim HDW-3 kann man allerdings den Akku austauschen. Wie lange hält aber so ein Headset? Kaum mehr als zwei Jahre und man kauft sich dann eher ein neues Headset als einen neuen Akku. Damit ist es draußen und es waren nur noch 4.
Entscheidung
Was ist nun der Unterschied zwischen einem HS-53W, HS-54W, HS-55W und einem HS-56W. Kein technischer, alle haben die gleichen Daten, Tasten und Leuchtanzeigen. Einzig der optische Unterschied zwischen ganz Tropfenförmig und etwas eckigen Tasten, scheint die Positionierung auszumachen. Nach der Verpackung und den Webseiten zu urteilen, ist das eine für Weiblein und das andere für Männlein. Nokia weiß aber bestimmt selbst nicht, welches für wen sein soll. Schade nur, dass die Leise/Lauter Tasten auf einer Seite sind und nicht wie bei einem Motorola oben und unten. Finde ich einfacher. Es gibt allerdings noch einen Unterschied: Verfügbarkeit. Optisch gefällt mir das HS-54W und das HS-55W.
Da war es nur noch 2.
Fazit
Also ab zum Saturn, gesucht und HS-54W gefunden – war nicht mal ausgepreist – und dann für glatte 39 Euro erstanden. Nokia Ladegerät ACP-12E inklusive – wobei ich es lieber ohne gehabt hätte – einem geschenkten Gaul schaut man aber nichts ins Maul. Diesmal wirklich.
Überprüft man die Internet Preise bei GuensTiger.de für ein HDW-3 oder HS-26W, dann kosten die genauso viel, es kommt noch Versand und Lieferzeit hinzu und man bekommt von den Leistungsdaten leicht ältere schwächere Geräte. Manchmal lohnt es sich doch in den Saturn zu gehen, selbst wenn es kein Aktionsschnäppchen ist. Dauertiefpreis – oben drüber hing das ältere HDW-3 für satte 80 Euro.
Ich hoffe diese Anleitung hilft. Man kann diese für jeden Hersteller so durchgehen und sollte so sein ideales Gerät finden. Wem es egal ist, ob das Ladegerät von einem Hersteller ist, der kann natürlich ein anderes nehmen, wobei ich das schon sehr angenehm finde und das Headset muss dann gute Kaufargumente haben. Zum Beispiel ein Motorola H700 mit aktiver Klappe oder ein schickeres Stereo Headset wie zum Beispiel das Motorola HT820. Die Formel Hersteller Headset = Mobiltelefon ist aber meist für Normalnutzer eine erste gute Regel.
Überarbeitet:
BH-200/800/900 und HS-53/5W sowie den HS-26W Test hinzugefügt. -
Die meisten Headsets der Mobiltelefon Hersteller haben einen originalen Hersteller, der die Geräte meist billiger verkauft. Warum kauft man dann ein Bluetooth Headset direkt vom Mobiltelefon Hersteller? Weil man für beide Geräte – Headset und Mobiltelefon – das selbe Ladegerät nutzen will. Allerdings ist das nicht immer so einfach…aber dazu gleich mehr. Da ein Ladegerät für alles sehr angenehm ist und es verhindert, das Passende regelmäßig zu suchen, habe ich als Weihnachtsgeschenk ein Nokia 6680 Bluetooth Headset gesucht.
13 kleine Headsets gingen durch die Prüfung…
Geht man auf die Webseite von Nokia, dann erhält man ganze 13 Produkte, wobei wie bei Nokia üblich die Vergleichsübersicht keine Hilfe ist. Ich will nun meine Entscheidungskriterien darlegen, in der Hoffnung es hilft jemanden anderem ebenfalls sich in diesem Dschungel zurechtzufinden.
Bluetooth 1.2 oder 2.0
Bluetooth Geräte sollten mindestens Bluetooth 1.2 aufweisen. Alles andere ist veraltet. Obwohl nur ein kleines Firmware Update (und eine teure erneute Qualifizierung) reicht, wird dies meist von den Herstellern nicht gemacht. Bluetooth 1.2 oder 2.0 erlaubt es, dass bereits genutzte Funkfrequenzen übersprungen werden. Dies erlaubt eine etwas bessere Übertragung. Falls man ein Bluetooth Headset am Computer zum Chatten oder für VoIP nutzt und der Computer ist über WLAN angebunden, dann macht normalerweise das WLAN die Grätsche. Bluetooth stört WLAN einfach zu stark, besonders wenn viele Daten wie bei einem Headset übertragen werden. Arbeitet man ausschließlich mit Bluetooth 1.2 / 2.0 Komponenten, dann kann dies vermieden werden. Daher gerade bei einem Headset auf Bluetooth 1.2 / 2.0 achten. Da Bluetooth 2.0 und 1.2 rückwärts kompatibel sind, sollte man auch bei einem älteren Mobiltelefon mit Bluetooth 1.0b oder 1.1 auf ein Headset mit 1.2 setzen.
Damit sind folgende Headsets bereits ausgeschlossen:
HDW-2, HS-3W, HS-4W, HS-11W, HS-13W, HS-21W und waren es nur noch 7.(teures) Farbdisplay am Headset
Braucht man dies nicht, kann man das HS-13W ausschließen, wenn ja wenn es nicht bereits durch die Bluetooth 1.2. / 2.0 Prüfung gefallen wäre. Mal wieder so ein Nokia-Frechheit-Produkt.
Stereo oder nicht
Ist man Musik-am-Mobiltelefon Höhrer, dann empfiehlt sich der Blick auf ein Stereo Headset. Für die meisten ist das aber eine Zukunftsinvestition, denn nur falls das Mobiletelefon A2DP kann, bekommt man Stereo. Ansonsten hört man wie sonst auch Mono.
Zur Zeit kann nur das Nokia 8800 A2DP – hat aber keinen Speicherkarten Slot. Da ein Nokia 6680 kein A2DP hat und nur fürs Telefonieren gebraucht wird, kann das HS-12W ausgeschlossen werden. Da waren es nur noch 6. Frage am Rande: Kann man bei einer Konferenzschaltung, die einzelnere Gesprächspartner bei einem Stereo Headset auf verschiedene Ohren legen? Das wäre doch cool.Kabel oder nicht
Bei einem Bluetooth Headset erwartet man eigentlich keine Kabel mehr. Nokia liebt es aber Bluetooth Headsets mit extra Bedienteil und Ohrhörer anzubieten.
Wer dies mag, muss sich das HS-12W anschauen. Das HS-3W und HS-21W sind bereits wegen Bluetooth 1.1 rausgeflogen. Wieder ein Kriterium, wo für meinen Fall kein Gerät ausgeschlossen werden konnte.Auf oder im Ohr
Es gibt Headsets, dessen Lautsprecher ins Ohr eingefügt werden. Das ist ähnlich wie bei kleinen Ohrhörern oder manchmal seltsam, weil der kleine Ohrhörer ein wenig spitz ins Ohr ragt.
Ich komme mit In-Ohrhörern nicht klar, daher fliegt das HS-37W raus. Da waren es nur noch 5.Ladegerät-Adapter egal oder nicht
Jetzt wird es kompliziert. Die Annahme lautet, dass man bei Mobiltelefon Hersteller Headsets, das selbe Gerät wie am Mobiltelefon nutzen kann. Ja, aber da Nokia seit neuestem einen neuen Ladegerät-Stecker eingeführt hat wird es schwieriger.
Das HS-36W braucht immer einen Adapter. Hat man ein neues Nokia mit dem kleinen Ladegerät-Stecker, dann nimmt man das Ladegerät des Headsets und dem Mobiltelefon beiliegenden Adapter CA-44. Am Headset nimmt man dann den beiliegen Adapter CA-71. Man hat folglich mit zwei Adaptern zu kämpfen. Hat man ein Nokia mit dem guten alten Ladegerät-Stecker, dann braucht man nur einen Adapter am Headset. Vorteil: Die Adapter sind bereits beim Kauf vorhanden. Nachteil: So einen Adapter verliert man gerne, gerade wenn man mit zwei zu kämpfen hat. Da ein Headset eine Zukunftsinvestition ist, hat man schnell ein neues Nokia und dann zwei Adapater. Dieses Headset fliegt deswegen raus. Da waren es nur noch 4.
Beim HS-26W ist das Spiel ganz anders. Dieses hat bereits den neuen kleinen Ladegerät-Stecker und ist daher ideal für alle, die bereits ein solches Mobiltelefon haben. Hat man noch den großen Ladegerät-Stecker, dann muss man sich zusätzlich den Adapter CA-44 (etwa 7 Euro) kaufen – man hat wieder einen Adapter. Dafür bekommt man allerdings Bluetooth 2.0, was im Vergleich zu Bluetooth 1.2 – ähm – keinen weiteren Vorteil bringt. Erst Bluetooth 2.0+EDR wäre interessant, da die höhere Datenrate bessere Qualität liefert, aber für ein Mono-Sprach-Headset ist das alles eh egal. Da der Adapter nicht mit im Lieferumfang ist und Adapter eh bäh sind, fliegt es raus und es sind nur noch 3.
Endspurt: Direkter Vergleich
Das HDW-3 ist schon etwas älter, bietet nicht die aktuellsten Bereitschafts- und Sprechzeiten und hat nur einen NiMH Akku. Es ist daher vergleichweise schwer. Hier hilft zum ersten Mal die Nokia Übersicht: 25 gegen 18 Gramm bzw. halb so lange Bereitschafts- und Sprechzeiten im Vergleich zu einem HS-54W oder HS-56W. Die letzten beiden haben einen Li-Ionen oder Li-Polymer Akku – so genau wissen das selbst die Nokia Webseiten nicht – ist aber eh egal. Beim HDW-3 kann man allerdings den Akku austauschen. Wie lange hält aber so ein Headset? Kaum mehr als zwei Jahre und man kauft sich dann eher ein neues Headset als einen neuen Akku. Damit ist es draußen und es waren nur noch 2.
Entscheidung
Was ist nun der Unterschied zwischen einem HS-54W und einem HS-56W. Kein technischer, beide haben die gleichen Daten, Tasten und LEDs. Einzig der optische Unterschied zwischen ganz Tropenförmig und etwas eckigen Tasten, scheint die Positionierung der zwei auszumachen. Nach der Verpackung zu urteilen, ist das eine für Weiblein und das andere für Männlein. Nokia weiß aber bestimmt selbst nicht, welches für wen sein soll.
Es gibt allerdings noch einen Unterschied: Verfügbarkeit. Beide Gerät findet man einfach nicht im Internet, selbst bei eBay sind die Geräte rar. Das HS-56W konnte ich ebenfalls bisher nicht finden, optisch gefällt mir das HS-54W aber eh besser. Schade nur, dass die Leise/Lauter Tasten auf einer Seite sind und nicht wie bei einem Motorola oben und unten. Finde ich einfacher.Da war es nur noch 1.
Fazit
Also ab zum Saturn, gesucht , gefunden – war nicht mal ausgepreist – und dann für glatte 39 Euro erstanden. Nokia Ladegerät ACP-12E inklusive – wobei ich es lieber ohne gehabt hätte – einem geschenkten Gaul schaut man aber nichts ins Maul.
Überprüft man die Internet Preise bei GuensTiger.de für ein HDW-3 oder HS-36W, dann kosten die genauso viel, es kommt noch Versand und Lieferzeit hinzu und man bekommt von den Leistungsdaten leicht ältere schwächere Geräte. Manchmal lohnt es sich doch in den Saturn zu gehen, selbst wenn es kein Aktionsschnäppchen ist. Dauertiefpreis – oben drüber hing das ältere HDW-3 satte 80 Euro.
Ich hoffe diese Anleitung hilft einem. Man kann die für jeden Hersteller so durchgehen und sollte so sein ideales Gerät finden. Wem es egal ist, ob das Ladegerät von einem Hersteller ist, der kann natürlich ein anderes nehmen, wobei ich das schon sehr angenehm finde und das Headset muss dann gute Kaufargumente haben. Zum Beispiel ein Motorola HS850 mit aktiver Klappe, ein schickeres Stereo Headset wie zum Beispiel das Motorola HT820 und so weiter. Die Formel Hersteller Headset = Mobiltelefon ist aber meist für Normalnutzer eine erste gute Regel.